Beiträge von HaroldBerlin

    Forumshonig aus Rom?

    Oder Honig von den Streithähnen im Indernet, 😂

    Na, Italien wäre mir bei aller Sympathie zu weit.... Hier, von den Mitstreitern aus den virtuellen Hallen. Kauf per Anzeige oder gar beim Händler wäre mir zu risikoreich.


    (Hast mich mit Enkenbach-Alsenborn getriggqert... Das Provinzkino gibt es ja immer noch!!!! Das wäre das einzige Kino, dass meinen Honig verkaufen dürfte - am besten zum passenden Honig-Film-Festival!)

    [...] Vermerke ich das ehrlicher Weise auf dem Etikett, oder überlasse ich es dem Käufer warum er einen regionalen Honig von einem Imker kauft, der laut Google Maps 550 km entfernt wohnt?


    Ach ja, Gott sagte nur: Homeoffice!

    Wo soll er denn sonst sein? Es ist Herbst - die Jahreszeit, in der ich die Pfalz öfter mal vermisse - und der Teufel wollte die ja damals nicht^^;)


    Zu Deiner Ausgangsfrage: Aus den Gesprächen mit meinen Kunden weiß ich, dass die Regionalität immer ein tolles Argument ist. Kollegin mit wirklich schicken Gläsern am gleichen Stadt, gekauft bei mir, obwohl noch Pfand dazu kam, „...weil die Bienen in der Nachbarstrasse stehen!“

    Da ich inzwischen auch in die Heide wandere, differenziere ich im Verkaufsgespräch immer, was genau aus der Straße, dem Umland und aus der Heide (150km) kommt. Da sich über Geschmack vortrefflich streiten lässt, habe ich den Eindruck, dass es vielen Kunden bei der Entscheidung „hilft“.
    Ich fände es aber auch gar nicht schlimm, Honig eines Kollegen auch so gekennzeichnet anzupreisen, wenn ich ungefähr weiß, wie er imkert oder „tickt“. Wenn er wie ich ein lokales Produkt mit Begeisterung herstellt, oder eben eins, das ich nicht als Sorte nicht erzeugen kann... Bestens!
    So lange Du da Deine Begeisterung damit „dazupackst“, wird da kaum jemand widerstehen können.


    Umgekehrt habe ich auch schon im Verein mit Mengen oder Sorten ausgeholfen, da blieb es natürlich regional.


    Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, „
    Forumshonig“ zur Abrundung des Angebotes anzubieten...

    Ich hoffe, Du bist gut vorangekommen. Ich hatte mir ja auch Spitzsieb mit Heizung besorgt und bin wirklich sehr zufrieden. Muss ja nicht wie Wasser durchlaufen... Bei mir hängt das Sieb im Dreibein und oben läuft es aus dem Abfüller nach - die Kamera schaut zu ( bin ja gerade nicht so mobil).

    Mit etwas Geduld geht da alles durch - kein Vergleich zum Gestümper im letzten Jahr, das war ja auch nur ein Vortest.

    Ich schreibe mir ja schon in zwei anderen Diskussionen die Finger wund. Mein Tipp wäre es wenigstens auf den dritten Stand zu verzichten!

    Anfahrt, Material, Unvorhergesehenes.... und as was man an Bienen, ausgebauten Waben, Schwarmzellen usw. braucht ist immer am anderen Stand. Drei Stände hatte ich nach acht Jahren...

    Ich habe den Eindruck, hier denkt mancher Imkerkollege/in, ich hätte die Auffassung, man könne mit dem Finger schnippsen und ZACK sei man erfolgreicher Nebenerwerbsimker. Probleme würde es wenige bis gar keine geben, die Welt ist rosa, man muss nur mehr Bienenvölker anschaffen und der Rest ginge von alleine. Vertrieb piepegal, Völker durch das Jahr führen, Varroabehandlung, Anschaffungskosten, Arbeitsaufwand, sich in die dann zwei neue Betriebsweisen einfinden, die richtige Schleudertechnik anschaffen, überhaupt erstmal Standorte für die Völker zu finden, alles kein Thema, das würde man so aus dem Ärmel schütteln können.


    Schade, in solch eine Schublade gesteckt zu werden.


    Hilfreich, zu fragen, was ich denn von der Imkerei die nächsten Jahre erwarten

    Lieber Matthias,


    wer hat das denn gesagt oder geschrieben? Viele, die in einer ähnlichen Situation wie Du Lehrgeld gezahlt haben oder zahlen, versuchen Dir recht offen und unter ihrem öffentlichen Namen zumTeil mit Link zur Homepage zu schildern, wo das Schwierigkeiten bereiten kann(!) Anders hat es auch niemand formuliert, alle Ratschläge waren entsprechend „gekennzeichnet“.

    Niemand verlangt, dass Du das annimmst. Aber Du wirkst gekränkt und verlangst, man müsse doch nachfragen und verstehen, dass Du das ohne die Erfahrungen und die Ausrüstung und vielen anderen Aspekte - die Du gar nicht geschildert hast - schon schaffst.

    Weißt Du, Du bist nur für Dich verantwortlich. Dann mach es doch! Viele hier werden sich mit Dir freuen, wenn alles klappt. Wenn nicht, werden wir es auch nicht erfahren.


    Freue Dich doch, dass sich andere die Mühe machen, Dir zu antworten und Dich so ein wenig unterstützen möchten.


    Mir sind wie vielen Anderen hier Punkte aufgefallen, an denen ich aus eigener Erfahrung dachte: „Hmmm...“ Zu hoch gegriffen, zu optimistisch gerechnet. Aber ich stelle für mich fest, die Diskussion wäre mir zu mühsam.

    Viel Erfolg!

    Und mit der zweitägigen Überwinterung werden Bienen, Nerven und Lager bzw. ausgebaute Waben geschont.

    Ja, wir Berliner haben schon auf den Klimawandel reagiert, die Bienen sammeln dann auch Glühwein oder höseln Puderzucker, der vom Stollen fällt...
    „sortiere NIEMALS durch“ war auch so was - doofe Autoverhunzug!!!


    Tut mir leid, ich werde im Leben kein Apfel-Freund mehr. SamsSingt oder mein Pc können das umL Löngen besser. Texte am Tablett mit dem angebissenen und dann verschämten (!!!!!) Apfel ist eine Folter und Notlösung, weil ich gerade liegen muss.

    Ich bin bei Euch! Gerade die Durchsichten empfinde ich - trotz vielleicht etwas höherer Bienendichte - als angenehmer. Und mit der zweitägigen Überwinterung werden Bienen, Nerven und Lager bzw. ausgebaute Waben geschont.
    Im Frühjahr sortiere ich die Rähmchen niemals durch, in Ausschmelzen, Brutraum und Honigraum und fülle mit Mittelwänden auf. Problemlose Annahme wenn nur eine ausgebaute Wabe dabei ist.
    Kein Wirbeln mit den Bruträumen oder Umhängen innerhalb von zwei Zargen. Wenn mich mal wieder der Hafer sticht, werde ich mal das Schieden ausprobieren...


    Doch, aber Honig war eigentlich in diesem Jahr immer gut nachgefragt.[...]

    Auf der anderen Seite ist nach der Saison wieder vor der Saison.[...]In der Saison

    muss man dann vom Lager in allen Bereichen aus dem vollen schöpfen

    können, sonst verzettelt man sich fix.

    Honig war dieses Jahr durchgehend gefragt - lag aber vielleicht bei mir auch eher daran, dass es die Nachfragespitzen bei Veranstaltungen nicht gab. Insgesamt daher eher mäßig, wenn die Berliner sich endlich mal am Schlüpper reißen, gibt es vielleicht doch noch einen kleinen maskierten Adventsmarkt, könnte ich gut gebrauchen.


    Zum Thema gut gefülltes Lager kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen!!!

    Die vollen Lager, die hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal in allen Bereichen: Genügend Beuten, genügend Nicot-Fütterer, genügend eingelötete Rähmchen, genügend Gläser, genügend Platz auf dem Hänger, genügend Stellplätze, genügend Hobbocks.... Irgendwas, nie alles zu gleich, hatte bisher immer mal geklemmt. So war es eine schöne, aufwendige aber runde Saison. Klar, mehr Honig und mehr Umsatz wäre auch möglich, aber so hab ich noch Ziele...


    Die Kunst wird es nun sein, im kommenden Jahr mit der gestiegenen Völkerzahl nicht unkontrolliert weiter zu wachsen, sondern in der aktuellen Ausbaustufe erstmal klar zu kommen und das Investment zu refinanzieren... Das wird mich auch noch so manche Überlegung kosten!

    Die Böden sind bei mir offen, ja. Was hat das mit dampfdiffusion zu tun? Weil der Dampf dann lieber unten raus fällt statt oben durch einen Deckel zu diffundieren?

    Weil durch die Fläche eine offenen Bodens (bei der Einfachbeute sicherlich 38x42 cm) so viel mehr Luft und Feuchtigkeit ausgestauscht wird, dass die Diffusion durch eine Sperrholzplatte bei den Temepraturunterschieden geradezu vernachlässigbar hoch ist.


    Vor knappen und unbedachten Rückfragen kann man ja auch mal kurz inne halten und nachdenken.... finde ich.

    Ich hoffe für den Raum östliche Berlins auch noch - bisher habe ich die ersten Felder allerdings nur halb in der Uckermark oder kurz vor Polen gesichtet. Wandere zwar jedes Jahr, bei gerade in der Schwarmzeit, sind das dann Entfernungen, die es für mich zeitlich in sich haben.

