Beiträge von Bienenrammler

    Was soll man von solch einer Politik noch halten.

    Schützen die großen Konzerne wie Automobil-, Chemie- und Rüstungskonzerne.

    Streiten sich um Gott und die Welt, aber letztendlich bleibt alles beim alten.

    Warum kann Politik nicht auch mal was verändern und damit neue Wege gehen Richtung Zukunft. haben die nicht auch Kinder.......nein die haben ja schon Enkelkinder.;(

    Einfach traurig.

    Hallo Kruppi,
    ich kann deine Gedanken zu den Pflichtstunden verstehen, aber ich möchte Dir mal was zum Nachdenken mitgeben.
    Vereinsarbeit bedeutet Zusammenhalt, Miteinander, mit Gleichgesinnten.
    Überall wird gesagt, dass die Jugend in der Imkerei fehlt. Woher kommt denn der Nachwuchs? Wenn im Verein nichts dagegen unternommen wird steigt automatisch das Durchschnittsalter. Wie kann man das Wissen der alten Hasen an die Imkeranfänger herantragen? In dem man beide zusammen bringt, ganz einfach. Und das geht nur vernünftig im Verein.
    Ich spreche da wirklich aus eigener Erfahrung. Hab 2014 mit dem Inkern begonnen.
    Was soll denn in den Pflichtstunden gemacht werden? Es sind doch Stunden die A, nicht nach Leistung abgerechnet werden und B, dass was gemacht wird kommt doch allen zu gute. Mit etwas Öffentlichkeitsarbeit dabei spricht man doch damit die gesamte Bevölkerung an. Viele Leute sind heutzutage durch manche Medien informiert, dass wir zu wenig Bienen und Insekten haben oder sterben. Sie wollen wissen wie es in ihrer Heimat damit aussieht. Viele möchten das Naturprodukt vom Imker um die Ecke. Weil´s schmeckt und unserer Natur hilft. Manche spielen mit dem Gedanken sich Bienen zuzulegen. Wir sollten uns nicht nur auf die Medien Verlassen um die Imkerei etwas mehr in den Vordergrund zu rücken. Wir wissen doch all zu gut welch falsche Aussagen dabei getroffen werden und Missverständnisse entstehen.
    Noch etwas anderes möchte ich zu bedenken geben. Das Miteinander ist in meinen Augen das wichtigste. Untereinander austauschen, Von Erfahrungen bis Material. Untereinander Helfen, für mich sehr wichtig. Das wird im Verien sicherlich nicht mit allen funktionieren, aber die die es wollen machen es und es werden dabei immer mehr.
    Vereinsarbeit ist immer Ehrenamtlich. und bei diesen Beträgen wird sich auch keiner bereichern können. Macht aus den Pflichtstunden ordentliche Projekte Öffentlichkeiswirksam und vor allen Dingen gemeinsam ein kleines Erlebnis daraus mit Bier und Bratwurst wie wir Thüringer sagen würden. Bei Euch sicherlich mit Berliner Weiße und Currywurst.:liebe002:
    Gruß aus Südthüringen

    Bisher keine Verluste.
    Sehr geringer Varroafall generell. Wirtschaftsvölker einmalig mit Nassenheider Prof. behandelt Anfang August, Ableger mit Schwammtuch einmalig bis gar nicht und Ende November Oxalsäure bei allen geträufelt.
    Ich habe im Flugkreis keinen weiteren Imker, so dass ich ein wenig experimentieren kann. im vergangenen Winter gab es auch keine Verluste.
    Dafür war 2014 als ich anfing, das Erlebnis mit Varroa und führte zu 35% Verlust. Nur Schwammtuch war da zu wenig. Die Verlust kamen alle schon vor der Träufelung.
    Komischerweise nur aus einer Linie. Ein anderer Zukauf von einem Imker aus dem Nachbarort hatte, obwohl direkt danebenstehnd, nur gesamt 300 gefallene Milben, gegenüber den bis zu 5000 Stück gefallenen Milben.
    2015 habe ich das Varroakonzept geändert und einige mit Nassanheider und Träufelung behandelt und einige Völker mit TBE und Träufelung.
    Daraufhin keine Verlust und sehr wenig Milbenfall.
    2016 nur mit Nassenheider Prof. gearbeitet ohne TBE ohne Verluste.
    Sicherlich ist auch der Umstand, dass kein weiterer Imker in einem Umkreis von 3 km zu finden ist und damit eine Reinvasion durch Räuberei ausgeschlossen werden kann, von Vorteil.
    Mal seh´n wie es Ende Februar - Anfang März aussieht.
    Für dieses Jahr steht wieder TBE im Varroakonzept 2017.


