Beiträge von beemax

    Wenn ein Volk etwas "griffiger" ist, sonst aber völlig o.k., arbeite ich mit Schleier. Merkt man ja schon beim Öffnen, wenn alles hochfliegt...


    Werde ich immer wieder angeflogen, ist das Volk markiert. Wenn das 3 - 4 mal nacheinander so ist und sich immer wieder zeigt, wird umgeweiselt. Nicht sofort, jedoch am Ende der Saison, falls sie nicht andere herausragende Merkmale aufweisen, z. B. wenig Milbenfall oder sehr gute Honigleistung.

    Die Drohnen solcher Völker werden ausnahmsweise vor Schlupf geschnitten.


    Mittlerweile kennt man ja seine Pappenheimer...

    Gepanschter Honig würde unter diese Regelung fallen, sofern man das Strecken zugäbe :S.


    Abgesehen von der Unsinnigkeit von "Ampeln" im Lebensmittelbereich


    (selbst die bereits existierenden Nährwertangaben führen bei vielen nicht zur Beachtung; die "Ampeln" ersparen ggf. das Lesen)


    ...würde eine natürliche Vollzuckernahrung mit enzymatischen Zusätzen und Mineralien kaum sinnhaft eingestuft werden können.


    Der Mensch ist, was er isst oder wie Paracelsus schon anmerkte: "die Dosis macht das Gift".

    Bei einzargiger Betriebsweise ist das Füttern eine kleine Kunst, aber nichts Besonderes, wenn man beachtet, dass immer kleine Mengen nach und nach gegeben werden. Die genannten 6 kg (was ? - Zucker, Sirup ??) in drei Portionen hätten ein Einlagern im BN vermutlich verhindert. Nun müssen die Bienen das erst umtragen...

    Winter Bienen können sie noch aufziehen - schau mal in einer Woche rein.

    Wird die Menge der AS eigentlich tatsächlich ausschließlich über den Raum bestimmt, in dem sie benutzt wird (also hier z.B. Dadant) oder hängt es auch von der Bienenmenge ab?

    Die AS-Menge wird durch den zu bedampfenden Raum, die dort herrschende Temperatur und die AS-Konzentration bestimmt. Dies wird der Einfachheit halber über Wabengassen eingeschätzt. Es gibt unzählige Diskussionen zu dem Thema hier im Forum, z.B.


    Sorge um einen Ableger


    Die entscheidende Größe für die AS-Verdampfung ist deren Dampfdruck. Der wird bestimmt einerseits durch die Komponenten AS und Wasser und andererseits durch die Temperatur. Daraus folgt dann auch, dass 85 %ige AS bei gleicher Temperatur eine höhere Menge an AS in die Stockluft abgibt als 60 %ige AS. Bei Langzeitverdampfern muss die zu verdunstende AS-Menge sehr genau über die Dochtgröße eingestellt werden, in der Hoffnung, dass die Temperatur im Bienenstock konstant bleibt.


    Aufgrund der recht empirischen Anwendung von AS, ohne exakt die therapeutische Breite zu kennen (d.i. die Konzentration, ab wann AS schädlich auf die Milben wirkt bis zur höchsten Konzentration, ab wann AS Bienen schädigt), verwende ich sie nicht mehr - und das mit Erfolg !


    Beste Grüße


    Rainer

    Das bewirkt einen weißen Rücken der Sammlerinnen, keinen gelben Fleck am Kopf.


    Es gibt jetzt viele gelbblühende Pflanzen: Dahlien, Besenheide, wilder Wein, Sonnenauge, Sonnenbraut usw.


    Den gelben Fleck kann ich leider nicht exakt zuordnen.

    und dazu nich der Bienenschaden, das ganze ist nichts anderes als normale Ox Lösung mit ein wenig AS und Oxlösung ist für Bienen doch recht schädlich, v.a. bei mehefachanwendung

    ist das so?

    Ich würde dem zustimmen. Solche Produkte nennt man "line extensions" schon erprobter, etablierter Produkte. Käme bei mir nicht in die Völker...

    Bevor ich jetzt die zweite Fütterung mit rund 15l mache, wollte ich die erste Behandlung mit Ameisensäure durchführen. Behandlung ist aber nur sinnvoll wenn das Volk auf maximal 2 Zargen sitzt.

