Beiträge von Kirschenbraun1

    Hallo!


    Nachschaffungs-Königinnen sind leider unter umständen keine vollwertige Königinnen, denn die Bienen schaffen sie schon mal aus 3-4 Tage alten Larven nach. Sie sind ja in einer Notsituation - die alte Königin ist weg! Dann wollen sie so schnell wie möglich irgendeine Königin haben.

    Dass die möglicher Weise nicht vollwertig ist, macht ihnen erstmal nichts aus, sie können später ja still umweiseln.

    Aber ob das die Grundlage für neue Völker sein sollte, das musst Du jetzt selbst entscheiden.

    Futter/Pollen sollte immer neben dem Brutnest sein. Damit, wenn es kalt wird, die Bienen nicht vom Futter abreissen. Bei dem Ableger hat die Mittelwand das Futter vom Brutnest getrennt - und die Bienen machen das einzig logische, sie bauen die Mittelwand aus und machen sie mit Futter voll. Mein Aufbau ist immer so: FW, BW (kommt drauf an wieviele) MW. Dann können die Bienen entscheiden, ob sie die Mittelwand erst mal mit Futter belegen, oder ob sie gleich bebrütet wird.

    Rechtzeitiges erweitern nicht vergessen.


    Wenn sie den Platz in der Mittelwand zum Brüten benötigen, räumen sie dir den selbst frei. Bei einem Ableger ist weniger manchmal mehr;)


    Wenn ich was machen würde, dann ist das eine FW auf 1. Position einhängen oder wenig dünn füttern.

    Je nachdem wie man ihn stellt oder dreht, sagt er mir zum Beispiel, alles in Ordnung bei der letzten Kontrolle, Achtung in nächster Zeit nicht anfassen oder dringend kontrollieren.

    normal flach = alles i.O.

    längsseitig hoch = etwas stimmt nicht

    schmalseitig hoch = Weisellos, legt nicht oder dergleichen.

    das ist dann schon imkern für Fortgeschrittene ;). Oder schreibfaule :D

    Ich kann dir das mit den mehreren Stiften nicht erklären. Mir stellt sich blos diese Frage: Warum schaust Du, nachdem Du ja schon gesehen hast, dass die Königin stiftet - und das auch Arbeiterinnenbrut ist - nochmal nach kurzer Zeit das Volk durch. Lass die doch machen. Und wenn das dann so ist:

    Die Königin hat ca 10 Tage nach Schlupf angefangen zu legen und zwar auf allen Brutwaben verteilt zwischen den Pollen rein. Das waren vor einer Woche viele kleine Nestchen, heute waren das schon große, zusammenhängende Flächen.

    dann ist doch alles super!!!


    Oder wolltest Du kontrollieren, ob sie umweiseln wollen?

    Ich imkere auch Zander einräumig. Bei mir sieht die Brutnest-"Ordnung" so aus: FW DR 7xBW PW/FW.

    Es kommt auf den Füllungszustand an. 1 volle Zander FW wiegt ca. 2,5 kg. Man sagt ca. 5 kg sollte den Bienen immer zur Verfügung stehen. Das heisst für mich: ich lasse beim Schleudern im HR 2 Randwaben, die noch nicht voll gefüllt sind immer drin... habe aber auch keine Raps in der Nähe.

    Was man bei unbegatteten nicht unterschätzen darf, ist die Standbegattung. In meinem Umfeld waren seit Jahren "nur" Feld-Wald-Wiesenmischungs-Drohnen" unterwegs. Die hatten z.B. von Wabenstetigkeit noch nie was gehört (ich auch nicht). Erst, als ich eine Serie auf der Belegstelle hatte und meine Völker umgeweiselt waren, war mir auf einmal klar, was Wabenstet ist. Und dass das einfach nicht normal ist, dass wenn ich das Volk aufmache, die halbe Mannschaft auf dem Oberträger sitzt.

    in den Waben wird zwar zwischenzeitlich Honig gelagert, sobald die Königin aber richtig loslegt mit dem Legen, werden die Zellen wieder frei gemacht - oder der Honig verfüttert. Ich würde die dann in Ruhe lassen. Wenn Du Waben rausnehmen willst, bedeutet das wieder Unruhe und das gefährdet die neue Königin.

    Ich würde auch noch warten. 3-5-8 = 16 bis zum Schlupf. Dann ab ca. 21. Tag ist die Prinzessin brünstig. Je nachdem wie das Wetter bei Euch war vergehen noch ein paar Tage bis erfolgreicher Begattung. Wenn Du jetzt reinschaust, kann es sein, dass Du noch nichts siehst - aber störst. Gib der Neuen noch eine Woche...