Beiträge von HaroldBerlin

    Bienenfluchten funktionmieren bei mir nur dann gut, wenn Platz und "Duft" unter der Flucht ist...

    Also ordentlich legende Königin oder ausgeschleuderte Honigwaben.


    So hattest Du unten nur eine Königin ohne Hofstaat, das Ausfressen dauert dadurch auch länger...

    Knöchelhohe Sicherheitsschuhe! Habe ich mir auf der Baustelle angewöhnt, als der Nagel im Balken nicht nur durch die Sohle, sondern gleich oben wieder aus dem Fuß raus kam.... Hohe Stiefel wie bei der Feuerwehr, Bundeswehr, dem THW oder auch mal dem DRK sind eigentlich noch besser, habe ich aber aktuell keine. Und im Sommer sind mir die auch etwas warm...

    Ich wandere, stehe immer mal auf unbekannten Untergrund, oder auch einer Leiter, da ist kein Platz für leichtes, gar rutschiges oder nicht schützendes Schuhwerk.

    Wie lange brauchen die Bienen normalerweise bis sie die neue Kö freigefressen haben ?


    PS: die Variante mit dem Schnapps Duft war mir doch zu heikel. ;)

    Wenn Du den Käfig zum Ausfressen rein gegeben hast, dann wird die Königin normalerweise über Nacht frei gefressen, neuer Futterteig vorausgesetzt. Dauert es länger, tut das der Königin nicht gut, daher morgen kontrollieren und leeren Käfig entnehmen, Waben zusammenrücken, aber keine Wabe ziehen, den Eingriff auf das kürzeste beschränken!! Möglichst ohne Störung... - dann >= 10 Tage nicht aufmachen...

    Ich gehe auch davon aus, 24 Stunden, ich kontrolliere das aber nicht mehr! Das Risiko, die Bienen mit einer gerade eben erst freigefressenen oder aussteigenden Königin zu stören, ist mir zu hoch,. Ich lasse die Beuten daher mindestens eine oder zwei Wochen zu udn schaue nur auf das Flugloch - dann kann ich bei einer Kontrolle auch gleich sehen, ob sie was taugt und schon legt.

    Ich gehe davon aus - habe im Winter nicht regelmäßig gewogen - dass die zwischen Herbst und Frühjahr nicht so viel verbraucht haben, wie sonst, weil es milder war und die Tracht recht früh einsetzte.

    Hallo Jens,

    Gibt es eine Art Art pauschal Annahme für die Futtermenge, die ein Bienenvolk benötigt.

    Pauschal trifft manchmal, geht aber auch oft daneben. Woher soll denn der Imker - oder auch die Bienen - wissen, wie der Winter nun wird? Vor allem, wie sein Ende wird, denn mit der ersten Brut wird am meisten verbraucht. Die meisten Völker verhungern im Frühjahr, nicht im Herbst. Oder wie lange wir dieses Jahr einfüttern können?


    Drei Punkte:

    1. Volle Futterwaben im Frühjahr bringen kein Volk um - und auch den Imker nicht.
    2. In den letzten trockenen Sommern musste man schon früher auf- und öfters auch mal nachfüttern.
    3. Nervös wirst Du, wenn das Futter knapp wird. Im März kannst Du vielleicht notfüttern, im Dezember wird das viel schlechter gelingen - und die Hängepartie ist noch länger. Warum? Bei ca 1 Euro pro Kilo Futter???

    Gibt es eine Art Art pauschal Annahme für die Futtermenge, die Voraussetzung für mich ist jetzt auch erstmal, 20 % mehr Futter drin zu haben. Ein paar Futterwaben für die Ableger nächstes Jahr sollten rausspringen.

    Das wäre noch ein Punkt, Du weißt ja schon, dass Du mehr drinhaben willst - und im nächsten Jahr Verwendung für Restwaben hast. Ich führe auf Zander, im Sommer mit einem Brutraum, zur Auffütterung kommt das Absperrgitter raus und sie bekommen ca. 18- 24 Kilo Futter in mehreren Schüben. Ich hatte mehrfach Probleme, dass sie am Ende das Futter nicht mehr gut abnahmen, seitdem füttere ich eher zügig und eher früher ein.

    Nach diesem warmen Winter hatte ich viel Futter übrig, was für mich kein Problem ist.

    In Hellersdorf duften - trotz kühl-trübem Wetter - in dieser Woche noch die ganz späten Linden... Ob noch Tracht reinkommt, kann ich aber nicht beurteilen!

    Das ist ein typischer Verlauf:

    Nein, nicht IN die Kunstschwarmkiste sprühen.

    Aber als Schwarm in der Schwarmkiste sprüht man nicht.

    Das tut man nicht, so einen Klumpen Bienen mit etwas anderm zu besprühen, als mit Wasser.
    Sprühbehandlung findet auf der Wabe statt.

