Beiträge von Hanno

    Hallo! Ich will mich hier mal mit dranhängen an dieses Thema. Habe dieses Jahr vor, die TBE mit weiselrichtigem Brutsammler mit dem Bannwabenverfahren nach Büchler zu kombinieren. Weiselrichtiger Brutsammler ist gesetzt, weil ich nur einen Standort habe.


    D.h. bei Bildung des Brutsammlers mit begatteter Königin kommt die Königin in eine Bannwabentasche, Brut wird über ASG aufgesetzt. Nach 7-9 Tagen wird die Bannwabe getauscht und nach 14 Tagen entfernt und eingeschmolzen. Insgesamt entnehme ich so 3 mal verdeckelte Fangwaben. Je nach Befallsgrad würde ich nach der Entnahme der 2. Fangwabe nochmal Oxalsäure sprühen (bis dahin müsste die Brut aus der TBE ausgelaufen sein).


    Die Fluglinge würde ich entsprechend mit Fangwabe und ggf. Oxalsäure behandeln.


    Ich dachte mir, dass dies ein ganz gutes Verfahren zur Entmilbung des Brutsammlers sein könnte und dabei auf Ameisensäurebehandlung verzichten zu können. Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?

    Eine kurze Nachfrage: Was versteht ihr unter "loslegen"? Den Umlarvtag?


    Habe gelesen/gehört, dass bereits 9 Tage vor dem Umlarvtag Brutwaben mit offener Brut in den Honigraum hochgehängt werden sollten (um am Umlarvtag entsprechend Ammenbienen im HR zu haben, nehme ich an..) Diesen Fakt finde ich bei der Terminplanung etwas knifflig, insbesondere angesichts etwas unbeständiger Wetterlage. Wie handhabt ihr das?

    Habe auch gestern die Frühjahrsdurchsicht gemacht, bei Sonnenschein und 15°C. Salweide ist in Blüte, schon beträchtlicher Pollen- und Nektareintrag.


    Ab nächster Woche sollen die Temperaturen noch einmal richtig anziehen (bis zu 20 °C), ich werde daher zum Wochenende auch die Honigräume aufsetzen, bin aber auch in einräumiger Betriebsweise.

    Noch ein Hinweis: Sollte das Wetter um Weihnachten herum aufgrund hoher Temperaturen und entsprechend lockeren Bienensitzes keine Träufelbehandlung ermöglichen, habe ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit einer Sprühbehandlung gemacht. (Dann aber nicht mit Zucker, sondern mit Wasser mischen!)

    Wurde hier im Forum bereits diskutiert, dass dabei auch eine bessere Bienenverträglichkeit vermutet wird, da keine orale Aufnahme angereizt wird.

    Gleiches Phänomen habe ich letzte Woche auch bei drei von acht Völkern festgestellt und mir bereits Sorgen gemacht.


    Dachte auch erst die Völker wären weisellos, habe dann nochmal genauer geschaut und bei allen eine muntere Mutti gefunden. Wie so oft heißt die Devise dann wohl: Auf die Finger setzen und machen lassen!


    Zur Varroabehandlung: Bei den betreffenden Völkern wurde im Juli mit AS behandelt. Milbenfall moderat. Ich könnte damit jetzt die Winterbehandlung vorziehen und im Dezember darauf verzichten, oder?

    An die Großraumbeutenimker: Mich würde ja noch interessieren, wie ihr dann die Vereinigung im Herbst vollzieht... Bei der mehrräumigen Betriebsweise heißt es dann ja immer Aufsetzen mit Zeitungspapier, aber welches Vorgehen empfiehlt sich bei Dadant oder DN 1,5?

    Ich habe gestern auch ein rätselhaftes Erlebnis mit einem Schwarm gehabt. Der Fang lief sehr unkompliziert, Schwarmvolk identifiziert und überzählige Weiselzellen gebrochen. Den Schwarm habe ich dann abends in die neue Beute einlaufen lassen wollen (hat bislang immer gut funktioniert).


