Beiträge von beemax

    Na eben! Sagte ich doch!🤓

    Könntest Du bitte mal Klartext reden!


    Andeutungen sind ja manchmal witzig, jedoch wäre es doch für Viele, die aus Deinem Blickwinkel unzureichendes Wissen besitzen, ggf. wertvoll, sich mit Deinen Erkenntnissen vertraut zu machen. Und - bevor es in den falschen Hals gerät - es kommen ja vielleicht Sachen zutage, die wir tatsächlich noch nicht wissen.


    Ansonsten kann ich mir nur denken: nomen est omen.

    So etwas mit Abstreifer als "Endlosband", das im Siebkübel rotiert, wäre eine deutliche Verbesserung, wohl aber eher für die größeren Massen.

    Und ein solcher Siebküble hat bei mir damals für ca. 300kg pro Tag mit einer einfachen Tangentialschleuder gereicht.

    Größere Schleudern haben meist zwei Quetschhähne, und da könnten dann zwei Siebkübel parallel betrieben werden...

    Im Prinzip sollten Siebkübel kontinuierlich und mit angepasstem Durchfluss betrieben werden, so dass das Wachs möglichst aufschwimmt, bevor es die Siebe verstopft.

    Das kann man nur unterstreichen - für meine Bedürfnisse reichte bisher immer ein Siebkübel - wird nach einem Tag Schleuderbetrieb und Standzeit über Nacht (zum Aufschwingen der Wachspartikel) morgens geleert und weiter gearbeitet.

    Das "ideale Sieb" besteht aus stehendem Grob- und Feinsieb, die beide periodisch mit z. Bsp. einem Gummiwischer gereinigt werden, ähnlich einem Scheibenwischer. Dabei wäre die Reinigungsbewegung von unten nach oben vorteilhaft, damit sich das Wachs oben sammelt und so von Zeit zu Zeit abgeschöpft werden kann.


    honigmaul - kannst ja mal 'was bauen ! :wink:

    Sieben ist ein banaler Vorgang, jedoch nicht kontinuierliches Sieben!


    Deine Entscheidung für einen Siebkübel ist schon mal klug. Und ob das Teil einen bodengleichen Auslauf hat oder einen mm darüber, ist m.E. nicht so wichtig. Denn der Honig läuft "im Betrieb" ja aus dem oberen Hahn (in den Eimer). Erst am Ende der Schleuderung oder bei Wechsel von best. Trachtarten entleert man das Teil unten (und kann diesen dann auch mal schräg stellen).


    Ich lege ein einfaches Küchensieb auf den Kübel und filtere so schon mal das Gröbste heraus. Den Rest erledigen kontinuierlich Grob-/Feinsieb im Kübel. Lediglich ab und zu mal Wachs abschöpfen und weiter machen.


    Es gibt verschiedene Hersteller; habe einen von L., der bestens funktioniert.


    Viel Erfolg!

    ... hat er doch schon. Ich vermute, dass die toten Milben aus der Wintertraube allmählich abfallen; Restmüll, sozusagen. Nur eine Vermutung auf die Ferne...;)

    Irgendwie ist das hier doch sehr typisch für unseren "spleen"

    Titel "Honigmacher" und wir landen auf der 2. Seite bei der Beutendiskussion:

    Im Ausland zeigen die uns eher den Vogel, ob dem Beutenwirrwar.

    :daumen: Wasgauer!


    Die Bienen machen in (fast) allen Gefäßen Brut und Honig.


    Den online Kurs "Die Honigmacher" finde ich gut, um ins Thema Imkerei einzusteigen. Ein guter Imkerkurs mit Praxisbezug ist aber noch besser. Und ein wissender Imkerpate ist durch nichts zu ersetzen.


    Meine Meinung.

    rall0r , Du kannst auch Fragen stellen - "über die Straße helfen" ?;)


    Wie bei allen komplexen Sachverhalten wird's DIE Lösung nicht geben. Eine Kombination verschiedener Maßnahmen wird wohl nötig sein und das ganz genau regional angepasst; da hat Kikibee exakt den Nagel auf den Kopf getroffen.


    Biologische Systeme vermehren sich bei ausreichendem Nahrungsangebot logarithmisch. Daraus folgt, eine frühzeitige Dezimierung der Milbenlast, um die Dynamik bei noch geringer Belastung zu brechen.


    Eine TBE mit Fangwabe oder mit nachfolgender OSX-Behandlung oder beidem schafft den ersten Meilenstein im Jahr. Ja, ist Arbeit - schafft aber Perspektive.


    Danach ist zwingend Kontrolle angesagt, um den Sachstand zu kennen und nicht "Schema F" (wird schon werden).


    Alles weitere ist ja hier bekannt und ausreichend ausgewalzt worden, bis hin zur Winterbehandlung.


    Was ggü. den "alten Konzepten" zu ändern ist, sind m.E. zwei wesentliche Faktoren


    - Regionalität beachten und die Konzepte entsprechend anpassen. Was beim Einen im Juni zwingend sein muss, kann bei der Anderen im Juli völlig ausreichen.


    - Die Zuchtarbeit muss m. E. sich auf Stämme fokussieren, die mit der Milbe zurechtkommen.


    Und dabei ist Unterstützung der hervorragenden züchterischen Arbeit von hier vertretenen Mitschreibern und deren Kollegen das Eine. Wir als hinreichende Beobachter müssen aber auch genau hinschauen! Es gibt die 2Sigma-Fraktion in der Gaussverteilung, die Milben in Schach hält. Diese Völker bedürfen einer Vermehrung über deren Drohnen und keinen Drohnenschnitt! Das ist kurzfristig gedacht und hilft eine Saison.


    Diese "Denke" läuft aber dem zuwider, was die Schwätzperten empfehlen. Und somit diskutieren sich manche im IV den Wolf.


    Es wäre doch ein abendfüllendens des Thema auf dem IFT ( Kikibee hält sich schon die Hände vor'n Kopf), eine Sammlung von logischen und praktischen Maßnahmen zu besprechen, was da hilft und wie man es richtig einsetzt.

    Vielleicht noch verständlicher. In allen WG ohne Futter überm Kopf gehen die Bienen nach oben, das habe ich oft genug beobachtet.

    ...

    Manchmal bleiben sie auch auf leerem Wabenbereich sitzen und holen sich Futter nur in Warmphasen

    Nein, sie gehen auch nach hinten und folgen den Vorräten - habe ich beobachtet. Ich habe noch nie beobachtet, dass ein Volk seinen Wintersitz kpl. verlegt hat, sondern sie tragen in Warmphasen (akt. seit Nov. 2019, also ständig > 0°C Außentemperatur mind. einmal täglich) das Futter von entfernteren Waben zum Bienensitz - eine sehr ausgefeilte und kluge "in-house supply chain", meine ich.

    Habe mir mal die Fotos perspektivisch aufgemalt: Ab Wb 2 saß der Bien auf mind. 9 WG inmitten von Futter, sprich mit Kontakt zu gefüllten Wabenbereichen. Ich gehe von Holzkasten aus; denn in Styro-Beute gibt's bei den milden Temperaturen seit Nov. kaum Wintertrauben! Selbst in einer Holzkiste, auch in Vorpommern, kommt ein Volk (9 * 0,5 WbGassen = 4,5 Waben!) bei akt.

    Temp. ans Futter. Wenn das Futter aus Füttern von Zucker/Sirup ist, sehe ich da keine Ursache für das Ableben des Volkes.


    Bleiben m. E. noch zwei Optionen: Wachs- und / oder Varroaschaden.


    Hab's schonmal geschrieben: Man kann Flöhe & Läuse gleichzeitig haben.

    Me too - hatte erklärt warum und wieso es zur Zersetzung kommen kann (Seite 7). Wird nicht gelesen oder gar verstanden, mglw. wegen deutlich besserem Wissen. Ich muss erst noch dazulernen.