Beiträge von Manuel91

    Mir drängte sich der Verdacht auf, dass der Etikettenhersteller seine Grafikabteilung etwas auslasten wollten. Jede Etikettenänderung kostet


    ja Geld.


    Gruss Joachim

    Ich musste sowieso eine Grafikleistung in Anspruch nehmen und dann kam der Vorschlag der Änderung des e. Also war es für mich kein Aufpreis.

    Aber dein Gedanke ist in der aktuellen Zeit echt naheliegend.

    Zum "e" möchte ich auch kurz etwas in den Raum werfen. Mein Etikettenhersteller hat mir vor 2 Wochen folgendes dazu geschrieben:


    "Aufgrund zunehmender Diskussionen bez. Nutzung des "e" (EWG-Zeichen) vor der Füllmenge haben wir kürzlich mit der Eichdirektion Nord/Kieler Eichamt Kontakt aufgenommen: Das "e" ist nicht falsch und kann genutzt werden, erfordert aber eine besondere und gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation des Wiegebuches seitens der Imker. Diese ist unseren Erfahrungen nach bei vielen Imkern nur selten gewährleistet. Des Weiteren muss Ihre eigene Waage in regelmäßigen Abständen geeicht werden und die Inhaltsmenge darf nur minimal von der angegebenen Grammzahl auf dem Etikett abweichen. Mit einerÄnderung von „e“ in „Inhalt“ vor der Gewichtsangabe sind Sie auf der sicheren Seite. Um Ihnen evtl. Unannehmlichkeiten mit der Kontrollbehörde zu ersparen, haben wir diese Anpassung ebenfalls vorgenommen."

    Ich finde Halbzargen interessant, weil 1. noch leichter, 2. gut kombinierbar mit dem bereits vorhandenen Material, wo ich nur je Ganzzarge ne Halbzarge ergänzen muss, um auf ne DNM 1,5 Kiste zu kommen, und ggf. zwei Halbe wieder für ganze Rähmchen nutzbar sind...

    Stylex

    Matthias hat mir aus dem Mund gesprochen...:thumbup:

    Sogar das füttern und die Ameisensäurebehandlung, auch mit dem Nassenheider Prof. wird in den Halbzargen zur Zufriedenheit erledigt.

    Genau das war vor ein paar Jahren auch mein Plan, den ich so auch in die Tat umgesetzt habe und damit auch eigentlich sehr zufrieden war.


    Mittlerweile hat sich für mich Folgendes als noch besser herausgestellt:

    Nachdem ich die 1,0er HR gegen Flachzargen ausgetauscht habe, habe ich mir doch 1,5er Zargen als Bruträume angeschafft.

    • 1,0er Zargen habe ich alle verkauft und mich über den Gewinn gefreut
    • die "freiwerdenden" Halbzargen werde ich je Volk 1 die ganze Saison über auf den Völkern lassen, um darin die AS-Behandlung mit dem Nassenheider Professional zu machen und um bei der Ernte unter der Bienenflucht etwas mehr Abstand zu bekommen, weil die Bienenflucht bei mir auf diesem Weg besser funktioniert
    • nach dem Abscheuern kann ich die HR außerdem direkt über Leerzarge zum Ausschlecken aufsetzen

    Nur so als Denkanstoß. Ich fande diesen Schritt (Verkauf der 1,0er Zargen) irgendwie befreiend :)

    Ich stand vor demselben Umbau wie du Rudi_W . Habe dieses Jahr auch noch DNM 1.0er Honigräume verwendet und parallel auch schon Flachzargen mit Mittelwänden ausbauen lassen. Nächste Saison verwende ich nur noch Flachzargen und freue mich schon sehr darauf :)


    Ich habe dieses Jahr manchen Völkern auch erst einen 1,0er HR gegeben und diese dann mit Flachzargen erweitert und manche Völker haben ausschließlich Flachzargen mit Mittelwänden bekommen. Hat beides gut funktioniert.

    Auch wenn ich die Dadant-Betriebsweise sehr befürworte und selbst auch keine Bienen oder Brutwaben (mehr) schröpfe, halte ich die Aussage „schröpfen = weniger Honigertrag“ für Quatsch.


    Vor ein paar Jahren habe ich auch auf 1 Brutraum DNM geimkert und dabei zur Ablegerbildung Brutwaben geschröpft. Mittlerweile fahre ich die Betriebsweise DNM 1,5 ohne zu schröpfen und muss sagen, dass ich, egal bei welcher Betriebsweise, meist Honigerträge um die 50kg hatte (je nach Trachtsituation). Dieses Jahr waren es sogar nur 35kg. Selbst bei 2 Bruträumen DNM habe ich vor vielen Jahren mal 70kg geerntet. Die Trachtsituation und das Wetter vor Ort spielen da denke ich die übergeordnete Rolle und der Einfluss des Schröpfens ist zu vernachlässigen.

    Ich hatte beim Baumarkt Hornb... dieses Kunststoffgitter gekauft:

    Quadratgewebe Maschenweite 0,5 cm (Meterware) 100 cm, grün


    und dann einfach mit der Schere passend zugeschnitten. Soll aufgrund des verwendeten Kunststoffs laut Beschreibung sehr beständig und unbedenklich für Mensch und Tier sein.



    Ich habe mittlerweile auch einiges an Futtermöglichkeiten durchprobiert und bin bei Kunststofffuttertaschen in doppelter Wabenbreite gelandet und damit wirklich sehr zufrieden. Hier mal mein Futtergeräte-Werdegang:

    • Eimer in Leerzarge mit trockenem Gras
    • Eimer in Leerzarge mit Korken, die dauernd abgeschrotet wurden
    • Futterzarge mit Lochblech/Gitter, was zu Stockflecken in der Zarge führte, weil die Bienen sie nicht sauberlecken konnten
    • Futterzarge ohne Lochblech mit „Bausperre“ als Schwimmhilfe führte trotzdem zu ersoffenen Bienen. Die Abstände zwischen den Holzbrettern waren glaube ich auch zu groß.
    • Futterzarge mit Glasschaumschottersteinen. War schon mal super, da man einfach Futter nachkippen kann, ohne dass Bienen ertränkt werden. Allerdings doch manchmal blöd, dort die Bienen herauszubekommen (Ja, meine Bienen meinen, sie müssten auch in der komplett saubergeleckten Zarge abhängen)
    • Futtertaschen mit Glasschaumschottersteinen: s. Futterzarge mit Glasschaumschottersteinen
    • Futtertasche mit Gewebegitter (Propolisgitter o.Ä.): für mich die beste Lösung.

    Ich kann bei den Futtertaschen einfach Futter nachkippen und habe keine ertränkte Bienen, da sie sehr einfach am Gitter nach oben laufen können. Die Fütterung ist notfalls auch bei sehr kalten Temperaturen möglich, da man die Tasche direkt an den Bienensitz hängen kann. Es ist so gut wie kein Lagerplatz nötig, weil sie stapelbar sind. Bisher habe ich sie nach der Einfütterung immer aus den Völkern genommen, aber vielleicht probiere ich es mal aus und lasse sie die ganze Saison drin. Scheint ja gut zu gehen.