Beiträge von MarcelH.

    Hallo,


    mach doch einfach eine Probe mit Puderzucker oder durch Auswaschen der Bienen. Bloß, weil du grad keine auf den Bienen siehst, heißt das ja nicht, dass keine da sind.
    Dann weißt du genau, ob du behandeln muss oder nicht.

    Hallo,


    dank dir. An die "Unreinheit" des Apfelsafts hatte ich nicht gedacht. Dieser wurde ja vor Abfüllung in das Big-Pack abgekocht, daher hatte ich das als nicht notwendig erachtet.


    Also, neuer Versuch!


    Gruß,
    Marcel

    Hallo zusammen,


    wie auch letztes Jahr hab ich dieses Jahr für meinen Met einen Gärstarter angesetzt. Letztes Jahr mit Sherry-Hefe (flüssig), dieses Jahr Portwein (flüssig).
    Als Starter hab ich 250 ml naturtrüben Apfelsaft mit 1 EL Zucker. Das ganze in eine Glasflasche, die ich vor dem Befüllen mit kochendem Wasser ausgespült habe. Die Öffnung ist mit einem Wattebausch verschlossen.


    Nun hab ich heute morgen darauf etwas schwimmen sehen, sah aus wie "normaler" Schimmel. Ich meine im letzten Jahr hat das ganze angefangen zu gären ohne irgendwelche Schwimmkörper.


    Kann das noch die Hefe sein oder ist doch was schief gegangen?



    Danke!

    Hallo Stefan,


    danke für die Rückmeldung!


    Beide sitzen ungefähr auf 8 ausgebauten Waben, einer hat auf 4 Waben Brut, der andere auf 5. Beide sind auf 12 Waben mit MW augefüllt, nur für den Fall.


    Ich hatte mal gelesen, dass man grade als Anfänger dazu neigt, das Volk totzuschauen. Aus diesem Grund hab ich mir gedacht, dass ich das Brutnest nicht auseinanderreise. Aber du hast sicher recht, wenn man sie eh schon gestört hat...
    Wollte halt einfach nicht zu viel drin rumwühlen. Ich hab nur die beiden Jungvölker durchgesehen, eines weil es sehr auffällig war und beim anderen um das Brutnest zu kontrollieren.
    Wenn das Wetter mal weniger warm und schwül ist, werd ich nochmal genauer hinsehen.


    Gruß,
    Marcel

    Hallo zusammen,


    ich hab aktuell das Problem, dass eines meiner Völker zu viel Vorräte hat. Es ist eins von zwei Wirtschaftsvölkern, von denen ich den Honig geerntet habe.
    Das Volk hab ich vor einem Monat abgeschleudert (da saß es auf 4 Dadant-Waben im BR und 3 HR). Dann habe ich 2x 6 l 1:1 Zuckerwasser aufgefüttert.
    Das hab ich bei beiden Wirtschaftsvölkern exakt gleich gemacht. Das "schwere" Volk hat das Zuckerwasser beim zweiten Mal schon sehr schlecht abgenommen.


    Mein eines WV hat jetzt ein Gesamtgewicht (inkl. Fütterer, Außendeckel, Innendeckel und Boden) von etwa 30 kg. Das besagte Volk kommt jetzt schon auf 46 kg! Ich habe das Brutnest des Volkes nicht kontrolliert, aber die 12te Wabe war schon voll mit Futter, die 11te schon teilweise verdeckelt.


    Ich habe noch zwei Kunstschwärme von diesem Jahr. Wäre nicht die einfachste Möglichkeit aus dem zu starken Volk die vier letzten Randwaben mit Futter rauszunehmen, durch MW zu ersetzen und diese den beiden schwächeren Völkern zuzuhängen?


    Das Volk ist auch grade nicht so sammelfreudig wie die anderen Völker, es scheint ja genug zu haben. Aber ich hab Bedenken, dass mittlerweile zu viel Futter im Volk ist und der Platz zum Legen ausgeht. Nach dem heutigen Wiegen war ich doch geschockt, wieviel die schon im Kasten haben!