    Grüße vom Bienenrammler

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    heute war ich wieder bei meinen Wandervölkern am Raps um sie zu wiegen. Es viel mir sofort auf, dass bei zwei Beuten kein Flugbetrieb war und das bei schönstem Wetter.
    Also Deckel angehoben und keine Biene im zweiten Brutraum auf den Mittelwänden, die ich vor zwei Tagen gegeben habe. Also Deckel abgenommen um besser zu schauen. Da sehe ich doch nicht den Gitterboden.
    Völlig von der Rolle hebe ich den 2. BR ab.
    Keine Rähmchen mehr zu sehen, kein ASG. Ich brauchte einige Sekunden, um dieses Bild der fehlenden Rähmchen im voll getragenen Honigraum und im Brutraum einzuordnen.
    Diese sind doch tatsächlich bei zwei Zandervölkern einfach geklaut worden.


    Das kann ja nun wirklich nur ein Imker aus der Umgebung gewesen sein. Leere Holzbeuten stehen zu lassen.
    Was ist das denn für eine Masche?


    Dem Imker der das war, möchte ich sagen: Ersticken sollst Du an meinem Rapshonig und hoffentlich stechen meine Bienen. Du alte Drecksau, wenn Du zu dämlich bist Deine Völker über den Winter zu kriegen, so kauf Dir gefälligst wieder Bienenvölker und bestiehl nicht andere Imker, die es halt besser können als Du.

    Hallo Susanna,
    Du hast erst mit der Imkerei angefangen Oder?
    Was sagt denn dein Imkerpate zu diesen Arbeiten zu dieser Zeit?


    Ich habe auch erst 2014 begonnen, aber um diese Zeit bei den Bienen solche arbeiten zu machen wie Du, würde mir nicht im Traum einfallen. Futterkontrolle durch leichtes anheben und Sitz der Wintertraube durch die Folie wären das einzigste was machbar wäre.
    Nimm dir lieber etwas Zeit und schau die im Netz mal die Trachtpflanzen an und den Blühkalender.


    Gruß Ingo

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    ein gesundes neues Jahr und vorallendingen ein erfolgreiches Bienenjahr 2016.


    Ich beschäftige mich jetzt in der Winterpause mal etwas mit unseren Trachtpflanzen.
    Leider finde ich fast keine Hinweise auf die Tageszeit der Nektarproduktion von Pflanzen.
    Kann mir da jemand von Euch weiterhelfen?


    Gruß
    Ingo

    Hallo Berggeist,

    also mit meinen Heroldbeuten hab ich noch nicht rumschnitzen müssen. Ich habe aktuell 21 Herold-Beuten besetzt. Die stehen im Freien mit Blechhaube. Es sind ganz normale Zanderrähmchen darin.
    Die Hohenheimer Einfachbeute hatte ich im ersten Jahr neben den Heroldbeuten. Die hatten aber keine Edelstahlschiene zum schieben und waren im Innenmaß so kapp bemessen, dass mit etwas verkitteten Hoffmann-Seitenteilen das 10. Rähmchen richtig reingedrückt werden musste. Ich habe halt gleich Vergleichen können und mich für die Beute entschieden, mit der ich besser zurecht komme. Ich habe auch Hoch- und Flachboden.
    Mal sehen wie es mit meinen Dadantvölkern weitergeht. Bisher bin ich damit auch recht gut zurechtgekommen.
    Man muss halt einfach ein wenig Experimentieren um für sich den besten Weg zu finden.
    Gruß
    Ingo

    Vielen Dank für Eueren Infos,


    Ich hab natürlich dieses Jahr schon vor der Kirschblüte die HR mit 5 ausgebauten und 5 MW gegeben. Also Platzmangel war es definitiv nicht, denn dieses Jahr begann erst spät und trocken.
    Das Volltragen der Bruträume passiert ja erst Mitte Mai. da wird ja auch schon in den HR eingetragen.
    Ich werde einfach mal ein wenig Experimentieren. Mit nur einem BR ist ja auch eine Möglichkeit. Dabei muss ich sicherlich öfters Kontrollieren.
    Mit dem Honigertrag meiner Völker bin ich mehr als zufrieden. Muste dieses Jahr sogar bei einigen einen 3. HR aufsetzen. Das war Anfang Juli. Die haben die MW alle binnen einer Woche ausgebaut und noch dreiviertel voll mit Honig gepackt.


