Beiträge von Hochheimer

    Ich würde das Volk jetzt einmal wiegen um zu wissen wieviel Futter fehlt noch!

    Auf jeden Fall würde ich mit fertig invertiertem Flüssigfutter füttern, wie z.B. Apiinvert, Belgosuc, Kellmann.

    Zuckerwasser wird eventuell nicht mehr vollständig invertiert und kristallisiert dann in der Wabe.

    Dann würde ich mal den nächsten laden in der Nähe checken, dort wirst du dann vermutlich auch Hilfe vor Ort bekommen, was absolut vorzuziehen ist.


    Wege der Wespen, Flugloch stark verkleinern, ich habe es 1 mal 3 cm, bei offenem Gitterboden.


    Wo wohnen die Bienen jetzt, welches Beutenmaß, wieviel Brut?

    Hallo Benjabien


    wenn du beide Völker über einander überwintern willst, brauchst du einen Zwischenboden mit Gaze oder aus Alu wie im Unterboden. Mit dem ASG funktioniert das nicht, weil sich die Bienen für eine Königin entscheiden werden und so bleibt die Obere Königin meist auf der Strecke, bzw. allein. Also nur mit Zwischenboden und eigenem Flugloch, dann wird die Vereinigung, im Frühjahr ein Kinderspiel. Vor allem spornen sich die Königinnen im Frühjahr bei beginnenden Brutbeginn gegenseitig an, so das du gut aufs Futter aufpassen musst.

    Rüsselkontakt sollte aber schon bestehen, oder?

    Eigentlich wäre ne Landkarte super, mit allen Fällen.

    Eine Karte gibt es doch schon. Nicht mit allen Fällen, aber doch ein paar: http://bee-gann.de/Wachs/stearin.html

    Wenn man auf die Karte schaut, fällt auf, dass es ein deutschlandbegrenztes Phänomen ist, und 2 Fälle in Frankreich.

    Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den deutschen und den beiden französischen Fällen?

    Ist das nicht ein Zeichen, dass ein Problem beim Wachsandel eher auszuschliessen ist, da ja auch Wachshändler anderer Staaten z.B. afrikanisches Wachs zukaufen?

    Schönen Nachmittag!

    In meinen quadratischen 12er Dadantbeuten halte ich meine Bienen im Warmbau, nur über den Winter im Kaltbau!

    Gleich Ende Juli habe ich 5 kg Futter gegeben, die Hauptbehandlung gemacht und das Flugloch mittig auf 1 mal 5 cm eingeengt, wegen der Wespen und meiner Angst vor Räuberei. Mitte August habe ich wieder 7kg gefüttert und dann die Beute auf Kaltbau gedreht.

    Heute musste ich in ein Volk reinschauen, das schon auf Kaltbau saß, und mir ist aufgefallen, daß links 1 Futterwabe ist, dann 5 Brutwaben, danach kommen 6 Futterwaben. Jetzt bin ich skeptisch, ich habe sie auf Warmbau eingefüttert und dann auf Kaltbau gedreht. Im Kaltbau wandern sie ja von vorne nach hinten oben, kommen sie jetzt im Winter an das seitlich liegende Futter ran? Das wird doch schwierig, wenn sie im Kaltbau seitlich über die Waben steigen müssen. Ich ärgere mich wieder wahnsinnig über diese Blödheit, ich bau Mist und komme immer erst hinterher drauf!

    Was soll ich tun?

    Auf Warmbau zurückdrehen und das Flugloch seitich zum Bienensitz verlegen?

    Oder auf Kaltbau lassen, richten sie sich den Bienensitz neu?


    Besten Dank

    Ein Stand mit 5 Völkern, alle haben diese Gewichtsabnahme, ich glaube ich habe mit der Kofferwaage schlampig gemessen. Man muss der Waage Zeit geben, um sich einzupendeln, das habe ich nicht, ich glaube bei meiner ersten Messung war ich zu hastig und habe bei allen zu viel gemessen. Also wenn 4 zuviel ist, dann glaube ich jetzt den Fehler zu kennen.

    Wenn am 9 Tag verdeckelt wird und am 11 Tag die Verpuppung beginnt, dann ist nach meinem Verständnis in dieser Zeit die Larve hier eher unempfindlich. Genau wird man das aber nur sagen können, wenn man die Metamorphose im Detail kennt, wann z.B. hängt sie sich mit dem Faden auf?