    Gruß,
    Marcel

    Hallo zusammen,

    ich war vor zwei Wochen auf dem Imkertag in Veitshöchheim in der Bayrischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.
    Dort hat u.a. Bergwinkel ausgestellt und ich habe das erste Mal live eine Top-Bar-Hive gesehen. Diese wird von Bergwinkel exakt nach den Vorgaben der LWG gebaut.
    (Ich weiß nun übrigens, warum ich hier oft lese, dass Bergwinkel Beuten baut wie Möbel. Die Holz- und Verarbeitungsqualität ist in meinen Augen wirklich sehr hoch).

    Nun machen mich aber ein paar Sachen stutzig.

    Zum einen die beiden Fluglöcher. Diese sind jeweils nicht auf den Stirnseiten angeordnet sondern auf der Schrägseite.
    Offiziell will man diese wohl so haben, damit man in der TBH zwei Völker voneinander halten kann, dafür sind ja auch 3 Abtrennschiede dabei (bienendicht). Aber laut Aussage vor Ort habe es wohl schon einige Imker gegeben, denen der Platz in dieser Kiste schon für ein einzelnes Volk zu eng war.

    Wäre es da nicht deutlich sinnvoller auf die Löcher seitlich zu verzichten und die Einflugöffnungen auf eine (!) Stirnseite zu machen?
    Sollten die Bienen in der TBH nicht eher mit einem Schied wie bei Dadant geführt werden als mit einem zu starren Abtrennschied? Welche Vorteile hat zweiteres?
    Im Gegensatz zu Bernhards Bauanleitung sind die Rähmchenauflagen gerade und eben nicht schräg gelassen. Besteht hier eine deutlich erhöhte Gefahr für die Verkittung?


    Mein Vater würde sich wohl gern so eine Kiste kaufen und wegen der Arbeit von Bergwinkel gern auch direkt von diesem Hersteller. Wenn es aber hier „Mängel“ in der Konstruktion gibt oder andere Varianten, die besser funktionieren, würde ich ggf. doch ausweichen und/oder selbst bauen.


    Vielen Dank für eure Meinungen!

    Gruß,
    Marcel

    Hallo Marion,


    vielen Dank für diese ausführlichen Tipps! Ich habe auch arge Probleme die Königin immer zu finden... hab bei jeder Durchsicht das Zeichenmaterial dabei, aber noch nie ist es soweit gekommen!
    Ein befreundeter Imker hat noch einen Tipp gegeben um den Tunnelblick zu schärfen:


    10 Minuten lang vor der Kontrolle Bilder von Königinnen ansehen. Da wird wohl der Blick geschärft / selektive Wahrnehmung.


    Gruß,
    Marcel

    Okay, da ich es nicht glauben konnte, habe ich heute nochmal in Ruhe alles ohne Schleier (d.h. Sichtbehinderung) kontrolliert.


    Eine kurze Erleichterung für mich: Es sind Stifte im Brutnest und auch offene Brut. Aber nicht so viele, wie ich es bei einer vitalen Königin erwarten würde.
    Ich habe mich entschieden, die verdeckelte Zelle auszubrechen. Ich habe sie geöffnet und sie war leer. Ein vertrockneter Rest Geleee Royale am Boden, der Deckel wurde nie geöffnet.


    Ich würde den Bienen also gern eine neue Königin beschaffen, eine begattete. Leider wie oben erwähnt: Ich tu mir extrem schwer die Königin zu finden.
    Mein Imkerpate könnte mir hier sicher helfen. Wir könnten sie suchen und entfernen.
    Was wäre dann eine günstige Wartezeit, nachdem man eine begattete Königin unter Futterteigverschluss einsetzen könnte?


    Oder nehmen sie die nur an, wenn ich quasi einen Flugling bzw. Kunstschwarm daraus mache und sie auf Mittelwände setze ohne Brut?