Beiträge von ribes

    Danke Danke, das auch andere jetzt langsam erwachen


    Nicht Jeder fängt gleich an zu rufen, wenn er erwacht.
    Aber jetzt scheint das Maß voll, die Katze aus dem Sack, genügend Arglose im Schwarm mitgerissen... neue Eindrücke aus der Schwarmimkerei. Gespannt darf man sein, wann diese "Imker" den Fangbeutel schließen und was sie mit dem Schwarm dann machen werden. So neu ist diese Betriebsweise nun auch wieder nicht gewesen. Und ein wenig Rauchgabe (mit Bienenretterkraut) ist nicht unüblich. Zuviel Rauch vertreibt mglw. alle Bienen...

    Dem kann ich mich nur anschließen. Wer sich mit renditevernebeltem Blick so viel fremdunternehmerisches Risiko bei beschränkter Haftung aufpacken lassen will, der muß und soll das dann selber tragen.
    Das IF bot eine freie Diskussion, die nun erschöpft scheint. Exakte Meßergebnisse, ja sogar schlichte Angaben zu den Meßaufbauten werden ja offensichtlich verweigert und damit sachliche Diskussion vom Modelldesigner selbst abgebrochen.
    Mehr als sachliche Diskussion kann und sollte das IF nicht bieten, wenn es nicht in den Geruch kommen oder dazu mißbraucht werden will, werbende Eigeninteressen Einzelner oder fragwürdige Geldsammelaktionen zu unterstützen.
    Gottfried

    Liebe Debora,


    hier ist für Dich offenbar kein Honig mehr zu saugen. Ich versuche deshalb, durch logische Ableitung für Dich eine konkrete Lösung zu finden: Da 2 von 6 Deiner Völker tatsächlich nicht mehr ausfliegen, besteht Verdacht auf Erkrankung der beiden. Die Varroabelastung allein kann das nicht verursachen, denn die meisten Varroen befinden sich in der Brut und nicht auf den Flugbienen. Außerdem sahest Du nur alte, dunkle Milben (vom vorigen Jahr), keine neuen, hellen. DAS Alarmzeichen ist der fehlende Bienenflug = Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung, NICHT die alten vorjährigen Milbenleichen.
    Wenn Du selbst die Ursache der Erkrankung nicht zweifelsfrei und sicher bestimmen kannst mangels eigener praktischer Erfahrung, dann bist Du gesetzlich verpflichtet, schnellstmöglich den zuständigen Bienenseuchensachverständigen einzuschalten und das Veterinäramt, um abklären zu lassen, ob eine meldepflichtige Erkrankung vorliegt. Unabhängig davon ist eine Futterkranzprobe eigentlich zwingend vonnöten, da Du ja im Herbst bis unter Schadschwelle behandelt hattest und jetzt plötzlich die beiden Völker nicht mehr fliegen. Auch von daher ist abzuleiten, daß eine ernsthafte Erkrankung der beiden Völker vorliegt, die nach BienenseuchenVO zwingend abzuklären ist. Dazu bist Du in Deinem eigenen Interesse, im Interesse Deiner Bienen und im Interesse der benachbarten Bienenvölker gesetzlich verpflichtet. Die Liste der meldepflichtigen Tierkrankheiten in D (darunter mehrere für Bienen) findest Du hier:


    http://www.fli.bund.de/de/star…chen-und-krankheiten.html


    Sollten Deine Bienen in AT oder in der Schweiz stehen, gelten andere, z.T. strengere Regeln (dort soll auch Varroose anzeigepflichtig sein):


    http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe

    Bitte berichte uns von Deinen Schritten und den Ergebnissen.