    Meine Zellen fahr ich immer am Tag 5,6,7 oder wie es eben reinpasst im Rahmen auf dem Beifahrersitz oder in den Händen meiner Frau heim. Da gibt es Schlaglöcher und Gewackel aber normal keine Probleme.

    Das ist nachvollziehbar, sind doch von Verdeckelung bis Verpuppung 2 Tage Zeit, da ist sie offenbar relativ unempfindlich.


    Mich würde sehr interessieren woher die Info stammt, daß sich die Larve mit einem Faden aufhängt. Ich konnte trotz hartnäckigem suchen nichts finden, werder in einem Lehrbuch der Entomologie noch Zoologie, auch nicht im Internet.

    Wo wird die Metamorphose der Biene detailiert erklärt?

    Mir geht es ums Abrutschen, das immer mit dem Verschulen in Zusammenhang gebracht wird, und das stimmt so nicht.


    In der Puppenphase wird auf jeden Fall keine Nahrung mehr aufgenommen:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Puppe_(Insekt)

    http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/puppe/54989


    Bei der Verdeckelung ist der Mund schon als Streckmade beim Zelldeckel, also kann auch hier ein Abrutschen vom Futtersaft nicht relevant sein, die Verpuppung findet am 11. Tag statt, ab da ernährt sie sich vom Fett Eiweißkörper.


    Der Futtersaft am Zellboden kann ja nur Bedeutung haben für die Ernährung solange die Larve noch eine Rundmade ist.


    http://www.dunkle-biene.de/dow…twicklung_honigbiene1.pdf


    Das Abrutschen kann nur vor der Verdeckelung passieren, sonst hätten die Arbeiterinnen ja auch nicht die Gelegenheit die Zelle länger auszuziehen.


    Wie kann man das Abrutschen verhindern, in der Regel wird der Zuchtrahmen 24 Stunden nach dem Umlarven nicht mehr bewegt?! Kann es sein, dass ein Abrutschen mit der Konsistenz des Weiselfuttersaftes zusammenhängt, daß ein Flüssigfüttern mit Honigwasser einen zu flüssigen Weiselfuttersaft ergibt und dann die Gefahr des Abrutschens grösser ist. Ich habe heuer bei der Kö-zucht sehr viel flüssig gefüttert und mir sind gut 1/3 aller Kö-Larven abgerutscht, zukünftig will ich das verhindern.


    Auf jeden Fall sind die Empfehlungen bezüglich des Verschulens mit der Begründung des Abrutschens meiner Meinung nach falsch und hängen mit der Bewegungsempfindlichkeit während der Metamorphose zusammen. Ein Abrutschen vom Futter gibt es nach der Verdeckelung nicht. Die Larven die sich nicht entwickeln, sind entweder vor der Verdeckelung im Rundmadenstadium abgerutscht, oder es hat einen anderen Grund warum sie sich nicht entwickelt haben.

    Guten Abend,


    bei der Kö-zucht passiert es ja immer wieder, daß eine Königin abrutscht vom Weiselfuttersaft am Zellboden. Ergo hantieren alle Imker nach der Verdeckelung bis zum Schlupf sehr vorsichtig mit den Weiselzellen, angeführt wird diese Thematik immer beim Verschulen und bei den Diskussionen über den Zeitpunkt des Verschulens. Es ist jedoch so, dass die Larve die Mundöffnung beim Zelldeckel hat und das After beim Zellboden dort wo der Weiselfuttersaft ist. Nachdem sie mit dem After wohl kaum Nahrung aufnimmt, frage ich mich, ob die Larve nachdem sie abgekotet und sich verpuppt hat überhaupt noch bis zum Schlupf Nahrung aufnimmt, und ob ein Abrutschen zu diesem Zeitpunkt noch relevant ist. Wie genau ist das mit der Ernährung in den 3 Larvenstadien? Wird hier der wahre Grund für die Bewegungsempfindlichkeit nicht mit dem Abrutschen verwechselt?

    Wann rutschen die Kö-larven ab? Gibt es einen Zeitpunkt zwischen Verdeckelung und Verpuppung wo die Larve diesbezüglich empfindlich ist?

    Wer weiss mehr dazu?