Beiträge von beemax

    beemax , habe auch ein Volk, noch bei der Winterbehandlung der stärkste Ableger, jetzt der schwächste, ich schiebe es auf eine Überdosis OS, meine Schuld! VG

    Kann ich ausschließen - sie wurden mit OXS bedampft, wie alle anderen auch. Das führt nicht zur Reduktion der Bienenmasse. Zudem fing das schon im Sept. an. Es gibt keine ein-eindeutige Kausalkette, nur Ausschlussverfahren und übrig bleibt ...


    Es ist nur ein Indiz, wie bei so vielen - mal ist es die Milbe, der hinterm Kasten oder schlechte Königin. Das ist mir zu oberflächlich.

    Llecter , klar war das eine schöne Vorlage - hast ja richtiggestellt; mea culpa. Wir sprechen über Microgramm - millionstel Gramm, nicht Milligramm.


    Dennoch bei hoher Wirksamkeit - und das ist hier ja der Fall, sonst benötigte man höhere Dosen - ist es relevant, wie die Substanzen auf Insekten wirken. Und Bienen sind nun mal auch Insekten.


    Das hatten wir doch schon miteinander ausgetauscht und kamen nicht auf einen gleichen Nenner

    (Was hilft, Völker in ihrer Überlebenskraft zu unterstützen?).


    Meine Meinung stützt sich auf eigene Beobachtungen, nicht auf Bauchgefühl. Habe gerade mal wieder einen Kandidaten separiert, wo aus einer vollen DD-Kiste nach TBE / OX-Behandlung im Juli '18 jetzt nur noch ein Häuflein mit Kö' übrig ist. Keine Krankheiten, keine Milben, brachten letztjährig 90 kg Honig, zuletzt in der Nähe der Winterraps Einsaat.

    Einzelfall - ja, aber sehr komisch :(

    Nun ja, es ist immerhin eine nachvollziehbare Reihe von Messwerten und man mache sich klar, dass 29 (!) Pestizide z. T. parallel und über Wochen in der Luft sind. Es kann auch nicht mit sog. Geringstmengen im ng-Bereich abgetan werden; denn 10.000 ng sind nun mal 10 mg; und das wurde an den mehr exponierten Standorten durch Messungen belegt bzw. eine "integrierte Belastung" von > 30 mg an Pestiziden vorgefunden.


    Was in der Studie als problematisch angedeutet wird, sind die eher unüberschaubaren synergistischen Wirkungen der einzelnen Stoffe, bspw. Fungizide und Thiacloprid oder Dreier- bzw. Viererkombinationen.


    Hier wird im wesentlichen die Wirkung auf die Nahrung und den Menschen angesprochen. Die Auswirkungen auf die Bienen standen gar nicht im Fokus, wenn ich es richtig überflogen habe. Die sind m. E. dramatisch.


    Für die am Ende genannten 5 -7 Substanzen, die an 2 - 3 Standorten gefunden wurden, nahm die Zulassungsbehörde immerhin an, dass so gut wie keine Abdrift entsteht bzw. durch Licht die Substanzen zerstört würden. Bei anderen verließ man sich auf Herstellerangaben...


    Das, liebe Immenfreunde scheint Realität zu sein; in Südtirol im Vinschgau, versteht sich. Ist ja auch Italien...;)


    Irren ist menschlich - auch bei der Zulassung von sog. Pflanzenschutzmitteln. Aber schön, dass es gemessen und v.a.D. publiziert wurde.

    Oder denkt ihr ich soll Gas geben?:D

    Oder noch mehr auf wenige fokussieren.

    Eine Frage des Könnens und der verfügbaren Kapazität (Zeit, Geld, Platz)...


    Nach 2 - 3 Jahren imkern hätte ich mir 20 - 30 Völker nicht zugetraut. Jeder lernt unterschiedlich. Aus sieben Völker 30 zu machen, heißt erfolgreiche Königinnenzucht oder Zukauf.


    Für gute Kö'-Zucht braucht man ein sehr gutes Volk, ggf. ist bei den sieben eines herausragend. Die Standbegattung schafft unterschiedliche Ausprägung, wenn man nicht über Jahre entsprechende Genetik am Stand etabliert hat. Und dann bleiben immer noch externe Drohnen.


    Insofern - Belegstelle oder Mondscheinbegattung (s. parallele Diskussion

    Das Köhlerscher Verfahren für Begattungen - Mondscheinbegattung). All' das erfordert ein wenig mehr Erfahrung und Aufwand, denke ich.


    Willst gutes Material, ist Standbegattung eben nur Glücksache; also begattete kaufen - ist teurer und man muss die Kö's vom Züchter einschätzen können (da gibt es auch Ausfälle).


