Beiträge von frisbee

    Was ich noch nicht versteh ist, warum Großhändler auf die 25 Cent bei Pfandflaschen noch 5 Cent MwSt draufschlagen und insgesamt 30 Cent Pfand erheben (und auch ausbezahlen), während der Einzelhandel das nicht tut und nur 25 Cent Pfand berechnet.

    Dadurch entsteht ja diese berühmte Gesetzeslücke, die Flaschensammler-Clans ausnutzen, die die 5 Cent extra bei der Leergutrückgabe im Großhandel einstreichen. Das kostet den Fiskus angeblich 40 Mio pro Jahr.

    Wäre das Pfand bei Honigverkäufen an Geschäfte also doch anders zu behandeln als an Endkunden?

    Hallo Wolfgang,


    danke für Deine Antwort.


    Habe damals zur Regelbesteuerung optiert, weil ich investiert hab. Werde nach Ablauf der 5 Jahre aber auch Durchschnittssatzbesteuerung machen.

    Hallo,


    ich dachte, ich hätte das mit dem Pfand und der MwSt mittlerweile vestanden, aber ich fürchte, ich stehe immer noch auf dem Schlauch.


    Laut der Umsatzsteuerrichtlinien (UStR Abschnitt 149 Absatz 8 ) zählt das Pfand bei Warenumschließungen (Honigglas) zum Entgelt und wird mit dem gleichen Steuersatz wie die umschlossene Ware (Honig) versteuert - bei Regelbesteuerung also mit 7 %.


    Bezahle ich Pfand für rückgegebene Gläser aus, liegt eine Entgeltminderung vor und ich muss weniger Umsatzsteuer abführen.


    Angenommen, ich erhebe 50 Cent Pfand pro Glas. Wenn ich ein Glas zurückbekomme, zahle ich diese 50 Cent wieder aus.

    Die 50 Cent würden sowohl bei der Erhebung als auch bei der Auszahlung 7 % MwSt enthalten, oder?

    Und bei der Entgeltminderung müßte ich von den 50 Cent 7 % MwSt abziehen. Das Entgelt würde also nicht um 50 Cent, sondern nur um ca. 47 Cent gemindert, da das Entgelt ja nur den Nettoanteil des Pfands miteinschließt, richtig?


    Wie würde ich den Pfand auf Rechnungen für Wiederverkäufer steuerrechtlich korrekt ausweisen?


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand von Euch hier weiterhelfen könnte, vielen Dank!

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Beiträge!


    Das Stinkewachs liegt jetzt bereits den dritten Tag in Folge in der prallen Sonne. Es ist heller geworden und der unangenehme Geruch wird von Tag zu Tag deutlich weniger.

    Vermutllich wäre es das Beste, es ein paar Mal im Sonnenwachsschmelzer aufzuschmelzen.


    Ich werde mir bei nächster Gelegenheit einen neuen Sonnenwachsschmelzer bauen, in dem die Drohnenwaben zukünftig wieder sofort eingeschmolzen werden - wenn ich dann überhaupt noch Baurahmen ausschneide, aber das ist ein anderes Thema...

    Hallo,


    ich häng mich mal hier dran.

    Mir ist mein Sonnenwachsschmelzer, der ohnehin viel zu klein war, auseinandergefallen und ich bin bisher nicht dazu gekommen, Ersatz zu bauen. Das führte dazu, dass ich heuer die ausgeschnitten Drohnenwaben in Hobbocks gelagert habe - leider zu viele für die Gefriertruhe.


    Habe dann das Gammelzeug im Wurstkessel geschmolzen und noch zweimal aufgeschmolzen und geklärt. Das Wachs stinkt leider absolut unappetitlich und dieser Geruch nimmt mit jedem Schmelzen und Klären nur unmerklich ab. Ich habe es dann zu Wachsplatten gegossen, die ich in die Sonne lege in der Hoffnung, dass durch das Ausbleichen der Geruch verfliegt. Leider handelt es sich bei mir nicht nur um "100 Gramm", sonst hätte ich das Zeug schon längst entsorgt.


    Jemand eine Idee, wie man den Gestank aus dem Wachs kriegt, falls das mit der Sonnenbleiche nicht klappt?

    Hallo,


    ich suche einen 50kg-Abfüller ohne Spalt zwischen Boden und Seitenwand, der einen größeren Durchmesser hat als die üblichen 30,5cm. Ideal wären 43cm wie bei den 100kg-Abfüllern. Im Netz konnte ich bisher nichts finden. Weiß jemand von Euch, wo es etwas derartiges gibt? Vielen Dank.

    Hallo aseufert,


    ich bin auf genau derselben Suche.

    Bisher presse ich den Trester aus der Nassschmelze mit einer 5l-Spindelpresse aus, die viel zu klein ist. Ausserdem muss ich staendig heisses Wasser nachkippen, damit das Wachs in der Presse nicht zu schnell abkuehlt.

    Habe gestern von der Firma Kordic per Email die Info erhalten, dass der Dampfwachsschmelzer mit Spindelpresse in 2 Monaten wieder vorraetig sei.


    Bist Du schon weitergekommen?


    Ich werde mal bei Techtron den Preis fuer deren Dampfpresse anfragen.

    Ui, endlich wieder mal ein Flachzargenthread!


    Ich habe 2014 mit der Imkerei angefangen und konnte mich nicht entscheiden zwischen Flachzargen und Dadant. Hab mich dann fuer die 10er-Dadantsystembeute der Magazinimker e.V. entschieden, um mir beide Optionen offen zu halten.

    Eine Saison lang habe ich mit Dadant geimkert. Mir waren aber die Waben zu unhandlich. Da habe ich die Brutraeume abgesaegt und "mit den Honigraeumen weitergeimkert".


