Beiträge von beemax

    Er hat es, soweit ich das beurteilen kann, selbst durcheinander gebracht...

    Er war rechnungstechnisch bei 0,13 mg pro g und vergleicht diese mit einer Tabelle, welche in mg/kg angegeben ist.

    Moniaqua hat recht, bei diesem "worst-case-szenario" landet man am Ende bei 130 mg/kg. Je nach Honig wäre das nachher immerhin doppelt so viel, als er natürlicherweise haben sollte.

    Aber wie auch angemerkt: 2g werden nach dieser Zeitspanne niemals nicht im Honig landen.

    Sorry, wollte keine Verwirrung stiften. Die Tabelle hatte ich nachträglich hinzugefügt, damit die Größenordnung im Vergleich deutlich wird. Ich hatte aber auf die Bezugsgröße in der Tabelle (mg/kg) nicht geachtet, die von meiner abweicht (mg/g) und wie Ihr ja sofort gemerkt habt, 1000-fach höher liegt.


    Ich unterstreiche die Aussage von Vivajohn nochmals.


    Abgesehen davon ist Oxalsäure ein Bestandteil vieler Lebensmittel in den genannten Dosen 100 - 500 mg/kg. Und - man muss schon dauerhaft täglich Grammmengen essen, um sich zu schädigen; mit Honig kaum zu schaffen, selbst wenn dort behandlungsursächlich etwas OXS drin gelandet wäre.


    "Aber möchte mich hier nicht rechtfertigen. Honig ist lecker ob mit oder ohne Oxalaten."


    Nettisrb , hier muss sich keiner rechtfertigen. Es ist völlig i.O., wenn Du Honig mit mögl. Oxalsäureaufschlag nicht essen oder anbieten möchtest. Formal ist es ja auch nicht erlaubt.


    Insofern muss es bei OXS-haltigen Medikamenten zur Varroabehandlung und "0" Wartezeit andere Kriterien bei der Zulassung gegeben haben, als bei dem grundsätzlichen Verbot der Honigernte nach deren Einsatz. Für die Zulassung war wohl eher die (nicht-)Toxizität aufgrund der relativ geringen Menge ausschlaggebend; für das formale Verbot eher die grundsätzliche Überlegung, dass unter keinen Umständen irgendein Risiko eingegangen wird.

    Die Säure ist doch volle Kanne im Volk, auch noch vier Wochen später. Dann könnte man ja auch eine Frühjahrsbehandlung machen und feucht fröhlich danach ernten. Soll man aber nicht. Erklärung bitte.

    Was bedeutet "volle Kanne"?


    Sprühbehandlung mit OXS von Bienen auf Waben beidseitig heißt Flüssigkeitsmenge von ca. 5 ml, max. 10 ml pro Großwabe, entspr. Weniger bei DN-Format. Bei einem bauenden Schwarm nach 1 Woche dürften das 5 - 6 Großwaben sein, somit max. 60 ml OXS 5,7%. Das entspricht dann 3,4 g OXS.


    Diese wird von den Bienen verteilt, tw. hinausbefördert nach dem Antrocknen etc. Wenn davon noch 2 g in einem gefüllten HR mit 15 - 20 kg ankommen, liegt die Konzentration von OXS im Honig bei 2 g / 15.000 g = 0.00013 g bzw. 0,13 mg pro g Honig. Das ist unterhalb der natürlich im Honig vorkommenden Größenordnung (https://www.lebensmittellexikon.de/o0000170.php#4).


    Den Honig würde ich selbst essen oder verkaufen - völlig unbedenklich. Sachliche Risiken gibt es nicht, bestenfalls formale.

    Das mit dem Gleichgewicht müsstest Du uns bitte mal erläutern - welche Balance ist da gemeint ?



    Varroamilben sitzen jetzt zunehmend in der verdeckelten Brut. Die zu erwischen, bedarf einiger Kenntnisse über deren Lebenswandel und den von Bienen. Ich empfehle die unzähligen Diskussionen in diesem Forum zu lesen - da steht viel drin...


