Beiträge von frisbee

    Ich kann black.peterle aus eigener Erfahrung nur recht geben:

    das Entdeckeln von Hoffmannrähmchen mit dem beheizten Messer ist überhaupt kein Problem!


    Jeder, der daran Zweifel hat, soll es einfach mal ausprobieren. Oder in amerikanischen Youtube-Videos schauen, wie das geht.


    Wer sowieso neue Honigrähmchen kauft, kann sie ruhig ohne Hoffmann kaufen. Aber einen Bestand an Hoffmannrähmchen auszutauschen, weil man sie angeblich nicht mit dem Messer entdeckeln kann, oder andersrum wegen Hoffmännern auf die Messerentdeckelung zu verzichten, macht keinen Sinn.


    Wer keine passenden Rechen findet, kann sich auch ein spacing tool im gewünschten Abstand bauen oder kaufen - bei uns allerdings schwer bzw. nicht zu kriegen. Oder wie Ian Steppler die Zarge bissl schütteln.;)

    Wenn man für den Bienenfluchtbetrieb die kleinen Törchen erst noch umdrehen bzw. rausziehen muss, ist man sicherlich schneller, wenn man einfach eine mitgebrachte Bienenflucht einlegt.


    Früher oder später wird man die Törchen vermutlich eh rausnehmen und ohne arbeiten? Unter Anderem auch deshalb, weil sie ab und zu verloren gehen (gibt eigenen Thread hier dazu).


    Im neuesten Video von Imkerei Goldblüte sieht man bei einem kurzen Blick in ein Volk, dass der Sebastian die Kleinteile gar nicht erst ausbricht. D.h. er benutzt auch nicht die Cabochons. Er hat eine OSB-Platte auf dem Fütterer. Die Cabochons sind ja u.a. gegen Verbau im Aufstieg da. Ob die nichtausgebrochenen Teile hier ersatzweise als Bausperre wirken?

    a noch am Hirnen.

    wenn du fertig bist, landest du beim (universalen und umdrehbaren ;)) Fütterer ohne jeglichen anderen Schnickschnack

    weil immer da und immer richtig

    Dachte, der Nicot-Fütterer kann nur füttern, aber der kann ja auch Bienenflucht u Futterteig u bleibt das ganze Jahr auf dem Volk. Hab mir gestern ein paar geholt zum Ausprobieren, aber mir ist eigentlich jetzt schon klar, dass ich mich wohl bald von den tiefen Innendeckeln mit 6l-Domfütterer verabschieden werde. Die Vorzüge liegen echt auf der Hand. Danke für den Anstoß, @wasgau immen!

    Hallo,

    ich arbeite ja mit Zadant.
    Was mich dabei richtig nervt ist, dass der Beespace oben ist-ca 8mm.

    Ich habe teilweise von Bergwinkel Asg mit Rahmen.

    Diese sind zwar stabil, aber haben einen zu großen Beespace von noch einmal ca. 10mm.

    Wie groß ist der Beespace auf der anderen Seite des ASG?

    Bei dieser könnte ich 25er-Eimer drunter stellen, diese leere ich dann ins Klärfass, nach dem Abschäumen durchs Sieb in Gebinde. Wie lange müsste das Fass denn rumstehen, bis ich ablaufen lassen kann. Stelle mir so vor, Honig, Wetter und Zeit und alles stimmt zum Schleudern, aber das Fass ist noch voll. Dann fange ich doch wieder mit Hobbock an oder bin dann beim zweiten Fass?

    Nimm lieber 12,5kg-Eimer. Das Klärfass muss ja so hoch stehen, dass Du es in Deine Lagergebinde abfüllen kannst. Und ein 300kg-Fass ist z.B. 75 cm hoch. Einen 25kg-Eimer so hoch zu heben und auszuschütten ist nicht schön. Oder halt nicht voll machen.


    Ich lass meine Fässer 3 Tage +/- im warmen Raum stehen, während ich das Schleuderschlachtfeld aufräume. Wie schnell sich der Honig klärt, hängt von seiner Temperatur und Viskosität ab.

    Wenn abzuschätzen ist, dass 1 Fass nicht reicht für die Erntemenge, mach ich lieber 2 Fässer z.B. 2/3 voll. Dann ist das aufgeschwommene Zeug besser abzuschöpfen als bei einem randvollen Fass und einem, in dem nicht viel drin ist.


    Du brauchst so viel Fassvolumen wie Du erfahrungsgemäß für jede einzelne Honigernte (Frühtracht, Sommertracht etc.) brauchst. Nicht abernten und nicht schleudern zu können, weil die Fässer noch voll sind, wäre natürlich ungünstig.


    Herr Fritz schlug mir vor, Schleuder, 25er-Eimer, diese in einen Siebkübel und darunter mein Lagergebinde. Klingt auch charmant.

    Ja, ist platzsparender als Fässer. Das funzt aber glaub ich nur richtig gut mit Heizung im Siebkübel. Und Du musst halt Siebe reinigen.:rolleyes:


    Evtl. klingt das hier alles für Euch blöd, aber als ich mit Bienen (2 für meine Obstbäume) angefangen habe, war der Honig eben so in Kauf zu nehmen. Nun spielt er plötzlich so eine große Rolle, weil irgendwie die Bienen sich so artfremd (Kaninchen) verhalten und mich zwingen, mich mit der Logistik drumrum zu beschäftigen.

