Beiträge von Genscher

    Wenn die kleinen Einheiten nicht beräubert wurden und sich damit viele Milben eingefangen haben, dann würde ich die Genetik laufen lassen. Vielleicht hast Du ja auch einen anderen Imkerlichen Fehler gemacht? Zu schwach gebildet, beim Füttern nicht aufgepasst und gekleckert...

    Hallo!

    Vielen Dank für die wertvollen Hinweise. Ich werde dem Ursprung von dem Varoaproblem natürlich noch einmal auf den Grund gehen. Auf andere schieben geht ja immer einfach.

    Und mein Gefühl sagt mir auch, dass es zu wenig Winterbienen sind.
    Trotzdem bin ich der letzte der ein Volk aufgibt und werden gleich die Waben einfach in eine Beute zusammen legen.

    Vielen Dank an alle für die Tipps, auch was das Ursprungsproblem angeht - nämlich der hohen Varoabelastung trotz MS Behandlung nach Ablegerbildung und anschließender Kontrolle im August.

    Hallo,

    Leider haben sich 2 meiner Jungvölker aufgrund von einer Varoaspätinvasion nur schlecht entwickelt bzw viel zu schwach in den Winter gegangen. Ich dachte es reicht noch, aber jetzt muss ich die Notbremse ziehen, weil die Bienenmasse so wie es aussieht nicht zum Überwintern reicht.

    Bei Zander würde ich jetzt einfach die 2 Zargen übereinander stellen und fertig. Das klappt auch bei sehr niedrigen Temperaturen.
    Bei Dadant bin ich dieses Jahr neu und kenne mich mit der Betriebsweise noch nicht so gut aus. Mit Dadant (12er, US) habe ich damit leider schon einen Fehlschlag gehabt ("Zeitungspapiermethode" mit 2 Dadant 12er US Bruträumen bei Weisellosigkeit des einen Volkes scheint nicht zu klappen - Volumen zu groß?).

    Deswegen nun die Frage: Wie vereinigt man die Bienenvölker, wenn diese in Dadant 12er US wohnen?

    Wenn man bebrütete Waben im HR verwenden möchten, rettet Dich und Deine Waben 2x schwefeln in vier Wochen Abstand in die kalte Jahreszeit. Z.B. Oder bei krassem Wachsmottenbefall durch Wärme und Pollen. Was weiß ich denn. Ich hab auch Schwefel hier und finde das völlig ok, den zu benutzen. Muß ja aber keiner!

    Bebtrütete Waben im Honigraum. Ist das ein schlechter Witz?
    Das einzige, was man (maximal) schwefelt sind Brutwaben für den Brutraum. Aber selbst dort nimmt man lieber Ameisensäure + Luftdichte Behälter.

    Ich sage mal: Je nach Standort und Arbeitsweise ist Carnica oder Buckfast besser.

    Rassen, die stark überwintern sind in Obstanbaugebieten (z.B. Kirsche) zu bevorzugen. Nachteil: Sie verbrauchen mehr Futter im Winter und es kann mal Probleme bei der Oxalsäurebehandlung geben, weil die eher durchbrüten. Aber man kann hier nichts pauschalisieren finde ich.
    Ich hatte lange Carnica und dank dem Stefan ("luffi") dann mal ein richtiges Buckfast Volk. Und damit hat die Leidenschaft für Buckfast angefangen. Auch der Max (maxikaner) mit seinen Werbebroschüren beim Verkauf der Nasenheider an mich vor Jahren hat natürlich dazu beigetragen.

    Villeicht ist es nicht nur Carnica vs Buckfast, sondern Landesverein Buckfast vs Lokalverein ;) Auf jeden Fall ist der Zusammenhalt bei LBB Buckfast schon eine andere Nummer.


    ...aber in meinem Imkerverein darf ich von Buckfast nichts erwähnen. Die haben Angst um ihre Standbegattung :P

    Zu dieser Zeit ist Wachsschmelzen eine schlechte Idee. Zugegebenermaßen musste ich die Erfahrung auch erst selbst machen. Bienenparty in der Mietwohnung unter argwöhnischem Blick des Vermieters inklusive. Ich musste anschließend heimlich die ganzen Bienenleichen aus dem gemeinsamen Hausflur verschwinden lassen.

