Beiträge von M.S.

    Wann ist der ideale Zeitpunkt um ein früh gebildetes Jungvolk um einen zweiten Brutraum zu erweitern: Erst wenn alle Mittelwände (incl. der Randrähmchen) des unteren Brutraums ausgebaut sind oder bereits davor?


    Wie kannst Du da anere Antworten erwarten ....
    ... wie hat man es Dir denn in dem Imkergrundkurs für Deine Region so beigebracht ?


    Es geht um die generelle Vorgehensweise anderer Imker die mich interessiert, nicht irgendwelche speziellen Fälle! Vor- und Nachteile oder warum wer welche Methode anwendet.


    Irgendwie wird in diesem Forum ständig nach einem Imkergrundkurs geschrieen sobald man sich nur mal um alternative Betriebsweisen gedanken macht. :roll:

    Meine Überlegung bezieht sich primär darauf ob es Sinn macht die Jungvölker dieses Jahr noch um den Honigraum zu erweitern und falls ja ob ich erst einen Honigraum aufsetze bevor der zweite Brutraum mit Honig befüllt wird oder ob man aus diesem Grund sogar den zweiten Brut- und den Honigraum gleichzeitig erweitern kann/sollte.

    Guten Morgen zusammen,


    mich würde interessieren wie ihr eure Jungvölker (Zanderbeute nach Liebig) erweitert.


    Primär gibt es ja 3 Möglichkeiten welche praktiziert werden:


    a) Erweitern mit zweiter Brutzarge, vorerst kein Honigraum
    b) Erweitern mit Honigraum, zweiter Brutraum erst später
    c) Erweitern mit zweiter Brutzarge und Honigraum gleichzeitig



    Welche Variante praktiziert ihr und welche Vorteile seht ihr in eurem vorgehen darin?

    Zu spät erweitert, dicker Honigkranz über dem Brutnest. Da gehen sie nicht mehr so gerne drüber, deshalb Ausleben des Bautriebs unterhalb der 1. Zarge. Ist meine Meinung. Viele Grüße, Brigitta


    Die Erweiterung fand denke ich nicht zu spät statt. Aber das mit dem Honigkranz über dem Brutnest ist schon zu sehen.


    Wie ist denn der Ausschluß zustande gekommen? Alte Königin gesehen?


    Zuviel Bienenmasse und Brut. Wie kommst du daruf dass sie geschwärmt sein sollten?

    Ich beobachte in einem Volk in einer Zanderbeute nach Liebig gerade folgendes:


    Im unteren Brutraum bauen die Bienen an jeder Wabe extrem viel Wildbau (primär Drohnenbrut), während im Honigraum Mittelwände nur sehr schlecht ausgebaut werden und das Volk nur knapp ein drittel des Honigs eingetragen hat wie das Nachbarvolk.


    Mit was wäre ein solches Verhalten der Bienen zu erklären?

    Ich habe jetzt ein sehr ähnliches Phänomen beobachtet. An den Beuten meiner beiden Ableger sind an der Frontseite braune Flecken. An den Altvölkern, von denen die Ableger stammen ist nichts zu sehen. Trotz eurer Berichte/Erfahrungen habe ich kein wirklich gutes Gefühl dabei. Daher würde auch mich der Grund für diese Kotflecken brennend interessieren.



    Vielen Dank Ulrich! Diese Erklärung leuchtet ein.


    Ansonsten kann ich die hier aufflammende Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Halbzargen nicht nachvollziehen. Jeder hat eine andere Arbeitsweise und kommt mit gewissen Hilfsmitteln besser oder schlechter Zurecht. Man sollte nicht jede Kaufentscheidung auf gutes Marketing des Händlers/Herstellers/Entwicklers reduzieren. Bei meiner Entscheidung als "werbemäßig ungebildeter" Wiedereinsteiger spielten Marketinggründe keinerlei Rolle. Für meine Arbeitsweise erachte ich die Halbzargen als Honigraum erstmal als sinnvoll, möglicherweise stellt es sich in der Praxis heraus das ich falsch liege. Probieren geht über studieren. :cool:

    Hallo zusammen,


    inzwischen kamen meinen neuen Zander-Zargen. Für den Honigraum habe ich bei Holtermann Halbzargen bestellt, Modell "Liebig Zander Vertikal Halbzarge".


    http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php/pID/4825&imgID=1


    Was mich etwas irritiert sind die beiden Nuten im oberen Bereich der Halbzargen. Sind diese dazu gedacht die beiden Halbzargen aneinander zu befestigen oder soll damit den Bienen ermöglicht werden von der einen zur anderen Zarge zu wechseln?