Beiträge von beemax

    Hallo,


    Bin zwar kein AS Behandler, aber der Zeitpunkt war sicherlich zu spät.

    Temperatur zu tief, als schaden von der As sollten sie nicht genommen haben.

    Weiß man nicht, solange der Ort fehlt - und damit die Tagestemperaturen usw.

    (andere räumen mglw. aus)*

    ...

    * bei der Herkunft ist das wahrscheinlich.


    Es kann aber auch sein, dass der Imker sein Behandlungskonzept immer besser realisiert...

    happygerd , bitte das beachten.


    Wie üblich hat auch der Hobbyimker mehrere Herkünfte, eigene Nachzuchten und Kombinationen dessen. Die sind ja nicht alle schlecht - ich wähle aus nach Honigleistung (abhängig vom Alter der Kö'), Schwarmtrieb, Sanftmut und natürlich Milbenbefall. In jüngster Zeit rückt das Letztere in den Vordergrund, weil mir der Behandlungsmarathon bzw. TBE-Materialschlachten ziemlich die Zeit rauben und v.a.D. seitens bestimmter Züchter hervorragende Königinnen angeboten werden (natürlich nicht für 20 €uronen, da muss man schon investieren). Diese bauen Völker auf, die sich wacker schlagen...nicht behandelt werden - bisher jedenfalls.


    Als Kleinimker kennt man ja alle seine 20 Kandidaten und kann das gezielt verfolgen.

    Schon klar. Wer keine Restentmilbung macht und vielleicht nur TBE, von wo eventuell die beiden KS herstammen könnten, dem kann es schon so gehen. Allerdings würde ich bei Ausschluss anderer Faktoren diesen Völkern nicht nachtrauern.

    Man kann ja praktisch sehr schlecht "andere Faktoren" ausschließen...

    Aus meiner Sicht ist ein massiver Varroabefall auch genetisch bedingt, wenn nicht der ganze Stand völlig vermilbt ist. Habe über Jahre TBE mit anschl. OXS-Behandlung vorgenommen und finde immer bei bestimmten "Linien" (Nachzuchten aus einer Mutter) ähnliche Verhältnisse vor wie beim Ursprungsvolk - unabhängig von der Vorbehandlung. Entweder sie sind anfälliger (andere räumen mglw. aus)* oder sie räubern und schleppen so Milben ein.


    Natürlich gibt's auch Abweichungen - die sind aber seltener; hat ja viel mit den Drohnen zu tun, die unterwegs sind. Insofern bin ich dazu übergegangen, Drohnen der Milbenträger nicht mehr fliegen zu lassen und nur die aus milbenarmen Völkern. Ich bilde mir ein, dass sich die Milbenlast in den Völkern von Jahr zu Jahr reduziert.

    * bei der Herkunft ist das wahrscheinlich.


    Es kann aber auch sein, dass der Imker sein Behandlungskonzept immer besser realisiert...

    Hallo Bemax im Moment arbeite ich noch meine Tollstrafzettel aus den USA ab.

    Oha, ich hoffe, es bleibt bezahlbar :wink: !


    Ja, so ein Teil macht natürlich nicht schlauer. Wer seine Völker kennt, ist allemal besser dran. Und - wie bei allen neuen Dingen, wird dem unkritisch Fortschrittsgläubigen schon mal kräftig das Konto erleichtert.


    Ich brauche so etwas auch nicht - die Völker stehen zu dicht am Haus...

    Im Vergleich, zu den behandelten Völker der Nachbarimker, ist der Ertrag bei mir doch mit 50%, deutlich zu gering.

    Als halbwissender Hobbyist frage ich mich, was ist das Ziel von Bienenhaltung. Für mich steht der Honigertrag ganz oben. Völker, die gerade mal ohne Behandlung überleben, aber kaum Honigüberschuss produzieren, sind mglw. ein Anfang; das kann's aber nicht sein.


    Deine Frage Sulz nach den Vermehrungskriterien zielt mglw. auf dieses Defizit. Ja, Bestäubungsleistung ist auch wichtig, aber das wäre nicht meine Motivation, zumal die PSM-Anwendung den Völkern eher schadet, denn nützt.