    Ideal: Harmlos ist es im Winter (kostet aber mehr Energie), und man verarbeitet das Wachs im Winter sowieso zu Kerzen oder neuen Mittelwänden. Nachteil: Wo lagert man die Drohnenbrut die ganze Zeit? Nicht jeder bekommt von seiner Frau einen ganzes Gefrierfach für Wähmchen zugewiesen ;)


    Auch im Frühjahr (Mai / Juni) geht Wachsschmelzen noch ohne Probleme.

    Ganz ehrlich: Bei mir ist in den letzten Tagen auch mehr als die max 25ml verdunstet (Nasenheider Pro). Mehr als den kleinen Docht kann ich nicht machen, außer die Behandlung für 14 Tage zu unterbrechen, wenn es nach dem Wetterbericht geht. Bin aber im roten Schadensbereich. Und noch geht es den Bienen prächtig, und wenn die Kö stirbt, lege ich das Volk halt mit meinem Ableger zusammen. Dieses Jahr sollte man halt ein paar "Backup-Kö" haben, wenn man bei dem Wetter "entspannt" mit AS behandeln will.

    Schwefelschnitte und Ruhe.
    Oder in Vollmontur (Imkeranzug) das Nest einfach komplett abräumen. Ich wüßte nicht, dass Wespen geschützt sind. Nur Hornissen, oder?


    PS: Kannst du vielleicht dein Profil ausfüllen. Dann kann vielleicht ein Imker aus dem Forum bei dir vor Ort vorbeischauen. Das kostet auch keine 600€.

    Ausschlecken lassen kostet jetzt unnötig Zeit, luftdicht verpackt kannst du die ausgeschleuderten Waben auch einlagern.

    Abends raufstellen, am nächsten Tag wieder herunter verschenkt (meines erachtens) doch keine Zeit.
    Und dann kann man die Honigräume nächstes Jahr wieder benutzen. Das geht nicht, wenn da noch der Honig vom letzten Jahr drin klebt. Nagut, manche sehen das ja nicht so streng und machen die Schleuder ja auch nicht sauber. Honig ist ja antibakteriell :rolleyes:


    Den Tipp mit der Bienenflucht kann ich bestätigen.

    Also man schleudert ja nicht unter freiem Himmel, sondern im "Schleuderraum". Dafür gibt es in Deutschland ziemlich viele Vorschriften, wie das auszusehen hat. Eine Küche sollte jeder haben, wenn das nicht geht kann man unter Umständen auch ein Kellerabteil nehmen (siehe BeeTV84 auf youtube).

    Wenn alles nicht geht, kann man auch ein kleines Partyzelt nehmen (mit 4 Wänden), da darf man dann aber nicht alle 2 Minuten rein- und rauslaufen, sonst hat man ganz schnell die von dir beschriebene "Bienenparty".
    Gute Nachricht für dich: Das Drama mit der "Bienenparty" hat man meistens nur beim Schleudern der Sommertracht und nicht bei der Frühtracht.

    Ich habe noch 2 weiselrichtige 5-Waben-Ableger (Dadant). Aber die sind ja nicht der Rede wert ;)


    Vielen Dank nochmal für die Erklärung, ich muss halt erst wieder ins Imkern "reinkommen". :thumbup:

    Guten Morgen liebe Mitimker!

    Vielen Dank für die Tipps und das ihr mich vor dem groben Fehler bewahrt habt.
    Nun habe ich das Problem, dass ich im Moment nur 1 Wirtschaftvolk zur Verfügung habe und da 500g Bienen schon extrem viel wären.
    Ich habe aber noch ein paar Mini-Plus Beuten mit ausgebauten Waben gefunden. Meine Idee war jetzt mit der neuen KÖ eine Mini-Plus Beute zu füllen (mit weniger Bienen) und dann das Entnehmen + Zellen brechen wie von euch vorgeschlagen zu machen. Da ist für mich nur die Frage: Klappt das Zusetzen / Aufsetzen auch mit der Mini-Plus?


    (KÖ ist übrigens auch von der Heike ^^)

    Ich glaube, mit "bitter" habe ich das gemeint, was man bei trockenem Wein schmeckt. Ist wohl eher "Menthol", da habt ihr recht.
    Und vielen Dank für die grobe Richtschnur von 2 Monaten für die Kristilisation von Linde (ohne Blatt).