Beiträge von beemax

    Nordwabe ist nicht unbedingt der Renner, da sie im Dampf instabil ist. Die KStWabe ex USA sind da deutlich stabiler. Sie sind mit Microwachs besprüht und werden hervorragend im Brutraum angenommen. Die Brutbilder sind geschlossen und es gibt keine Rückstandsprobleme aus dem Wachs; denn die Bienen bauen auf einem Material, das unter Stockbedingungen nahezu inert ist und keine toxischen Substanzen abgibt.


    Der hier im IF früher schreibende B. Heuvel hatte während der letzten Sauerei beim Wachs mit Stearinsäureanteilen nahezu Totalverlust vor Augen. Er rettete mit den o.g. KStWaben seine Bienen, die er kpl. umsiedelte. Ob er noch immer diese Waben im BR nutzt, weiß ich nicht. Aber in USA/Canada ist deren Einsatz bei Berufsimkern Standard.


    Hätte ich kein relativ sauberes Wachs, wäre das eine Alternative; denn abgesehen vom höheren Preis

    - kein Nageln, Schrauben, Drahten

    - keine MW-Löterei

    - kein Wachskreislauf - nur Strecke (das Wachs geht in USA/Can. in die Kosmetik-, Lebensmittel-, Kerzenindustrie, da besagtes Microwachs enthalten ist)

    - sehr gute Annahme durch Bienen

    - keine Anreicherung von Schadstoffen im Wachs


    Allerdings ist es hierzulande eher nur die Notlösung, das wohl auch aus traditionellen Gründen.

    Sitzen die eventuell nicht auf lgenug leeren Zellen, weil im 1.0 ähnlich viel Futter, wie im 1,5 ist? Das wäre für den Wärmehaushalt der Bienenkugel bei Kälte ungünstig

    Achtung - sitzen auf 2 DN!

    Sind beide - DN und DN1,5 - Styroporbeuten ?


    Ich beobachte hier:

    In DN1,5-Kästen zieht die Traube entlang den Waben nach oben oder hinten. Hier sitzen die Trauben bis auf die OT; Totenfall bisher eher nix bisher.


    In DD-Holzkästen ist dieser stärker, was ich auf die stärkere Wärmeverluste zurückführe. Da bleiben schon mal Bienen auf der Strecke...

    Dann ist es auch für mich unerklärlich; könnte nur spekulieren. Habe auch hin und wieder beide Varianten am Stand; konnte das so noch nicht beobachten.


    Die Anzahl der besetzten Wabengassen sind ja nicht sinifikant unterschiedlich, wenn man die Höhe von 1,5 DN und 2 * DN berücksichtigt.


    Mmh ??

    Ich bin mir bewusst, dass die Bienen unter 10-15 Grad kein Futter aufnehmen.

    Doch, das machen sie, wenn z. B. Futterteig direkt über dem Bienensitz aufliegt.


    Ich füttere ab Anfang März so zu, was die Auswinterung unterstützt. Von Okt. bis Febr. benötigt ein normales Volk 7 -8 kg Futter. In den Völkern ist natürlich mehr eingelagert. Jedoch meine ich, diese frühe Fütterung macht sie aktiver und so erhält jedes Volk beim Schied setzen ca. 500 g FT auf die Oberträger über dem Bienensitz. Das kompensiert die neuerlich hier auftretende Spätwinterperiode im März / April mit Tagestemp. unter 5 -6 °C.

    Mache doch einfach ein Glas auf, hole dir mit einem Löffel die Einschlüsse raus, schaue sie dir genauer an und - ganz wichtig - berichte hier.

    Besonders beim dritten Bild gut zu erkennen: faserige Kristallkeime, wachsen aus dem Boden raus. Kann es sein, dass das Filtermaterial faserig ist (kein Nylonsieb)? Oder ggf. Gläser mit Geschirrtuch getrocknet (Fasern)? An solchen Kristallisationskeimen wachsen dann auch im sonst flüssigen Honig Zuckerkristalle...


    Egal - muss erneut durch mögl. feines Sieb oder gar echten Filter, um das zu entfernen - unschön.

