Beiträge von beemax

    Das will ich nicht bestreiten. Wenn man den Futterverbrauch durch die Anzahl den Bienen teilt, erhält man den relativen Futterverbrauch pro Biene. Der ist proportional zur Volksstärke^-1/3, nimmt also mit der Volksstärke ab.
    Meintest du das?


    Lieber Ralph,


    :daumen:das habe ich gemeint. Die theoretische Diskussion ist allerdings nix, weil uns zumeist die Praxis überholt. Momentan herrscht aber erst einmal "Ruhe an der Futterfront"; denn die Völker sitzen sehr eng in der Wintertraube und der Imker bangt wie jeden Winter, ob es denn mit dem Brennstoff ausreicht....


    Herzliche Grüße


    Rainer

    Ich bin nur ein bescheidener Praktiker, theoretische Spekulationen sind nicht mein Ding.


    Lieber Remstalimker, die "bescheidenen Praktiker" sind m.E. noch immer die Besten; denn sie verstehen am Meisten von der Materie.:p_flower01:


    Leider bin ich ein noch kein bescheidener Praktiker, will und muss also von Euch lernen; denn ansonsten habe ich nur den theoretischen Ansatz - und der ist, wie Du schon richtig bemerkt hast, nicht praktisch genug. Es geht bei der Geschichte ja auch nur darum, die Hungersnöte frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Ich hoffe, es kommt nicht dazu...


    Herzliche Grüße


    Rainer

    Der Staat müsste das halt nur wollen, so wie er mal wollte, dass wir uns alle beim Autofahren anschnallen. Er müsste nur wollen, dass wir faire, gesunde Nahrungsmittel essen und bezahlen müssen.


    Der Staat aber sind wir, ist die Gesellschaft.


    :daumen: Genau - und offensichtlich will die Mehrheit es nicht bzw. interessiert sich gar nicht dafür, kennt die Zusammenhänge nicht, will sie auch gar nicht wissen; denn es ist viel zu kompliziert und geht uns ja überhaupt nichts an. Der Staat funktioniert ja noch (!) und satt werden offensichtlich auch noch (!) alle.


    Es ist jedoch jedem freigestellt, sich die gesunden, aber teuren Nahrungsmittel zu kaufen und darüber indirekt die zu unterstützen, die sich darum intensiv kümmern.


    Mit zweifelnden Grüßen


    Rainer

    Liebe Imkerfreunde,


    anbei nun eine weitere Folge zum Thema Wachsrückgewinnung: Die dänischen Imkerinnen und Imker sind sehr kooperativ - ich zitiere:


    "Hallo Rainer


    Vielen Dank für Ihr interesse Ja wir schmeltzen auch Waben von deutschen Imkern...


    Das abschmeltzen kostet 3 euro pro kg wachs und 0,20 cent pro rähmchen fürs waschen der rähmchen


    Beispiel 100 rähmchen waschen a 0,20 = 20,00
    bei 100 rähmchen ca 9 kg wachs abschmeltzen a 3 euro =27,-
    Insgesamt = 47 euro


    Wir möchten gerne die rähmchen in sække gepackt haben mit namen schild und telefon nummer auf jedem Sack...
    Können dann abgeliefert werden und wir rufen dann an wenn sie fertig sind ...
    Unsere ôffnungszeiten sind dienstag und Donnerstag von 1400 bis 1700 Uhr und samstags von 900 bis 1200 Uhr


    mfg Karin Bargum"


    ... Das sind doch klare Aussagen, denen man nach eigenem Gusto folgen kann oder auch nicht. Falls es die norddeutschen Imker interessiert, hier nochmals die e-mail Adresse


    bargum-biavl@mail.dk


    Ich werde es ausprobieren....


    Herzliche Grüße


    Rainer

    Uns geht es (im Rahmen der in der Zuchtwertschätzung erfasten Daten) um:


    1. eine möglichst Varroastabile Biene


    Lieber Knecht d.B.,


    als neuer "Nutzer" von AGT-Kö eine Frage zur Varroabehandlung:


    Ich gehe davon aus, dass diese Völker mit der Milbe weitgehend allein zurechtkommen, wenn es keinen außerordentlich hohen Befall gibt. Bei der Neuvolkbildung im letzten Spätsommer fielen pro Volk so zwischen 4 bis 9 Milben in 7 Tagen. Diese Neuvölker waren nicht behandelt.


    Wie sieht die Empfehlung aus bezüglich Winter- und Sommerbehandlung ?


    Wird die OS-Behandlung dennoch durchgeführt oder lässt man das bei diesem "natürlichen Befall" sein ?


    Ich habe sie dennoch durchgeführt - es kam aber nicht sehr viel dabei heraus (< 20 Milben/3 Tage). Den Völkern geht es auch bestens - durch die Folie gesehen.


    Und wird grundsätzlich nach der letzten Honigernte mit AS behandelt oder macht man das abhängig vom Befallsgrad ?


    Vielen Dank für eine Empfehlung


    Rainer

    Wiegen hilft da nix wenn die Mädels in Brut sind und kein Anschluss ans Futter haben.


    Wenn man Hinweise auf starken Futterverbrauch (=Brüten) hat, kann es schon mal notwendig sein, aber das fängt doch mit der Gewichtskontrolle an. Und wenn es dann unbedingt sein muss und der Imker ganz sicher gehen möchte, muss er halt die Kiste öffnen, wenn es nicht gerade -5 C hat. Vielleicht ist es in Österreich deutlich wärmer .... über +5 würde ich einen Blick wagen und ggf. Futterwaben umhängen. Ich selbst habe damit keine Erfahrung und mache es nicht.


    Beste Grüße


    Rainer

    Moin moin,


    da wäre ich mir nicht so sicher. Bei uns waren bis -11°C, mehrere Tage lang und trotzdem haben manche Völker Schwitzwasser an der coolen Folie...


    Gruß Jörg


    D.h. aber nicht zwangsläufig Brut in so großem Ausmaß, oder ? Ich muss es jetzt nicht wissen - kann ohnehin nichts ändern.


    Beste Grüße


    Rainer

    Von vierzig Völkern waren zwei minimal in Brut. Just saying.


    Das mag für die Südwestregion gelten, jedoch nicht in deutschlands Norden. Hier sind seit Weihnachten nachts Temperaturen nahe oder unter dem Gefrierpunkt (bis -8 !) und da brütet eher nix. Die sitzen fest in der Wintertraube - seit dem Jahreswechsel sieht es ganz normal nach Winter aus. Bei den Temperaturen suche ich auch nicht nach Brut - da schaue ich bestenfalls mal durch die Folie.


    Hoffe, es bleibt so !


    Beste Grüße


    Rainer

    ... Klar doch; sobald ich näheres in Erfahrung gebracht habe, wird es hier mitgeteilt. Das ist ja der Sinn der Übung hier.


    Mglw. wird das für die norddeutsche Imkerfraktion interessant.


    Melde mich wieder...


    Rainer