    Insofern bleibt es spannend, ob sich künftig entsprechende Entwicklungen stabilisieren lassen, die den üblichen Kriterien genügen.

    inKanada haben Jungs eine Million$ mal locker gemacht und eine Firma gegründetzum Wohle der Beekeeper oder Apikulteure dort.

    Die Fa. heißt Nectar; habe einer Vorführung in Canada beiwohnen dürfen. Man benötigt neben dem Sensor eine Sendeeinrichtung mit Solarstromversorgung. der Sensor wird über einen zweidimensionalen Barcode mit der Beute "verheiratet". Er kann Geräusche, Bewegungen, Temperatur und Feuchte (? weiß ich nicht genau) aufnehmen und weitersenden. Der Algorithmus muss noch erarbeitet werden, sagen die Jungs.


    Auch wenn es ingenieurmäßig rüberkommt, ist es doch für Verhältnisse wie in Kanada, wo man z.B. wegen der Bären schon mal einen Zaun (mit Elektrizität und Wildkamera, die den Strom einschaltet) um die Stände baut, gar nicht so blöd. Denn bei den Entfernungen kannst halt nicht eben mal hinfahren...


    Bin ebenfalls gespannt, ob man mehr davon hören wird.

    Der bottleneck ist und bleibt das entdeckeln.

    Ich bin von der Maschine begeistert!

    ...

    Und was macht schon eine stärkere Blechdicke aus? Das Teil steht festgeschraubt im Schleuderraum.

    Stimmt, das Entdeckeln ist eine echte meditative Tätigkeit...


    Und - Du hast die Schleuder echt im Boden verankert ?

    Bei einer 3-jährigen Königin - hoffentlich schafft sie es über den Winter - wird das Volk wahrscheinlich nächstes Jahr schwärmen wollen. Das ist die Gelegenheit für eine gezielte Nachzucht, sofern die Alte brauchbar war und am Stand weitere gute Völker stehen.


    Wenn Du die guten Vorschläge von WFLP oder Ludger Merkens nicht annehmen willst, kannst Du in der Schwarmzeit das Volk aufteilen und jeder Einheit eine oder zwei Weiselzellen dieses Volkes geben. Diese Einheiten entwickeln sich rasant nach Begattung der Prinzessin (hier meist 2/3 - 3/4 der jungen Königinnen). Das setzt natürlich voraus, dass man die Drohnen der guten Völker am Stand nicht ausschneidet, sondern sie schlüpfen lässt....

    Hi,

    du hängst die Waben vom aufzulösenden Volk ins neue Volk hinter das Schied??

    Wenn ich um diese Zeit ein Volk auflösen muss, verteile ich diese auf andere Völker - jew. 1 bis 2 Waben.


    Wenn es aber viele Waben von einem aufzulösenden Volk sind und ich nur 1 bis 2 Völker zur Verfügung habe, hänge ich diese bienenbesetzten Futterwaben hinter einem Schied dazu. Dazu muss man vorher natürlich Platz schaffen, sprich Waben abschütteln und rausnehmen.


    Brutwaben kommen ans vorhandene Brutnest, jedoch mögl. bienenfrei, werden vorher auch abgeschüttelt.


    Die restlichen wenigen Bienen an der Beutenwand fege ich dann vors Flugloch.


    Nach zwei Wochen ziehe ich das Schied wieder raus - bis dahin hat man sich um diese Jahreszeit arrangiert.

    Vielen Dank für den Tipp! Kann ich das auch machen wenn ich nur zwei Völker besitze, also alle Bienen in ein Volk bekommen will?

    Na ja, das ist dann schon etwas schwieriger. Wenn's denn aber sein muss, hängt man sie - je nach Betriebsweise - hinter ein Schied oder über/unter eine Zarge.


    Ist ja nun gelaufen ...

    Fürs nächste Mal eine Empfehlung, mit der ich bei später Vereinigung bessere Erfahrung gemacht habe: Das aufzulösende Volk verteilen, nachdem die Königin gefunden und entnommen wurde! Es gibt in viele Völkern jetzt meist noch Randwaben mit wenig bis gar kein Futter. Die tauscht man gg. eine bienenbesetzte Wabe des aufzulösenden Volkes. Die Königin des Empfängervolks sitzt weit weg im Brutnest und wird gut bewacht. Damit verstärkt man die Völker, ohne großes Risiko.