Beiträge von frisbee

    1 Zarge LS 1.0 als Brutraum würde vermutlich ziemlich gut passen. Schieden wird da aber glaub ich nicht mehr viel Sinn machen.


    Was ich als Dadantneuling (vorher Flachzargenbetrieb LS 2/3) fantastisch finde, sind der freie Platz im Brutraum, die wenigen Waben und die Polsternägel.

    Dieser Komfort bei der Bearbeitung, mal ganz abgesehen von den ganzen anderen (angeblichen?) Vorteilen des angepassten Brutraums, dieser Komfort allein war die Umstellung von den mit Hoffmannrähmchen vollgestopften Kisten wert.

    In realiter kratzt man die Schenkel halt einfach nicht ab...;)

    Man muss den Quetschhahn während des Schleudervorgangs ja nicht offen lassen. Honig erst in der Schleuder sammeln lassen und dann in einem Arbeitsgang zügig in Eimer ablassen. Eimer in ein Klärfass kippen, auf 2 (oder mehr) Eimerhaltern wechselnd auslaufen lassen. Fass paar Tage warm stehen lassen, Zeug oben abschöpfen, Honig in Lagergebinde abfüllen.

    @Jungimker1301

    Was machst Du, wenn Du einen Überschuss an Dadantvölkern und einen Mangel an Zandervölkern hast? Dann musst Du die Dadantvölker ja auch losbringen. Baust Du dann den Zanderbestand wieder auf, obwohl Du lieber mit Dadant imkerst?


    Du musst auch immer von beiden Systemen genügend Material vorhalten und wirst trotzdem in Situationen kommen, wo Du z.B. noch einen Zanderboden bräuchtest, aber nur noch einen Dadantboden hast etc.


    Wenn Du Völker auf dem Maß verkaufst, das die meisten um Dich rum haben, konkurrierst Du auch mehr mit dem Preis. Und bei Dadant hättest Du ein Alleinstellungsmerkmal. Die wenigen anderen Dadantimker in Deiner Gegend würden dann eher bei Dir kaufen.


    Ich verstehe Deinen Gedankengang, würde aber grundsätzlich raten, nur ein System zu fahren.

    Grüße vom Apidät, der sich gerade vorstellt wie das Bienenvolk auf einen eher L-förmigen Brutraum reagiert

    Ich befürchte auch, dass sie eher kein L sondern ein I machen werden, das sich über die Hälfte der Ganzzarge und die Bruthalbzarge darüber erstreckt. Die Hälfte unter dem Honigraum wird dann vermutlich verweisen oder verpollen, der HR nicht angenommen, das Brutnest in der Bruthalbzarge verhonigen etc. Aber vielleicht ja nicht.


    Eine freakige und absurd-spannende Idee, die ganz schön nach hinten losgehen könnte. Aber ich glaube, dessen ist sich der Doc bewußt.;)


    Mich würde interessieren, wie genau Du die Erweiterungen und Reduzierungen von Brut- und Honigräumen im Jahresverlauf durchzuführen planst.

    Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.

    Wie ist das denn mit der richtigen Befüllung? Du hast Doch die Schleuder mit den 40 Rähmchen. Bei 4 Stück tangential kommt es zu Unwucht, keine Frage. Wie sehr muss man denn auf gleich volle Rähmchen (gegenüberliegend) achten, wenn man 30 oder 40 davon in einer Schleuder hat?


    Wie viele Völker bearbeitest Du eigentlich mit Deiner Schleuder?

    Eine Schleuder für 20 Waben hätte wahrscheinlich auch gereicht. Ich hab mir eine für 40 Waben gekauft, weil ich einen Durchmesser von mind. 80 cm haben wollte. Außerdem wollte ich Luft nach oben für eine evtl. größere Völkerzahl.


    Ja, ich schau beim Befüllen, dass der Korb einigermaßen gleichmäßig beladen ist.


    Bisher ernte ich von 20+ Völkern, Tendenz steigend. Manch anderer macht sowas mit einer 4W-Tangential, aber ich lege generell viel Wert auf eine gute Ausstattung, auch wenn sie vielleicht etwas zu groß dimensioniert ist. Lieber zu gross als zu klein!