    Dieses Jahr hab ich mit Dadant begonnen. Hab den BR auf die Zanderkiste gesetzt und als sie oben war ein ASG eingelegt. Brut unten auslaufen lassen und teilweise für ein Pflegevolk genutzt.
    Hat wunderbar gefunzt. Der Honigertrag war zwar nicht die Welt, aber sie mussten ja erst alles Ausbauen.
    Im nächsten Jahr wird angepasst und dann mal weitersehen.
    Mit Zander möchte ich halt weitermachen, da die Königinnenvermehrung einfacher ist, denn bei mir gibt es nur eine Rähmchengröße in BR und HR.


    Gruß Ingo

    Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich habe nun mein zweites Bienenjahr hinter mir und beginne langsam das Neue vorzubereiten.
    Meine Bienchen hausen in der Heroldbeute von der Fa. Ruck in 10 er Zandermaß. Wirtschaftsvölker natürlich in zwei Bruträumen.
    Auch in diesem Jahr musste ich feststellen, dass im Mai zur Hochtracht immer beide Bruträume verhonigen. Jede geschlüpfte Zelle wird vollgepackt und sogar der Baurahmen total zugepflastert.
    Habe diese Jahr sogar mit ausgebauten Honigwaben den 1.HR bestückt um sofort Platz zu haben für den eingetragenen Nektar. Geholfen hat es aber nicht.
    Die Brut wird dadurch sehr eingeschnürt, was mir nicht so gefällt.
    Auch liegt das ASG direkt auf den Rähmchen. Die HR werden nur sehr schleppend angenommen.
    Kann der fehlende Abstand zwischen Oberträger und ASG ein Grund dafür sein?


    Die Heroldbeute ist eine Beute mit Falz und ich hab schon probiert dieses zu ändern, aber keine richtige Lösung gefunden.
    Gibt es hier Leute mit den selben Problemen oder sogar welche die es gelöst haben?




    Gruß aus Südthüringen

    Hallo BoderCollie,


    ich habe auch wie Ihr im März vergangenes Jahr angefangen mit der Imkerei. Dazu habe ich mir von einem Imker in meiner Nähe zwei schöne Ableger aus 2013 gekauft.
    Wir haben diese in meine Beute umgesetzt und so konnte ich das Volk gleich ansehen (Brutnest,Königinn,Volksstärke usw).
    Es war einfach klasse mit den Imker. Hab ich ein Problem gehabt hat er mir immer geholfen und auch auf meinem Bienenstand vorbeigesehen.
    Einen Anfängerkurs hab ich natürlich auch gemacht und bin auch in den Imkerverein in meiner Nähe eingetreten.
    Nachdem ich dann nochmal Anfang April zwei starke Ableger eines anderen Imkers gekauft hatte, wurde es schon ganz schön arbeitsintensiv muss ich ehrlicherweise sagen.
    Doch mit der Arbeit kam auch die Freude an den Bienen und die Beschäftigung mit der Umwelt. Was für Pollen? Woher? Welche Pflanzen? Und Und Und....
    Mir macht das alles so viel Spaß trotz der vielen Arbeit, dass ich es kaum noch erwarten kann, bis es endlich wieder losgeht.


    Ich habe mir einige Ableger gemacht und bin mit noch 6 Ablegern ins neue Bienenjahr gestartet.
    Nach zu kaltem und nassen August hat auch meine AS 60 Behandlung mit dem Schwammtuch sicher nicht den Erfolg gehabt und so bleiben mir jetzt noch 7 Kisten.
    Aber ich denke das ist eine gute Basis für diese Jahr.