    Ohrkneifer fangen m.W. keine Varroen; da ist der Bücherskorpion schon hoffnungslos überfordert.


    Bitte versuch' doch die Bienen mit den herkömmlichen imkerlichen Mitteln zu unterstützen, damit diese das Frühjahr 2021 erleben. Das wäre m.E. für alle Beteiligte vorerst das Beste.


    Von meiner Seite ein herzlich willkommen hier im Forum. Es hat wirklich etwas zu bieten - viel Wissen und Hilfsbereitschaft. Man muss es nur wollen und akzeptieren, was da empfohlen wird - auch wenn unterschiedlichste Meinungen ausgetauscht werden; Vielfalt halt.


    Viel Erfolg mit den Bienen!

    Vor 7 Tagen habe ich bei Vorhandensein von Maden und Stiften 4 Weiselnäpfchen auf der Wabenmitte gebrochen. Vielleicht sind die jetzigen Weiselzellen am Rand ...

    Das ist dann schon möglich, dass es Nachschaffung ist. Ohne die vorgenannte Info wären es für mich eher Schwarmzellen; denn sie erscheinen am unteren Rand des ausgebauten Teils der Wabe.


    Wie auch immer - mehr als 2 würde ich nicht stehen lassen.

    Ich habe jetzt alle Weiselzellen stehen lassen.

    Möchte kein Risiko eingehen. Die stärkste möge gewinnen (bzw. die schnellste).

    Wie lange wird es jetzt ca. dauern bis die Königinnen schlüpfen und dann...

    Wenn sich das Volk nicht leerschwärmen soll, müssen die WZ bis auf eine entfernt werden. Das sieht nach Schwarmlust aus.


    Wann die Neue schlüpft ? Man kann nur spekulieren: max. 8 Tage bis zum Schlupf, 5 - 7 Tage Entwicklung bis zur Geschlechtsreife und 2 - 3 Tage bis zur Begattung, je nach Wetter. Schaust in 3 Wochen nochmal nach.

    "Die Richtige" gibt es nicht, wenn man nichts über Kapazität und Perspektive weiß.


    Wer faul ist und schnell sein will, nutzt die Familienmitglieder zum Entdeckeln, Kurbeln usw. Diese sind bisweilen sehr beschäftigt oder finden Klebriges absolut eklig und dann kommt der Spruch "Dein Hobby" mit einem nicht authentischen Achselzucken. Dann haste den Salat...


    Für mich mit derz. 15 Völkern, die augenblicklich Nektar beischaffen wie irre, hielt die motorbetriebene Schleuder mit Kesseldurchmesser 60 cm alles aus, was ich ihr zugemutet hatte: DN, DN2/3, DN1,5 (wenn mal eine BW voll Honig war), DD-HR, DD-BR, Langstroth und Zander o.ä. dürfte auch noch reinpassen. Dieses Jahr wurde sie aufgepimpt - mit einem 15er Radialkorb. Der bringt nochmal eine Kapazitätssteigerung um das Doppelte, da die Wenderei entfällt.


    Nun muss ich irgendwie den Entdeckelungsprozess noch mit den Interessen von Familienmitgliedern koppeln. Die Jungs aus der Nachbarschaft waren anfangs begeistert, haben jetzt aber Ferien. Es bleibt mal wieder "mein Hobby"...

    Das sieht schon danach aus, dass die Kö' nicht zählen kann. ;)

    Hast Du sie gesehen oder nicht ?


    Ich hatte d.J. auch so eine; es waren aber max. 2 Eier pro Zelle und ich dachte, die Bienen regeln das. Haben sie auch gemacht - sie wurde entsorgt. Die Neue ist jetzt besser im Zählen -immer nur 1 am Boden.


    Ich würde da keine Mühe mehr drauf verwenden. Einen anderen Ableger an den Platz - mit Gitter am Flugloch und abfegen dieser Einheit in einiger Entfernung.