    Wenn man richtig einkauft, Fördergelder nutzt etc. und einen wertschätzenden Honigpreis verlangt, kann man sich auch eine bessere Mechanisierung leisten.


    Aber das ist nur meine Meinung und Erfahrung. Andere sehen das sicherlich anders.

    Ich hab mir sagen lassen, dass dann auch kein Fett oder Abrieb vom Motor in den Honig tropfen kann. Das mit dem Schwerpunkt stimmt. Ich glaub die unten sind auch leichter zu demontieren, wenn man mal quer durch eine Tür möchte.

    Schwerpunkt ist sicher ein Argument, vermutlich DAS Argument, oder?

    Gibt aber auch Schleudern mit Oberantrieb und 2 Quetschhähnen. Da öffnet man nur den oberen Quetschhahn, damit der Honig als Gewicht in der Schleuder steht. Meine hat das. Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.


    Also Metallabrieb und Fett, das runter tropft, dürften bei einer Qualitätsschleuder nicht vorkommen. Schleudern mit Unterantrieb haben zudem oben ja auch eine Traverse, in der die Achse rotiert.

    Ob die Demontage wirklich schneller geht? Beim Oberantreib sind's ja auch nur 2 Schrauben und man kann die Traverse samt Motor abheben. Und man kommt bequemer ran.


    Ein Vorteil vom Oberantrieb ist, dass man mit dem Hubtischwagen unter die Schleuder fahren kann, um sie zu bewegen.


    Ich will nicht sagen, dass der Unterantrieb keine Vorteile hätte, sonst würde er von namhaften Herstellern ja nicht angeboten. Aber ohne die Vorteile in der Praxis selbst erfahren zu haben, würde ich die Entscheidung für den Unterantrieb nicht fällen. Ist ja auch teurer, oder?

    Es erscheint mir passend, mich in diesem Thread anzuhängen...

    Hallo Sandra,


    ich gehör jetzt nicht zu den erfahrensten Imkern hier, aber was den Durchmesser bei Radialschleudern anbetrifft, kann ich Dir aus eigener Anschauung schon etwas sagen.

    Zu Beginn meiner Imkerei habe ich eine 12-Waben-Radialschleuder (von LEGA glaub ich) ausgeliehen, um meine Flachrähmchen (159mm) auszuschleudern. Ich konnte deutlich beobachten, dass die Waben vom Oberträger Richtung Unterträger zunehmend schlecht geleert waren. Die Fliehkräfte nehmen rapide ab, je näher eine Wabe an der Achse des Schleuderkorbs steht.


    Ich habe dann sehr viel hier im Forum gelesen bzgl. des notwendigen Mindestdurchmessers einer Radialschleuder. Das Ergebnis war für mich, dass er mind. 80 cm betragen sollte. Ich habe dann eine Radialschleuder (40 Waben) mit 95 cm Durchmesser direkt bei Logar bestellt. Ich bin mit der Schleuder sehr zufrieden. Verarbeitung, Funktionalität und Schleuderergebnis sind in meinen Augen top. Kundenbetreuung war auch super und durch die Bestellung direkt beim Hersteller natürlich auch der Preis...


    Das ist meine Erfahrung mit dieser Thematik. Ich hoffe, es hilft Dir weiter.

    Hast Du denn 10er-Dadant, CptnBruno? Dann wär's ja nochmal einfacher.


    Sonst mach's genau so, wie von Byl beschrieben. Hatte seinen Beitrag noch nicht gesehen.


    Auch wenn Dein Zandervolk auf 2 Zargen sitzt, sollten die Brutwaben zur Weidenblüte noch alle in 1 DD-Zarge passen.

    Im Endeffekt machst Du ja nichts anderes als Dein Zandervolk nach oben zu erweitern - nur halt auf ein anderes Rähmchenmaß.

    Ich habe selbiges Problem (1 Zander Volk das auf DD umwohnen soll) und möchte das Problem eigentlich noch vor der Frühtracht lösen.


    Wenn auch vielleicht nicht die "beste" Lösung... welche Möglichkeiten gibt es denn noch? Kann ich vielleicht eine DD Zarge auf das Zander Volk setzen, die Lücke verschließen und darauf warten, dass im DD Raum dann Honig eingetragen wird? Quasi als Honigraum? Die KÖ wird dann wahrscheinlich irgendwann hinterherziehen. Dann könnte man mit einem Absperrgitter das zurücklaufen verhindern.