    Offenbar gefiel ihnen die Behausung aber nicht, denn sie zogen in die Nachbarbeute mit ein. Dort stand der Brutling (mit bereits frisch geschlüpfter Königin), welchen ich von einem anderen Volk zur Schwarmvorbeugung erstellt hatte. Tja, da bin ich jetzt etwas ratlos. :/ Die junge Königin ist im Brutling weiterhin vorhanden, daher vermute ich mal dass die alte Dame den Kürzeren gezogen hat. Ich würde sie dann jetzt einfach mal machen lassen oder was meint ihr?

    ...

    Ich ernte allerdings auch mit Bienenflucht, meint ihr das wäre bei diesen Temperaturen vertretbar?

    Gegenfrage: Was spricht dagegen?

    Ich dachte vielleicht die Temperatur und damit der Wärmeverlust?

    Bei zügiger Bearbeitung nur an den Honigräumen hätte ich da keine allzu großen Bedenken. Außerdem ist es von Vorteil für den Wassergehalt, wenn kein bzw. nicht viel frischer Nektar eingetragen wurde.

    OK, danke für die Einschätzung! Das hilft mir sehr!

    Hier im Norden zeigt die Robinie bislang nur die Blütenansätze. Insofern kommt der derzeitige Regen der Nektarproduktion vielleicht zugute.. Nächste Woche ist es vielleicht soweit.


    Stehe allerdings im Moment vor der Entscheidung, die Frühtracht vorher einmal abzuschleudern, um Platz für Robinie und Brombeere zu schaffen. Bin aber ein wenig zwiegespalten: Die derzeitige Wetterlage sorgt natürlich einerseits für trockenen Honig, andererseits ist es natürlich schon arg kalt (max. um die 12°C), da beschränke ich die Eingriffe eigentlich gern. Ich ernte allerdings auch mit Bienenflucht, meint ihr das wäre bei diesen Temperaturen vertretbar?

    Das ist ja ein spitzen Thread hier, gleich mal gespeichert. :thumbup:


    Stehe ebenfalls vor dem Problem begrenzter Material- und Stellplatzkapazitäten. Im vergangenen Jahr habe ich das so gelöst, dass ich die Brutscheunen einfach einem verhältnismäßig schwachem Volk am selben Standort über Absperrgitter aufgesetzt habe und nach Entnahme der ausgelaufenen BW sowie einer Fangwabe im Brutraum noch mit Oxalsäure gesprüht habe, also quasi der weiselrichtige Brutsammler á la Kleingartendrohn. Das Volk ist super ausgewintert.

    Durchsicht gestern: Drohnenrahmen beim stärksten Volk fast komplett ausgebaut und bestiftet, auch schon erste Spielnäpfchen zu sehen! 8| Trotz der niedrigen Nachttemperaturen pflegen die Völker beeindruckend große Brutflächen..


    Die Leiter steht bereit.

    Liebe Smartphone-Imker,


    nachdem ich nun verschiedenste Stockkarten-Apps getestet habe und bei keiner so richtig überzeugt bin, habe ich nun eine wirklich gute Lösung für mich gefunden, an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte:


    Mit der App "openasapp" lassen sich Excel-Dateien in Smartphone-gerechte Abfragen und Listen umwandeln. Man erstellt sich also einmal eine "blanko"-Excel-Stockkarte und wandelt diese dann in eine App um.


    Damit kann man sich nun seine individuell zugeschneiderte Stockkarten-App basteln, sogar mit Standort-Koordinaten oder Foto-Upload. Eine Auswertung der Daten ist dann auf dem Handy oder auch am PC mit der Excel-Datei möglich.


    Fazit: Man braucht ein wenig Zeit, um sich in das System reinzufuxen, aber wenn es einmal steht hat man seine individuell zugeschnittene Stockkarten-App. Ich bin begeistert!