Beiträge von HaroldBerlin

    Worin unterscheiden sich für Dich denn die Neutralgläser vom DIB-Glas bezüglich Nachhaltigkeit? Wiederverwenden kannst Du beide und das Deckelhandling ist auch dasselbe.

    Ich bin zwar nicht der direkte Adressat, aber ich sehe - rein was die Wiederverwertung angeht - da noch einen großen Vorteil beim DIB-Glas: Der Deckel ist deutlich dicker und wohl auch "zäher". Da hatte ich noch nie abgelitterte Ränder oder gesprungene Kanten bei Rückgaben, die ich weitergebe. Das kommt bei den Neutralglasdeckeln schon mal vor, vor allem wenn sie fallen. Dann haben sie aber zu 99% noch das Glasgewinde geschützt... Ob die immer zu ersetzende folierte Deckeleinlage bei DIB-Glas (verpflichtend, habe ich aber auch schon ohne gesehen) das aufwiegt oder wieder umkehrt, kann ich nicht sagen. Ohne spare ich mir Arbeit und Müll...

    Ich habe daher mal einige lose Neutraldeckel gekauft und ersetze dann bei Zerstörung, aber nicht, wenn sie nur matt oder leicht zerkratzt sind.


    100-prozentiges Recycling gibt es auch beim Glas-Anteil nicht, vor allem, wenn mal wieder jemand Keramik oder Fensterglas in die Container stopft - und kleinere Scherben gehen bei mir wegen der erlebten Verletzungsgefahr in den Restmüll.


    Ich denke, dass gerade ein Pfandsystem viel mehr zur besseren Wiederverwertung beiträgt als alles andere...


    In Bügelgläsern gibt es Hoing zum Beispiel auch in Polen, unten grob kristallisiert und oben flüssige Phase - oder bei uns beim Discunter im Großgebinde, dann oft zum Schleuderpreis. Reinigung mühsam + Gummi + hohe Anschaffungskosten sähe ich auch als kritisch an, bist natürlich "unverwechselbar". Die verzinkten Bügel laufen im Geschirrspüler sofort durnkelgaru an oder bilden sogar weiße Pusteln - und wo werden die meisten Kunden ihre Gläser spülen?

    Nein, im Supermarktregal steht neben dem Zucker für 1,29 €/kg der Sortenhonig noch immer für 7,99 €/kg. Ohne Sorte oder klar definierter geographischer Herkunft natürlich entsprechend günstiger.

    Ich habe vor dem ersten Markt dieser Saison keine Zeit für die Supermärkte gehabt - im Internet wurde die "Flotte-Lotte"-Flasvhe von der "Kurznase" in der allerbilligsten Sorte für ungefähr 10 Euro/Kilo, "Sabinvhen Irgendwas" - keinen Sorte, keine besondere Herkunft, wohl ein reiner Marketing-Name - mindestens für 13-14 Euro/Kilo ohne Versand angeboten. Und mit noch minderwertigerem Honig werde ich meinen Honig, lokal, Sorte und mit Wertschöpfungskette vor Ort und in diesem Jahr mindestens halbierter Ernte und auf dem mein Name steht, nicht vergleichen.

    Eigentlich müsste ich ja daher sogar noch mal deutlich höher liegen, als die industriellen Mitbewerber, dass wollte ich aber nicht in einem Schritt alles nachholen.

    "Bekannt sind mir das Bild von Immenlos und der Hinweis auf die Rührrichtung."


    Was fehlt dann noch? ;)

    Ein Bild einer Lösung, für die ich vielleicht nicht den kompletten Rühren neu bauen lassen muß.

    Hallo, Kauf doch einfach beim Siegerland fertige Flügel und befestige die am Rührwerk......

    Sind dass die die auch Geller führt? Die sind - laut Webesite von Geller - nur für dünnflüsssigen Honig geeignet...

    Hallo an alle Rührenden und Rührigen!


    Ich habe eine Bitte: Wer hat ein Bild von Rührflügeln, die etwas taugt und am besten auf Rundstäbe passen?


    Der Hintergrund: Der Rechen meines Rührwerks (ca. 60 - 80 Kilo) ist beim Metallbauer mit Herz für Imker, da beim Rühren immer eine deutliche "Schichtung" auftrat. Oben hell mit feiner Luft, unten dunkel, wie hier ja schon öfters beschrieben. Der Rührer bildet ein Rechteck, zentrale Welle, ganz außen zwei senkrechte Stäbe und vier Querstreben, alles aus Rundstahl. Nun sollenFlügel dran, die den Honig innen nach unten drücken und außen nach oben fördern. Schnecke wäre mir zu aufwendig und zu schlecht zu reinigen...


    Und da beginnen die Fragen, er möchte gerne eine Vorlage haben... Wie viele Flügel, wie steil, welche Fläche? Ich wollte den Honig ja nicht "kneten", feine Kristalle bekomme ich auch so, aber keine homogene Charge.


    Bekannt sind mir das Bild von Immenlos und der Hinweis auf die Rührrichtung.

    Dann lass das Wachs zu Mittelwänden umarbeiten und verkaufe diese, Mittelwände kosten bei uns, die rückstandsfreien, 28 Euro das Kilo

    LionBee hat recht: Nicht, dass ich es Deinem Kollegen nicht gönne, aber dann ist es für Kerzen einfach zu schade!

    Hallo Pilzvogel,


    Hallo ihr Lieben,


    ich wußte nicht das ich mit meiner Meinung (die ich hier und da auch wohl etwas zu vehement vertrete,

    Könnte sein! 8o

    Es geht mir nur um einen fairen, regionalen Marktpreis, die 7€ waren ein Beispiel würden aber bei uns gut passen.

    genau darum geht es hier, die Meinungen darüber, wie hoch der wo sein könnte, sind durchaus breit gestreut. Und da man (sich) dann schnell als "schlechter Kaufmann" dargestellt sieht oder fühlt, ist das nicht immer und für alle so nüchtern zu betrachten. Geht mir manchmal auch so, bin eher neidisch auf Preise jenseits von 7 Euro pro 500 Gramm bin, obwohl Berlin sicherlich nicht nur aus strukturschwachen Gebieten besteht...

    Die Meisten werden hier aber zustimmen, dass wir ein tolles, ressourcenschonendes und regionales Produkt haben, das sich jeder Konkurrenz stellen kann - und das man auch versuchen darf, kann und sollte(!), dass in einen "R.o.I.", also zurück fließende Investitionen umzusetzen. Da ist der Faden für die "inneren Diskussion" auch sehr hilfreich, weil er oftmals ganz andere Aspekte als die vertrauten in den Blick rückt...


    Aktuell hat endlich mal der Preis für den verramschten "Honig aus EU- und Nicht EU-Ländern" angezogen - leider natürlich auch die Kosten für Material noch viel mehr!

    Ich hatte "erst" letztes Jahr auf 6 Euro plus 0,50 Euro Pfand pro Glas angehoben, leider erst als es schon überfällig war. Angesichts der real für mich gestiegenen Kosten - alleine der Aufschlag beim Futter war höher als der größte Einzelumsatz im Jahr - muss ich aktuell in mich gehen und über eine weitere Erhöhung nachdenken, bevor die Wintersaison losgeht.

    Das große Problem für mich ist halt das ich als "NeuImker" ca. 1000€ pro Volk mit der Zeit ausgegeben habe. Das Hobby Imkern ist es mir allemal Wert. Habe ich aber die Möglichkeit davon wieder etwas über den Honigverkauf zurückzubekommen versuche ich hier auch mein Bestes, wie beim Imkern.

    Das geht hier vielen so und leider ist es schwer, die "Investitionsspirale" zu stoppen, wenn das Hobby so viel Spaß macht und auch noch so nützlich ist. Und da sind wir eben noch nicht einmal bei einem wie auch immer angesetzten Stundenlohn... Bei mir ist es über all die Jahre auch nur "Zuschuss", aber ich habe natürlich auch inzwischen eine Ausrüstung, die ihren Wert hat. Und viele tolle Kontakte und schöne Moment in der Natur und mit den Tieren und jede Menge wertvoller Zeit und Erholung und schmerzende Muskeln...

    Hallo Pilzvogel,

    Da stimme ich dir nicht zu.

    Ich finde diese Diskussion nicht albern.

    Hmmmm, nach abgezählt 581 Beiträgen in eine laufende Diskussion (und nicht die erste zu dem Thema in diesem Forum) einzusteigen und einfach mal in einem Rundumschlag alles abzutun und anscheinend nicht gelesen zu haben, wer schon alles was dazu beigetragen hat, ist dann..... "zeitfeffektiv"???

    Wenn ich das 500 g Glas für 5€ statt 8€ verkaufen muss da ein anderer regionaler Imker den Preis drückt

    Musst Du ja nicht. Weder kann er Dich zwingen noch der DIB noch der Einzelhandel... Du kannst zu jedem Preis verkaufen, zu dem Du möchtest. Der Einzelhandelsverkaufspreis "EVP" ist mit der DDR von uns gegangen...