    Auch ich habe also schon negative Erfahrungen gesammelt. Aber das gehört halt auch dazu. Nur daraus lernen muss man halt auch. Auch wenn ich einen Totalverlust hätte, würde ich wieder anfangen. Dazu ist das Hobby einfach zu schön.


    Bitte werft die Flinte nicht gleich ins Korn. Sucht euch einen Imker bei dem Ihr ein gutes Gefühl habt, der euch auch seine Imkerei vorstellt und euch auch zur Seite steht.
    Schaut doch mal in euerer Nähe nach einem Imkerverein. Dort bekommt Ihr sicherlich zwei Ableger aus 2014 mit denen Ihr Aufbauen könnt.
    Die Ausrüstung, sprich Beuten usw. habt Ihr doch noch.
    Und selbst wenn Ihr nur alle 7 Tage bei den Bienen vorbeischauen könnt. Das reicht doch. Macht einen Plan was Ihr dabei alles machen müsst-wollt, bereitet das notwendige Material vor und denkt dabei einen Schritt vorraus. Was ist wenn...? Was brauche ich dann?
    Ihr werdet sehen, wenn sich der erste Erfolg einstellt macht´s noch mehr Spaß.


    Wenns nicht so weit wäre, würde ich gerne Helfen.


    Aber bitte, bitte, bitte sucht einen erfahrenen Imker, der Euch begeitet und hilft.


    Viele Grüße aus Südthüringen
    Ingo

    Noch ein paar Infos zu meiner Frage.
    Ich habe mitte August eine gekaufte standbegattete F1 Carnica Königinn in das Volk unter Zuckerteigverschluss eingesetzt.
    Vorher natürlich die alte Kö rausgefangen und 9 Tage gewartet. Die Weiselzellen gebrochen und neue rei wie schon geschrieben. Diese wurde angenommen und hat nach wenigen Tagen schon gestiftet.
    Am 05.09. machte ich eine AS-Behandlung 60% mit Schwammtuch.
    Am 18.09. habe ich die eigentlich letzte Durchsicht gemacht und da war noch alles in Ordnung, von Stiften bis schlüpfende Bienen.
    Die neue Kö ist am 09.10 geschlüpft. Dass heißt für mich (3?-5-8) zurückgerechnet, dass am 25.-26. sich die Bienchen eine neue Kö gemacht haben. Wieso auch immer.
    Nun war ich gestern noch mal am Stand und musste feststellen, dass trotz Fluglocheinengung die Räuberei angefangen hat.
    Ich werde das Volk jetzt mit einem schwachen Ableger vereinigen. Ich denke mal die Räuberei wird dort weiter gehen, trotz das ich das Flugloch bis auf zwei Bienengrößen verkleinert habe.


    Gruß
    Ingo

    Hallo liebe Imkerkollegen,


    ich habe nun mal meine Beuten, Rähmchen usw. sortiert. Dabei die gut ausgebauten Honigwaben in den Wabenschrank und alles unbrauchbare zum einschmalzen sortiert.
    Nun hab ich einige Rähmchen mit Mittelwänden die angefangen wurden mit ausbauen.
    Was mach ich mit diesen?
    Werden die im Frühjahr wieder weiter ausgebaut oder ist es besser diese einzuschmelzen und die Rähmchen mit neuen Mittelwänden zu versehen, damit die Bienen diese dann schneller ausbauen?


    Gruß aus Südthüringen

    Gruß an alle,


    hab heute bei einem zweizarger Zander eine tote Kö-Larve entdeckt. Also Volk aufgemsacht und in der oberen Zarge nur Winterfutter.
    In der unteren Zarge dann in der Mitte zwei Rähmchen mit etwas verdeckelter Brut und Nachschaffungszellen. Diese waren schon teils geschlüpft und auch noch teils aufgefressen. Also weiter gesucht und eine ungez. Weisel gefunden. Die "alte" Weisel hatte ich mitte August durch eine neue mit grünem Plättchen ersetzt. Diese wurde auch angenommen und legte auch gut. Auch die letzte Schwammtuchbehandlung mit 60% AS am 05.09. war ohne Kö-Verlust. Bei der letzten Durchsicht am 18.09.war noch alles Ok.
    Sollte ich das Volk auflösen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kö noch begattet wird?


    Gruß
    Ingo