Beiträge von hr.gross

    Und hier der Bericht:

    Die Bienen habe ich heute morgen um 7:00 Uhr bei Temperaturen um 0°C verstellt.

    Bis ca. 13:30 Uhr standen die Bienen wieder bei sonnigem Flugwetter. Neben der geplanten Höhenveränderung, konnte auch die Längsausrichtung nicht mehr vollständig hergestellt werden. War kein Problem. Es gab keine Bienentrauben wo sie nicht hingehörten. Direkt nach Öffnen der Fluglöcher, sausten die Damen für eine halbe Stunde etwas aufgebracht umher, danach war wieder Regelbetrieb.


    Wieder mal war ich um mein Bienenkarre dankbar (Siebdruckplatte auf Schubkarrengestellt; die Kisten werden per Leisten und Gurt an Ort und Stelle gehalten).


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    Vielen Dank für die Rückmeldungen!

    Man kann es vielleicht erahnen, dass immer nur zwei Beuten direkt nebeneinander stehen, dann ist immer 0,5 bis 1 Meter Platz.

    Wie muss ich bei den Hausnummern durchzählen: 1,3,5,7 usw. oder 1a,1b,1c...?


    Ich werde dann berichten, wie es lief.


    Zum Glück war der Baggerfahrer meines Vertrauens schon beim Schleudern dabei und hat Interesse für die Bienen!

    Da wo momentan meine Bienen stehen, werden wir für die Anlage eines Nutzgartens Terrassen erstellen. Das wird auch dazu führen, dass die Bienen zwar am gleichen Ort stehen bleiben können, aber nach den Erdarbeiten bis zu einem knappen halben Meter tiefer stehen werden (leider war es in der flugfreien Zeit zu nass für Erdarbeiten).

    Mein Plan war die Kisten am Vorabend der Erdarbeiten zu verschließen, weg zu stellen und am nächsten Morgen möglichst schnell die Ebene zu baggern und die Bienen wieder an die selbe Stelle zu platzieren, eben nur tiefer gelegt.

    Seht ihr da ein Problem? Macht es Sinn als Zwischenschritt ein paar Tage vorher die Bienen erst mal von den Balken auf den Boden zu setzen, um die Höhe Schrittweise anzupassen? Oder finden die das Flugloch auch so wieder?


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    Je nachdem mit welcher Motivation man Bienen hält, ist das Feindbild gegen Imker hier viel ausgeprägter, als beim Nabu.

    Für mich wäre es eine gruselige Vorstellung, wenn ohne die Ökovereine nur die Gewinnmaximierungsvereine (und damit meine ich nicht die Berufsimker) schalten und walten könnten.


    Hat man den Ökovereinen nicht vorgeworfen zu einseitiges Bauernbashing zu betreiben? Macht es hier vor, wie man sich auf einen vernünftigen Dialog mit der "Gegenseite" einlässt.


    Grüße von einem Grünen Bund-Naturschutzler, der seine Bienen hält um Honig zu verkaufen

    Bei meiner Varromed-Anwendung letztes Jahr mit Dosierung gemäß Packungsbeilage sah ich am folgenden Tag mehr tote Bienen vor der Beute liegen, als ich das mit AS60% im Liebig-Dispenser je geschafft habe.

    So ganz das Wellness-Fluid scheint es auch nicht zu sein. Von einer mehrmaligen Anwendung habe ich daher auch schnell Abstand genommen.

    Wenn der Fütterer ausgeschleckt ist, ist er ja trocken und sauber: Fütterer zwei mal über Kopf (nicht über dem eigenen) ausklopfen und der Futterraum ist wenigen Momenten bienenfrei.

    Sirup in einen mit Bienen gefüllten Fütterer zu kippen finde ich ein wenig krude.