Beiträge von Wilhelmshaven

    Einen mit Saft-Starter gestarteten Met darf ich (angeblich) nicht Met nennen, aber Honigwein. Diese Unterscheidung geht zumindest aus den Leistsätzen nicht hervor.

    Hi,


    sorry, dass war dann ein Missverständnis.


    Die Unterscheidung kenne ich, wie oben geschrieben, auch nicht.


    Gruss Joachim

    Dort, in den Leitsätzen, findet sich der Begriff "Met" nur einmal: D.Erzeugnisse auf der Basis von Honig1.Honigwein, Met.

    Hi,


    in A12 sind die Inhaltsstoffe erwähnt.

    Vermerk dort: ohne Zusatz von Zuckerarten4) oder anderen süßenden Zutaten.

    Apfelsaft als Bsp. enthält Zucker und wäre eine süßende Zutat.


    Unter D1 sind noch weitere Anforderungen erwähnt. ( sollten alle kein Thema sein )


    Unter D3 und D5 sind die Bezeichnungen bei Fruchtweinzusatz, bzw. beim

    Zusatz von Fruchtsäften aufgeführt.


    Das sollte recht aussagekräftig sein. Vielleicht nicht bis ins kleinste Detail,

    aber im grossen und ganzen dürfte es für Rechtssicherheit sorgen.


    Gruss Joachim

    Schließlich will ich ja diesen ersten Versuch verkaufen.

    Liebe Grüße, Ralf

    Hallo Ralf,


    wenn du den Met verkaufen möchtest, lauern die meisten Fallstricke

    in folgenden Verordnungen:


    - Leitsätze für weinähnliche und schaumweinähnliche Getränke

    Dort kannst du die zugelassene Bezeichnung entnehmen

    - Fertigpackungsverordnung

    Dort findest du die zugelassenen Flaschengrössen

    - Verordnung (EG) Nr. 1991/2004

    Dort findest du die zugelassene Schwefelmenge.

    Ich würde das mit untersuchen lassen, jeder Met bildet bei der Gärung

    Schwefel. Die nicht auszeichnungspflichtige Menge kann überschritten werden.

    - Beim Alkoholgehalt drauf achten, diesen in 0,5% Schritten anzugeben.

    12,3% wäre nicht zulässig, da müsste 12,5% auf dem Etikett stehen.


    Gruss Joachim

    Übrigens: Da du für den Starter Apfelsaft verwendet hast, dürftest du deinen Wein keinesfalls als "Met", sondern lediglich als "Honigwein" etikettieren.


    Prosit und ein schönes Wochenende

    DOMMY

    Hi,


    wo hast du diese Aussage her?


    Nach meinem Kenntnisstand ist die Bezeichnung Met und Honigwein


    gleichzusetzen. Wenn Fruchtsäfte verwendet werden, muss dieses


    auch klar aus der Bezeichnung hervorgehen.


    Da wäre die richtige Bezeichnung dann Honigfruchtwein.


    Dieses gilt aber nur bei einer Inverkehrbringung.


    Beim Eigenverbrauch ist der Name egal. Da zählt nur der Geschmack.


    Gruss Joachim

    Hi,


    die Flaschen, und auch der Gärbehälter, sollten vor


    der Nutzung mit Kaliumpyrosulfit "geschwefelt" werden.


    Dadurch werden Hefen abgetötet und eine Fremd/Nachgärung vermieden.


    Damit könnte man auch den Met "schwefeln" und so die Gärung zuverlässig


    stoppen. Ich persönlich nutze lieber die Sterilfilterung dafür.


    Dadurch wird der Met schön klar und "glänzend".


    Gruss Joachim

    ... Da kann man doch froh sein, wenn jeder Anfänger mal gezwungen wurde, sich ein wenig mit dem Thema zu beschäftigen.

    Damit unterstellst du, dass sich Anfänger vorher nicht mit Thema beschäftigen.


    Und ich lasse mich ungern zu etwas zwingen!

    Hi,


    damit unterstellt er das sich nicht jeder Anfänger mit dem Thema beschäftigt.

    Und damit hat er leider recht. Wenn man durch den Schein erreichen würde,

    dass jeder der Bienen halten möchte auch einen Grundkurs besucht, wäre ich

    sofort zu 100% dafür. Ich befürchte aber das dieses nicht der Fall sein wird.

    Im Gegenteil, es werden einige Ihre Bienen nicht einmal mehr melden, die es

    sonst getan hätten, aus Angst das Fehlen der Bescheinigung würde auffallen.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass ein Grundkurs nur ein Grundkurs ist, und keine

    Ausbildung zum Imker. Das ist in der Zeit nicht realisierbar.

    Aber die Grundlagen der Bienenhaltung und Pflege sollte jeder gehört haben,

    der sich Bienen anschafft. Das wird aber durch einen Imkerführerschein auch

    nicht sichergestellt.


    Gruss Joachim

    Hi,


    wieso wird denn die mögliche Honigernte mit

    in die Kalkulation genommen?

    Opportunitätskosten

    H,


    aber wenn wir bei einem Hobby so tief in die Materie einsteigen,

    dann sollte man überlegen ob es tatsächlich noch ein Hobby ist.

    Man kann sich jeden Preis schönrechnen, aber ich bin mir recht

    sicher, dass niemand 3 - 400€ für ein Bienenvolk zahlen wird.

    ( Ausnahme ggf. ein gekörtes Volk )

    Vor allem, wenn man so rechnet, dann müsste man ja auch noch

    eventuelle Ableger usw. mit in die Kalkulation nehmen. Man darf dann

    aber auch nicht die Risikoberechnung des Käufers vergessen.