    Wesentlich ist das Ziel: muss schnell etwas her, weil die Kunden die Burg stürmen, kann man auch Honig kaufen. Soll 's aber eine gewisse Größe sein, würde ich sehr auf die Genetik achten, um die spätere Arbeit zu erleichtern. Man kann sich schnell verzetteln.


    Meine Meinung


    Rainer

    Wie schon mehrmals von einigen Foristen angeraten, würde ich das Absperrgitter auflegen und die Mittelwände darüber geben.

    So würde ich das auch machen; denn gerade schwächere Völker benötigen ein eher "geschlossenes, kompaktes" BN, um langlebige Bienen zu erzeugen.


    Stimmt. Aber brauchen solche Völker denn dann schon eine zweite Zarge (über ASG)?

    Nein, brauchen sie hier derzeit nicht. Es ging ja um die Erweiterung, die partout stattfinden sollte - immer abhängig vom regionalen Wetter.

    Für die Durchlenzung gilt: je wärmer, desto besser.

    Wie schon mehrmals von einigen Foristen angeraten, würde ich das Absperrgitter auflegen und die Mittelwände darüber geben.

    So würde ich das auch machen; denn gerade schwächere Völker benötigen ein eher "geschlossenes, kompaktes" BN, um langlebige Bienen zu erzeugen. Daraus folgt auch, dass der HR über ASG nicht zu früh gegeben wird. Ich bin Freund von frühem HR aufsetzen - jedoch nur bei richtig starken Einheiten; die hat man jetzt oder nicht!


    Wer jetzt bei schwächeren Völkchen den zweiten BR aufsetzt, fragt in ein paar Wochen, wie die HR Annahme gewährleistet werden kann...

    ...was mir nur etwas Kopfweh bereitet ist das Transportieren der Brutraumzarge mit den aufgesetzten Honigräumen, oder gibt es da eine andere Möglichkeit?

    Lies es nochmal genau - da sind nur Brutzargen zu transportieren; denn die HRe werden nach Bienenspende über die Flucht geerntet oder verteilt auf andere Völker.

    @ Hamburger Jung: Ich würde das Volk einfach auf 11 Waben DNM setzen, reichen sogar Mittelwände rechts und links aufgefüllt.

    Kann man so machen - dürfte aber dann erst mal einen leichten Knick in der Entwicklung geben. Ich habe auch so einen Kandidaten in 6er DD Styro sitzen. Die bleiben mit Futterteig versorgt bis zum April in dieser Kiste. Darin können sie ein BN auf bis zu 4 Wb aufbauen (hoffentlich). Anf. April kommen die in eine DD-Kiste mit Schied und FW davor und dahinter. HR gibt's dann, sobald sie das BN über weitere Wb. ausweiten.


    Ich würde die 5 DN-Wb. in eine DN-Zarge mit Schied und FW (eine vor und die Anderen hinter das Schied) hängen. Wenn mgl. alles mit FW auffüllen; die wachsen dort hinein.


    Viel Erfolg!

    Das ist sicher genau wie das Schieden, eine Glaubenssache.

    Wäre es so, könnte man sich nicht auf eine Vorgehensweise einigen...


    Schied setzen hatten wir ausgiebig abgewogen - für mich immer vor (!) einer Fixierung des Brutnests durch das Vorbereiten der Brutzellen, um der Königin den Weg zu weisen.


    Bei 15 Grad C plus gibt's Nektar, den der Bien wg. der kurzen Wege nah am BN einlagert, falls dort offene Zellen sind. Haben die Bienen ordentlich aus den FW umgetragen, ist da wenig Platz, der für die Ausdehnung des BN benötigt wird. Ist die Option "oben" bereits vorbereitet und "bekannt" wird dort auch eingelagert und natürlich auch wieder verbraucht. Der Weg ist aber geebnet und offen.


    Insofern m.E. ein sehr stringentes "in-house M'ment" des Biens.

    Wir wollen über mehrere Jahre beide Betriebsweisen ausprobieren um das für uns richtige rauszufinden. Auch um Unterschiede zu sehen zwischen Holz und Styropr etc.am gleichen Stand.

    Hier hatte ich das für eine ähnliche Situation beschrieben (gilt für Standort in S-H):


    Beutenform DN1,5 vs. Dadant


    Der wesentliche Unterschied ist die schnellere Auswinterung in Styroporbeuten gegenüber Holzbeuten (hier Dadant 12er). Folgerichtig kommt auch die Schwarmneigung in Styropor entsprechend früher, was Vor- oder Nachteil sein kann.


    Für die restlichen Parameter bei der Völkerführung / -Entwicklung ist es m.E. nicht wesentlich.


    Beste Grüße


    Rainer

    Wenn Tracht honigt, bekommt man es hin und wieder nicht mit; denn die lokalen Verhältnisse können vom Wetterbericht abweichen.


    Wenn die Völker gut entwickelt sind, nützt frühes Aufsetzen flacher Zargen mehr als es schadet. Bei mir immer zur Weidenblüte...