Beiträge von ribes

    Hm, die Angst eines ECHTEN Allergikers ist weder irrational, noch unbegründet und sie beruht auf der persönlichen Erfahrung lebensbedrohlicher Situationen.
    Wer nervt, darf wieder genervt werden? Diese Schaukel anzuschieben, endet meist irrational. Bienenhaltung ist zwar kein nervenaufreibendes Geschehen, zumal, wenn es der Nachbar in gehöriger Entfernung betreibt. Aber das Innere äußert sich, bewußt oder unbewußt, immer wieder - und kommt reflektiert zurück. Meine Großmutter pflegte immer den Spruch: Wie man in den Wald hineinruft...
    Seit mich mein Nachbar mit der Handsense sah und das blühende Leben in der Folge mehrerer Jahre, konnte er sich bei seiner Regierung auch durchsetzen, daß nur 2 x im Jahr gemäht wird, nach der Blüte. Wir genießen jetzt beide, Blüten und Ruhe, der Nachbar und ich.

    Hm, warum schimpft Ihr so? Die Versuchsergebnisse von Dr.P. Aumeier pp. sagen uns bei niedrigen Temperaturen u.a. zweierlei: MAQS wirken da am besten von allen untersuchten AS-systemen - weil die AS-Konzentration da am schnellsten zum höchsten peak ansteigt lt. Abb. 3: bis zum dreifachen!). Der AS-Konzentrations-Verlauf bei MAQS zeigt auffällige Parallelen zum Schwammtuch - den die anderen Verdunstersysteme bewußt (wegen des Risikos des Königinnenverlustes?) vermeiden. Das war deren alleinstellendes Werbemerkmal, als sie eingeführt wurden.
    Ob Dr. Liebig nun gegen die MAQS genauso wettert, wie (bei der Einführung seiner Dispenser) gegen die Schwammtücher, ändert doch an diesen Fakten nichts.
    Zur Milbenbekämpfung müssen 500 ppm AS-Konzentration im Stock erreicht werden. Bei ungünstiger Witterung/niedrigen Temperaturen erreicht man das - nach dem AS 85% nicht mehr verfügbar ist - wohl nur noch mit MAQS, was die 3-Jahres-Untersuchung der Ruhruni Bochum vermutlich beweisen sollte. Wer die mitfinanziert hat, weiß ich nicht. Aber MAQS haben wir ja schon hier diskutiert:
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=39243&page=20


    Gottfried

    Wie trennst Du dann Wachs vom Wasser - durch Abschöpfen? Ich konnte keinen seperaten Wachsablaßhahn auf dem Foto entdecken - oder benutzt Du den Warmwasserzuflußstutzen?


    dG

    Andere Möglichkeit - Schneefall, hab kein Dach über dem Waagvolk!


    Nö: Bei den nächtlichen Zunahmen gab es weder Regen noch Schnee lt. Wetteraufzeichnung.


    @ Simon: Temperaturdrift wäre ja eigentlich ein elektronisches Problem - im Gegensatz dazu der angesprochene "Kontakt" zwischen Waagenober- und unterteil ein mechanisches durch (Teil-)Entlastung der Meßfühler.


    @ Frank: Gibt es einen Brutraumsensor an Eurer Waage? Welches Fabrikat ist die Waage? Wo kann man Eure Wäg-berichte an den DIB o.a. Interpretationen der Wägergebnisse nachlesen?


    @ Robert: Auf der oben zitierten HP des IV Erfurt sind die Verläufe übriger Wetterdaten (Niederschlag, Wind, Temperatur etc.) einsehbar.