    Wer das als albern abtut finde ich großkotzig, Punkt.

    Wer so etwas sagt, ist .....?

    Kalkulationsunterschiede von mehreren hundert Prozent? Auch eine unsinnige Phrase.

    Wir haben gleiche Materialpreise, Futterpreise, Behandlungsmittelpreise ect. +/- 20%.

    Phrasen sehe ich ich hier in anderen Beiträgen...

    Gerade Futterpreise sind oft sehr unterschiedlich, stelle ich immer wieder fest.

    Hallo Andi,

    Für welchen Preis verkauft ihr euer Wachs idR?

    Hab Preise im Internet für 12€ pro kg gefunden.

    Da mir der Preis zu niedrig ist (meine Arbeit, Aufwand für die Bienen) und ggf. kaufe ich dann wieder zu, verkauf ich kein Bienenwachs, weder zu kosmetischen noch zu Bastelzwecken. Da gibt es immer billiger Quellen im Internet... Habe da auch oft Anfragen, vorletztes Jahr ging eine Welle um, da selbst gemachte Wachstücher angesagt waren. Wenn es auch in die eigenen Völker kann, wäre es mir 15-20 Euro wert, quasi der "Wiederbeschaffungswert".


    Für nette Stammkunden ist es was anderes, der Aufwand aber hoch.

    Im übrigen gehts auch ums Auftauen vom Honig (Honig ist im Einer verschlossen). Dampf ist aber keine gute Idee bei sowas.

    Beim Auftauen tut es ein kleiner Heizlüfter, bei mir im hygienisch einwandfreien ausgedienten Kühlschrank.


    Beim Wabenschmelzen bleibt das zu kühl und u heikel, dass das Zeug an den Lüfter kommt. Da hat es schon seinen Grund, warum die Profigeräte auch Heizelemente aus Edelstahl und Sicherheitsschaltungen setzen. Mit Grillschlangen oder Ähnlichem gibt es Tipps für Deckelwachsschmelzer zum Selberbasteln, ich halte das für nicht ungefährlich!

    Etiketten aus Spuckiepapier/Nassklebe verwende ich durchaus auch, auch schon seit vielen Jahren. Da möchte ich allerdings weg von. Die halten einfach nicht gut genug.

    Tapetenkleister - habe mich hier auch bekehren lasen. Noch fester - teilweise sogar im Geschirrspüler und trotzdem nass ablösbar - klebt Gelatine, muss aber immer erwärmt werden

    Selbst zuschneiden ist auch keine Option. Oft versucht, aber die Kanten sehen nie so gut aus, als dass ich damit in Serie gehen möchte.

    Damit müssen meine Kunden leben, aber ja, das geht so wie Du es wünschst nur mit Profi-Maschinen. Und die haben Druckereien, was wegen der Kleinserien wieder keine Lösung ist.

    Allerdings haben (soweit ich mich eingelesen habe) alle Laserdrucker einen Druckrand, aus Sicherheitsgründen. Bei einem (nahezu) randlosen Drucken käme zu viel Toner als Abrieb, Streuung ins Gerät, so dass der Drucker über kurz oder lang geschädigt würde.

    DA sehe ich auch das Problem, wenn Du passende Bögen findest, auf denen die Etiketten schon ausgestanzt und mit "Lücke" sitzen. Wenn der Toner da von der Beschichtung abfällt, ist es schnell aus mit dem sauberen Druckbild.

    Ich hätte da - bei einem SB-Regal - auch allergrößte Bedenken!!!

    Schon am Stand hatte ich Menschen, die als Neukunden mit einem randvollen Einkaufstüte aller möglichen Formen von Honiggläsern unter anderem aus dem Supermarkt kamen - und im Brustton der Überzeugung "Ich möchte das Pfand" verlangten! Und auch nach kurzer Erklärung darauf beharrten.

    Ob es Verwirrtheit ("Es sind nicht meine Gläser, die sehen anders aus!"), mangelndes logisches Denken ("Ich habe nie Pfand für diese Gläser verlangt/bekommen" oder ich sage mal vorsichtig "Gewinnstreben" ("Ich kann Ihnen aber gerne Ihre leeren Gläser zur kostenlosen fachgerechten Entsorgung abnehmen, damit Sie die nicht weiter tragen müssen!") ist, da hilft nur höfliche - wegen der umstehenden Kunden - hartnäckige Ablehnung. Im Falle einer erreichbaren Kasse wären mit so einer Kundin die Tageseinnahmen futsch - oder im besten Falle nimmt sie allen Honig mit, da Du ja "... das ganze Pfand hast!"