Beiträge von frisbee

    Hallo Markus,


    genau deshalb ist es bei der Verwendung von Abstandshaltern vorteilhaft, diese auch in die Zargenwaende einzuschlagen. Bei Hoffmannschenkeln brauch ich das aber nicht, da die Abstandsregelung bereits in die Raehmchen eingebaut ist.


    Oder versteh ich Dich grad falsch?

    Hallo Thomas,


    Der Abstand von Oberkante Rähmchen zum Zargenrand beträgt immer noch mind. ein Zentimeter.


    Bist Du sicher? Miss doch nochmal genau nach. Wuerde mich wundern. Bei Zander ist der Beespace zwischen den Raehmchen der oberen und unteren Zarge normalerweise doch 7 mm, oder?


    Die Schienen sind super zum Raehmchenschieben im angepassten Brutraum. Ohne die kann das eine ziemlich klebrige, schwergaengige Angelegenheit sein.

    Interessante Artikel. Danke, Thomas!


    Wenn Dr. L. der "Bienengott" ist, ist Karl Kiess sicher ein Heiliger :wink:


    Ach ja, Langstroth...


    Ein Werbespot erscheint vor meinem inneren Auge:


    Vor der untergehenden Sonne stehen unrasierte, muskuloese Maenner mit nacktem, propolisverschmiertem Oberkoerper an den geoffneten Beuten, nehmen ab und zu einen Zug aus dem Smoker und fangen die Koenigin mit den Zaehnen ab. Zufrieden blicken sie auf die modifizieten Raehmchen in ihren Haenden und eine tiefe Stimme spricht: "Echte Maenner nehmen das Original. Langstroth, seit 1853."


    :lol:

    Hallo Salli,


    Abstandshalter haben nicht nur Vorteile, wie rase schon erwaehnt hat.


    Wenn Du im Zuge der jaehrlichen Wabenerneuerung umstellst, wuerde das Ganze zwei Jahre dauern und Du haettest u. U. Mischbetrieb von Hoffmann und Abstandshaltern in derselben Zarge.


    Oder Du wohnst die Voelker um.


    Wenn Du nicht auf angepassten Brutraum umstellen willst, weiss ich nicht, ob sich der Aufwand so unbedingt lohnt.

    Hmmm, es kommt schon oefter vor, dass Anfaenger auf eine "dumme" Frage nur eine unnuetze, herablassende Antwort bekommen.


    Und die Antwort von rase war tatsaechlich nicht unbedingt so hilfreich, weil sie nicht erklaert hat, warum der Abstand mit der Zeit kleiner wird. Sie klang eher wie ein Seitenhieb auf Hoffmannschenkel.


    Aber die Reaktion von El Chato finde ich auch ueberzogen. Da hab ich schon schlimmere Faelle gelesen, wo Leute mit "dummen" Fragen wirklich runtergemacht werden.

    Wenn man die Hoffmanns richtig aufsetzt und runterführt quetscht man nicht eine Biene damit.


    Das ist der Punkt. Die richtige Handhabung ist entscheidend.


    Zudem braucht man keine Abstandshalter in die Zargenwaende einschlagen.


    Auch beim Handling gibt es Vorteile: Durch die langen Auflageflaechen der Hoffmannschenkel kann man beim Befuellen von Zargen vier Raehmchen gleichzeitig in die Hand nehmen, ohne dass diese auseinanderrutschen. Am besten geht das bei modifiziertem Obertraeger.


    Beim Drahten und Einloeten liegt das Raehmchen schoen plan auf dem Tisch auf.


    Raehmchen sind gut stapelbar.


    ABER: Im angepassten Brutraum, wo Waben geschoben werden, wuerde ich auch Abstandshalter nehmen.


    Gruss,


    frisbee

    Hallo,


    welches Fassungsvermoegen haben diese Futterwannen?