    Auf der Apimondia traf ich einen US-Imker, der ein Eigenbau System vorstellte, in dem unterhalb des ASG zwei Völker im geteilten BR mit jeweils 10 LS-Rähmchen Platz fanden. Darüber war ein "Basis- HR" - jeweils zur Hälfte über den beiden nebeneinander angeordneten BR's - auf den weitere HR's aufgesetzt werden konnten. Er sprach von mind. 120 kg Honig, die er mit dieser Anordnung üblicherweise ernten konnte.


    Ist ja sehr ähnlich der 2-Königinnenbetriebsweise, die hier schon des Öfteren diskutiert wurde (Suchfkt). Wie's im System 3 : 2 aussähe, vermag ich nicht zu sagen. Würde aber starkes "konkurrentes Brüten" erwarten, dann auch Schwärme, wenn es nicht frühzeitig gut austariert wird.


    Wenn ich die Bilder wiederfinde, reiche ich sie nach...

    Mir ist schon klar, dass eine Milbeninfektion allein durch Drohnentransport nicht ausreichend ist, um ein normales Volk so zu schädigen, dass es eingeht. Es gibt viele Einflussfaktoren

    - Genetik der Königin

    - Intoxikation von Pollen/Nektar/ Bienen

    - Verflug von Arbeiterinnen mit Milbenlast

    - Drohnen mit Milbenlast

    - uvm.


    Was mich in dem Zusammenhang interessiert, ist eine Dynamik im Volk, die mglw. nicht so allgemein bekannt ist. Gibt es hormonelle oder durch Pheromone ausgelöste Situationen, die zu verstärkter Drohnenzuwanderung führen ?


    Irgendwie müssen Drohnen ja dazu bewegt werden, andere Völker gezielt anzusteuern.

    Es gibt die Aussage, dass man bis zu 6 x Ox sublimieren kann ohne Schaden für das Volk. Aber wenn da nur geschädigte Bienen sind, kann ich das nicht glauben.


    Deshalb bitte Kirche im Dorf ...

    Kann man und es fördert bei stärker befallenen Völkern die Überwinterungsfähigkeit ungemein. Für den "Normalfall" reichen ein bis drei Behandlungen bei Brutfreiheit.


    Schon richtig - Kirche im Dorf lassen.

    Anfangs orientierte ich mich am sog. "Pressen". Ja, die Völker werden stark, aber nur, wenn Aufbautracht verfügbar ist (Weide, frühe Mirabellen und Pflaumen, Ahorn tw.). Andernfalls müssen sie vom Futter leben und das ist eben nach Monaten genossen nicht der Brüller. Heute setze ich das Schied auf die zu erwartende BN-Größe von Anfang an, den Rest machen die Bienen. Entscheidend dürfte sein, dass zur Schwarmzeit (hier Anfang Mai) die mittleren BW von Holz zu Holz bebrütet sind und im HR Bautätigkeit gefordert ist. Dann läuft's bis zum Ende problemlos. Hängt nat. Von der Genetik ab...


    Ergänzung: Ist das BN angelegt, Finger weg. Reserve für Brutzellen bildet die Pollenwabe am Kastenrand.

    Mich stört der Begriff "Mode". Als ich meine Bienenvölker im April 2011 von DNM zweiräumig auf DN1,5 setzte, war ich überrascht, dass Brutnester so schnell so groß werden können. Ich hatte den Eindruck, die Völker explodieren richtig. Seitdem mag ich es nicht mehr missen! Wie WFLP schon richtig aufzählt, gibt es einige Vorteile beim angepassten BR. Für mich die zwei wichtigsten:


    - wenige Eingriffe ins Volk und diese bedeutend einfacher ohne Quetschen und Würgen

    - definitiv mehr Honig in der Saison, dafür mehr Futter am Ende


    Und swissmix - wenn Du die Legeleistung der Königin kennst (VJ!), kannst Du Dir die Wabenmechanik sparen und gleich die 5 - 7 Waben inkl. Futter drin lassen. Der Bien richtet schon.