Beiträge von beenutzerin

    Raps tupft gelbe Stirnflecken - Löwenzahn ist eher gelb bepudert - sagt auch mein Imkerpate und das Forum.


    Und ich bin ja eh gespannt ob da überhaupt was kommt ... hier ist es dermaßen trocken, die Staubfahnen der bodenbearbeitenden Trecker sehen aus wie Großbrände.


    Gruß

    Marion

    Hier wird es jetzt auch gelb, Löwenzahn und Raps - Kirsche und Zwetschgen in Vollblüte, Pflaumen rieseln, frühe Äpfel (Gravensteiner) blühen auf.


    Ich muss morgen mal schauen, ob die Bienen schon gelb gestirnt sind ...


    Gruß

    Marion

    Hier habe ich auch schon seit mind. zwei Wochen Drohnen in den Völkern (Naturbau, kein Drohnenwabenschnitt) und Spielnäpfchen.


    Letztes Jahr ist der erste Schwarm am 29. April ausgezogen - ich habe das für mich als imekrlichen Sommeranfang definiert - Durchlenzung ist durch, ergo Sommer! :-)

    Gruß
    Marion

    *Schwarmimkerin*

    Nachts frostfrei, aktuell (13:30) knapp 8 Grad und sie sind in den Zwetschgen - auch welche ohne Pollenhöschen, also scheint es dort auch etwas Nektar zu geben! Aber ich bin froh, dass noch genug Futterreserven drin sind.


    Gruß

    Marion

    achso .. die Agrarlobby aka Bauernverband hat das jahrzehntelang verkackt (wachsen oder weichen, billiges Fleisch für Otto) und jetzt ist der Verbraucher schuld? Und so nebenbei ... wir importieren Bio, weil innerdeutsch die Nachfrage nicht gedeckt wird ...


    Verkauf eine echte Sau (und Kraut und Rüben), die gerne gelebt hat, aus echter Nachbarschaft, wo die Kids ausm Kindergarten ums Eck ohne psychologische Begleitung den Stall besuchen können und ich versprech Dir .. das funzt! Und mach Druck auf Deinen Lobbyfuzzi dass genau sowas gefördert wird .. dann wären alle glücklicher!


    Gruß

    Marion

    Aber passt der auch JETZT? 1% aufsitzende Milben im Sommer bei bereits abnehmendem Brutumfang ist meiner Meinung nach eine andere Hausnummer als jetzt im Frühjahr und maximaler Brutzunahme. Und der Milbensommer, der noch vor uns liegt, ist lang und die Vermehrung der Milbe exponentiell ...


    Gruß

    Marion

    Da es hier seit 2 Tagen am Morgen gegen -2 °C ist, sollte das für den Kälteschock reichen.

    Der "Kälteschock" funktioniert so meistens nicht. Samen von Kaltkeimern enthalten keimhemmende Stoffe, die durch Kälte, i. d. R. Temperaturen von 0° bis 5° abgebaut werden. Nur wenige Arten benötigen tatsächlich Frost. Bei den meisten dauert es einige Wochen bis die Keimhemmung abgebaut wurde. Hilfreich ist es die Samen erst einige Tage, Wochen mässig warm aufzustellen die biochemischen Prozesse werden gestartet; ein geringer Teil keimt evtl. gleich.

    Dann 4 bis 8 Wochen oder besser gleich den Winter über kalt aufstellen. Temperaturschwankungen schaden nicht, starke Temperatursprünge und sehr niedrige Temperaturen schon (nicht in den Tiefkühler!)


    Gruß

    Marion

    "Der Landwirt" (sic!) soll doch dazu mal seinen überaus schlagkräftigen Bauernverband fragen. Diese gut aufgestellte Lobbyorganisation hat jahrzehntelang die eigenen kleinen Mitglieder an die Wand gefahren (wachsen oder weichen) und auf Einkommen über die Masse gesetzt. Die Sachzwänge die jetzt beklagt werden (Preisdruck, Höfesterben, intensive Landwirtschaft aka industrielle Lebensmittelerzeugung und deren Folgen) hat der Bauernverband selbst (zumindest mit) forciert. Und ich unterstelle mal soviel Sachverstand, dass die Auswirkungen für die Funktionäre erkenn- und erwartbar waren.


    Weisst Du was mit meinem Geschäft passiert, wenn ich falsch investiere, auf Trends setze, die dann nicht eintreffen oder Umweltschäden verursache und deshalb zu Recht (!) Auflagen bekomme, die existenzbedrohend sein können? Da kommt garantiert keiner und entschädigt mich dafür, dass ich keinen weiteren Scheiß baue! Spielräume gibts nur im Kindergarten.


    Gruß

    Marion

    Ich bin da noch skeptisch. Klar ist es toll, blühende Flächen zu haben und ich unterstütze das auch. Damit das wirklich sinnvoll und hilfreich ist muss es aber einigermassen dauerhaft angelegt werden.


    Bis zum Herbst, bis das "große Blühen" vorbei ist und es für die Bienen zu ungemütlich wird, möchte Cord Lefers die Fläche als Bienenweide einsetzen. "Wenn es gut läuft", sagt er, "wird daraus vielleicht ein dauerhaftes Projekt."

    Und sinnvoller als wenige große Flächen wäre eine bessere Biotopvernetzung. Also breite Feldraine, mit Sträuchern (Knicks), die sich wie ein großmaschiges Netz übers Land ziehen. Das würde auch Überwinterungsmöglichkeiten schaffen. Die Blühflächen werden ja doch wieder untergepflügt oder schlimmstenfalls totgespritzt (nicht im konkreten Fall vermutlich, der stellt ja grad auf Bio um).


    Gruß

    Marion

    Hier gehts gaaanz langsam vorwärts. Gestern habe ich in einigen Rapsfeldern erste kniehohe Blütentriebe und etwas Gelb spitzen sehen - aber die Schläge sahen sehr schütter und verhungert aus (ja sicher Raps und keine alten Greeningflächen).

    "Meine" Rapsschläge hier sind immer noch grad mal gut knöchelhoch und sattgrün, Blüentriebe erahnbar.


    Hier ist es aber auch wieder viel zu trocken, wenn es regnet dann so wenig, dass kaum was im Boden ankommt.


    Gruß Marion

    Die Vaterlinie bestäubt sich selbst, die ist ja komplett fruchtbar. Das Saatgut ist aber in diesem Zusammenhang meistens uninteressant -> Häcksler.


    Die Mutterlinie ist pollensteril, produziert keinen Pollen, aber durchaus Saatgut! Sie wird nur von der Vaterlinie bestäubt -> ergibt die gewünschte F1 Hybride im so produzierten Saatgut.