    Ich verwende neben hoelzernen Futterzargen die 6l-Plastikfuetterer im hohen Innendeckel. Der Innendeckel ist so hoch, dass er den Fuetterer komplett aufnimmt und keine zusaetzliche Leerzarge notwendig ist. In solch einen Innendeckel koennte man auch eine Futterwanne einhaengen.


    Ich finde die 6l-Plastikfuetterer sehr praktisch in der Handhabung. Zudem sind sie leicht, relativ guenstig und hygienisch. Das Material macht jedoch nicht den stabilsten Eindruck und wirkt zerbrechlich. Hoelzerne Futterzargen sind dagegen unverwuestlich.


    Wirken die Futterwannen einigermassen stabil? Ich ueberlege, mal eine auszuprobieren.


    Gruss,


    frisbee

    Hallo Bernhard,


    ich bin selber noch Jungimker im dritten Jahr, aber vielleicht kann ich trotzdem etwas hilfreiches beitragen.


    Was Du vorhast, waere ja eigentlich ein top bar hive mit ganzen Raehmchen statt blossen Obertraegern. Und top bar hives funktionieren. Fuer die gibt es mittlerweile auch Absperrgitter zum senkrecht einhaengen. Solche Absperrgitter koenntest Du Dir selbst bauen, wenn Du nur Honig aus unbebrueteten Waben moechtest.


    Ich halte Deine Idee fuer eine sehr gute Moeglichkeit, das Imkern fuer Dich rueckenschonender zu gestalten. Denn selbst, wenn Du flache oder halbierte Honigraeume verwendest, wirst Du immer heben und wuchten muessen - und wenn's auch nur 15 kg sind - und das noch in verschiedenen Arbeitshoehen.


    Deine Horizontalbeute koenntest Du Dir in der optimalen Arbeitshoehe einrichten und wuerdest immer nur mit einzelnen Raehmchen arbeiten. Klar wuerdest Du auf Vorzuege der Magazinimkerei verzichten muessen. Und bei der Schwarmkontrolle muessten nicht wenige Raehmchen gezogen werden. Aber wenn es Dir darauf nicht ankommt, spricht in meinen Augen nichts dagegen, eine solche Beute zu bauen und auszuprobieren. Waere von der Konstruktion her recht einfach und guenstiger als eine Magazinbeute zu kaufen.


    Selbstverstaendlich ist es fuer einen Anfaenger ratsam, sich an der langjaehrig erprobten Betriebsweise eines erfahrenen Imkers zu orientieren. Aber die imkerlichen Arbeiten lassen sich durchaus von einer vertikalen auf eine horizontale Beute uebertragen. Ich nehme an, Dein Bekannter wuerde Dir beratend zur Seite stehen? Wenn er z.B. durch Aufsetzen einer Zarge nach oben erweitert, verschiebst Du Dein Schied nach der Seite und haengst weitere Waben bzw. Mittelwaende ein.


    Womoeglich krieg ich jetzt gleich Schelte von den alten Hasen :wink: Aber ich wuerde das an Deiner Stelle probieren.


    Viele Gruesse,


    frisbee

    Hallo Chris,


    ich bau auch nach den Plaenen der Magazinimker e.V. :daumen:


    Mit 18 mm Wandstaerke duerfte es aber tatsaechlich etwas schwierig werden, sich an diese Plaene zu halten. Abgesehen von der Raehmchenauflage wird es auch bei den Eckverbindungen ziemlich knapp, geschweige denn bei den Griffmulden.


    Sollen die Zargen mit 25mm-Equipment kompatibel sein? Dann muesste man schauen, dass die Aussenmasse irgendwie zusammenpassen. Gleichzeitig sollte aber auch die innere Laenge von 46,5 cm stimmen. (Die innere Breite ist bei Dadant ja variabel.)


    Wahrscheinlich waere eine "Einfachdadantbeute" mit eingefuegter "Raehmchenverrutschleiste" wirklich die beste Loesung.


    Knifflig, knifflig, aber das ist ja auch das Schoene am Basteln :wink:


    Im Zweifelsfall waere das Holz vielleicht auch gut fuer Stuelpdeckel zu verwurschten.