Beiträge von beemax

    Aus imkerlicher Sicht ist das wünschenswert. Ich rege mich über derartige moderne Gärten auch immer auf.


    Ebenso könnte man auch "empfehlen", sog. Unkraut (schon bei der Definition wird's problematisch!) nur noch händisch zu entfernen, statt totzuspritzen oder abzuflämmen.


    Eine Gängelei, auch im Sinne einer vermeintlich "guten Sache", halte ich für intolerant.


    Was wird möglicherweise erreicht ?

    Statt Schotter macht man dann Rasen, der wöchentlich per Hand oder täglich automatisch gemäht wird. Da blüht auch nix.


    Es kommt m. E. vielmehr darauf an, was in der "Fläche" passiert, wie die Städte, Kreise, Länder die Landschaft gestalten. Da agieren viele Interessenverbände (von Agrar- über Naturschutz- bis hin zu Aktivisten, die es nur gut meinen, jedoch die Zusammenhänge nicht überblicken).


    Und wenn die Landwirte zwischen Baum und Borke agieren, um zu überleben, haben sie einfach kaum die Freiheit, sich der Gesamtheit des Geschehens zu widmen. Wobei - auch hier findet ein Umdenken statt; das sind ja auch Menschen mit Sachverstand.


    Die paar Gärtchen mit Schotter - daran verhungert die Biene m.E. nicht. Vielmehr muss man aufpassen, dass ob solcher "Feigenblatt Aktionen" nicht das Wesentliche kaschiert wird.


    Meine Meinung


    Rainer

    Habe mal einen Versuch mit letztjährige FJ Honig gemacht und einen Teil noch flüssig 1 Woche bei -18 °C eingefroren und danach bei RT auftauen lassen. Nach der Prozedur war er noch lange Zeit (Wochen) unbeeindruckt, sprich flüssig, dann aber relativ schnell fest.


    So ist das kein gutes Verfahren... Ich suche da noch nach einem stabilen Prozedere.


    Die Restkristallisation bei ca. 5 - 6 °C im Kühlschrank könnte eine Lösung sein. Wenn ich Dich richtig verstehe, wird aber vorher mit feincremigem Honig geimpft.


    Beste Grüße


    Rainer

    Ich denke, dass Wachsreste am Absperrgitter als Ansatz zum Wildbau führen.

    Remstalimker

    Es mag sein, dass dort bevorzugt angebaut wird - es dürfte aber nicht die Ursache sein. Ich habe immer Wachsreste am ASG und dennoch immer nur dann Wildbau, wenn bei guter Tracht der Platz im HR fehlt. Schafft man diesen dort, ist das Thema erledigt. Gilt alles nur für meine Bienen, meine Kisten in dieser Gegend.

    Hamburg auch mit Reinigungsflug und erstem Polleneintrag ! Die Wetterlage soll länger so stabil bleiben, aber ich rechne noch nicht damit, dass der Winter sich schon geschlagen gibt.

    Ne Peter, das wird schon noch im März wieder kalt werden und dann geht das Bibbern wg. Futtervorräte wieder los …

    Würdet ihr jetzt schon mit dem Schied arbeiten?

    Man weiß ja nicht, wo Deine Bienen stehen :roll: - mal Profil ausfüllen! M.E. ist es dafür schon recht spät. Meine brüten bereits (vor dem Schied schön warm).

    Hier noch die versprochenen Bilder zur vergangenen Saison. Die Aufnahmen stammen aus dem Mai. Die Türme sind als Ausnahme für die optimale letztjährige Situation einzuordnen. Normalerweise reichen hier 3 HR DN2/3, auch schon mal 4.


    Das Brutnest inkl. Drohnenrahmen saß bei diesem Volk auf 7 Waben DN1,5. Diese Königin versteht es, ein so großes Brutnest komplett zu bestiften.


    Beste Grüße


    Rainer

    Ralph @Kleingartrndrohn, Deine Aufzählung entspricht auch meiner Arbeitsweise, bis auf


    - Trachtverlauf: hier kaum Obst und nahezu kein Raps, dafür von der Weide, wilde Mirabelle, Schlehen, Ahorn aller Art, einige Kastanien bis hin zu Akazien im Juni; dann Trachtlücke und danach Linden, Sommerblüten, manchmal Honigtautracht.


    - Erträge passen zu dem, was Du beschreibst. Aber - die stärksten Völker mit Spitzenerträgen bauen nicht hinter dem Schied.


    Ich schicke mal Bilder - sind leider zu groß; muss ich erst reduzieren...


    Und - bei mir Kaltbau!


    Beste Grüße


    Rainer

    Bei der Segeberger Styropor dagegen funktioniert das nicht, weder in Kaltbau noch in Warmbau mit Leerraum hinten oder vorn.

    Na ja, es funktioniert bei Großraumbeuten mit DN1,5 sehr gut, wenn man den Raum rechtzeitig nach oben erweitert:

    Die Bienen erwärmen wegen des hohen Wärmeisolationsvermögens der Beute offenbar den gesamten Innenraum der Beute, was die Bienen dazu verleitet, den Leerraum auszubauen.

    Korrekt - sie belaufen momentan hier (!) in Segeberger Styropor nahezu den gesamten Innenraum.


    Nach kompletter Entfernung der FW hinter dem Schied (bei mir Ende April / Anf. Mai) befindet sich da nichts mehr, auch keine Blindwaben. Bauwut entsteht dort nur, wenn der Honigraum zu klein ist. Legen sie dort mit Nektar gefüllten Wildbau, bspw. am ASG an, erweitere ich sofort um einen HR, was zur Verlagerung der Honigstapelung in den HR führt - kein Wildbau mehr.


    Und ja, ob Buckfast, Carnica oder Elgon oder Mix daraus - man kann das mit allen Bienen machen.


    Meine Erfahrung


    Rainer

    "Einer ordentlichen Zuchtmutter steht auch 'ne richtige Beute zu."


    Der Spruch ist nicht von mir - hatte hier vor einiger Zeit jemand geäußert. Und wenn sie dann drei Jahre lang ordentlich geführt wurde, sollte man doch ausreichend Nachwuchs davon entnommen haben.

    Doch, bekommt man. Allerdings nicht viele auf einen Schlag (was ja aber auch nicht gefragt war). Ich finde die Methode nach Weiß nach wie vor super, bei der mit Gabe des zweiten oder dritten HR auch zwei BW über das ASG mit hochgehängt werden und an diesen ein paar (3-4) Weiselnäpfchen mit Zuchtstoff befestigt werden. Eine elegante Methode mit 'schmalem Einsatz' einige qualitativ hochwertige Königinnen zu bekommen.

    Ja, geht auch - machst Du das so des öfteren oder nur, wenn "mal 'was fehlt" ?

    Doch wenn man sich für jede Frage rechtfertigen muss um nicht als Vollidiot darzustehen. Weil es ist doch bekannt......

    Dann ist es dreimal einfacher, den hier anwesenden Imkern einfach zuzustimmen, in das gleiche Horn zustoßen ...

    Halloooo - man muss nicht über jedes Stöckchen hüpfen! Und das Forum lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen und nicht von permanenter Zustimmung.


    Und schon gar nicht vom Schweigen!


    Stay cool

    Ohne gute Genetik kannst Du keine guten Königinnen bekommen, aber eine schlechte Aufzucht kann ein mögliches, gutes Ergebnis negativ beeinflussen... - daher vielleicht die Aussage 50%... - für mich heißt das aber das die Genetik im Vergleich wichtiger ist...

    :daumen: