Beiträge von rooftopbee

    Vielen Dank euch drei für den Input. Die Option "Schwarmfangkasten im Beutemass" als halbwegs leichte Alternative zum Erdölschaum klingt sehr interessant. Ich werde auch mal schauen ob hier jemand in der Gegend einen "regulären" 6er Kasten hat, welchen ich mal in die Hand nehmen kann. Mit zwei gross genug gewählten Griffen daran könnte das schon recht handlich sein. Bei der Option "Griffe an den 12er Boden oder auch BR schrauben" wirkt sich meine Entscheidung für hohe und auch schwere Böden (nach Pfefferle) eher negativ durch befürchte ich ein wenig.


    Cheers, Dennis

    Hallo zusammen,
    ich nutze für die Ablegererstellung selbst eigentlich eher meinen 4er Boden mit Trennschied - jedoch ist der Transport zu einem anderen Standort bei 12er Dadant teilweise doch sehr unhandlich wenn man nicht in Beutewägen etc investieren will. Neben dem Gewicht verstärkt wird es auch noch durch die unsäglichen Griffmulden und die Trennung zwischen Boden, Zarge und Deckel.


    Nun würde es sich anbieten dafür einen Ablegerkasten zu nutzen und aus Gewichtsgründen vielleicht sogar einen aus Styropor. Ein Fan vom leichten weissen Chemiegebilde bin ich jedoch nicht. Als kleinen Bonus hätte ich dazu noch die Option einen Ableger direkt darin zu bilden wenn ich eben weiss ich werde ihn sowieso an einen anderen Ort verbringen. Somit hätten die Damen auch nicht mehr Stress durch ein Umsetzen als vom 4er Kasten in ihr neues Zuhause.


    Die üblichen Onlinehändler haben hier Kästen von Stehr oder optisch Ähnliches im Angebot ohne genaue Herstellernennung. Alternativ dazu auch die dem persönlichem Empfinden nach angenehmeren Varianten aus Holz mit knapp über 5kg Leergewicht. Styropor hätte noch den Vorteil, dass man es auch mal zum Transport von Honigwaben nutzen könnte (ich schleudere auswärts da keine eigene Schleuder) und dabei schön die Temperatur hält - aber wirklich interessant dafür wäre es erst wenn es dafür einen Aufsatz im Honigraummass geben würde was natürlich bei Ablegern eher wenig Sinn macht). Und soviele Ablegerkästen das ich darin alle Honigwaben unterbekomme von den anderen Völkern hatte ich auch nicht vor zu kaufen.


    Wie haltet ihr es denn mit dem Ablegertransport wenn es nur 1-2 Völker betrifft?


    Cheers
    Dennis

    (...)
    Falls ja: Was haltet Ihr davon, sowas www.wespenschreck.de/epages/es…ectPath=/Shops/es10647914


    ans Fenster zu hängen?


    Meine Mutter hatte sich so etwas vor 1 oder 2 Jahren mal irgendwo bestellt. Ihre Erfahrung war:
    - bestehende Nester in der Unmittelbaren Nähe waren kurz irritiert danach jedoch keine Wirkung mehr beim Ein und Ausflug ins Nest
    - Umgehängt an ihren Gartensitzplatz an dem Sie auch viel Probleme hatte hat im 3-4 Meter Umkreis wohl wirklich fast alle Wespen ferngehalten egal was sie denn nun an Kuchen serviert hatte
    - Nach ein paar windigeren Tagen war das Teil aber zerissen und ist wohl allgemein von Recht überschaubarer Qualität


    --> ich selbst habe es nur auf einem Foto gesehen, aber hat wohl seine Qualitäten, reicht aber nicht um ein bereits bestehendes Nest zu vertreiben.

    Ein wenig hoffe ich ja, dass die Zentralschweizer dem grossen Kanton (Deutschland) nur ein ganz klein wenig vorraus sind... das wünsche ich mir wirklich von Herzen


    Also nur ein ganz klein wenig voraus in der Tradition des Datum eines Aprilscherz, nicht das Missverständnisse aufkommen.