    Hätte, hätte,... Jetzt ist es nun einmal so - Völker auf 3 Za-Zargen und den leeren, nach Honig duftenden HR obenauf und alle Biens sind hinter dem Duft her.


    Hier kann m. E. eine wohldosierte OX-Behandlung helfen (Sublimation). Machst es in Frankreich, da ist es nicht verboten :wink:. Ins Flugloch ca. 3 - 5 Minuten und das je nach Milbenfall wiederholen.


    Ich würde die oberste Zarge (ehemaliger HR) mittels Bienenflucht entfernen. Das geht sicher deutlich einfacher. Und im FJ kann man den unteren BR gut entnehmen. Flexibilität ist gefragt.


    Viel Erfolg!

    Gute Zeit für Umzug aus eigener Erfahrung ist Ende Februar nach dem Reinigungsflug. Im geschlossenen Kastenwagen ist es auch eher wärmer als am Stand um diese Zeit. Die Kisten sind ein bisschen leichter und die Wintertraube ist eher locker besetzt. Vielleicht kannst Du die Kästen etwas länger stehen lassen - es passiert ja nichts, außer ggf. Reinigungsflug; das muss man vorher erklären.


    Viel Erfolg!

    Aber wenn ich nur pauschal behandle fallen mir diese Ausreißer nach oben sowie nach unten nicht auf.

    Pauschal ist selbst bei großen Völkerzahlen nicht nützlich. Jeder der/die Bienen hält, sollte seine Völker gut kennen. Überraschungen gibt's ohnehin reichlich, jedoch weiß ich, welche "Linien" viel und welche weniger Befall aufweist. Das Merkmal "Varroabelastung" wird bei mir nach jeder Saison wie 3 weitere grundsätzlich gg. den Standdurchschnitt ermittelt.

    Vor ein paar Jahren hatte sich unser Verein auch eine "Zuchtkönigin" "gegönnt". Das Volk stand dann beim Vereinsvorsitzenden und hat in 2 Jahren nicht einen Umlarvlöffel gesehen.

    Das ist wirklich krass ! Es bildet jedoch durchaus die Realität ab, kenne ich ähnlich. In vielen Vereinen "macht einer die Königinnen" und alle übernehmen. Sie sollten auf keinen Fall teuer sein - sehr kurz gesprungen. Eine solide Arbeit sollte ihren fairen Preis haben.

    auf der anderen Seite gibt es Züchter die ohne öffentliches Pedigree ihre VSH-Bienen bewerben und unter die Leute bringen wollen.

    Da stimme ich Dir zu - das ist schon fast Täuschung, wenn dahinter nicht eine solide Dokumentation und erst recht Zucht und Selektion steht. Solche Zeitgenossen tragen dazu bei, dass die ernstgemeinten Bemühungen eben nicht ernst genommen werden. Da muss man ja nicht kaufen.

    Seriös ist, was zwei Vertragspartner miteinander vereinbaren und gemäß Vertragsinhalt realisieren.


    Wieviel Arbeit in einer 100 % VSH-Königin steckt, die ein 10-jähriges "pedigree" besitzt, das diverse SDI's verschiedener Herkünfte aufweist, sollte nicht unterschätzt werden. Da wurde viel Aufwand betrieben, auf langjährige Selektionen zurückgegriffen und kombiniert, um die evolutionäre Nische zu etablieren und ich verbeuge mich vor den Leuten, die direkt oder indirekt dazu beigetragen haben; viele wohl auch ehrenamtlich.


    Was man damit macht, ist eine andere Frage. Einweiseln, hinstellen und Honig ernten dürfte Perlen vor die Säue geworfen sein. Davon die Drohnen zur künstl. Besamung von Jungköniginnen aus anderen VSH-Linien nutzen, könnte durchaus Sinn haben und sich in einer milbenarmen Imkerei abbilden.


    Versuch macht kluch...

    Klingt das ok oder isses zuviel Geigelei? Hätte für mich den Vorteil, dass ich kein neues Material kaufen muss und im Standmaß bleiben kann.

    Ehrliche Meinung ? - ist Geigelei: Winterbehandlung des unteren Volkes ? Auswinterung dann wie ?


    Empfehlung: Kauf' die notwendige Ausrüstung; ein gutes Volk hat das Recht auf eine eigene ordentliche Behausung.