    Hallo Gerd,

    Oxalsäure wird niedriger dosiert 2–4 ml pro Wabenseite (Zander/DN), entsprechend der Fläche bei Großwaben mehr. Auch hier gilt, mit feinem Schleier arbeiten und die Bienen nicht nass machen.

    wieviel Sprühstösse, oder ml. soll ich in die Kiste mit Bienen geben? Leider steht auf der MS-Flasche dazu nix.

    ich nehme für einen KS die Bienen von etwa 20 Waben, dass sind dann gut 2kg Bienen. Bei 5ml je Wabenseite wären das 20x2x5= 200 ml. in die Kiste? Auf die Waben kann ich ja nicht sprühen, da ich diese noch abschleudern will.


    Hallo Gerd,

    niemand wird Dir eine Dosierung für ein Säurebad eines Schwarms in einer Kiste geben können/wollen, weil das hier wohl nur wenige gut finden oder machen. Beharrliches Weiterfragen am Kern der Antworten vorbei (Wabe/Kiste) führt dann auch zu keiner besseren Lösung.


    Keine Säure in die Schwarmkiste - Bienen auf der WABE besprühen. Gibt es viele gute Argumente dafür, die aber hier aber nicht gehört werden.

    Hatte ich mal als Nachbau aus der Bucht getestet - passt für mich gar nicht. Das Teil war viel dicker/gröber als ich es erwartet hatte, der "Rechen" recht schmal. Die "Klinge" zu abstützen hat nie so recht funktioniert, gerne auch mal die Deckel angerupft oder eingedrückt und die recht groben "Nadeln" haben viel zerpflückt. Auch war immer mal wieder mein Arm oder die Hand im Blickweg, so dass das Führen nicht einfacher wurde. Das mag alles mit Übung auch noch besser werden, aber mit meiner feingeschnittenen gekröpften Entdeckelungsgabel bin ich da viel feinfühliger und auch leicht unebene Waben machen (mir) weniger Probleme.

    Ich würde die "vereinsamten Flugbienen" von vorneheeirn vermeiden, statt sie mühsam einzusammeln.

    Wenn die Standorte mehr als 3 Kilometer auseinander liegen, würde ich das "über Kreuz" tauschen.

    Ich stelle Völker allerdings auch nicht in den Keller, wenn ich umweisel, von daher gibt es da auch kein Problem. Das würde ich nur mit (Kunst-)Schwärmen machen...


    Bei Waderungen bin ich mitten in der Nacht bei Dunkelheit vor Ort, sprühe Wasser, damit auch die letzten Bienen ins Flugloch klettern und verschließe erst dann. Musst sie dann halt am nächsten Morgen früh wegtragen...

    Der CO2 Gehalt in der Luft ist stetig gestiegen. Durch steigenden CO2 Gehalt, sinkt der Proteingehalt im Pollen.

    Bei diesem ganzen Absatz habe ich gedacht, ich lese einen Bernhard H. Vortrag?!

    Gibt es für die These "Mehr CO2 Gehalt = weniger Protein im Pollen" denn eine wissenschaftliche Untersuchung, die das untermauert? Mich interessiert das wirklich und ich weiss es schlichtweg nicht.

    Zu finden unter anderem hier: http://www.klimaretter.info/fo…entration-setzt-bienen-zu


    Der Link zum "Original"

    Rising atmospheric CO2 is reducing the protein concentration of a floral pollen source essential for North American bees


    Oder hier: Pflanzen-enthalten-weniger-Eiweiss.html

    1. Navi misst Strassenverlauf, Biene fliegt eher direkt. Auf einer Karte im Internet lässt sich das direkt ausmessen. Es gibt auch kleine Programme/Webseiten, die einen beliebigen Flugkreis um einen Standort anzeigen können.

    2. 1,3 km sind nicht viel.

    3. Bienen können bis zu 5 Kilometer im Umkreis sammeln, da wird es dann „ineffektiv“.

    4. Wenn es nicht richtig kräftig Tracht gibt, können natürlich auch 2 Kilometer zu viel sein, um einen guten Eintrag zu erzielen.

    Nachtrag: nur zum Anwandern würde ich es aber nicht tun, die kurze Strecke ist nicht hinderlich für die Bienen, da dürfte es kaum Unterschiede geben!✌️0

    Bei den HR kommt gerade einfach nicht viel rein. Ich dachte es wäre vielleicht ein Versuch wert, direkt am Feld zu stehen. Aber ich hab keinerlei Erfahrung mit wandern,daher bin sehr dankbar über Erfahrungen was das angeht.

    Wenn du sagst das lohnt nicht, dann sollte ich wohl nochmal drüber nachdenken.

    Bei nicht mal anderthalb Kilometern sollten die das leicht von selbst befliegen... oder es honigt nicht stark genug, weil es zu trocken ist, dann bringt das Anwandern auch nichts.