    In meinen Augen ist ein fairer Preis das, wo sich die beiden Parteien

    einigen. Und das dürfte derzeit selten über 150€ liegen.


    Gruss Joachim

    Hi,


    wieso wird denn die mögliche Honigernte mit

    in die Kalkulation genommen?

    Wenn ich mit dem Volk Honig ernten möchte, verkaufe ich es nicht.

    Und wenn ich es nicht für die Honigernte nutze, kann ich auch die

    Ernte nicht rechnen.

    Wenn ich mir ein Huhn kaufe, bezahle ich ja auch nicht die Eier mit, die

    es ggf. beim Vorbesitzer hätte legen können.


    Gruss Joachim

    Hi,


    wenn man sich das Schreiben durchliest, dürfte der Zweck

    tatsächlich die Einführung eines Sachkundenachweises sein.

    Über die Erfolgschancen möchte ich nicht spekulieren.

    Fakt ist, dass hierfür Kurse angeboten werden müssen, ggf. sogar die

    derzeitigen Kurse anerkannt werden. Da dann zusätzliche

    Nachweise/Bescheinigungen ausgestellt werden, kosten die Kurse mehr.

    Ob die derzeitigen Förderungen von der Landwirtschaftskammer dann

    noch möglich sind, ist fraglich. Ggf. gehen dann die EU-Gelder auch an die

    Länder, da sie durch den Sachkundenachweis ja die Bienenhaltung fördern....


    Was derjenige dann später macht, hat mit dem Sachkundenachweis dann

    nichts mehr zu tun. Es werden sicher keine Beuten und keine Betriebsweisen

    vorgeschrieben werden. Auch wird keine schlechte Haltung durch Krankheit,

    Alter oder Desinteresse vermieden werden. Und diejenigen, die derzeit ihre

    Bienen nicht anmelden, werden höchstwahrscheinlich auch keinen

    Sachkundenachweis erbringen.


    Was können wir, als Imker, also dadurch gewinnen? Eventuell ein paar vereinzelte, die einen Kurs besuchen, was sie sonst nicht gemacht hätten.

    Mit Sicherheit aber auch einige, die keine Lust/keine Zeit dafür haben und,

    um keine Strafe zu erhalten, einfach die Bienen nicht anmelden. Was sie

    sonst gemacht hätten.

    Auf jeden Fall wird der Sachkundenachweis keine Garantie dafür sein das

    die Imker Fortschrittlicher oder zuverlässiger werden oder das die Völker

    besser gegen Varroa behandelt oder besser aufgefüttert werden.


    Dafür ist die Gefahr, dass die Regierung in Ihrer Weisheit irgendeinen Blödsinn

    beschliesst, welcher nichts nutzt, uns aber viel Arbeit macht, sehr gross.

    Wenn man dort liest das Bienen auf dem Balkon usw. gehalten werden, oder

    das keine Abstände zu Nachbargrundstücken vorgegeben sind

    könnte ich mir einige Regelungen vorstellen welche uns arg Beschneiden.


    Gruss Joachim

    Hi,


    die einzige Adresse, die garantiert sicher ist, ist die GS1.


    Das kleine Paket kann man auf bis zu 30 EAN´s erweitern und ist recht günstig.


    Bei allen anderen kann es Probleme geben, dass die EAN schon genutzt wurde,


    mehrfach verkauft oder was auch immer. Wenn die Geschäfte mit einer EAN von dir


    Probleme haben/hatten, kann es passieren das du nachweisen musst das es deine sind.


    Bis dahin kann es zu einer Kompletten Sperre deiner EAN kommen. ( Bsp REWE und EDEKA )


    Gruss Joachim

    Hat also durchaus einen für mich interessanten Hintergrund, wenn das nur für Völker gilt, "die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen".

    Hi,


    es gilt für Tiere die der Gewinnung von Lebensmittel dienen.


    Somit automatisch für die Honigbiene. Diese erzeugt, bis auf ein paar


    ganz wenige Ausnahmen, Honig. Und dieser ist nun mal zum Verzehr gedacht.


    Alles andere was Du ansprichst, kann einen verunsichern, klar.


    Aber genaue Antworten darauf würden in meinen Augen auf eine


    Rechtsberatung zielen. Und so lange es nicht klar ist, sollten wir Oxalsäure


    halt nicht verdampfen. ( zumindest nicht darüber reden )


    Gruss Jaochim

    Hi,


    sorry, aber warum stellst du diese Fragen?


    Die sind wir hier schon zigmal durchgegangen und ein nicht


    gerade kleiner Teil ist deiner Meinung.


    Leider ist die Gesetzgebung derzeit eine andere, und dieser müssen


    wir ( zumindest offiziell ) folgen.


    Gruss Joachim

    Hi,


    der Wunsch wurde bisher einmal geäussert. Da habe ich den

    Bon per Mail geschickt.

    Ob das rechtlich sicher ist, kann ich nicht beantworten.


    p.s. Izettle soll ab April wohl Geld kosten, wenn ich das richtig verstehe.


    Gruss Joachim

    Hi,


    sorry, ich hatte nicht gelesen das er die unbedingt da kaufen möchte.


    Bei Geller und Holtermann kann man die jedenfalls bekommen.


    Auch die Verzapfung ist kein Thema, da die Oberträger an der Stelle einfach


    in der Breite verjüngt werden.


    Gruss Joachim