    Mit imkerlichen Grüßen - Gottfried

    Überschlagen wir mal: 150g Wachsertrag pro Drohnrahmen? Für 70 kg bräuchte man dafür mindestens 466 -> sagen wir 500 Rähmchen. Da müßte man mindestens 50 x den Deckel öffnen, -10 heiße Rä., + 10 kalte Rä.. Da muß 50 x nachgeheizt werden -> schätzen wir je Neubeladung 5 min -> reichlich 4 h Nachheizzeit. Die anderen 5 min wären Verweil-/Temperaturhaltezeit, so daß die 8h voll wären. Vielleicht geht es ja auch noch schneller.
    Ich rechne mit meinem 2 kW-Tapetenablöser, Edelstahltrichter in Zargen mit 15 min/10 Rä., wobei ich immer nur eines entnehme + dafür ein kaltes einhänge. Das dauert freilich länger, ist nicht so effektiv, die 2kW werden nach meinem Eindruck auch nahezu ununterbrochen gebraucht - jedenfalls muß ich nach ca. 1,5h Wasser für den Dampf nachgießen. Anheizzeit dann geschätzt 10 bis 15 min. Den Stromzähler habe ich noch nicht überwacht. Aber überschlagen hieße das bei mir: 120g Wachs/ZanderRä. x 500 Rä. in 15 h (12,5 h Schmelzzeit (ohne Auf-/Abbau, Zwischenentnahme von Trester etc.) + 2 h Nachheizzeit für Nachspeisewasser + 0,5h Erstaufheizzeit) x 2 kW x 0,32 EU/kWh => Stromkosten 0,16 EU/kg Wachs.


    Gottfried

    Hm, so kommen wir den technischen Fragen schwerlich näher. Ich werde dem von mir vermuteten Betreuer von Waage/Waagvolk eine PN schreiben. Vielleicht äußert er sich.


    Grüße - Gottfried

    ...


    Was soll uns das sagen? 1,32 EU Stromkosten/kg Wachs? Sind 70 kg in 8 h das Maximum an Ausbeute? Weist der Trend wieder zu Sonnenwachsschmelzer + Schweizer Sonnenkochkiste? Sind die Kosten für Rähmchen (Nachbehandlung oder Neukauf) in die Wachs- oder in die Honigkostenkalkulation einzustellen und wie schreibt man ein solches 36 kW-Gerät ab (Kaufpreis, Nutzungsdauer, jährliche Auslastung/Ausbeute)?
    Wie groß ist das Kesselvolumen für Erbsensuppe und wie wieviel Suppenansätze lassen sich in 8h kochen?
    dG

    Selbst wenn wir bienische Tag/Nacht- bzw. Flugverhältnisse annähmen, ginge die Änderung kaum über 1,5% hinaus. Haben wir also von einem (temperaturbedingten) Meßfehler auszugehen? Ich kenne weder die Wägetechnik, noch Vergleiche mit elektronischen Stockwaagen (mein Pate wägt noch zuverlässig schlicht offline-mechanisch).

    Lieber Simon,


    mehr Daten als die auf der verlinkten HP des IV Erfurt kenne ich nicht und glaube auch nicht, daß da ein Brutraumsensor angeschlossen ist. Dort werden (nur) Daten erfaßt, die der DIB bekommen soll - das scheint ein an verschiedenen Orten betriebenes Monitoring zu sein. Deshalb gehe ich davon aus, daß dort keine Billigwaagen ohne Temperaturkompensation o.ä. schweren Meßfehlern behaftete Geräte eingesetzt werden. Die Waagdaten dort werden offenbar seit 2009 aufgezeichnet. Das scheint die Technik zu sein:


    http://www.gartenimker.de/?page_id=65


    Ich beobachtete die Daten seit 3 Jahren und verglich sie mit der Stockwaage meines ca. 4,5km entfernten Paten und meinte so, in Ermangelung eigener Stockwaage wenigstens grob auf meine Standortverhältnisse rückschließen zu können. Mit allen Abstrichen, die man dabei machen muß -> besser als ganz ohne Waage und (zumindest für einen Anfänger) lehrreich.


    Mit Aussicht auf Auswinterungsdurchsicht am Wochenende - Gottfried