Beiträge von Der Bienenkönig

    Natürlich wusste ich in vorher in welche Richtung sich das entwickeln muss.... :-) war ja klar...


    Aber es war nicht Böse gemeint und ich möchte nicht das wir uns hier weiter gegenseitig beharken, das gefällt mir nicht, schon garnicht da wir uns überhaupt nicht kennen....


    Vielleicht beenden wir das Thema einfach mit dem Satz:


    "Triffst du zwei Imker die die gleiche Meinung haben, hat mind. einer davon keine Ahnung"


    Und schmunzeln alle ein bisschen über einander und jeder Macht halt so wie er denkt....
    Und man akzeptiert einfach das es eh jeder so macht wie er selbst es für richtig hält



    LG Marcel

    Ich glaube, das ist etwas, was ich niemals verstehen werde- wenn Du keinen Bock auf Zeitklau und in Deinen Augen sinnlose Diskussionen hast, dann lass' es doch bleiben, Dich daran zu beteiligen. Ist heute ganz einfach: Themen, die Dich nerven, einfach nicht mehr weiterverfolgen und stattdessen mit einem Stück Zwetschgenkuchen und einer Tasse Heißgetränk in die Sonne gehen...
    Marcel, wenn es Deinen Bienen mit Deiner Betriebsweise gut geht (und das kann hier virtuell niemand beurteilen), dann ist doch alles tacko. Eigentlich hätte Dir klar sein müssen, daß Dein Thread vorhersehbar verläuft. Und ob Du nun für die anderen ein Imker bist oder nicht, ist doch egal.
    Ich kenne übrigens Menschen, die jede Woche ihren Hühnerstall mit dem Staubsauger aussaugen. Wenn die in meinen Hühnerstall gucken würden, würden die mir wahrscheinlich das Recht absprechen, überhaupt Geflügel halten zu dürfen :lol:... Und doch würde ich mich nach 20 Jahren Hühnerhaltung als erfolgreich bezeichnen, die Tiere sind bei minimalstem Aufwand putzmunter.


    Danke für deine Meinung :-)


    Es gibt halt doch noch ein Paar anders denkende die mich verstehen.
    Wenig Aufwand, richtig es geht um die Bienen, und denen gefällt es sicher mehr wenn sie ihre Ruhe haben und ich sie machen lasse, anstatt jede Woche alles aufzureißen, drin rum zu puhlen, dabei jede Menge Bienen zu zerquetschen, alles durcheinander zu bringen, irgendwas zu teilen, umzuhängen oder oder oder...


    Genau so wie es deinen Hühnern einfach gefällt umzutippeln, zu fressen und rumzuhacken....
    Anstatt das alle 2 Tage mit Besen oder Kärcher im Stall umher düst...


    Vielleicht hinkt der Vergleich, aber du verstehst mich :-)


    LG Marcel


    Sei mir nicht böse, ich habe keine Absicht jemanden zu verarschen, aber wenn Dir die Zeit zu Schade für mich ist, dann antworte einfach auf meine Fragen nicht mehr.
    Ich möchte deine Zeit nicht verschwenden.


    LG Marcel

    Also für mich ist ein Imker jemand, der sich um Bienen kümmert und um ihr Wohlergehen besorgt und bemüht ist und im Gegenzug dazu einen Teil des Honigs nutzt. Nicht mehr und nicht weniger. Und in diesem Sinne ist Marcel natürlich ein Imker. Meinetwegen ein Extensiv-Imker. Das wichtigste Merkmal eines Imkers ist - meiner Meinung nach - das er sich um das Wohlergehen seiner Bienen kümmert! Wie er das macht und ob er dazu häufig oder selten eingreift ist erst einmal zweitrangig. Ich finde die Grundeinstellung den Bienen gegenüber wichtiger, als die Art und Anzahl der Eingriffe. Und es gibt auch "Intensiv-Bienenhalter", denen ich die Bezeichnung Imker absprechen würde, weil ihnen das Wohlergehen der Bienen völlig gleichgültig ist. So, das wollte ich mal loswerden. Viele Grüße und noch einen schönen und sonnigen Tag, Brigitta


    Danke für deine ehrliche Meinung :-)


    Danke für deine liebe Antwort, das akzeptiere ich so :-)


    LG Marcel


    Interessante Aussage, ich sag doch immer man muss es mal selbst versuchen, und nicht nur glauben was andere Sagen :-)