    Servus - Gottfried

    Ja, Remstalimker, Du hast völlig recht. U.a. das fehlende Profil und demonstrierte Nicht-Nutzung der Suchfunktion deuten auf fortbestehende Ignoranz. Und zuverlässige Analyse ist nur vor Ort möglich und hier nur sehr eingeschränkt - im vorliegenden Falle wegen fehlender Angaben eigentlich fast unmöglich.
    Aber sollten wir nicht trotzdem zwischen der Halterin und deren Bienen unterscheiden und im Interesse der Bienen die imkerlichen Fehlstellen hier notdürftig auszugleichen suchen - wenigstens noch dieses eine Mal?
    Debora´s 2 Problemvölker benötigen JETZT Rat mit konkreten Schrittfolgen, scheint mir. Ich kann keine konkreten Schritte raten, mir fehlt der nötige Erfahrungsschatz.
    Und ja, das Grundproblem bestünde trotzdem weiter: Bienen werden infolge mangelnder imkerlicher Kenntnisse mglw. durch falsches/falsch getimtes Tun oder Unterlassen unnötigerweise umkommen. Ignoranz schiebt das dann gerne auf die "Natur".


    Mit imkerlichen Grüßen - Gottfried


    Ja heut z. Beispiel, ist 10 ° + nicht unwindig, aber vor vier Beuten ganz schöner Betrieb .... die anderen beiden Beuten brummen nur, wenn man ranklopft.


    Hm, Abwatschen wegen sorglosen Umgangs mit Bienenvölkern war wohl nötig und hoffentlich erzieherisch wirksam. Aber 2 Völker von Debora haben offenbar jetzt schon ein Problem, sie fliegen nicht einmal mehr aus. Diese Völker brauchen JETZT Hilfe - am Besten von einem erfahrenen Imker vor Ort.
    Zweite - weitaus schlechtere Möglichkeit (aber angesichts der scheinbar noch immer nicht abgelegten Ignoranz und Such-/Studierunwilligkeit der Bienenhalterin - die einzige?):
    Auch wenn es riskant erscheint - wer wäre hier bereit (wenn schon nicht ihr -> so aber doch wenigstens) ihren beiden existenzgefährdeten Völkern durch virtuellen Rat zu helfen mit klaren, einfachen Handlungsvorschlägen?
    Oder kann man auf die von Liebig (freilich in anderem Zusammenhang) gern propagierte "Selbstheilungsfähigkeit" des Bien vertrauen und sollte die Finger jetzt eher still halten und vor der Durchlenzung nichts an den beiden Problemvölkern tun?
    Habe ich Remstalimker und Beetic richtig verstanden, wenn sie raten, JETZT nix zu tun und die beiden Problemvölker erst dann in (z.T. weisellose) Ableger aufzuteilen, wenn die Chance auf Begattung der Nachschaffungsköniginnen besteht, d.h. genug Drohnen in der Luft sind? Behandlung gegen die Milben dann erst, wenn die neuen Königinnen in Eilage gegangen sind? Ich sähe da Probleme, z.B.: Werden die nachgeschafften Prinzessinnen überhaupt gesund und leistungsfähig genug sein angesichts der Varroalast und Unterversorgung (derzeit kein Bienenausflug!)? Der Drohn wies darauf hin, daß weisellose Ableger/Völker ihre Varroalast an Nachbarvölker verteilen usw.
    ernsthaft fragend - Gottfried

    dann nehme die verdeckelte Brutwabe heraus.


    und schmelze/gefriere diese Brutwabe ein (Fangwabe)? Hast Du, Remstaler, es so gemeint zur Rettung der Entnahmevölker? Bei kleiner (handtellergroßer) Brutfläche - würde da ein Ausschneiden der verdeckelten Brutfläche ausreichen? Zur Rettung auch aller vermilbten Brutwaben etwa durch bienenfreies Rüberhängen und Weiterpflegenlassen in einem Brutsammlervolk (mit Nachbehandlung, ggf. Ausschluß von der Honigernte) - bei Debora wohl das am stärksten milbenverseuchte 30M-Volk - dürfte wohl jetzt weder genug Bienenmasse noch ausreichende Außentemperatur sein?
    mangels eigener Vorfrühlingsmilben rein theoretisch fragend - Gottfried

    Liebe Petra,


    jetzt verstehe ich nicht mehr, worin Du die Probleme bei den Stanzpressmatten siehst, wenn diese keinen Randspalt offenlassen, den die Bienen als Fluchtweg über die Matte nutzen könnten (abgesehen vom Preisunterschied).
    Wie schnell verschleißen Deine Matten (ich selbst nutze Stanzpress erst seit 2014)?


