Beiträge von beemax

    Das wären IMHO insgesamt weit über 50000 Zellen. Eher bei 60000.

    Na ja, es sind ja meist Pollen- und Nektarbereiche am Rand / in den Ecken und bis zum UT sind nicht alle voll ausgebaut. Hier ist momentan sehr viel Pollen in den BNern eingelagert.


    Ich rechne mit 7000 Zellen / Großwabe (DN1,5 oder DD). Das sind dann max. 50.000 Zellen, die bebrütet werden können; somit ca. 2350 offene Zellen pro Tag. Damit kommt eine gute Kö' schon zurecht.

    Das würde ich unterstützen - mit der Empfehlung, die jetzt voll Nektar getragene Wabe zu entfernen und nicht hinter das Schied zu hängen. Damit führst Du den "unteren Honigraum" ein, der mglw. zu Wildbau am ASG hinter dem Schied führt.


    Wabe wieder raus und gut.

    Wollte mal nachfragen was du letztes Jahr aus deinem Monstervolk gemacht hast?

    Eines meiner Buckfast Völker brütet jetzt auch schon auf 8 DD Waben!

    Großes Volk, mittlerer Honigertrag, da sie trotz Kontrolle alle 5 Tage ab durch die Mitte sind. Die wollten sich teilen, denke ich.


    Ein Königinableger wäre das Richtige gewesen, denke ich. Die Nachfolgerin hat aber gut überwintert und sie tragen gerade den 2. HR voll.

    Wichtig ist - unabhängig vom Boden - rechtzeitig Platz und Baugelegenheit im HR zu schaffen; dann gibt' s unten auch keinen Wildbau.

    Das ist leider reine Theorie, denn auch wenn die genug Platz haben um zu bauen dann gibt es immer welche denen es mehr Spaß macht „wild“ zu bauen.

    Dann müssen meine Bienen wohl die entsprechenden Aufsätze dazu gelesen haben;)


    Finde ich bei starker Tracht Wildbau am ASG über dem Leerraum hinter dem Schied, ist das ein klares Zeichen, dass mehr Platz im HR benötigt wird. Nach dessen Erweiterung gibt's keinen Wildbau mehr.


    Dennoch - es gibt solche bauwütigen Linien; hatte ich bis dato nicht. Hier würde ich um so früher Raum nach oben schaffen.

    Für meine Völker ist der Hochboden selbstverständlich. Er garantiert einen gewissen Abstand zwischen Flugloch und Brutwaben, was von den Bienen offensichtlich gut angenommen wird. Er sorgt m. E. dafür, dass bspw. bei windigem Wetter so gut wie keine Zugluft ans BN gelangen kann - Isolation nach unten ist gewährleistet. Somit dehnen sich die BN nahezu bis an den unteren Wabenrand aus. Hier sind die Fluglöcher ab April in voller Breite offen.


    Eine ausgeprägte Wirkung der Bodengeometrie auf Schwarmtrieb oder Honigleistung habe ich jedoch bisher nicht feststellen können. Möglicherweise wissen andere da mehr.


    Da ich mit Schied arbeite, hängt da nix durch, sondern die Flugbienen ketten sich im Leerraum hinter dem Schied auf.


    Wichtig ist - unabhängig vom Boden - rechtzeitig Platz und Baugelegenheit im HR zu schaffen; dann gibt' s unten auch keinen Wildbau.

    Die begatteten Kö's kamen aus Süddeutschland.

    Wenn ich mich recht erinnere, war 2016 ein miserables Jahr: Bis Ende Juli fast durchgehend Regen.


    Also miserable Voraussetzungen für Begattung.

    Kann ich nicht sagen - habe noch 3 weiße Kö's von '16. Alle haben derzeit 5 - 6 BW (DD oder DN1,5) in Arbeit plus DR; eine will's nochmal wissen und hat hinter den DR über das Schied in die FW gestiftet - jetzt mit 7 (!) Brutwaben plus DR.


    M.E. eine Frage der Genetik. Da bei mir die Kö's i.d.R. 4 Jahre WV führen, kann ich nicht von Schwäche vor dem letzten LJ sprechen, im Gegenteil: ältere Semester zeigen öfter im 3. Jahr, was sie so drauf haben.


    Bez. Schwarmtrieb ist die Schwarmlust älterer Königinnen m. E. auch so eine Imkermär...

    OK, dann werde ich mal schauen wann ich den Boden gegen einen anderen tauschen kann. Am besten Abends, oder ?

    Ich halte die Völker ausschließlich mit Hochböden und habe immer mind. 3 verschiedene "Linien" am Stand. Da baut keine unter den Rähmchen, wenn oben ausreichend Platz und Baugeschäft ist.


    Mit der Höhenreduktion im Boden ohne Erweiterung im HR schaffst andere Probleme...

    Dabei ist mir bei einem Volk aufgefallen dass die viel Wildbau betreiben, vor allem unter den Rähmchen. Vermute das liegt an den alten hohen Boden, hier wird auch quer unter den Rähmcen gebaut.

    Nein, wo sollen sie denn bauen, wenn kein Platz dazu vorhanden ?


    Da ich etwas spät dran bin den Drohnenrahmen zu geben

    Das ist die erste Maßnahme und gleichzeitig den nächsten Honigraum mit MW oder Anfangsstreifen und ein bis zwei ausgebauten Waben mittig. Dann verlagert sich das Baugeschäft dorthin und in den Baurahmen.


    Je nach Wildbaumenge - kostet Honig, weil vergeudete Energie...

    wie lange nach dem Separieren der Brut wartest du, bis du die neue Kö' zusetzt?

    Die ziehen sich eine Neue nach, was aufgrund der suboptimalen Bienenmasse nicht besonders gut ist. Insofern wie üblich nach 9 Tgn. alle Weiselzellen brechen und neue Kö' im Käfig zusetzen. Man kann vorher mit OXS behandeln, ggf. 5 - 6 Tg. später erneut, so dass die Milbenlast substanziell reduziert ist. Bis dahin ist die neu angelegte Brut noch nicht verdeckelt.

    Zum Transfer auf ein anderes Beutenmaß habe ich mehrfach quasi TBE im FJ gemacht - geht problemlos. Zeitpunkt zur Obstblüte halte ich für ideal. Alles auf MW oder Anfangsstreifen abschütteln, die Brut entweder über ASG auslaufen lassen oder separieren. Gebaut wird bei guter Tracht mit hoher Motivation - nach ca. 2 Wochen alles mit Brut gefüllt. Hilfreich ist eine oder zwei volle FW für Regentage. Sommerhonig bringen die dann auch noch.


    Ich würde die Brut sammeln und separat auslaufen lassen. Die kann man dann noch behandeln und ggf. verteilen oder eine neue Kö' zusetzen...


    Viel Erfolg!


    Rainer

    Geht aber auch ganz ohne Fliegengitter. Einfach überm ASG reicht meistens.

    Habe mit der Methode auch sehr gute Ergebnisse / Königinnen erzielt und v.a.D. es ist schnell und einfach machbar.

    In solch einer überschaubaren Bienenmasse sollte man die Kö' finden können; mehrfach durchsehen.


    D. W. Soll es ja wärmer werden...

    Dann sollten Stifte auffindbar sein, wenn die Annahme "zu kalt" stimmt. Und dann sieht man ja, was sich entwickelt.


    Abschütteln, falls drohnenbrütig, in gut 30 m Entfernung vom Stand; so kenne ich das.