Beiträge von ImkerKonrad

    Hallo liebe Imker,


    ich bin nun auch auf den "Geschmack" gekommen, meine entnommenen Drohnenmaden sinnvoll als Lebensmittel zu verwerten.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Weiterverarbeitung der Drohnen zu Mehl? Ich möchte beispielsweise gerne Insektenburger zubereiten und da bietet sich Drohnenmehl bestimmt sehr gut an. Ist es überhaupt möglich, das Insektenmehl aus Drohnen herzustellen?



    Viele Grüße


    ImkerKonrad

    Hallo zusammen,


    ich habe meine Völker am Dienstag auf 4 bzw. 5 Waben Dadant US eingeengt. Rest der Waben hinter das Schied. Zur Weidenblüte, wenn das Wetter Flugaktivität zulässt, werde ich das Futter entnehmen und die erste Flachzarge über ASG aufsetzen!

    Endlich geht es wieder los:)


    Viele Grüße,

    Konrad

    Danke für die vielen hilfreichen Tipps! Ich werde mir mein Vorgehen genau überlegen und dann mithilfe Eurer Tipps die Blumenwiese anlegen, die den Bienen in den Trachtlücken hilft, aber auch für viele andere Organismen ökologisch sehr wertvoll ist!:p_flower01:
    Für mich ist die Verbesserung der Blütensituation eine wichtige Maßnahme und ein Muss für jeden Naturliebhaber, in welcher Art und Weise auch immer...:)


    Ein erfolgreiches Imkerjahr wünscht Euch
    ImkerKonrad

    rase hat vollkommen recht, wenn er Dir zur Silofolie rät. Die muß aber länger liegen bleiben. Die Kosten sind minimal, wenn Du Dir von den Bauern gebrauchte Folie holst und diese dann auf Deine Rechnung entsorgst. Die Folie muß gründlich überlappend ausgelegt und gründlich festgelegt werden.
    Oder eben Round Up. Das aber erst funktioniert wenn Blattgrün ausreichend vorhanden ist und dann brauchts auch noch Zeit, damit die Pflanzen absterben.
    Anschließend ist flach - höchstens 20 cm tief - zu fräsen, damit man hinterher - gerne tiefer, damit die Unkrautsaat in der Tiefe verschwindet - sauber pflügen kann.
    Mit dem Grubber krümeln und aussäen. Walzen ist wichtig.


    Ich werde mir die Behandlung mit der Silofolie mal durch den Kopf gehen lassen, ein halbes Jahr ausgelegt ist notwendig? Denn ich hatte eigentlich vor im Mai auszusähen...:)
    Ist es notwendig nach der Behandlung zu fräsen? Oder reicht es sofort zu pflügen und anschließend zu grubbern?


    Vielen Dank und Gruß
    ImkerKonrad

    Für Blühpflanzen darf der Standort nicht zu nährstoffreich sein, sonst nehmen Gräser und andere stickstoffliebende Pflanzen überhand.
    Entweder mit Sand ausmagern, oder über mehrere Jahre mähen und das Mähgut abtransportieren und nicht düngen.


    Die genauen Bedingungen des Bodens kenne ich nicht, jedoch ist er keinesfalls mager und ist auch nicht sandig, sondern schwer und nass... Düngung werde ich jedenfalls unterlassen.



    ImkerKonrad

    Hallo Rainer,


    ähnliche Erfahrungen habe ich bei meiner im letzten Jahr durchgeführten Aktion auf ca. 100m², jedoch ohne so eine gründliche Vorbereitung (Sieben etc.).
    Ich visiere auch das Ziel an, eine dem Klima und Boden angepasste Flora anzulegen, die sich im Laufe der Jahre selbst entwickelt und sich somit Arten durchsetzen, andere jedoch auch verdrängt werden. Gras wird mit Sicherheit wieder aufkeimen, das finde ich auch nicht schlimm, aber ich möchte zu Anfang möglichst beste Bedingungen zum Aufkeimen und Wachsen aller Wild- und Kulturarten schaffen, damit diese wenigstens ein gewisses Potenzial zur Etablierung besitzen.
    Der Boden der Soester Börde ist nass und nährstoffreich, ich denke vorerst gute Bedingungen für die Blumenwiese.
    Phacelia ist eine gute Idee, jedoch möchte ich mich nicht zu sehr mit der Blumenwiese befassen: Einmal sehr gründlich bearbeiten und somit beste Bedingungen schaffen, und diese dann mehr oder weniger sich selbst überlassen. (Kein Schnitt, da Stauden-Wintersteher ökologisch sehr wertvoll.)


    Viele Grüße
    Konrad

    Vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Silofolie ist eine gute Idee, aber lässt sich denke ich vorallem finanziell auf 1000m² schlecht umsetzen. RoundUp...!? :mad: Das versuche ich zu vermeiden...
    Die Saatgutmischung ist speziell für Nordwestdeutschland ausgelegt und verträgt sich mit unserem Lössboden recht gut. Ich habe diese Mischung schon einmal auf einem kleineren Stück ausgesät, jedoch spielte da das Wetter nicht wirklich mit und ein Teil der Samen keimte aufgrund von Trockenheit nicht...


    Ist denn Umpflügen tendenziell möglich? Auch hinsichtlich Silagebildung?


    Viele Grüße
    ImkerKonrad

    Hallo liebe Imker,


    ich habe vor, in diesem Jahr eine mehrjährige Blumenmischung (Blühende Landschaft, Rieger-Hofmann) auf eine ca. 1000m² große, ehemalige Weidefläche zu sähen.
    Diese Fläche wurde ca. 15-20 Jahre als Weidefläche genutzt und verfügt demnach über eine sehr dichte Gräserkultur, die sehr stark durchwurzelt ist. Seit ca. 5 Jahren ist diese Wiese unbenutzt, wurde jedoch einmal im Jahr gemäht und ist aktuell ca. 30cm hoch mit Gräsern bewachsen...
    Lässt sich die Wiese überhaupt "einfach" in dem festen, durchwurzelten Zustand umpflügen? Ich habe erfahren, dass sich, wenn Pflügen möglich ist, eine Silageschicht bildet und diese sich negativ auf das Pflanzenwachstum der späteren Blumenwiese auswirkt!?
    Zudem besteht sicherlich das Problem der Rekultivierung durch die Gräser... Schließlich sollte man ein ebenes, "unkrautfreies" bzw. gräserfreies Saatbett schaffen, damit sich eine langjährige Blumenwiese entwickeln kann.


    Nun zu meiner Frage:
    Wie lässt sich diese Wiese mit möglichst geringem Aufwand bearbeiten, sodass sich dort eine "blühende Landschaft" (Dauer min. 5 Jahre) etabliert?



    Schon einmal vielen Dank für Eure Antworten!


    Viele Grüße
    ImkerKonrad

    Hallo liebe Imker,


    in einem meiner Völker wurden, nachdem eine Königin aus unbekannten Gründen gestorben ist, Nachschaffungszellen gebaut, jedoch ist mir dann später aus dem Volk ein Schwarm abgegangen, obwohl noch keine Königin gelegt hatte. Nun, nach mehreren Wochen, stiftet immer noch keine Königin in dem Volk. Ich habe auch nach langem Suchen keine Königin in dem Volk entdeckt. Ich habe mich dazu entschieden, dem Volk eine Königin zuzusetzen: Sie wird in dem Zusetzkäfig gefüttert.
    Nun zu meiner Frage: Ist das Füttern der neuen Königin im Zusetzkäfig durch die am Käfig ansitzenden Bienen ein sicheres Zeichen der Annahme dieser Königin?


    Viele Grüße
    Konrad