Beiträge von beemax

    Es kommt immer auf den Gärtner / die Gärtnerin an. Nur, was ich an "modernen" Schottergärten bisher sah, war bar jeglicher von Dir erwähnten Blühpflanzen oder Strinpflanzenarrengements. Man erkennt den Zweck: pflegeleicht muss es sein!


    Wer will es den so vielbeschäftigten Besitzern verdenken ? ...

    Ich habe eine Kiste, da sind jetzt in den letzten 6Tagen 116 Milben gefallen, alles dunkle Exemplare.

    Das Volk selber sieht aber gut aus ....

    Bienenmasse scheint auch ok.


    Mich machen die ratlos.

    ... sollten sie nicht. Ich betrachte das als "Restmilbenfall", der von den Putzaktionen stammt. Ich habe über den Winter länger beobachtet, systematisch gezählt und dokumentiert. Die Zahlen lagen zwischen 0 und 1 / Tag.


    Es fällt auf, dass um den Reinigungsflug und danach ein erhöhter Milbenfall zu verzeichnen ist. Wo soll der herkommen außer vom Putzen...

    Nachsatz: Zurzeit finden wohl fast überall die Reinigungsflüge statt. Der Bien macht "Frühjahrsputz" - bei mir finde ich auch bis > 30 Milben auf der Windel an einem Tag. Das ist kein Grund in Panik zu geraten...

    Aus imkerlicher Sicht ist das wünschenswert. Ich rege mich über derartige moderne Gärten auch immer auf.


    Ebenso könnte man auch "empfehlen", sog. Unkraut (schon bei der Definition wird's problematisch!) nur noch händisch zu entfernen, statt totzuspritzen oder abzuflämmen.


    Eine Gängelei, auch im Sinne einer vermeintlich "guten Sache", halte ich für intolerant.


    Was wird möglicherweise erreicht ?

    Statt Schotter macht man dann Rasen, der wöchentlich per Hand oder täglich automatisch gemäht wird. Da blüht auch nix.


    Es kommt m. E. vielmehr darauf an, was in der "Fläche" passiert, wie die Städte, Kreise, Länder die Landschaft gestalten. Da agieren viele Interessenverbände (von Agrar- über Naturschutz- bis hin zu Aktivisten, die es nur gut meinen, jedoch die Zusammenhänge nicht überblicken).


    Und wenn die Landwirte zwischen Baum und Borke agieren, um zu überleben, haben sie einfach kaum die Freiheit, sich der Gesamtheit des Geschehens zu widmen. Wobei - auch hier findet ein Umdenken statt; das sind ja auch Menschen mit Sachverstand.


    Die paar Gärtchen mit Schotter - daran verhungert die Biene m.E. nicht. Vielmehr muss man aufpassen, dass ob solcher "Feigenblatt Aktionen" nicht das Wesentliche kaschiert wird.


    Meine Meinung


    Rainer

    Habe mal einen Versuch mit letztjährige FJ Honig gemacht und einen Teil noch flüssig 1 Woche bei -18 °C eingefroren und danach bei RT auftauen lassen. Nach der Prozedur war er noch lange Zeit (Wochen) unbeeindruckt, sprich flüssig, dann aber relativ schnell fest.


    So ist das kein gutes Verfahren... Ich suche da noch nach einem stabilen Prozedere.


    Die Restkristallisation bei ca. 5 - 6 °C im Kühlschrank könnte eine Lösung sein. Wenn ich Dich richtig verstehe, wird aber vorher mit feincremigem Honig geimpft.


    Beste Grüße


    Rainer

    Ich denke, dass Wachsreste am Absperrgitter als Ansatz zum Wildbau führen.

    Remstalimker

    Es mag sein, dass dort bevorzugt angebaut wird - es dürfte aber nicht die Ursache sein. Ich habe immer Wachsreste am ASG und dennoch immer nur dann Wildbau, wenn bei guter Tracht der Platz im HR fehlt. Schafft man diesen dort, ist das Thema erledigt. Gilt alles nur für meine Bienen, meine Kisten in dieser Gegend.

    Hamburg auch mit Reinigungsflug und erstem Polleneintrag ! Die Wetterlage soll länger so stabil bleiben, aber ich rechne noch nicht damit, dass der Winter sich schon geschlagen gibt.

    Ne Peter, das wird schon noch im März wieder kalt werden und dann geht das Bibbern wg. Futtervorräte wieder los …

    Würdet ihr jetzt schon mit dem Schied arbeiten?

    Man weiß ja nicht, wo Deine Bienen stehen :roll: - mal Profil ausfüllen! M.E. ist es dafür schon recht spät. Meine brüten bereits (vor dem Schied schön warm).

    Hier noch die versprochenen Bilder zur vergangenen Saison. Die Aufnahmen stammen aus dem Mai. Die Türme sind als Ausnahme für die optimale letztjährige Situation einzuordnen. Normalerweise reichen hier 3 HR DN2/3, auch schon mal 4.


    Das Brutnest inkl. Drohnenrahmen saß bei diesem Volk auf 7 Waben DN1,5. Diese Königin versteht es, ein so großes Brutnest komplett zu bestiften.


    Beste Grüße


    Rainer

    Ralph @Kleingartrndrohn, Deine Aufzählung entspricht auch meiner Arbeitsweise, bis auf


    - Trachtverlauf: hier kaum Obst und nahezu kein Raps, dafür von der Weide, wilde Mirabelle, Schlehen, Ahorn aller Art, einige Kastanien bis hin zu Akazien im Juni; dann Trachtlücke und danach Linden, Sommerblüten, manchmal Honigtautracht.


    - Erträge passen zu dem, was Du beschreibst. Aber - die stärksten Völker mit Spitzenerträgen bauen nicht hinter dem Schied.


    Ich schicke mal Bilder - sind leider zu groß; muss ich erst reduzieren...


    Und - bei mir Kaltbau!


    Beste Grüße


    Rainer