Beiträge von ribes


    Wachsproben untersuchen aus Sonnenwachsschmelzer, aus Dampfwachsschmelzer und Kessel auf Rückstände! Jeweils aus den gleichen Völkern... wäre mal eine Aufgabe für ein Institut.


    1. Hm, die untersuchen doch alle Wachsproben, die man ihnen einschickt. Das Versuchs"design" könnte Imker selbst bestimmen. Mir fehlen dafür SoWa + Kessel, leider. Wer hätte Probematerial + Gerätezugang + Probegebühren dafür?
    2. Aber Drohn, hast Du wirklich mal Dein Kesselwasser vergleichend mit dem Wachs untersuchen lassen? So könnte man zunächst den Reinigungseffekt des Kochens belegen. Mit einer zweiten Kesselwasserprobe NACH dem Ablöschen könnte man den Reinigungseffekt des Ablöschens selbst bestimmen. Ich weiß allerdings nicht, ob die üblichen Untersuchungsmethoden auch bei Kesselwasser oder Trester (wäre ja auch interessant!) funktionieren.

    Abbauprodukte des Amitraz sind anscheinend hoch Krebserregend.
    Nun, wegen der Kunden sollte es schon deshalb Tabu sein.


    Amitraz, ein als bienengefährlich eingestuftes Nervengift, wasserlöslich (-> nicht wachsgängig?), so ist zu lesen. Allerdings schnell abbauend. -> Tabu auch für imkerliche Anwendung außerhalb der Honiggewinnung (z.B. Zucht) oder unter Einhaltung ausreichender Wartezeiten, die ja bei Spätsommer-/Herbstbehandlung bei uns mehrere Monate betragen könnte? Wegen der Wasserlöslichkeit keine Anreicherungsmöglichkeit im Wachs (in der Bienenseide wohl schon)?

    Na dann mach mal eine Demi Glace und schau was im Deglacierten und in der Brühe ist:daumen:


    Heißt das: Du läßt/ließest Wachs und "Brühe" vergleichend auf Rückstände untersuchen? Wenn nicht: Woran erkennst/mißt Du den Reinigungseffekt des Ablöschens?

    Nach freundlichem Telefonat mit dem Honigmann: Armbündchen ja, äußere Gaze aus Polyester und entsprechend empfindlich, Stehhaube.
    Da bleibe ich wohl bei meiner preiswerteren Variante in den Fällen, in denen ich schutzbedürftig bin.

    Eben, habbich ja! Auf Bild 1 ist bei der Dame auch mit Vergößerung kein Armbündchen zu erkennen, Bild 2 fraglich. Zeigt Bild 5 das Armbündchen und Bild 6 das Beinbündchen?


    Fakt ist, das in Italien, Tschechien u.s.w. dieses Mittel sogar empfolen wird,es muß halt nur auf die richtige Anwendung geschaut werden.


    Sind die Varroa-Völkerverluste in Italien, Tschechien o.a. Amitraz-Staaten 2014 wirklich so signifikant niedriger gewesen als in D?

    Na dann mach mal eine Demi Glace und schau was im Deglacierten und in der Brühe ist:daumen:


    Lieber Drohn,


    bitte erkläre uns Nichtwissenden den Zusatzeffekt des Ablöschens bei der Verminderung der (fettlöslichen?) Giftlast im Schmelzwachs, der über das bloße Auskochen hinausgeht. Ließe sich dieser Effekt bei einem nachträglichen nochmaligen Aufkochen + Ablöschen des Schmelzwachses nachholen? Hast Du quantitative Daten zum Reinigungseffekt des Ablöschens (wieviel % der Giftfracht läßt sich entfernen, welche Abhängigkeit von der "Grundlast" bzw. Ausgangskonzentration o.a.)?
    Welche Unterschiede gibt es bei einzelnen Giftarten und wovon sind die abhängig (spezifische Schmelz- bzw. Verdunstungstemperatur?)?


    Danke schon im voraus - Gottfried

    Lieber Rolf/Cooki77,


    eine weitere Frage fiel mir noch ein nach Betrachtung der Werbefotos: Der Honigmann-Anzug hat keine Bündchen am Ärmel -> Bienen können dort hieneinkriechen und bei Armbewegung dann bedrängt werden -> Stichgefahr?


    Immer noch fragend (s. #44) - Gottfried

    Könnten die Störungen, Unruhe bei Weisellosigkeit, Heizerinnen-Überstunden bei zu kleinen Völkern o.a. Anlässe für erhöhten Stoffwechsel nicht ebenso zur Überlastung der Kotblase führen mit der Ruhr-Folge? Wenn ja, würde das von Ralph erwähnte übliche Erklärungsmuster bestätigt.
    @Fux: Wo kann man den Nachweis lesen, daß Waldtracht Bienen langlebiger mache? Wir hörten im Kurs, daß die Haarlosigkeit der Waldtrachtbienen mit der Sammelspezifik zusammenhänge (sie verkleben sich ihre Haare im Honigtau), nicht mit dem Alter. Daß weniger Jungbienen erbrütet werden, mag erklärlich sein: Wer in die Waldtracht fliegt, sammelt weniger Pollen -> weniger Eiweißnahrung. Aber das müßte zur Überlastung der Stock-/Winterbienen führen, also gerade nicht zu deren Langlebigkeit? Daß die Waldtrachtbienen vom Spätsommer/Herbst jetzt noch leben (wenn auch nur als Ruhrkranke), erscheint fraglich.


    Gruß - Gottfried

    Ja Clas, Du hast wohl recht. Ein vergleichender Blick von Völkerverkaufspreisen (abzgl. einer seriös geschätzten Gewinnspanne) und Entschädigungshöhe sagt eigentlich schon genug, um Lux´Eindruck zu widerlegen. Dabei ist der weitere direkte Schaden (verbrannte Beuten, Bodenbehandlung etc.) noch gar nicht eingerechnet. Das ist dann eher ein Fall FÜR die wirtschaftliche Sanierung als VON.


    Gruß - Gottfried