    Merci Johannes , auch die die habe ich mir mal in meine Favoriten genommen. Nur bei der Suche nach dem Buch bin ich noch nicht fündig geworden - es scheint zwar jeder hier zu kennen, aber trotz der Nähe der Schweiz zum Badnerland hat es irgendwie niemand zuhause... Demnach wird es vermutlich doch das "Auseinanderschrauben und Ausmessen werden".


    Jörg : Eine kühle Hopfenkaltschale macht den Bastelabend natürlich noch ein wenig angenehmer und wenn es sich darauf beschränkt dann passt am nächsten Tag auch immer noch alles zusammen :-)


    (...)
    Ob ich kostenpflichtige Angebote nutzen würde? Gute Frage, vermutlich eher nicht. Es gibt sehr viel kostenloses Material.
    Da ist das meiner Meinung nach nicht nötig.
    (...)


    Ergänzung um hier Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe nicht die Absicht hier ein eigenes Angebot zu kreieren oder dergleichen. Nur würde ich bei den Angeboten wie "arge magazinimker" eben gerne Wissen ob es sich lohnt wegen der dort angebotenen Pläne.


    Das ist die Sache mit der sprichwörtlichen "Katze im Sack" die ich nur ungern kaufe gerade wenn es so viele "wilde" Katzen gibt (an der Stelle die kostenlosen und verfügbaren Baupläne).

    Cool, danke Markus. Den Link habe ich mir nun definitiv mal für die Zukunft abgespeichert. Ist der preislich effizienteste und einfachst nachzubauende Boden und wie auch Rieke schreibt wohl leicht adaptierbarste Boden den ich bisher gesehen habe. Falls mich meine Imkerei in der Zukunft mal Richtung zweistelliger Völkerzahl entwickeln sollte wäre er damit wohl meine erste Wahl.


    Bzgl Pfefferle Buch nehme ich für mich mal mit, dass man nach der dortigen Anleitung den Boden ganz gut nachbauen kann, auch wenn es recht aufwendig ist. Also werde ich mich wohl mal umhören wer in unserem Imkerverein das Buch alles zu Hause hat um mir dort mal die Seiten zu kopieren. Amazon führt es nur noch als nicht mehr verfügbar und die Imkereichberdarf-Onlineshops die es führen sind dann für Schweiz bzgl. Versandkosten eben auch nicht mehr so attraktiv.

    Hier bei mir gab es nur am Ende August mal ein kurzes Hoch an Wespen mittlerweile sieht man sie nur selten. Wie an ein paar Stellen im Forum bereits beschrieben sind Wespen ein guter Indikator für ein Volk bei dem etwas nicht in Ordnung ist.


    Wie Bernhard hier schreibt gibt es wohl aber auch Fälle in welchen die Wespen wirklich kiloweise auftreten. Ob man dann noch davon ausgehen kann vielen Wespen = schwaches Volk dazu fehlt mir die Erfahrung. Ansonsten gibt es weitere diverse Threads zu dem Thema wie z.b. LINK

    Danke für dein Feedback - den Boden selbst habe ich (wenn auch gekauft) selbst in Benutzung seit etwas über einem Jahr und bin eigentlich recht zufrieden - über das "Für und wieder" der hohen Böden insbesondere wenn man mit einer grössere Anzahl an Völkern (wenn dann der Kostenunterschied ins Gewicht fällt) imkert gibt es ja diverse Diskussionen auch in diesem Forum. Mir geht es neben der allgemeinen "ob" Frage hier hauptsächlich um das "wie". Darüber hinaus vielleicht noch den Mehrwert schaffen durch strukturierteres Aufzubereiten als in 20 versprengten Kommentare im Forum.


    Wenn du einen solchen Boden schon gebaut ist, weckt das natürlich mein Interesse, hast du hierfür die Pläne aus dem Buch von Pfefferle genutzt, oder auf welcher Basis hast du gebaut?

    Hallo zusammen,
    der Herbst ist hier schon voll eingezogen, die Bienen brauchen meine Aufmerksamkeit nur noch für die Oxalsäure-Behandlung. Nun wollte ich mich diesen Winter mal mit meinen Böden beschäftigen. In die Imkerei gestartet bin ich ganz ohne Bastelei und habe bei einem Besuch in Deutschland via Holtermann 2 hohe Böden nach Pfefferle gekauft. Diese finde ich von der Konstruktion recht ansprechend. Hier in der Schweiz kostet das Stück dann aber schnell 60CHF (also nur der Boden versteht sich) was ich ein wenig übertrieben finde.