    Musste erst mal ein paar Fotos machen...


    Kannst du davon mal ein Bild einstellen?

    Hallo, das möchte ich sehen.

    Ich habe es versucht, zu fotografieren - hoffe, man kann genug erkennen. Wie immer, haben wir alle recht: Das ASG liegt auf dem Falz auf, nicht dahinter. Das habe ich nicht korrekt beschrieben. Es bleibt ein kleiner Spalt von ca. 5 mm zwischen ASG und den OT, durch den sich die Bienen durchquetschen können. Dadurch werden sie beim Auflegen des Gitter nicht zwischen den OT und dem Gitter zerdrückt. Die Bienen auf den Fotos gehören zu einem Volk, das regelmäßig Wildbau hinter dem Schied anlegt - unabhängig von Füllung und Menge an Honigräumen. Es gibt solche Kandidaten, die halt Spaß am Bauen haben...


    Jetzt sind ein paar Fotos auf dem Kopf ... egal, Ihr könnt's Euch vorstellen.

    Ich bin gerade echt etwas deprimiert (mal davon abgesehen, dass es heute keine gute Idee war, eine kurze Hose zu tragen), hattet ihr auch schon mal mit so etwas zu kämpfen?

    Hallo Peter,

    es gibt für Segeberger die ASG in Metall. Diese liegen auf dem inneren Rand der Beutenwandung (also innerhalb des Falz'). Zwischen dem ASG und den Oberträgern der Bruträhmchen ist noch soviel Platz, dass Bienen sich zwischen OT und ASG bewegen können

    Ebenso reicht der Platz zum UT des ersten HR-Rähmchens aus, dass die Bienen sich dort bewegen können. So hat man zwar ab und zu Wachsablagerungen (Brücken) am ASG, aber nicht großflächig.


    Welche ASG hast Du ?

    Zum einen war das nicht ganz ernst gemeint, zum anderen ist der Vorwurf ein Strohmann. Letzten Endes gibt es offensichtlich auch keine Prüfung. Also ist es quasi ein gekaufter Dr.-Titel.

    Zur Klarstellung - wenn man in SH einen Honigkurs macht, muss man den mit einer Prüfung abschließen. Das ist m. E. völlig i.O. Als Kunde erwarte ich, dass man mir ein sauberes und fachgerecht hergestelltes Produkt verkauft. Dazu sollte man wissen, wie man es herstellt.

    Man zahlt doch auch ordentlich Para für das Zertifikat, oder? Da wäre es ja fast schon frech, wenn man noch durchfallen könnte. 8o

    Aha, wissen muss ich nix - hab' ja bezahlt. Kauf' Dir doch einen Dr.-Titel, am Besten in Biologie!


    Ironie aus: Der Beitrag ist für die Vorbereitung (Räumlichkeiten, Snaks, Lehrmittel, ggf. Video Erstellung etc.) und dafür, dass sich jemand hinstellt und seine lang vorbereiteten Informationen vermittelt. Macht sich nicht von alleine! Und ja, man muss das vermittelte Wissen schon verinnerlichen.


    Voraussetzung für sauberen Honig, den Du verkaufen willst, ist neben imkerlichen Wissens auch Hygiene- und Lebensmittelstandards. Kann man auch im "richtigen Leben" gebrauchen...

    Wenn er schreibt:

    Ein Ausbrüten der Bienen in den Honigräumen klappt leider nicht, weil hier kaum noch Bienen sind (Trachtmangel, Schwarmvölker oder schwache Königin).

    versthe ich so, dass er Honigräume hat, die aber zum Finishen ihm nicht genug Bienen zeigen

    O.k., dann gibt es die von Dir unter #4 genannte Option; hängt er halt ein Paar BW in den HR.


    Wäre ja mal interessant, den Ort zu kennen. Hier ist derzeit die "Ruhe vor dem Sturm" (Linde). Da drehen sie nochmal richtig auf ...