Beiträge von beemax

    Du kannst den Teig mit einer Leerzarge auflegen.

    Wenn so eine kleine Einheit so viel Raum erhält (Zarge plus aufgesetzte leere Zarge), kommen sie eher nur mühsam voran.


    Ableger wollen betütelt werden, d.h., füttern mögl. kontinuierlich in kleinen Mengen:

    Futtertasche mit Zuckerwasser 1:1 alle 2 bis 3 Tage, je nach Abnahme. Fütterst Du Sirup, z. B. Ambrosia, wird das einfach eingelagert und fördert das Brutgeschäft weniger. Räuberei gibt's gerade bei Sirupfütterung eher nicht, da er sich nicht zersetzt, im Ggs. zu verd. Zuckerlösung; daher die Gabe in kleinen Mengen.


    Bei Nutzung von Futterteig müssen die Bienen noch Wasser herbeischaffen - zusätzliche Schwerstarbeit!


    Und dann sukzessive erweitern.


    Viel Erfolg!

    Aber - ausgerechnet der Adam-Starter sammelt dermaßen viel, der Packt mir die ganzen Waben für die Ablegerbildung mit Honig voll.... Auch ne Möglichkeit Futter in die Ableger zu bekommen...

    Mach' noch einen ;)

    Manchmal hat der Norden auch mal Glück. Es hat geregnet - ordentlich. Die Kirschen und Löwenzahn in Vollblüte, der Raps will auch. Dennoch - erstmals seit 10 Jahren habe ich keine Futterwaben mehr - nix, niente. Es musste bei 2 Völkern mal Teig gereicht werden.


    Übrigens, der potenzielle Umweiselungskandidat mausert sich zum Obersammler - 2. HR...

    Frühtracht hin oder her - ich würde das Volk zur Kö'-Vermehrung nutzen; ist ja offensichtlich gut versorgt, wenn sie Schwärmen vorbereitet haben. Du hast es ja schon eingeleitet...


    Das Profil solltest Du bitte ausfüllen, damit man weiß, wo die Bienen stehen.


    Viel Erfolg!

    Aktualisierung der Lage:


    Keine Zelle mehr, 6 ziemlich voll bebrütete DN1,5 Waben, davon 3 von Holz zu Holz, Drohnenrahmen ausgebaut und bebrütet, 2. HR in Arbeit. 2 Spielnäpfchen an der Unterseite.


    Das war erstmal blinder Alarm.

    Jetzt müssten mal 2-stellige Temperaturen her !

    Hätte ich angesichts der nicht gerade schwallmässig flutenden Tracht lieber den ersten HR mit Mittelwänden besetzt? Oder was hätte ich tun müssen, um den Bautrieb zulasten des Schwarmtriebs zu fördern? Hat jemand eine Idee?

    Es gibt solche Jahre...

    Aus der "Mechanik des Geschehens" und Bienensicht ist es wohl jetzt angebracht, die Vermehrung in den Fokus zu stellen. Mglw. hat die Relation Brutzellen zu Bienen jetzt ein 1:1 Verhältnis erreicht und der Bien hat den Hebel umgelegt.


    Was willst machen ? - Ein-, zweimal Zellen brechen und dann einen Kö'-Ableger.

    Die Frage von Neueimme interessiert mich auch, ich würde die Frage gerne etwas ergänzen:

    ...

    2.) Heuvel bezieht sich auf ein bestimmtes Bienen-Brut Verhältnis, ab dem der Bien schwärmen möchte. Kennt ihr das auch so?

    3.) Wenn das Wetter kühl bleibt, fressen die Bienen ggf angelegte Zellen wieder aus und beginnen von vorn oder schwärmen sie auch bei andauernden kalten Wetter?? Oder warten sie einfach in der Beute ab, egal ob die erste Königin bereits schlüpft und schwärmen bei der nächstbesten Gelegenheit?
    4.) bedingt durch das kalte Wetter kommt m.E. nach wie vor nicht richtig viel Nektar rein, müsste das nicht den Schwarmtrieb dämpfen??