    Wie HaroldBerlin schreibt sind die Balken aus Edelstahl. Da war ich wohl etwas zu ungenau ;.)

    Online gibt es zwei Versionen: Die „Wissenschaftliche Waage XS“ hat zwei geteilte Edelstahl-Balken (2x U-Profil) mit dazwischen montierten Zellen. Die sollen genauer und besser kompensiert sein, darum habe ich mich dafür entschieden.


    Es gibt aber auch noch die „Stockwaage - Metal 3M“, da sind die Messezellen oben auf lange, im Querschnitt rechteckige Profile mit stark gerundeten Kanten montiert. Die sehen nach Aluminium aus, durch das geschlossene Profil können die sicher etwas mehr Last tragen...

    Ein kleiner Zwischenbericht vorn mir: Nach der Bestellung war die Waage am zweiten Tag da, das ist wirklich gut. Hatte zwischendrin zwei Nachfragen über den Chat gehabt, Versandkosten und Trackingnummer, lief sehr schnell und sehr hilfreich.


    Die Waage lag fertig montiert ein wenig lose im Karton, daneben das Gateway. Auspacken, Anleitung ist verständlich und nur ein wenig verbesserungswürdig.


    Waage läuft im wahrsten Sinne des Wortes „out of the Box“, also schon wenn man sie rausholt. Zwei Apps installiert, da ich ne eigene SIM habe, Gateway aufschrauben und SIM richtig einlegen, bei der Gelegenheit Akku gleich nachgeladen. Waage per gescanntem QR-Code einrichten, Intervall und APN einstellen....
    Und dann lief es gleich auf Anhieb!


    Die Waage wiegt nun meinen Sessel - passende Kufen im richtigen Abstand, und der Junior wird die Tage für wechselnde Belastungen sorgen.
    Bisher sind die Schwankungen der Werte marginal, natürlich driften hier im Innenraum die Temperaturen auch nicht so. Gateway und Waage haben das gleiche Gehäuse, mit Dichtung, mal sehen, wie gut das dicht bleibt.

    App selbsterklärend, Daten ablesbar. So ausgefuchst, wie ich das von der guten Konkurrenz kenne, ist es (noch) nicht, die Schwellen, wann ein Alarm kommt, sind wohl im Programm festgelegt. Eine SMS bei Gewichtsänderung über einer wählbaren Schwelle wäre da toll.

    Bisher nur zwei kleinere Kritikpunkte: Die Gehäuse muss man zum Laden aufschrauben, was ja beim Gateway mehrmals im Jahr anfallen soll - und das ist mit den kleinen Schrauben fummelig. Und die Platine das GSM-Gateways liegt einfach etwas lose im Gehäuse, da die Platine etwas zu klein für die Halterungen ist - könnte an einem geänderten Gehäuse liegen, wie ich eben las.

    Da kenn ich andere Lösungen, die besser, aber eben auch teurer sind.

    Waagebalken sind übrigens aus Edelstahl, nicht aus Alu.


    Ich werde die Waage wenn ich wieder fit bin einmal unter eine Beute packen und sie im Wetter testen. Und ich denke über eine von außen erreichbare Ladebuchse nach, einfach per Verlängerung in der Mini-USB-Buchse.


    Bisher also positiv, mein Fazit.

    Könnt ihr das mit den Druckereien und Stempeln, etc. vl wo anders weiterführen und zu den Etikettendesigns zurückkomen!

    Das hängt doch wohl zusammen.... Gestaltung der Etiketten ist ja nicht nur Optik, sondern auch die Nutzbarkeit. Und wie auch schon öfter im Faden angesprochen, die „Gesetzeskonformität“.

    Losnummer oder taggenaues MHD, das muss ja bedacht werden, wie man das unterbringt.


    Zur Not wie vorgeschlagen, per Hand. Darf halt nicht korrigiert oder überschrieben werden... Aber bitte nicht so ne schöne Etikette mit nem Handstempel verschandeln.

    Grüsse, Robert, der 2x im Jahr jeweils auf die Bedarfsmenge abgestimmt neue Etiketten bestellt und die paar Piepen auf den Glaspreis umlegt

    Das versteht und sehe ich auch so, aber wie löst Du das? Für jeden Hobbock eigene Etiketten mit Los-Nummer?

    Möchte mir auch ein größeres Meli zulegen.


    Frage mich wie stabil das Magatherm ist, wenn ich da einen 40 kg-Klumpen aus dem Hobbock reinfallenlasse...?

    Wenn es Dir hier keiner aus eigener Erfahrung sagen kann, würde ich nach den Betriebsferien bei Geller anrufen. Hatte ihn jetzt schon mehrmals selbst an der Leitung, mein Eindruck ist, dass er die Ware gut kennt und Dir keinen Quatsch erzählt. Ist der Megatherm denn nicht sogar von ihm angestossen/entworfen?