    Die eleganteste Lösung ist zweifellos die empfohlene TBE.


    Wenn Du nicht so lange warten möchtest, kannst Du aber:

    - den Dadant-Brutraum voll MW auf den Zander-Brutraum aufsetzen

    - Lücke mit Brett verschließen

    - warten bis die Königin oben ein Brutnest etabliert hat

    - dann Zander- u. Dadant-Brutraum tauschen, Absperrgitter dazwischen

    - Dadant-Brutraum mit Schied anpassen

    (- nach Auslaufen der alten Brut die Zander-Zarge entfernen bevor sie einlagern; Zanderwaben z.B. hinters Schied hängen zum Resteausschlecken)


    Du wirst dabei die Frühtracht verlieren, aber es geht.

    Hallo,


    ich komm mal zum ursprünglichen Thema zurück.;)

    Auch auf die Gefahr hin, dass es langsam keiner mehr hören kann...^^


    Ich schiede nach meiner letztjährigen Umstellung zum ersten Mal.

    Möchte es erstmal genauso machen wie Gerdes:

    Schieden im März auf Waben mit Brut + rechts und links je eine Randwabe Futter.


    Wir wissen ja nicht, wie der März ausfallen wird. Laut 16-Tage-Vorhersage soll die erste Monatshälfte eher kalt und nass werden. Kann natürlich auch ganz anders kommen.


    Dennoch, was ist nach Eurer Erfahrung besser? Lieber etwas früher schieden oder abwarten und riskieren, dass es Mitte oder vielleicht Ende März wird?


    Ich meine hier nur bezüglich dem Schieden nach Gerdes. Für das "Winterschieden" ist es ja eh schon zu spät. Das war mir auch zu heikel.

    Gerdes scheint mir als Dadant-Umsteller erst mal einfacher.


    Ich könnte am Mittwoch auch einfach in ein paar Kisten schauen und selber abwägen. Aber wenn Ihr sagt "Im Zweifel besser abwarten", dann lass ich die Kisten lieber noch zu.

    Warum fokusiert Ihr euch so auf die Tageshöchsttemperaturen, die interessieren um diese Jahreszeit doch wenig - seht Euch doch lieber an wie kalt es noch Nachts wird, das ist doch der wichtigere Wert um diese Jahreszeit

    Nachts geht es auch nicht unter 8 Grad.

    Das ist eben der Unterschied. Bei mir oder am Ammersee geht's kommende Woche tagsüber auch auf 15 Grad rauf, aber nachts halt gegen den Gefrierpunkt.

    Die mit drei BW auf fünf und die mit zwei BW auf vier Waben.

    Eigentlich wollte ich überall zwei Schiede an das Brutnest setzen, habe es dann doch nur bei einem Volk gemacht. Ich wollte nicht noch mehr Unruhe stiften.^^

    Habe heute mal in eines meiner stärksten Völker geschaut mit der Überlegung, zu schieden. Bienenmasse war da, aber Brut nur auf 2 Waben. Auf 2 Waben zu schieden schien mir abwegig. Habe dann überlegt, ob ich auf 4 Waben schieden soll, aber die Kiste dann doch wieder zugemacht.


    Wenn man unbebrütete Waben mit einschiedet, kann man doch eigentlich auch warten, bis diese bestiftet sind, und dann auf Brut schieden, oder?:/


    Meine Idee wäre jetzt, bei der ersten Wärmeperiode im März nochmal reinzuschauen und dann auf die bebrüteten Waben zu schieden, Futterwaben ohne Brut hinters Schied. Dann hätten sie noch Futterkränze auf den Brutwaben zum Reinbrüten und Reserven hinter'm Schied zum Umtragen.


    Ansonsten: starker Flugbetrieb heute mit viel Polleneintrag (Hasel).

    Habe vorhin meine sechs Völker geschiedet, dabei nach dem Futter gesehen und die Böden gereinigt. Trotz der -21° C der letzten Woche, haben einige schon auf drei Waben verdeckelte Brut.

    Jetzt bin ich beruhigt… und auch die Bienen haben wieder ein paar Wochen Ruhe vor mir😉

    Auf wie viele Waben hast Du dann geschiedet?