    Ich finde die Flachzargenraehmchen und -zargen vom Gewicht und Handling her perfekt. Die Honigraeume sind auch so noch schwer genug.


    Ich benutze 2 Zargen fuer Brut und bis zu 3 (manchmal 4) fuer Honig. In 2 Brutraumzargen sind ungefaehr 12 - 14 Waben Arbeiterinnenbrut und 2 Drohnenrahmen. Die Brut geht bis zum Absperrgitter, keine Honigkraenze im Brutraum.

    Ich imker im Grunde nach Liebig mit dem Unterschied, dass ich mehr Honigraeume habe.


    Sehr praktisch finde ich das Vereinen von schwachen Voelkern bzw. das Umweiseln durch Aufsetzen einer Zarge mit Zeitungspapier. Hat bisher jedes Mal geklappt.


    Die Kippkontrolle hat auch jedes Mal funktioniert. Wenn die Voelker nicht schwarmtriebig sind, ist das ruckzuck erledigt. Sind sie jedoch in Schwarmstimmung ist das Anschauen von 16 Raehmchen natuerlich sehr zeitaufwendig und man beneidet die Dadantimker.

    Wer moechte, kann auch Zwischenbodenableger machen.


    Klar, man hat mehr Raehmchen zu drahten, einzuloeten, zu entdeckeln und zu schleudern. Dafuer sind sie aber ideal fuer Radialschleudern, die kostenguenstiger sind als Selbstwendeschleudern und ich muss nicht von Hand wenden wie bei tangentialen.


    Durch die kleinen Waben kann man schnell mal eine Weiselprobe entnehmen ohne das Volk gross zu schwaechen. Verpollte Waben aus dem unteren Brutraum koennen entnommen werden ohne die Brut im Raehmchen darueber mitnehmen zu muessen.


    Ich verwende im Honigraum grundsaetzlich nur unbebruetete Waben. Aber wenn mal der Brutraum verhonigt (z.B. nach Abschwaermen, Weissellosigkeit), bin ich doch sehr froh, aus dem oberen Brutraum ein verhonigtes Raehmchen in den Honigraum haengen zu koennen. Da frag ich mich immer, was man in diesem Fall bei 2 Raehmchenmassen macht. Hinter dem Schied umtragen lassen?


    Ein grosser Nachteil ist, dass ich hier mit meinem System - abgesehen von einem Kumpel - allein auf weiter Flur bin, weshalb ich keine Voelker auf Wabenbau verkaufen oder zukaufen kann. Vorteil davon ist andererseits, dass die Beuten fuer Langfinger nicht so attraktiv sind...


    Wie die anderen schon gesagt haben, hat das System - wie jedes System - seine Vor- und Nachteile. Ich seh auch klar die Vorteile des ungeteilten Brutraums und liebauegel immer wieder mal damit, ein paar 10er Dadants parallel laufen zu lassen.


    Ich wuerde mich auch sehr freuen, wenn wir hier im Forum eine Plattform fuer den Erfahrungsaustausch zum Flachzargenbetrieb finden koennten!!! Ich wuerde sehr gerne mit anderen Flachzargenimkern ins Gespraech kommen!

    Hallo Doro,


    vielen Dank fuer Deinen Beitrag!


    Ich hab genau die gleichen Probleme mit dem verflix... Hut der Bienoprotect.


    Zwei Fragen bitte noch zur Bienoair:

    Hat das Visiergitter der Haube einen ausreichenden Abstand zum Gesicht oder kann es passieren, dass man mit Nase oder Kinn an das Gitter kommt?

    Kann man die Jacke direkt auf der Haut tragen oder ist sie dafuer zu kratzig?

    Hallo,


    ich hatte mal Gelegenheit, in den Anzug von Original Honigmann reinzuschlupfen, der augenscheinlich identisch mit dem Economy Ventilated Suit von Dadant & Sons ist. Die Idee ist ja, dass man nur eine Unterhose drunter traegt zur optimalen Belueftung. Ich fand, dass das Material beim Buecken am Ruecken gespannt und sehr gekratzt hat. Durch Anheben des Anzugs im Hueftbereich vor dem Buecken konnte der Stoff am Ruecken entspannt werden und das Kratzen blieb aus, aber das ist halt unpraktisch.

    Ich habe bisher nur mit Imkerjacke gearbeitet. Ist das generell so bei Imkeranzuegen, dass sie beim Buecken am Ruecken spannen?


    Abgesehen davon machte der Original Honigmann einen sehr hochwertigen und komfortablen Eindruck. Vor allem die Bewegungsfreiheit des Kopfes unter der Haube, die sich platzsparend am Ruecken zusammenfalten laesst, fand ich sehr angenehm. Kannte davor auch nur den Hut mit Schleier und Metallringen, der per Reissverschluss mit der Jacke verbunden ist, gerne vom Kopf rutscht und ueberall haengen bleibt, wenn er am Ruecken haengt.


    Die Verwendung einer Imkerjacke hat den Vorteil, dass man sie schnell an- und ausziehen kann. Im Sommer muss ich aber trotzdem zum Imkern von der kurzen in eine lange Arbeitshose wechseln, was diesen Vorteil wieder etwas relativiert. Deshalb meine Ueberlegung, gleich einen ventilierten Anzug zu nehmen, da die Hose aus Netzgewebe auch besser kuehlt als eine normale lange Hose.


    Die Bienoair-Produkte von Holtermann machen im Onlinekatalog einen ganz guten Eindruck - v.a. auch preislich. Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Anzug oder der Jacke von Bienoair?