Beiträge von beemax

    TBE im Juni ist kein Problem - das funktioniert bestens, ggf. mit Zufüttern.


    Die HR-Bienen dabei gleichzeitig als KS für neue Kö's zu nutzen, funktioniert auch gut. Die fehlen beim Aufbau des neuen BN nicht.


    Wenn gewährleistet ist, dass beide Fraktionen ausreichend Futter bekommen, sollte es im Juni gut funktionieren.


    Die Brutsammler müssen sehr effizient behandelt werden, bis nshe MilbenFreiheit (OXS); dann kann man sie nach 3 Wochen zur Verstärkung der anderen nutzen.


    Habe ich so schon praktiziert.


    Beste Grüße


    Rainer

    Wenn der Schwarm in der Weide der Vorschwarm war, müssten die Bienen an der Beute doch der Nachschwarm sein, richtig?

    Dann wären die aber auch schon unterwegs... - es scheint etwas nicht zu passen.

    Was mach ich jetzt mit den Bienen an der Ursprungsbeute?

    Volk nach Jungköniginnen durchforsten - ist nicht ganz einfach, da die noch klein sein können. Aber die Hälfte der Bienen ist ja schon draußen und man sieht sie dadurch besser. Wenn es mehrere sind, entweder Daumen drauf oder Volk in entsprechend viele Einheiten aufteilen. Nennt man dann ungewollte Vermehrung ;)

    Letztes Jahr hatte ich die Honigräume so als Starter benutzt, allerdings zwei mal hintereinander, und dann die Zellen raus genommen und das Volk wiedervereinigt.

    Danach wollte die nicht mehr schwärmen.

    Das ist die gängige Methode zur Zucht im HR nach Weiß, die sehr gut klappt.


    Ich möchte jedoch die aufkommende Schwarmstimmung nutzen. Die beiden weißen Kö's sind jedoch von unterschiedlicher Genetik: heute Kontrolle - das eine Volk hat neben zahlreichen Spielnäpfchen eine schöne WZ auf dem DR angelegt (so wie erwartet), das Andere macht nur wenige Spienäpfchen - sieht nicht nach Schwarmstimmung aus.


    Nun bin ich 6 Tage nicht anwesend - Schicksal nimm' deinen Lauf.


    Wenn sie n.W. noch da sind, wäre das der ideale Moment für den Zuchtbeginn...

    Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)

    Was ist Eure Meinung dazu? Bei Durchsichten immer nur Stifte (in Schwarmzellen) vom aktuellen Tag, keine älteren Stifte bzw. Larven?!

    Die Völker haben möglw. den gleichen Entwicklungsstand und sind gemeinsam noch nicht so richtig entschlossen zu schwärmen. Ich hatte das des Öfteren, jedoch keine Schwärme. Sie räumen das auch wieder aus - ist m.E. abhängig von der genetischen Disposition.


    Nach der nächsten Kältewelle in der kommenden Woche kann man dann Schwärme sammeln gehen...

    Ja Ulrich, das würde ich auch erwarten - darum ja meine Frage, ob schon jemand Erfahrung mit dem Vorgehen hat.


    Ich werde wohl den Königinnenableger wählen - das ist das sicherere Verfahren. Ggf. kann man ja später rückvereinigen...


    Ich werde berichten.

    Nichts Genaues weiß man nicht, solange es nicht nachgewiesen wurde. Ich würde den Weg zum JK-Institut wählen und die verdächtigen Bienen hinschicken. Es ist ja kein sooo großer Aufwand.


    Wie steht es um die Tracht in der Umgebung - ein Bienenvolk besteht nicht nur aus Bienen, Wachs und Vorräten, sondern korreliert immer mit der Umgebung; die gehört m.E. zwingend zum Volk !

    Wenn der Schwarmtrieb schon erwacht ist, sollte die Anzucht und Pflege von Zellen doch "mit der aktuellen Volkssituation" passend sein.


    Ich dachte mir folgendes Vorgehen: In zwei Völkern mit jeweils dreijährigen Königinnen werden hier aktuell zahlreiche Spielnäpfchen angelegt. Sobald erste WZ entstehen, würde ich je einen Kö'-Ableger machen, die WZ entfernen und nach ca. 2 Stunden jew. einen Zuchtrahmen einhängen. Die Zellen würden dann im weisellosen Volk aus dem ehemaligen Schwarmtrieb heraus gepflegt werden.


    Alternativ die Kö's im schwarmtriebigen Volk belassen und nach dem Ausbrechen der WZ die Zuchtrahmen einhängen. Nach ggf. Anblasen der Zellen würde ich die Zuchtrahmen dann in einen anderen HR neben einer BW fertig pflegen lassen. Hier besteht natürlich das Risiko eines Schwarmabgangs.


    Sicher hat das schon mal jemand gemacht - wie sind die Erfahrungen ?

    ...sondern differenziertere Forderungen stellen

    Das fällt oft schwer - exakt zu differenzieren!


    Es gibt immer sehr verschiedene Perspektivien, die jeweilige Interessen als Motivation haben. Und da muss man schon kritisch anmerken dürfen, dass der risikoreiche Zukauf eines Unternehmens, das sich innerhalb der Agrarwirtschaft viele Kunden zwangsverpflichtet hat (Sorte plus passendes Herbizid o.ä.), nicht unbedingt von Weitblick zeugt.


    Die Bemerkung sei gestattet, dass das Eine - die pharmaz. Produkte mit dem Anderen - der Agrarsektor nur wenig zu tun hat, außer dass es die gleiche Firma ist. Und da kann durchaus eine Sache gut, richtig und profitabel sein, während die Entscheidung im anderen Sektor mehr als zweifelhaft für den zweifelnden Außenstehenden ist.


    Fakt ist am Ende, Bayer hat es nicht in der Hand, wie die ökonomische Belastung infolge der Klagewelle sein wird. Und das ist aus vielen Perspektiven keine gute Nachricht. Dabei geht es nicht um neudeutsch "Bashing", sondern um Fehlentscheidungen angesichts drohender Risiken. Dies verantwortet der Vorstand des Unternehmens, der erwartungsgemäß sich gut abgesichert hat, wenn es schiefgegangen ist. Am Ende werden es die Geldgeber und die Mitarbeiter ausbaden müssen.

    Die HV bei Bayer dürfte wohl in diesem Jahr speziell werden und dabei die üblichen "Formalien" in den Hintergrund rücken.


    "Die Geister die sie riefen..." bereiten der Unternehmensleitung nun massive Kopfschmerzen; denn ein schneller Ausweg und Planungssicherheit, den die Investoren erwarten, gibt es derzeit nicht.


    Nicht mal Rückstellungen für die anstehenden ca. 11.000 anhängigen Klagen gg. Glyphosat sind gebildet worden; nur für evt. Anwaltskosten, wird kolportiert. Das dürften keine "peanuts" sein.


    Ob die Strategie "Pflanzenschutz und Sortenbindung" am Ende das einbringt, was man sich erhofft hatte, ist zweifelhaft. Es gibt jedenfalls mehrere Verlierer - die Natur an sich und damit die Bienen, die Mitarbeiter des Unternehmens (Personalabbau ist ja schon angekündigt), die Investoren (Aktienkurs halbiert) und sicher noch einige mehr, die direkt oder indirekt damit in Vbdg. stehen.


    Aus meiner Sicht ein Beispiel, wie sehr sich Strategie und Realität unterscheiden. Das führt kaum zu einem guten Ergebnis.