    Ich habe auch die Idee mal nen Schwarm einzuschlagen, in eine Beute oder eher einen hohlen Stamm irgendwo, und einfach der Natur ihren Lauf zu lassen, mal schauen wie viele Jahre es durchgängig fliegt, wenn man überhaupt nichts macht, und das Volk völlig sich selbst überlässt :-)


    Danke für deine sachliche Meinung.
    Auf solche Antworten habe ich gewartet, ohne die Beschimpfungen mancher hier,


    aber zu deiner Anmerkung ich habe Glück mit meinem Grundstücken wo meine Bienen stehen, ich habe die 18 Völker auf 4 Standorte verteilt, wegen der unterschiedlichen Tracht, und um einer eventuellen Vergiftung aus dem Weg zu gehen,
    da gibts kaum Nachbarn und die wenigen, die stören die Bienenschwärme nicht, die wissen das sie im April/Mai damit rechnen müssen, und das es dann aber auch wieder recht schnell damit vorbei ist, wie gesagt Nachschwärme hab ich dieses Jahr keine bemerkt, wenn ein Schwarm im April raus ist, wars das meist...


    LG Marcel

    Doofe Frage: Du schriebst doch selber, die Bienen eher nicht mit aktivem Imkern zu belästigen zu wollen. Was denn, wenn Du Honigräume draufstellst und runternimmst, ohne groß durchzuschauen. Was denn nun, wenn Du ungewollt die Faulbrutschleuder Deiner Umgebung wirst. Bekommst Du das dann mit? Wie? Intuition? Ich frage aus reinem Interesse, unterstellen tu ich Dir nix! Faulbrut ist ja auch 100% Natur. Schwarmimkern als Betriebsweise ist ja Deine eigene Entscheidung, Faulbrut verbreiten aus vermeidbarem Nichtwissen ginge dagegen ja alle an. Nur zu der Frage, ob Du Dich mit dem was Du tust 'Imker' nennen kanst. Was'n das überhaupt für eine Frage!?


    Beste Grüße,
    Ralf


    Ich wollte hier nur mal ne Disskusion auslösen, über meine Sichtweise zum imkern und dazu das ich die Bienen einfach ohne großes rumdokterten ihr Ding machen lasse, und habe gehofft das man sachlich darüber diskutieren kann. :-(


    Ich habe auch schon viele Imker getroffen, sei es beim Honiglehrgang, bei Schulungen (ja auch ich habe einen Königinnenzuchtlehrgang besucht, um dann festzustellen das diese Fummelei für mich nicht in Frage kommt) oder bei Imkertagen von Sachsen-Anhalt oder auch von Berlin, die das so ähnlich sehen wie ich, nur die findet man hier meist nicht in den Foren da die sich sagen den Quatsch lese ich mir nicht durch, so ein rumkramen in den Völkern, die armen Bienen, etc...


    Ich dagegen höre mir das gern mal an, lese mir viel durch, Frage auch mal wie es andere machen, um dann fest zu stellen das es mir doch zu viel Aufwand ist und ich es lieber lasse :-) aber man kann sich doch mal andere Standpunkte anhören...


    Viele der Imker die so dachten wie ich sagten "lass das, in den Foren sind nur die Überimker die alles richtig machen, da stößt du auf Granit mit deiner Einstellung..."
    Sollten die Recht behalten, und ich werde hier wirklich angefeindet weil ich "Minimalimker" bin, und eben nicht alles so durchplane und so mache wie es in den Monatsberichten der ADIZ steht?


    Einige alte Imker haben mir auch berichtet das sie in jungen Jahren auch umgelarvt, umgeweisselt, Schwarmzellen gebrochen und alle Trends mitgemacht haben die es gab und schlussendlich nun die Bienen einfach machen lassen wie sie wollen weil es eh nichts gebracht hat, und es so oder so schwärmt....


    Ich kenne genug Imker die ihre Völker am Do durchsehen und am Sa hängt der Schwarm im Baum...
    Oder welche die, die ersten Schwarmzellen erfolgreich brechen und irgendwann verstecken die Bienen die Zellen so gut das sie eine übersehen und dann hängt der Schwarm halt nicht schon im April am Baum sondern erst im Mai oder Juni, ist doch hin wie her, dann kann man sich doch die rumkramerei und den Stress für die Bienen sparen, dann ist der erste Schwarm raus dann haste Ruhe, zumindest ist es bei mir so, ich hab fast keine Nachschwärme wenn ich die ersten abschwärmen lasse...