    Ich sehe mich schon im nächsten Jahr hier mit dem nächsten Thema beschäftigt: Marketing und Vertrieb

    Ich empfehle, nur so viele Völker zu halten, wie Du den Honig auch gut loskriegst. Darüberhinaus solltest Du eh immer 1 Jahresernte als Reserve im Lager haben. Nicht zu schnell auf zu viele Völker aufbauen! Dann wird die Imkerei ein furchtbarer Stress. Einer der besten Ratschläge aus Bernhards Buch:

    Halten Sie lieber weniger Völker und imkern Sie diese perfekt!

    Aber daraus entnehme ich, dass die Honigmenge für die vorgesehene Rähmchenzahl im Boden der Radialschleuder Platz findet.

    Also, bei meiner zumindest ist das so.


    Bei 20 Wirtschaftsvölkern würde ich mir ein Klärfass schon überlegen. Es muss so groß sein, dass der gesamte Honig aus einer Ernte reinpasst. Oder eben 2 (oder mehr) Fässer. Die Hobbocks brauchen ja auch Platz.


    Doppel- und jegliche anderen Spitz- oder sonstwas Siebe weglassen. Honig ungesiebt ins Fass kippen. Wenn man ihn nach paar Tagen ablässt, ist er so rein, dass man ihn bei Bedarf auch direkt abfüllen könnte. Feinsieben tut dann der Melitherm beim Wiederverflüssigen.

    1 Zarge LS 1.0 als Brutraum würde vermutlich ziemlich gut passen. Schieden wird da aber glaub ich nicht mehr viel Sinn machen.


    Was ich als Dadantneuling (vorher Flachzargenbetrieb LS 2/3) fantastisch finde, sind der freie Platz im Brutraum, die wenigen Waben und die Polsternägel.

    Dieser Komfort bei der Bearbeitung, mal ganz abgesehen von den ganzen anderen (angeblichen?) Vorteilen des angepassten Brutraums, dieser Komfort allein war die Umstellung von den mit Hoffmannrähmchen vollgestopften Kisten wert.

    In realiter kratzt man die Schenkel halt einfach nicht ab...;)

    Man muss den Quetschhahn während des Schleudervorgangs ja nicht offen lassen. Honig erst in der Schleuder sammeln lassen und dann in einem Arbeitsgang zügig in Eimer ablassen. Eimer in ein Klärfass kippen, auf 2 (oder mehr) Eimerhaltern wechselnd auslaufen lassen. Fass paar Tage warm stehen lassen, Zeug oben abschöpfen, Honig in Lagergebinde abfüllen.

    @Jungimker1301

    Was machst Du, wenn Du einen Überschuss an Dadantvölkern und einen Mangel an Zandervölkern hast? Dann musst Du die Dadantvölker ja auch losbringen. Baust Du dann den Zanderbestand wieder auf, obwohl Du lieber mit Dadant imkerst?


    Du musst auch immer von beiden Systemen genügend Material vorhalten und wirst trotzdem in Situationen kommen, wo Du z.B. noch einen Zanderboden bräuchtest, aber nur noch einen Dadantboden hast etc.


    Wenn Du Völker auf dem Maß verkaufst, das die meisten um Dich rum haben, konkurrierst Du auch mehr mit dem Preis. Und bei Dadant hättest Du ein Alleinstellungsmerkmal. Die wenigen anderen Dadantimker in Deiner Gegend würden dann eher bei Dir kaufen.


    Ich verstehe Deinen Gedankengang, würde aber grundsätzlich raten, nur ein System zu fahren.

    Grüße vom Apidät, der sich gerade vorstellt wie das Bienenvolk auf einen eher L-förmigen Brutraum reagiert

    Ich befürchte auch, dass sie eher kein L sondern ein I machen werden, das sich über die Hälfte der Ganzzarge und die Bruthalbzarge darüber erstreckt. Die Hälfte unter dem Honigraum wird dann vermutlich verweisen oder verpollen, der HR nicht angenommen, das Brutnest in der Bruthalbzarge verhonigen etc. Aber vielleicht ja nicht.


    Eine freakige und absurd-spannende Idee, die ganz schön nach hinten losgehen könnte. Aber ich glaube, dessen ist sich der Doc bewußt.;)


    Mich würde interessieren, wie genau Du die Erweiterungen und Reduzierungen von Brut- und Honigräumen im Jahresverlauf durchzuführen planst.

    Bei richtiger Befüllung gibt es aber nicht wirklich Probleme mit Unwucht, finde ich.

    Wie ist das denn mit der richtigen Befüllung? Du hast Doch die Schleuder mit den 40 Rähmchen. Bei 4 Stück tangential kommt es zu Unwucht, keine Frage. Wie sehr muss man denn auf gleich volle Rähmchen (gegenüberliegend) achten, wenn man 30 oder 40 davon in einer Schleuder hat?


    Wie viele Völker bearbeitest Du eigentlich mit Deiner Schleuder?

    Eine Schleuder für 20 Waben hätte wahrscheinlich auch gereicht. Ich hab mir eine für 40 Waben gekauft, weil ich einen Durchmesser von mind. 80 cm haben wollte. Außerdem wollte ich Luft nach oben für eine evtl. größere Völkerzahl.


    Ja, ich schau beim Befüllen, dass der Korb einigermaßen gleichmäßig beladen ist.


    Bisher ernte ich von 20+ Völkern, Tendenz steigend. Manch anderer macht sowas mit einer 4W-Tangential, aber ich lege generell viel Wert auf eine gute Ausstattung, auch wenn sie vielleicht etwas zu groß dimensioniert ist. Lieber zu gross als zu klein!


    Wenn man richtig einkauft, Fördergelder nutzt etc. und einen wertschätzenden Honigpreis verlangt, kann man sich auch eine bessere Mechanisierung leisten.


    Aber das ist nur meine Meinung und Erfahrung. Andere sehen das sicherlich anders.