Beiträge von beemax

    Wenn er schreibt:

    Ein Ausbrüten der Bienen in den Honigräumen klappt leider nicht, weil hier kaum noch Bienen sind (Trachtmangel, Schwarmvölker oder schwache Königin).

    versthe ich so, dass er Honigräume hat, die aber zum Finishen ihm nicht genug Bienen zeigen

    O.k., dann gibt es die von Dir unter #4 genannte Option; hängt er halt ein Paar BW in den HR.


    Wäre ja mal interessant, den Ort zu kennen. Hier ist derzeit die "Ruhe vor dem Sturm" (Linde). Da drehen sie nochmal richtig auf ...

    Du hast jetzt keine Honigräume auf den Völkern ?? - Damit wäre es einfach und schnell machbar:


    Ein Volk auswählen, das ruhig und kontinuierlich sammelt. Brutraum mit Kö' zur Seite stellen, ggf. Flugrichtung ändern (umdrehen).

    Anbrüter sind 1 - 2 HR auf den Boden dieses Volkes, aus denen man je 1 mittlere Honigwabe entfernt. Bei DN-Zargen reicht auch ein HR, da die Rähmchen des Brutraums gleich hoch sind. In die Lücke schüttelt man mind. eine BW mit Pflegebienen (ohne Königin!) und setzt nach ca. 1 Stunde den Zuchtrahmen dazu.


    Nach 1 Tag Annahme kontrollieren. Diese ist jetzt nicht mehr so top, geht aber noch. Für 10 WZ würde ich 15 - 20 ansetzen. Das Volk wird dann wieder am alten Standort zusammengebaut, 1 BW (ohne Königin!) neben den Zuchtrahmen in den/die Honigräume gehängt und nach ein paar Tagen gekäfigt.


    Probier's aus - viel Erfolg.


    p. s. Absperrgitter zwischen BR und HR!

    Das hört sich normal an. Dennoch würde ich die Brühe austauschen, den Fütterer immer gut reinigen (Bürste), damit nicht soviel Hefen gleich wieder ins neue Futter gelangen.


    Viel Erfolg!

    Man kann es so machen, wie Du beschreibst.


    Anmerkung zur Risikovermeidung: Die Königin vor dem Transfer heraussuchen und auf die neuen MW setzen, damit sie nicht beim Abschütteln gefährdet wird. Die Bienen dann hinterher...


    Wenn Du den Flugling mit der Kö' nicht aus dem Flugkreis entfernst, werden die Flugbienen alle zum Brutling auf den alten Platz zurückfliegen. Ich mache es immer umgekehrt - Königin mit abgeschüttelten Bienen bleibt am alten Standplatz, Brutling wird außerhalb des Flugkreises platziert.


    Ausstattung der Kiste in die das Volk transferiert wird könnte auch mit weniger Waben sein. Sie bauen ohnehin immer nur eine gewisse Anzahl gleichzeitig aus. Ich starte mit 4 Großwaben plus einer FW, so diese vorhanden. Mit der Fütterung kann man dann sukzessive erweitern (MW für MW).


    Wenn OXS gesprüht wird, ist es praktisch, die Bienen noch im Schwarmmodus, wenn sie eine Traube bilden, einzusprühen. Wenn Du Staub benutzt, ist es einfacher; muss nur rechtzeitig vor der Verdeckelung der ersten Zellen sein.


    Die Honigräume würde ich dem Flugling lassen. Dort ist mehr Aktivität, weil Kö' und Flugbienen da sind. Man muss dann die erste Varroabehandlung direkt nach der Honigentnahme machen; da fällt dann kurzzeitig etwas mehr Arbeit an.


    Die schlüpfende Brut mit der Hauptlast an Varroen behandle ich mehrfach und konsequent. Da bietet sich Langzeitverdunster mit AS60 % oder aber die Blockbehandlung mit OXS an. Letztere ist sehr effektiv. Eine einzige Behandlung nach komplettem Schlupf ist theoretisch wirksam, praktisch reicht es nach meiner Erfahrung nicht; die Milben sind im Sept. wieder da.

    Am Samstag habe ich ein kleines BN vorgefunden und daraufhin abends die Fütterung auf Zuckerwasser 1:1 umgestellt

    kann ich das Zuckerwasser da noch drauf lassen oder wird es Zeit, das auszutauschen?

    Samstag bis Dienstag sind 4 Tage bei Temp. > 25 °C; das fängt an zu gammeln, wenn sie es nicht abnehmen. Ich würde es wegnehmen, bevor es gärt.


    Offensichtlich ist die Frauschaft noch zu klein und muss sich erst einmal um den Nachwuchs kümmern (Pollenversorgung, Wärmeerzeugung, Fütterung). Hier hilft die ein oder andere Futterwabe ggf. mehr, damit sie erst einmal in Gang kommen.

    ... Nicot-Futterzarge. In dieser hatte ich zunächst Teig, von dem in den ersten Wochen auch genascht wurde.

    Wenn die nach Wochen nicht soweit sind, dass Zuckerwasser 1:1 abgenommen wird, könnte etwas nicht stimmen. Ab wann ist die Kö' in Eilage und wie groß ist das Brutnest ?

    Mir ist nur nicht klar, wie ich diesen Wildbau verhindern kann, da diese beiden Völker immer wieder damit beginnen, obwohl sie genug Platz haben (DN1,5 mit 6 Brutwaben plus Drohnenwabe). Sogar die Königin habe ich heute bei einem Volk hinterm Schied angetroffen und bei beiden waren Stifte hinterm Schied.

    Tja, da wollen die doch was ...


    @R-o-n's Hinweis mal beachten; vlt. 'ne Brutwabe zuviel ?


    Und der Platz im HR sollte großzügig bemessen sein und mgl. immer etwas zum Bauen verfügbar sein. Der Bien will bauen, wenn Tracht herrscht. Ggf. den Drohnenrahmen doch mal schneiden; als Notmaßnahme sozusagen.


    Habe auch so Kandidaten, die gerne Wildbau anlegen - trotz engem Schied und Platz im HR. Es ist auch genetisch begünstigt; manche wollen immer bauen. Dem muss man nachkommen - bevorzugt im HR!

    Gibt man denen dennoch einen Drohnenbaurahmen, oder benötigen die keinen, weil die sich im Zweifel jetzt schon ausreichend Drohnenzellen anlegen?

    Wenn überwiegend Naturwabenbau errichtet wird, benötigt man keinen Drohnenrahmen. Der Bien baut sich seine Wohnung dann nach seinen Vorstellungen. In 4 - 5 Wochen werden die dicken Willis ohnehin hinauskomplimentiert - somit ist ein DR jetzt eher überflüssig.

    Habe das Teil von Logar mit den beiden Vertikalsieben. Ich lege grundsätzlich ein einfaches Haushaltssieb auf, um die größten Wachspartikel schon mal abzufangen. Wenn das dicht ist, kommt das Nächste drauf oder es wird gereinigt...

    Stau im Siebkübel gab's noch nie.


    Vorsieb ist sehr hilfreich!