    Als fleissigerer Leser als ich denn ein Schreiber bin, findet man an den verschiedenen Stellen im Forum immer mal wieder eine vereinzelte Referenz auf Baupläne. Teils Bücher teils Links oder auch ab und zu mal dankeswerter Weise bereitgestellt von einem Benutzer des Forum selbst. Das Einschätzen gerade bei kostenpflichtigen Angeboten ist dann schon schwieriger. Im Speziellen geht es mir aktuell natürlich gerade um den hohen Boden nach Pfefferle jedoch ist es für den einen oder anderer vielleicht auch allgemein von Interesse wo sich eine Investition lohnt.


    1) Gibt es (online?) schon Ansätze verschiedene Quellen für Baupläne zu sammeln und nach Kriterien zu bewerten?
    (insbesondere falls diese eben nicht frei verfügbar sind)


    2) Welche Quellen (Websites, Bücher,...) für Baupläne kennt ihr?
    (kostenlose/kostenpflichtig; Qualität der Baupläne selbst; Info zu Kosten zum Bau; Baupläne für Beuten/Böden/...)


    Die Recherche bzgl. Böden haben bisher folgendes zu Tage geführt:
    - Oft genannt wird die "Magazinimker" Website, wenn ich es korrekt verstanden habe kann man dort als Mitglied kostenlose Baupläne herunterladen. Zumindest für Beuten, Böden etc. --> Eigene Erfahrungen habe ich hier noch keine
    - Das Buch von Pfefferle soll Baupläne für seinen Boden enthalten - Wie brauchbar diese sind und ob sich das Buch nur deshalb kaufen sollte weiss ich nicht so recht (sonst wird das Buch ja eher nicht mehr empfohlen
    - Ansatz "einmal kaufen und dann nachbauen" (den Boden hätte ich ja sogar für eine Vermessung)


    Danke und Gruss vom Zürisee

    Dann schliesse ich mich den Plänen des Thread-Erstellers an und überlege mir in der grauen Winterzeit mit was ich mir denn meinen Dampfwachsschmelzer basteln werde und schliesse Plastik nicht mehr von vornherein aus. Das schöne an der Winterzeit ist ja dass man sich den ganzen Basteleien widmen kann


    Manuel : Ich bin natürlich auch gespannt was aus deinen Plänen schlussendlich wird und hoffe du hältst uns auf dem Laufenden

    Danke für die Rückmeldung, dann war mein erster Gedanke vermutlich etwas zu sehr von Misstrauen geprägt. Uns wurde im Imkerkurs nur immer und immer wieder eingeimpft keine Behälter zu benutzen welche nicht explizit das schöne Symbol mit dem Glas und der Gabel tragen (lebensmittelecht). Und wenn ich mich dazu erinnere was gerade eine neue Plastikbox manchmal an Gerüchen abgibt war mein Misstrauen eben geweckt.

    Eine Frage die ich mir stelle, ohne jemand auf die Füsse treten zu wollen (sondern tatsächlich aus Interesse): Sind Weichmacher und andere Zusatzstoffe in "preiswerten" Plastikboxen gerade bei einem Dampfwachsschmelzer welcher ja auch eine gewisse Temperatur in den Boxen erzeugt kein Thema? Argument ist ja unter anderem, dass ein geschlossener Wachskreislauf sicherstellt dass man weiss was drin ist. Und für sonstiges verwendetes Plastik ist immer das Lebensmittelecht notwendig.

    Hi,
    mittlerweile sehe ich zwar fast keine Wespen mehr, aber wie schon Jo geschrieben hat ist es auch bei mir. Man beobachtet immer wieder wie die Wespen die toten Bienen zerlegen. Insbesondere in der Zeit der intensiven Brut der Wespen. Und manchmal auch einen Anflug auf die noch lebendigen Damen, der dann mal mehr oder mal weniger verteidigt wird. Etwas mehr zu dem Thema findet du beispielsweise unter:


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=35556


    Beispielsweise wird die Wespe dort auch als Indikator für schwächere Völker beschrieben (je nach Verteidigungsverhalten)