    Und zu deiner Frage, wir hatten hier bei uns ewig keine Faulbrut, ich habe nicht gesagt das ich an den Bienen garnichts mache, ich setze Honigräume, behandle die Bienen und beobachte sehr sehr viel die Fluglöcher, sitze oft stundenlang vor den Bienen und beobachte ganz genau ihr Verhalten, und wenn ich der Meinung bin es stimmt etwas nicht, ziehe ich natürlich schon mal ein oder zwei Brutwaben um zu schauen ob Brut oder Stifte drin sind, oder ob beim Schwärmen etwas schief gegangen ist. Hänge auch schonmal eine Brutwabe von einem anderen Volk rein zur "Hilfe",wenn ich keine Brut sehe, dann lass ich das Volk aber erstmal 4Wochen machen, wenn keine Weisel drin ist werden sie eine Zelle anblasen, wenn nicht dann nicht, ich weiß dann das die Möglichkeit da ist und dann wird das Volk schon das richtige machen, da muss ich nicht nach 3 Tagen wieder reingucken ob sie nun eine angeblasen haben oder nicht.... Wozu...?
    das sehe ich dann in einer Woche am Flugloch an der Flugtätigkeit und dem Polleneintrag ob die Brut haben oder nicht, da muss ich nicht drin rum wurschteln...
    So sehe ich ab und an auch mal die Brut, aber es muss halt nicht sein...
    ich bin der Meinung man muss nicht immer alle Eventualitäten genau prüfen und untersuchen.
    Wenn die Bienen Hilfe brauchen helfe ich, ansonsten lasse ich sie in Ruhe.


    LG Marcel

    Nach vier Jahren heißt oft wie oft? Ich habe auch schon Völker gehabt, die totgesagt waren, die es aber im nächsten Frühjahr ganz und gar nicht waren. Trotzdem sind Mickerlinge meistens -entschuldige, blödes Wort- unrentabel. Mickerlinge fallen eher der Räuberei anheim, haben allgemein eine schlechte Überlebensquote und können krankheitsanfälliger sein. Ich schleppe jedenfalls keine Mickerlinge mehr durch das Jahr.


    Ja aber warum hat es das Volk nicht verdient eine Chance zu bekommen, wer entscheidet das...vielleicht wird es ja wieder...?


    -"unrentabel"...?


    Hältst du die Bienen der Freude wegen oder weil sie Dir Geld einbringen "müssen"...?
    Warum muss ein Hobby immer rentabel sein?
    Wenn sich jemand teure Koifische in seinen Gartenteich setzt und sich daran erfreut das sie schwimmen, davon hat er ja auch nichts, außer der Freude beim zusehen...
    Oder wenn ich mit meinem Sportboot ein WE oder im Urlaub über den See fahre habe ich auch schnell 100€ Sprit verfahren (frag nicht was mich das Boot noch alles kostet), dann ist es eben so, es ist ein Hobby das kostet Geld, bringt Spaß auch wenns nichts nützt :-)


    Ich halte die Bienen der Freude wegen, ist das Volk zu schwach füttere ich es trotzdem ein, und wenn es das ganze nächste Jahr braucht um zu wachsen und mir deshalb keinen Honig bringt dann ist das so, dann freu ich nicht das es dem Volk wieder gut geht, und warte ab ob es im nächsten Jahr besser läuft.
    Ich und meine Frau verdienen im Hauptberuf genug Geld zum Leben, so das es mir nicht weh tut, die Mickerlinge einzufüttern auch wenn nichts dabei rauskommt.
    Und wenn das Volk dann den Winter nicht schafft, dann ist das auch Natur, aber das habe dann nicht ich entschieden, und ich habe im Frühjahr wieder ne Kiste für nen Schwarm frei....und so läuft das immer weiter...


    Was ist daran falsch..?
    An der Sichtweise?


    LG Marcel

    Vielleicht weil Du es anders als die Masse machst. Vielleicht, weil Du gewisse Dinge entspannter siehst und nicht bis in's Letzte die Kontrolle behalten willst.
    Man kann Tiere ganz allgemein intensiv oder extensiv halten- Du hast Deine Entscheidung getroffen :daumen:.


    Ist es verkehrt wenn man die Bienen einfach hält damit es welche gibt, und die Bienen machen lässt, und der Natur ihren Lauf...?
    Müssen wir Menschen immer alles bestimmen...?


    Oder soll die Frage lauten...


    "Wem hilft denn die Zucht, der Biene und dem Volk das es erhalten bleibt, oder eher dem Imker dabei immer mehr Honig aus den Bienen raus zu holen und die Bienenhaltung für sich bequemer zu machen ....?"


