Beiträge von beemax

    ich habe mir Futtersirup auf Rübenzuckerbasis gekauft und auch an andere Imker verteilt

    Habe einmal von Rübenzuckersirup (ApiInvert, Ambrosia) auf Sirup aus Weizenstärke gewechselt - der IV hatte gemeinschaftlich beschafft. Für meine Verhältnisse war das aber ein Reinfall, da schon im Jan. weiß auskristallisierte Masse in den Waben aufkam. Hatte das auch schon mehrfach hier beschrieben, finde es gerade nicht...


    Seitdem nur noch Rübenzuckerbasis - beste Erfahrungen gemacht.

    Wie habe ich das zu verstehen und was mache ich nun? :/


    Danke für erhellende Hinweise! :u_idea_bulb02:

    Erklärungsversuch: Wenn es bei der Aktion etwas länger dauert, bis die Kö' ins Legen kommt, kann das schon mal vorkommen. Jedoch werden aus meiner Beobachtung solche Zellen wieder abgebaut, es sei denn, man hat bei der Aktion die Kö' geschädigt. Dann wird sie halt ersetzt.


    Ich würde beobachten.

    Das Volk hat auf 8 Wabengassen überwintert Es war durchweg auch im Winter eines meiner stärksten Völker. Hatte nie den Eindruck das es nicht genug Winterbienen haben könnte und deshalb noch brütet…

    Es ist banal, trifft aber zu: Die stärksten Völker beherbergen die meisten Milben.

    Habe auch einige solcher Kandidaten, die letztes Jahr als Ableger gebildet wurden und stark über den Winter gingen. Diese hatten trotz Behandlungen einen relativ hohen Milbenbefall. Den haben sie jetzt noch (schon Milben auf deren Drohnen gesehen sowie Bienen mit deformierten Flügeln). TBE wird helfen - die Milben "schenke" ich den Kollegen, die so verzweifelt danach suchen...

    Irgendjemand hier im Forum beschrieb diese Betriebsweise, ich teste sie nun zum ersten Mal. Vielleicht kann dazu jemand noch Erfahrungen ergänzen.

    Das funktioniert bestens. Ich führe seit Jahren u.a. in der Segeberger auf einem BR plus HRe über die Saison (schwächere Völker). Zum Auffüttern ein ausgeschleuderter HR aufsetzen - ohne ASG versteht sich - und füttern. Im FJ hat man die Bienen überwiegend in der oberen Zarge. Einzelne Brutwaben unten entnehmen und diese ans BN oben setzen. Restliche Waben unten sind oft leer, können entnommen werden. Dann wie üblich...

    Oder teilen sich die Milben gleichmäßig auf den ersten Brutsatz nach Start der Eilage auf?


    Aber nur Blockbehandlung wird vermutlich nicht reichen und dann muss die Brut halt mit raus….

    "Alles ist gesagt, nur noch nicht von jedem"(K. Valentin)...


    Der hohe Befall kann m.E. nur mittels TBE in Vbdg. mit Fangwabe und OXS-Staub reduziert werden. Wenn die Kö' noch nicht solange in Eilage ist, konzentriert sich der Milb in der Brut. Und die TBE-Situation kommt beim Bien dem "heilenden Schwärmen" sehr nahe.


    Wenn das Brutnest zahlreiche Fehlstellen aufweist und die Bienen sehr nervös (nicht aggressiv) sind, könnte das auch ein Hinweis auf Ausräumen sein, je nach Herkunft der Genetik. Dem Volk scheint es ja nicht schlecht zu gehen!

    Ja, tw. nur noch vereinzelte Blüten. Bei genauerem Hinsehen auf der unteren Blattseite Läuse und nicht zu knapp. Jetzt weiß ich, was die noch sammeln...

    Ich mal wieder mit dem Thema...


    Sammelbrutableger - Kö'-Vermehrung; hat nicht soviel ergeben wie erhofft. Im reduzierten SBA eine Zelle belassen; Kö' ging verloren (Anfang Juni).


    Parallel hatte ich ein Volk mit grüner Kö' (2019), die schwärmen bzw. umweiseln wollten (Zellen fortwährend mittig auf den BW). 2 BW mit alter Kö' und Zellen kurzerhand in den weisellosen SBA - alle freuen sich.


    Nach 2 Wochen alte Kö' nicht mehr auffindbar, eine Zelle schön geschlüpft, restliche seitlich aufgebissen - also klassischer Verlauf...

    Kö' nach 2 Wochen in Eilage - schönes Brutnest; alles top.


    Heute habe ich gezeichnet: Beim ersten Blick auf die gezogene Wabe gleich gefunden - Mutter und Tochter einträchtig auf der Wabe.


    Jetzt habe ich die "Werder Bremen" Formation ;) .

    OK, mache ich am WE.

    Aber eigtenlich hätten sie dann doch WZ ausziehen müssen, oder?

    Kommt auf die Fangwabe an. Ich nehme mittlerweile Leerwaben dazu. Dann kenne ich den Status - Kö' +/- (Stifte), Eilage nach 1 - 2 Tagen, verdeckelt nach 8 - 10 Tagen, Entnahme nach 10 - 12 Tagen. Bei offenen Brutwaben geht's zwar schneller aber man muss jedes Volk quasi individuell behandeln.

    Erklär doch mal, wie das angeblich funktionieren soll - bekannttlich befördert AS die freien Milben quasi sofort in den Milbenhimmel.

    Sofort bzw. 100 % kann man in biologischen Systemen niemals annehmen - insofern sind kategorische Aussagen zu relativieren (mein Daumen unter der Aussage war ein Versehen!).

    Gehen Kö´s auch mal in Brutpause, ausgelöst durch eine TBE?

    Sie können bei der TBE auch verloren gehen - wenn man einfach nur alles abschüttelt. Ist mir schon passiert - sehr dumm!

    Darum suche ich sie bei TBE vorher immer und setzt sie "persönlich" auf die OT der Mittelwandrahmen.


    Rate Dir zu einer intensiven Kontrolle!

    Um es zu verstehen: Du hast einen Kö'-Ableger mit einem weiselrichtigen Volk vereinigt ? Und beide Kö's waren gezeichnet und jetzt findest Du eine Ungezeichnete ?