    Fragend - Gottfried

    Danke Petra! Ich werde das österreichische Propolisgitter ausprobieren. Ist das ein amerikanisches Produkt (FDA: http://de.wikipedia.org/wiki/Food_and_Drug_Administration) oder ein österreichisches, welches u.a. auch für USA zugelassen ist?


    Du siehst das Problem der Stanzpressmatten IN der Beute, nicht beim Entfernen von Propolis? Bei mir schmiegt sich die Matte exakt an die OT an. Ich lege allerdings auf den Zargenrand auf (die randständigen OT haben dann etwas Luft zur Matte). Mein Pate schnitt die Matten so knapp, daß sie an den Innenwänden der Zarge anliegen sollten. Wenn nicht exakt aufgelegt, ergaben sich Spalte zur Innenwand und Bienen kletterten über die Matte -> fanden aber nicht mehr zurück in die Randgasse -> verendeten über dem Gitter. Das vermied ich durch meinen größeren Zuschnitt.


    Fragend - Gottfried

    Liebe Petra,


    verrätst Du auch uns, welches Material/Produkt Du verwendest bzw. woher Du es bezogst? Hast Du die Käsematten von Stanzpress nur angesehen oder auch ausprobiert?
    Ich hielt bisher die große Elastizität der Käsematten von Stanzpress für einen Vorteil: Je größer der Elastizitäts-Unterschied zwischen Trägermaterial und Propolis, um so besser lassen sich beide trennen - deshalb auch das Einfrieren. Allerdings hielt die eingefrorene Kälte bei mir nicht so lange vor, um das Gitter überall abzurebeln, so daß ich nur noch bei < 9 Grad Propolis gewinnen mochte.
    Vorteilhaft soll ja auch die Verminderung von Schwitzwasser-Regen in der Beute sein. Meine bisherigen Erfahrungen mit den Käsematten bestätigen diese Werbeaussage - jedenfalls im Vergleich zu aufgelegten Beutenfolien.
    Bitte beschreibe uns Anfängern, wie Du vorgehst.


    Mit imkerlichen Grüßen - Gottfried

    Ja ja, der Horaz
    War schon ein großer Zyniker. :roll:


    Hm, eigentlich nicht. Zeitweilig als Rhethorik-Student auch zum Militärtribun einer Legion der republikanischen Truppen aufgestiegen. Das mußte er dann schnell wieder sein lassen und widmete sich fortan der Dichtkunst, was auch nicht immer ungefährlich war...
    Grüße - Gottfried

    Nö, die EU verpflichtete Italien, jeglichen VERSAND (nicht Ausfuhr) der definierten Sachen (Honigbienen; Hummeln; unverarbeitete Imkerei-Nebenerzeugnisse; Imkerei-Ausrüstung; für den menschlichen Verzehr bestimmter Wabenhonig) aus den ebenfalls definierten Regionen (gesamte Regionen Kalabrien + Sizilien) zu unterbinden. Damit ist auch inneritalienischer Versand erfaßt, sofern er in "andere Gebiete" (als Kalabrien + Sizilien) geht. Wie das kontrolliert wird, weiß ich allerdings nicht. So ein flächendeckendes Postüberwachungssystem wie die DDR-SED haben die Italiener sicher nicht - und wir sollten es auch Keinem wünschen...


    Gruß - Gottfried