    Wäre vielleicht auch mal eine Überlegung :-)



    LG Marcel

    Dein "wildes Genpotential" gibt es nicht.
    Wenn ein Schwarm es schafft, den Winter zu überleben, steht es im Frühjahr dank Varroa geschwächt da.
    Von welcher Bienenmasse soll dann ein Schwarm abgehen?


    Ist das nur die Vermutung das die Bienen den Winter nicht überleben können, oder dann geschwächt ins Jahr gehen, oder kann das bewiesen werden?
    Kann es nicht sein, das die Bienen im vor-Winter gut behandelt wurden und der Schwarm kaum Milben mitnimmt?


    Ich habe auch Völker dieses Jahr wo bei der Bahndlung massig Milben gefallen sind, andere wo fast keine gefallen sind, und das egal ob bei Völkern vom letzten Jahr oder bei Schwärmen...


    Wir vermuten doch nur, um unsere Vorgehensweise zu rechtfertigen oder...?


    LG Marcel

    Gut, Schwärme "klauen" an einem fremden Stand find ich auch nicht okay.


    Aber was die Ansichten über das Schwärmenlassen angeht, das find ich interessant. Da kommt ziemlich einstimmig, dass man die Schwärme allesamt fangen sollte oder verhindern sollte. Als Dank für den Honig. Aber mal ganz ehrlich, der Schwarm hat nicht mit dem Klau des Honigs zu tun, denen drückt man es ja nicht aus den Honigmägen. Man kann zwar schon davon ausgehen, dass viele Schwärme keine Behausung finden, aber wie viele dann doch weiss man im Endeffekt auch nicht. Ich hab allein dieses Jahr mitbekommen, dass 4 Baumhöhlen besiedelt wurden. Bei einem war ich live dabei, ein Schwarm zu dem ich gerufen wurde und um 5 Minuten verpasst hab. Meiner Meinung nach ist das unsere Rückversicherung, "wildes" Genpotential von dem wir oft vergessen, dass es das gibt. Und wenn ein Schwarm einen Winter überlebt und es schafft nächstes jahr zu schwärmen, wer weiss daraus entsteht...nur weil wir Imker sind heisst das nicht, dass wir über alle Bienen herrschen müssen.


    Das ist mein Reden, warum soll das Volk nicht selbst entscheiden was gut ist, ich zwinge das Volk nicht zu schwärmen, das entscheidet es selbst!
    Das ist Natur, und nicht das was der Mensch alles steuern will....
    Bei Hummeln, Wespen, Hornissen entscheidet auch keiner was dort passiert, also warum müssen wir den Bienen unseren Willen aufdrücken?


    Warum kann man sie nicht einfach machen lassen wie sie wollen, und sich an dem erfreuen was sie dann an Hinig für uns abwerfen bzw im HR für uns haben...?


    LG Marcel

    Du grätschst dem Mann mit Deinem Genmaterial von hinten in die Beine und machst Dich dann lustig? Hut ab. Sind Deine Bienen vielleicht zusätzlich auch 'voll vital' und 'extra lebhaft' (vulgo: Stecher)?


    Kann man alles machen, muß man aber nicht.


    Beste Grüße,
    Ralf


    Es gibt viele Züchter in meiner Umgebung, ich lasse die ja auch machen, und vielleicht profitiere ich auch ungewollt mit von der Zucht, da meine Weiseln sicher auch mal von den Drohnen der Zuchtimker begattet werden, das steuere ich ja nicht sondern die Weiseln fliegen selbst dorthin wo sie denken.


    Und nein ich habe keine Stecher, ich mähe Rasen ohne Schutz sogar um die Kisten herum, und in meinem Garten stehen die Völker 5m neben dem Trampolin und dem Gartenweg, da pikest nichts...
    In die Völker schaue ich grundsätzlich nur mit Schleier, ohne Handschuhe und im TShirt, und wenns mal kiekst dann ist das für die Immunisierung auch nicht verkehrt...


    Kann ja jeder machen und züchten wie er will, ich bin halt nur der Meinung die Bienen sollten selbst entscheiden welche Weisel sie wollen, wann sie umweiseln, etc.
    WISO muss der Mensch immer denken er könne das besser beurteilen was gut ist für die Bienen...?
    Die Bienen Gans schon lange bevor der Mensch sie in Kisten gehalten hat :-)
    Und die Milbe ist auch keine Erfindung der Biene oder der Natur, die würde es hier garnicht geben wenn sie nicht durch den Menschen irgendwann hier eingeschleppt worden wäre.... oder...?


    Warum stellt sich der Imker immer über alles...?


    LG Marcel