Beiträge von Wolfsbohne

    Ich habe mal eine Frage ins Forum:
    Neulich habe ich eine Anzeige entdeckt wo ein privater Imker technische Oxalsäure zur Varroabehandlung zum Verkauf anbietet. Das Rezept zum Mischen mit Zucker für die Träufelmethode hat er gleich dazu geschrieben. Mal abgesehen davon, dass technische Oxalsäure für die Bienenbehandlung nicht zugelassen ist - dürfen solche Anzeigen veröffentlicht werden, was ja quasi ein Aufruf an andere Imker ist, mit nicht zugelassenen Mitteln zu behandeln?

    Hallo Wolfgang, so karg ist es hier oben nicht, zwischen Ostsee und Garten gibt es schon noch die eine oder andere Blüte. Ich denke, es ist für alle genug da. Mein Nachbar wird nur zwei Völker haben. Danke Dir.

    Hallo Hobbit, wie schon geschrieben, es sind dann insgesamt erstmal 6 Völker, also von der Anzahl her völlig OK. Umzu sind Felder auf denen mal Raps, mal Mais oder Getreide steht. In der Nähe sind noch Wohngebiete. Und es gibt auch ein paar extensiv bewirtschaftete Weideflächen mit salzliebenden Pflanzen. Naturbelassene Flächen kaum, nur die Weg- und Feldränder. Also sicher kein Futtermangel. Danke Dir für die Antwort.

    Hallo liebe Leute,


    ich hab da mal ne Frage: Meine Bienen stehen in meinem Schrebergarten in einer kleinen Anlage. Mein neuer Gartennachbar über Eck möchte nächstes Jahr auch Bienen halten. Jetzt habe ich gemischte Gefühle: Einerseits finde ich es schön, dass meine Mädels Verstärkung bekommen. Dem Nachbarn über Eck gönne ich die Freuden des Imkerdaseins. Andererseits finde ich, dass unsere Bienen dann ziemlich dicht beisammen stehen und frage mich, ob das förderlich ist.


    Gibt es da Erfahrungswerte und Einschätzungen zu diesem Thema?


    LG von Sandra

    Hallo Leute,


    ich hab mir noch nie "Bienentabak" gekauft, sondern immer getrockneten Gartenschnitt verwendet. Pistazienschalen machen sich auch gut im Smoker. Heuer will ich da mal Kräuter reinmischen. Beifuß und Lavendel hab ich selbst im Garten. Jetzt habe ich im Imkermagazin gelesen, Rainfarn soll auch gut sein. Da schwing ich mich am Wochenende mal aufs Rad und suche Rainfarn.


    Wie haltet ihr das, kauft ihr Räuchermischungen oder sammelt ihr selbst? Habt ihr Spezialrezepte oder spezielle Erfahrungen? Bin sehr neugierig auf eure "Hausmischungen".


    LG von Sandra

    Hallo Astrid, Danke für Deinen Beitrag :)


    Ich habe auch mal auf dem Bauernhof gearbeitet und Lämmer versorgt, Kälber und Ferkel mit der Flasche zugefüttert, Enten- und Gänseküken großgezogen. Da hieß es dann: "Was ist denn aus Gabriel geworden?" Die Antwort lautete: "Er war sehr lecker." :wink: Derzeit denke ich darüber nach, einen Jagdkurs zu belegen. Ich bin überzeugter Fleischesser und habe kein Problem damit - so lange das Tier ein gutes Leben hatte. Ich finde, dem was man ißt sollte man den nötigen Respekt entgegenbringen. Und Wertschätzung. Danke für den Beistand.


    Ich denke mir auch - einerseits kommt es immer mal wieder vor, dass Bienen versehentlich zerdrückt werden. Ich schneide Drohnenbrut, was unzählige unschuldige Larven das Leben kostet. Mal ganz abgesehen von Fehlern die mir hin und wieder unterlaufen: Die Bienen müssen das dann wieder in Ordnung bringen. Da erscheint es schon etwas schizophren, wegen einer unbegatteten Königin mit ca. 20 Gefolgsbienen so ein Gewese zu machen.


    Mit den Milben bin ich mir übrigens sicher. Die Behandlung mit AS 60% mit dem Nassenheider Verdunster horizontal war am oberen Limit. Ich werd das natürlich trotzdem im Auge behalten und trau dem Frieden auch nicht so ganz. Es kommt ja noch die zweite Behandlung und ggf. die Oxalsäurebehandlung...


    Dein Tipp, die Königin mit ihrem Hofstaat in ein anderes Volk einlaufen zu lassen, gefällt mir. Das Bienenvolk wird schon wissen was zu tun ist, töten oder mitlaufen lassen.


    Liebe Grüße von Sandra

    Mit Blick auf den hohen Preis einer solchen Gießform kaufe ich derzeit Mittelwände dazu. Ich denke aber auch über Bioimkerei und einen eigenen Wachskreislauf nach. Im Internet gibt es einige Anleitungen zum Selbstbau einer Mittelwandform. Das finde ich spannend. Ich für mein Teil würde im nächsten (oder übernächsten) Jahr so einen Eigenbau ausprobieren. Gibt es dazu auch Erfahrungen?


    LG, Biene Sandra

    Ah, dann ist das also bei Euch allen so? Gut zu wissen. Meine Bienen waren nämlich seit ich mit dem Imkern angefangen habe Carnica. Ich dachte, das muß so sein. Erst jetzt schmücken sie sich mit orangenen Ringeln, übrigens nur in einem von 4 Völkern. An den guten Eigenschaften meiner Mädels hat sich nichts geändert.


    Ich habe immer besondere gemusterte Bohnensorten. Die sind z.B. weiss mit schwarzer (oder roter) Musterung. Aber immer gibt es ein paar schwarze (oder rote) mit weisser Musterung darunter. Bei den Bohnen find ich das gut. Da baue ich nur alte Landrassen an.


    So ähnlich werd ich es dann wohl auch mit den Bienen halten. Also habe ich eine Carnica-Landrasse?


    LG, Sandra

    Hallo Marion,


    der Ableger war von Ende Mai. Ich hatte 2 Brutwaben und eine Honigwabe eingehängt und kontinuierlich erweitert. Die moderate Zufütterung habe ich mit Invertzuckersirup gemacht. Die Bienen haben sich ihre Königin selbst gezogen, die Entwicklung war zunächst positiv und der Ableger wuchs. Dann konnte ich keine bestifteten Zellen mehr ausmachen und die Entwicklung stagnierte. Ich gehe davon aus, die Königin ist zugrunde gegangen und der Ableger hat sich noch eine Königin gezogen, jedoch viel zu spät im Jahr. Es gab zwar wieder Brut, die sich dann aber als Buckelbrut herausstellte. Da war ich mir sicher dass es mit dem Ableger nichts mehr wird


    Ehrlich gesagt tu ich mich schwer damit, die Königin "abzudrücken". Vorher wollte ich hier im Forum mal fragen ob jemand eine Alternative weiß.


    Zur Varroabelastung kannst Du lesen meinen weiteren Beitrag hier unter September: Der Ableger hatte 0 Milben, ich hatte ihn sorgfältig mit Milchsäure behandelt. Lediglich ein Altvolk hatte insgesamt 55 Milben während und nach der AS-Behandlung, alle anderen Völker 0.


    Die anderen Ableger wurden gleichartig mit Invertzuckersirup gefüttert, zunächst direkt an den Waben, dann in einer Leerzarge. Nach der Honigernte wurden auch die Altvölker zugefüttert.


    LG, Sandra