Beiträge von beemax

    Sollte eher heißen: Bienen verwenden lieber frischen Pollen.

    Beim Schied setzen konnte ich bereiche Entdecken in denen die Bienen Pollen und Bienenbrot abbauen.

    So wird ein Schuh daraus! Ist nix da, wird genommen, was man findet: Eiweiß/Fettkörper im Abdomen > frischer Pollen > Pollen mit Nektar/Honig. Das Brutgeschäft hat jetzt Priorität.

    Heute habe ich mir nach Neuaufstellung den Mickerling angesehen: Nur noch ganz wenig Bienen, da gab's wohl Klopperei ...


    Aber - Kö' (gelb) gefunden; bestiftet hat sie einen kleinen Bereich; Futter ist ausreichend vorhanden.


    Jetzt erst einmal in Ruhe einsam stehen lassen und Finger weg bis Ende März.


    Hoffen wir das Beste!

    Die Völker, die Anzeichen der Ruhr zeigen, haben alle eines gemeinsam: Sie wurden im Oktober mit einer OXS-Blockbehandlung zu sehr gestört.

    Vorsicht mit solchen vermeintlichen Kausalitäten. Ich habe des öfteren bis in den Nov. hinein blockbehandelt und keinerlei Auffälligkeiten im folgenden FJ registriert. Es

    drängt sich zwar auf, weil das das einzige gemeinsame Merkmal ist, aber wie sieht's z. B. mit der Abstammung aus ?


    Hast ja jetzt richtig gehandelt - ich wünsche, dass sie wieder in Gang kommen!


    Beste Grüße


    Rainer

    Bei Räuberei versuchen die fremden Bienen überall in die Kiste zu kommen, testen also jede Ritze an der Beute.

    Habe einen Schwächling, der ganz gut die letzten Monate überstanden hat (sitzt auf 2 Wb. DD). Die letzten Tage mit geschäftigen Flugaktivitäten hat er gut überstanden, jedoch heute sind sie über ihn hergefallen...


    Jetzt erst mal die Kiste verschlossen und morgen wird er verstellt. Gegen die Übermacht hat der Mickerling momentan keine Chance.


    Man erkennt das Geschehen im Inneren auf der Windel: Vor Tagen nur unter dem Bienensitz braunes/weißes Gemüll; jetzt auf der gesamten Breite und Tiefe abgeschrotete Wachsdeckel zu finden. Sie haben sich halt bedient....

    Dabei ist ein dicht bewachsenes Staudenbeet noch viel pflegeleichter.

    ...

    Mit einem automatisierten Gießer muss ich mein Staudenbeet nur im Frühjahr einmal verkabeln und da ggf. etwas von den "nicht angepflanzten/erwünschten Pflanzen" entfernen. Dann wuchert es den Sommer über so zu, dass nix anderes durchkommt...

    ...

    Die angestrebten 30% Biofläche aus dem bayrischen Volksbegehren überschreite ich seit Jahren jedenfalls locker und sogar schon länger als ich Bienen halte.

    Das ist eben eine Frage des Wissens-/Wollens:

    Es kommt immer auf den Gärtner / die Gärtnerin an.

    Es kommt immer auf den Gärtner / die Gärtnerin an. Nur, was ich an "modernen" Schottergärten bisher sah, war bar jeglicher von Dir erwähnten Blühpflanzen oder Strinpflanzenarrengements. Man erkennt den Zweck: pflegeleicht muss es sein!


    Wer will es den so vielbeschäftigten Besitzern verdenken ? ...

    Ich habe eine Kiste, da sind jetzt in den letzten 6Tagen 116 Milben gefallen, alles dunkle Exemplare.

    Das Volk selber sieht aber gut aus ....

    Bienenmasse scheint auch ok.


    Mich machen die ratlos.

    ... sollten sie nicht. Ich betrachte das als "Restmilbenfall", der von den Putzaktionen stammt. Ich habe über den Winter länger beobachtet, systematisch gezählt und dokumentiert. Die Zahlen lagen zwischen 0 und 1 / Tag.


    Es fällt auf, dass um den Reinigungsflug und danach ein erhöhter Milbenfall zu verzeichnen ist. Wo soll der herkommen außer vom Putzen...

    Nachsatz: Zurzeit finden wohl fast überall die Reinigungsflüge statt. Der Bien macht "Frühjahrsputz" - bei mir finde ich auch bis > 30 Milben auf der Windel an einem Tag. Das ist kein Grund in Panik zu geraten...

    Aus imkerlicher Sicht ist das wünschenswert. Ich rege mich über derartige moderne Gärten auch immer auf.


    Ebenso könnte man auch "empfehlen", sog. Unkraut (schon bei der Definition wird's problematisch!) nur noch händisch zu entfernen, statt totzuspritzen oder abzuflämmen.


    Eine Gängelei, auch im Sinne einer vermeintlich "guten Sache", halte ich für intolerant.


    Was wird möglicherweise erreicht ?

    Statt Schotter macht man dann Rasen, der wöchentlich per Hand oder täglich automatisch gemäht wird. Da blüht auch nix.


    Es kommt m. E. vielmehr darauf an, was in der "Fläche" passiert, wie die Städte, Kreise, Länder die Landschaft gestalten. Da agieren viele Interessenverbände (von Agrar- über Naturschutz- bis hin zu Aktivisten, die es nur gut meinen, jedoch die Zusammenhänge nicht überblicken).


    Und wenn die Landwirte zwischen Baum und Borke agieren, um zu überleben, haben sie einfach kaum die Freiheit, sich der Gesamtheit des Geschehens zu widmen. Wobei - auch hier findet ein Umdenken statt; das sind ja auch Menschen mit Sachverstand.


    Die paar Gärtchen mit Schotter - daran verhungert die Biene m.E. nicht. Vielmehr muss man aufpassen, dass ob solcher "Feigenblatt Aktionen" nicht das Wesentliche kaschiert wird.


    Meine Meinung


    Rainer

    Habe mal einen Versuch mit letztjährige FJ Honig gemacht und einen Teil noch flüssig 1 Woche bei -18 °C eingefroren und danach bei RT auftauen lassen. Nach der Prozedur war er noch lange Zeit (Wochen) unbeeindruckt, sprich flüssig, dann aber relativ schnell fest.


    So ist das kein gutes Verfahren... Ich suche da noch nach einem stabilen Prozedere.


    Die Restkristallisation bei ca. 5 - 6 °C im Kühlschrank könnte eine Lösung sein. Wenn ich Dich richtig verstehe, wird aber vorher mit feincremigem Honig geimpft.


    Beste Grüße


    Rainer