    Nix gegen B. Heuvel aber die Berechnung der Brutmenge in Abhängigkeit von der Außentemperatur geht zurück auf J. Bretschko, hatte es schonmal erwähnt:


    Bretschko Eilegerate


    Das Verhältnis Brut zu Bienen (von ca. 1,0) ist ein Faktor, der Voraussetzung fürs Schwärmen ist. Es kommt nach meinen Erfahrungen gut hin, bei schwarmträgen Linien werden die WZ aber wieder abgebaut.


    Was die Beendigung des Schwarmtriebs angeht, dürfte eine Woche kühles Regenwetter diesen eher beflügeln. Gleiches gilt für den relativ limitierten Eintrag an Nektar. Hier sind die ersten HRe zu ca. 50 % gefüllt; das reicht allemal.


    Setzt Du den Milbenfall auf der Windel dann in Relation zur Volksstärke und/oder Brutfläche?

    Kannst Du da Richtwerte nennen, nach denen Du entscheidest?

    Ja, mache ich; jedoch willkürlich für meine Verhältnisse (nicht unbedingt für andere Bedingungen geeignet):

    Fallen binnen 3 Tagen nach der ersten Behandlung mehr als 100 Milben pro Volk, gibt's die 7 * 3 Tg. Variante, bei weniger als 150 die 4 * 5 Variante. Wie Kikibee schon schreibt, geht es um die Reduktion der "Spitze" bei den weniger stark befallenen.


    Generell war die Belastung in den letzten Jahren recht überschaubar, was einen genetischen Hintergrund hat.

    Sept. wäre mir hier (!) zu spät für TBE und Neubau. Habe ich Völker, deren Milbenlast im Sept. über 2 % liegt, werden diese mit OXS behandelt - je nach Milbenfall nach der Erstbehandlung 4-fach oder 7-fach hintereinander (4 * 5 Tg. oder 7 * 3 Tg.). Die Dosiergenauigkeit ist bei Staubbehandlung unabhängig von der Witterung - im Ggs. zur AS-Behandlung - und zudem ist es bienenschonend: So behandelte Völker hatten immer gut ausgewintert und eine unauffällige FJ-Entwicklung gezeigt. Königinnenverluste konnte ich dabei nie beobachten.

    Ich versuche auszuloten, welche Maßnahmen im Interesse der Bienen oder des Imkers oder beiden sind. Und wann ich störe, und wann ich helfe. Und zu sehen, wann das millionenalte Programm der Bienen Sinn macht und wann sie "einfach nur dumm" sind...

    O.k. - es ist also eine Frage nach richtig oder falsch. Nun gibt's 2 Standpunkte: Bien und Imker. Manchmal bekommt man es unter einen Hut; nennt sich Kompromiss. Die früheren "Heidjer" freuten sich über jeden Schwarm, war er doch Basis für die Spättracht Heide und so fingen die ihn geschickt mit dem Tuchsack ein.

    Das ist aus meiner Sicht der einzige Weg sicher Herr über das Schwarmgeschehen zu sein.


    Die andere Variante - schwarmträge Genetik ist entspannter zu handhaben. Die wollen gar nicht ...

    Vom Standpunkt des Biens hat das Schwärmen immer Sinn; denn es ist Vermehrung und sicherte vor langer Zeit den Fortbestand der Art. Nur, in die aktuelle Landschaft eines dicht besiedelten Industriestaates mit eingewanderten Parasiten aus SO-Asien passt das Verhalten der Bienen nicht so recht zu deren Überlebenschancen. Aus diesem Blickwinkel hat es wenig Perspektive. Von "dumm oder schlau" würde ich hier nicht sprechen. Erst langfristig kann man das einordnen.

    Sind die Bienen wirklich "dem Tod geweiht", wenn ich sie fliegen lasse?

    Sollte ich ab jetzt regelmäßig die Beute öffnen, um Weiselzellen zu brechen?

    Ja und ja !


    Du hast Verantwortung für sie übernommen, als Du Dir Bienen angeschafft hattest. - Jetzt musst Du Dich kümmern!


    Schwarmimkerei kann man machen - da muss man aber dafür sorgen, dass sie wieder eingefangen werden können (siehe Heideimkerei). Und da steigt die Völkerzahl unweigerlich, zumindest innerhalb der Saison.


    Alternativ schwarmträge Linie erwerben und/oder selektieren. Ist Arbeit und machen die Bienen nicht von alleine - kümmern halt!