Beiträge von frisbee

    Hallo,


    ich suche einen 50kg-Abfüller ohne Spalt zwischen Boden und Seitenwand, der einen größeren Durchmesser hat als die üblichen 30,5cm. Ideal wären 43cm wie bei den 100kg-Abfüllern. Im Netz konnte ich bisher nichts finden. Weiß jemand von Euch, wo es etwas derartiges gibt? Vielen Dank.

    Hallo aseufert,


    ich bin auf genau derselben Suche.

    Bisher presse ich den Trester aus der Nassschmelze mit einer 5l-Spindelpresse aus, die viel zu klein ist. Ausserdem muss ich staendig heisses Wasser nachkippen, damit das Wachs in der Presse nicht zu schnell abkuehlt.

    Habe gestern von der Firma Kordic per Email die Info erhalten, dass der Dampfwachsschmelzer mit Spindelpresse in 2 Monaten wieder vorraetig sei.


    Bist Du schon weitergekommen?


    Ich werde mal bei Techtron den Preis fuer deren Dampfpresse anfragen.

    Ui, endlich wieder mal ein Flachzargenthread!


    Ich habe 2014 mit der Imkerei angefangen und konnte mich nicht entscheiden zwischen Flachzargen und Dadant. Hab mich dann fuer die 10er-Dadantsystembeute der Magazinimker e.V. entschieden, um mir beide Optionen offen zu halten.

    Eine Saison lang habe ich mit Dadant geimkert. Mir waren aber die Waben zu unhandlich. Da habe ich die Brutraeume abgesaegt und "mit den Honigraeumen weitergeimkert".


    Ich finde die Flachzargenraehmchen und -zargen vom Gewicht und Handling her perfekt. Die Honigraeume sind auch so noch schwer genug.


    Ich benutze 2 Zargen fuer Brut und bis zu 3 (manchmal 4) fuer Honig. In 2 Brutraumzargen sind ungefaehr 12 - 14 Waben Arbeiterinnenbrut und 2 Drohnenrahmen. Die Brut geht bis zum Absperrgitter, keine Honigkraenze im Brutraum.

    Ich imker im Grunde nach Liebig mit dem Unterschied, dass ich mehr Honigraeume habe.


    Sehr praktisch finde ich das Vereinen von schwachen Voelkern bzw. das Umweiseln durch Aufsetzen einer Zarge mit Zeitungspapier. Hat bisher jedes Mal geklappt.


    Die Kippkontrolle hat auch jedes Mal funktioniert. Wenn die Voelker nicht schwarmtriebig sind, ist das ruckzuck erledigt. Sind sie jedoch in Schwarmstimmung ist das Anschauen von 16 Raehmchen natuerlich sehr zeitaufwendig und man beneidet die Dadantimker.

    Wer moechte, kann auch Zwischenbodenableger machen.


    Klar, man hat mehr Raehmchen zu drahten, einzuloeten, zu entdeckeln und zu schleudern. Dafuer sind sie aber ideal fuer Radialschleudern, die kostenguenstiger sind als Selbstwendeschleudern und ich muss nicht von Hand wenden wie bei tangentialen.


    Durch die kleinen Waben kann man schnell mal eine Weiselprobe entnehmen ohne das Volk gross zu schwaechen. Verpollte Waben aus dem unteren Brutraum koennen entnommen werden ohne die Brut im Raehmchen darueber mitnehmen zu muessen.


    Ich verwende im Honigraum grundsaetzlich nur unbebruetete Waben. Aber wenn mal der Brutraum verhonigt (z.B. nach Abschwaermen, Weissellosigkeit), bin ich doch sehr froh, aus dem oberen Brutraum ein verhonigtes Raehmchen in den Honigraum haengen zu koennen. Da frag ich mich immer, was man in diesem Fall bei 2 Raehmchenmassen macht. Hinter dem Schied umtragen lassen?


    Ein grosser Nachteil ist, dass ich hier mit meinem System - abgesehen von einem Kumpel - allein auf weiter Flur bin, weshalb ich keine Voelker auf Wabenbau verkaufen oder zukaufen kann. Vorteil davon ist andererseits, dass die Beuten fuer Langfinger nicht so attraktiv sind...


    Wie die anderen schon gesagt haben, hat das System - wie jedes System - seine Vor- und Nachteile. Ich seh auch klar die Vorteile des ungeteilten Brutraums und liebauegel immer wieder mal damit, ein paar 10er Dadants parallel laufen zu lassen.


    Ich wuerde mich auch sehr freuen, wenn wir hier im Forum eine Plattform fuer den Erfahrungsaustausch zum Flachzargenbetrieb finden koennten!!! Ich wuerde sehr gerne mit anderen Flachzargenimkern ins Gespraech kommen!

    Hallo Doro,


    vielen Dank fuer Deinen Beitrag!


    Ich hab genau die gleichen Probleme mit dem verflix... Hut der Bienoprotect.


    Zwei Fragen bitte noch zur Bienoair:

    Hat das Visiergitter der Haube einen ausreichenden Abstand zum Gesicht oder kann es passieren, dass man mit Nase oder Kinn an das Gitter kommt?

