Beiträge von Engel

    Hallo Ralf,


    hier ein Hinweis auf die Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland w.V. (http://hegimker.de).
    Im zeidlerverein hat die Geschäftsführerin mal eine vortrag gehalten. Hier gehts in erster Linie um Vermarktung der erzeugten Produkte und nicht um eine kooperative Produktion.
    In unserer Region biete seit diesem Jahr eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung das Lohnschleudern als Dienstleistung an (http://www.noris-inklusion.de/…ms/pool/Bienen-Flyer_.pdf).


    Viele Grüße aus Nürnberg
    Matthias

    Hallo Christian,


    unter 20 Grad Celsius verdunstet zu wenig Ameisensäure. Eine Behandlung wäre bei den aktuellen Temperaturen auch mit geschlossenem Gitterboden nicht erfolgreich. Bei mir war es z.B. seit dem 20. September nicht mehr wärmer als 20 Grad Celsius.


    http://www.wunderground.com/pe…20150829/e20150928/mmonth


    Aus meiner Sicht bleibt Dir nur abzuwarten bis die Völker brutfrei sind oder kleine noch vorhandene Brutflächen auszuschneiden und dann mit Oxalsäure zu behandeln.


    Viele Grüße
    Matthias

    Hallo machete,


    im Hinblick auf die Standortauswahl im Garten hast Du die wichtigsten Aspekte bereits selber genannt. Dem Maxikaner schließe ich mich an: Nutze den Winter zur ergänzenden Beobachtung. Wenn Du trotzdem noch unsicher bist, kannst Du dich auch zusätzlich von einer / einem erfahrenen Imkerin oder Imker bei einem Ortstermin beraten lassen.


    Grundsätzlich wäre mir aber die Entfernung München-Günzburg zu weit und die An- und Rückfahrt zu zeitaufwendig. Pro Fahrt von München nach Günzburg und zurück bist Du mit dem PKW sicherlich mindestens 2,5 Stunden unterwegs?


    Ich bin selber Jungimker und habe 2014 begonnen. Meine 4 Völker stehen bei mir im Garten in Nürnberg. An den Bienen laufe ich täglich mehrmals vorbei, kann beobachten was passiert und kann bzw. konnte z. B. bei Schwarmfang zeitnah reagieren. Durch die örtliche Nähe war / ist auch eine kurzfristige Unterstützung durch meinen Imkerpaten ohne großen Zeitaufwand möglich.
    Mit den direkten Nachbarn habe ich vorher gesprochen und habe dafür gesorgt, dass der Bienenflug in meinen Garten gerichtet ist und durch ein 2 m hohes, mit Pflanzen beranktes Holzgerüst nach oben gelenkt wird. Bienengiftallergien bei meinen beiden direkt angrenzenden Nachbarn und bei den eigenen Familienangehörigen sind nicht bekannt, sonst hätte ich einen anderen Standort gewählt.
    Erst wenn ich mehr Sicherheit und Erfahrung im Umgang mit den Bienen habe, kann ich mir einen Standort mit Anfahrt vorstellen. Den eigenen Standort im Garten würde ich aber aus Neugierde, Interesse und dem täglichen 'Kontakt' immer behalten.


    Ich wünsche Dir viel Spaß und Freude bei deinem Einstieg in die Imkerei.


    Matthias Engel

    Hallo Max,


    reintackern ging wohl ruck zuck.
    Aber irgenwie musste die Klammer ja auch wieder raus.
    Keine angenehme Vorstellung.


    Gute Genesung und beste Wünsche aus dem Nürnberger Westen


    Matthias

    Hallo,


    in Nürnberg hat die Baumschutzverordnung paradoxerweise zu einem 'Baumsterben' geführt. Damals haben viele private Grundstückbesitzer flugs alle Bäume knapp unter 80 cm Stammumfang gefällt. Heute wird teils penibel darauf geachtet, dass kein Baum den Umfang von 80 cm erreicht. Denn ab 80 cm muss ein Antrag auf Baumfällung (gebührenpflichtig) gestellt werden.


    Gruß
    Matthias

    Hallo Sven


    der Birnbaum in meinen Garten ist auch vom Birnengitterrost betroffen, der 'zugehörige' Wacholder steht 4 m weiter in Nachbars Garten. Ich hatte zuerst überlegt mit dem Nachbarn zu sprechen. In einer Infoschrift zum Birnengitterrost der bayerischen LWG habe ich dann aber gelesen, dass der sichere Abstand 100 bis 1.000 m und sogar mehr sein kann. Da ich keine Erfolgsaussichten gesehen habe, in unserem gesamten Stadtteil eine wacholderfreie Zone zu schaffen, blieb mir nur die positive Resignation.


    Gruß


    Matthias

    Hallo micha80,


    meine 2 Völker stehen vor einer Hecke aus Kornelkirschen. Der Strauch blüht in der Regel Ende März, Anfang April und ist eine gute Bienenpflanze. Die Früchte können verwertet, z.B. zu Marmelade verarbeitet werden. Der Strauch eignet sich auch für Heckenformschnitt.
    Meine Hecke bekommt keinen Schnitt. Ich nehme lediglich alle paar Jahre die dickere Stämme etwa ab 10 cm Durchmesser raus, damit sich die Hecke immer wieder verjüngt, denn der Strauch kann wesentlich höher wachsen als von Dir gewünscht. Die Holzstämme bekommt stets mein Vater, der das Holz als Drechselmaterial schätzt.


    Gruß


    Matthias

    [...]Nun wird sie evtl. doch noch legalisiert, die "Schwarmlockbeute", vorausgesetzt, sie ist desinfiziert.[...]


    Hallo an alle Interessierten,


    die Formulierung des § 6 Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV) (http://www.gesetze-im-internet.de/bienseuchv/__6.html), weist darauf hin, dass ausschließlich solche Bienenwohnungen verschlossen zu halten sind, die von Bienen bereits bewohnt wurden und jetzt leer stehen. Die Aufstellung einer Schwarmlockbeute, die bisher noch nie von Bienen besetzt war, fällt demnach nicht unter die Regelung des § 6 BienSeuchV und wäre somit legal. Meine Recherche im Internet nach Gerichtsurteilen oder Kommentaren zu § 6 BienSeuchV war erfolglos. Wie wird das von Euch gesehen: Unterscheidet die BienSeuchV zwischen "gebrauchten" und "neuen" Beuten?


    Viele Grüße


    Matthias

    Ich habe beide Varianten probiert. Auf einer transportablen Kochplatte mit Thermostat auf etwa 30°C erwärmt. Ich habe aber keinen nennenswerten Unterschied zum Kaltanstrich feststellen können. Nur das der Duft nach warmen Öl noch einige Tage in der Garage hing. :-)


    Warmes Öl dringt tiefer in die Holzstruktur ein.


    Gruß
    Matthias

    Hallo Drohn,


    welchenen Sinn und Zweck soll die Definition haben?
    Je nach dem werden die Antworten wohl unterschiedlich ausfallen.


    Hier der Versuch einer operationalen Definition in Anlehnung an das Gabler Wirtschaftslexikon zum Stichwort 'Beruf' und an die Seite 'Beruf' unter Wikipedia:


    Berufsimker/innen üben eine auf Dauer angelegte, i.d.R. eine Ausbildung voraussetzende Tätigkeit als Imker/in aus, für die sie den überwiegenden Teil ihrer Arbeitskraft und Arbeitszeit einsetzen und für die sie ein Erwerbseinkommen erzielen.


    Gruß
    Engel