    Kann man die Jacke direkt auf der Haut tragen oder ist sie dafuer zu kratzig?

    Hallo,


    ich hatte mal Gelegenheit, in den Anzug von Original Honigmann reinzuschlupfen, der augenscheinlich identisch mit dem Economy Ventilated Suit von Dadant & Sons ist. Die Idee ist ja, dass man nur eine Unterhose drunter traegt zur optimalen Belueftung. Ich fand, dass das Material beim Buecken am Ruecken gespannt und sehr gekratzt hat. Durch Anheben des Anzugs im Hueftbereich vor dem Buecken konnte der Stoff am Ruecken entspannt werden und das Kratzen blieb aus, aber das ist halt unpraktisch.

    Ich habe bisher nur mit Imkerjacke gearbeitet. Ist das generell so bei Imkeranzuegen, dass sie beim Buecken am Ruecken spannen?


    Abgesehen davon machte der Original Honigmann einen sehr hochwertigen und komfortablen Eindruck. Vor allem die Bewegungsfreiheit des Kopfes unter der Haube, die sich platzsparend am Ruecken zusammenfalten laesst, fand ich sehr angenehm. Kannte davor auch nur den Hut mit Schleier und Metallringen, der per Reissverschluss mit der Jacke verbunden ist, gerne vom Kopf rutscht und ueberall haengen bleibt, wenn er am Ruecken haengt.


    Die Verwendung einer Imkerjacke hat den Vorteil, dass man sie schnell an- und ausziehen kann. Im Sommer muss ich aber trotzdem zum Imkern von der kurzen in eine lange Arbeitshose wechseln, was diesen Vorteil wieder etwas relativiert. Deshalb meine Ueberlegung, gleich einen ventilierten Anzug zu nehmen, da die Hose aus Netzgewebe auch besser kuehlt als eine normale lange Hose.


    Die Bienoair-Produkte von Holtermann machen im Onlinekatalog einen ganz guten Eindruck - v.a. auch preislich. Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Anzug oder der Jacke von Bienoair?

    Hallo zusammen,


    ich haeng mich mal an diesen Thread dran.


    Ich friere meinen Wabenhonig ein, damit er nicht kristallisiert, kurz vor dem Verkauf tau ich ihn wieder auf.

    Laut Lebensmittelinformationsverordnung muessen aufgetaute Lebensmittel entsprechend gekennzeichnet werden, ausgenommen "Lebensmittel, bei denen das Einfrieren ein technologisch notwendiger Schritt im Herstellungsprozess ist" und/oder "bei denen das Auftauen keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder Qualität des Lebens­mittels hat".

    Was meint Ihr? Treffen diese Ausnahmen fuer tiefgefrorenen Wabenhonig zu?

    Das Verdampfen von OS ohne "ad us vet" ist defintiv kein zugelassenes Arzneimittel, soviel steht fest.

    Und das wird einem auch jeder Amtsvet so sagen. Klar koennte man einfach den Amtsvet direkt fragen, was rechtlich passiert, wenn man Stoffe ohne Arzneimittelzulassung zur Varroabehandlung einsetzt. Aber das wuerde wohl kein Imker gerne machen, auch wenn er selbst nicht bedampft.

    Und selbst wenn dieser Amtsvet das Bedampfen rechtlich nicht ahnden wuerde oder koennte, ist fraglich, ob er einem das geraderaus sagen wuerde.

    Es braeuchte ja eigentlich "nur" einen Hersteller, der die Zulassung beantragt, und die notwendigen finanziellen Mittel.

    Wenn die Hersteller die Kosten scheuen - gab es schon mal Bestrebungen, ueber Crowdfunding die Mittel zu beschaffen?


    Dr. Liebig hat letzten Winter in einem Vortrag geaeussert, er werde die Zulassung angehen. Keine Ahnung, ob sich seitdem was getan hat.

    Veterinäramtliche Überprüfung letzte Woche bei mir.

    Klare Ansage: Verdampfen ist nicht erlaubt und techn. Oxalsäure nicht als Tierarzneimittel zugelassen.

    Hallo Holmi,


    war das der genaue Wortlaut des Amtsveterinaers? Dass es "nicht erlaubt" sei? Ich frage so genau, weil mir in der staatlichen Imkerschule auf Nachfrage einmal gesagt wurde, es sei sogar "verboten". Der exakte Wortlaut ist bei Gesetzen ja entscheidend.


    Hat der Amtsvet auch gesagt, was passiert, wenn ein Imker beim Bedampfen erwischt wird, oder ob er schon mal einen Fall zur Anzeige gebracht hat etc.?

    Also, wenn ich Regenwasser mit "Stirb, Varroa! Stirb, Varroa!" 'energetisch informiere' und es zur Behandlung der Varroose in die Voelker sprueh, dann wird das Regenwasser zum Arzneimittel. Ich mache das und der Amtsveterinaer erwischt mich in flagranti dabei. Was passiert?