Beiträge von Manuel91

    Da würde ich drauf wetten, dass noch keine 5% der Imker eine solche dichtgeschweißte Fuge an der Schleuder haben.

    Da kann ich mich ja wirklich glücklich schätzen zu den 5% zu gehören. Meine 4 Waben-Selbstwendeschleuder von Giordan hat keine Fuge, sondern die Behälterwand wurde mit dem Boden zusammengeschweißt, sodass dort ein geschlossener Übergang ist. Das hat mich damals beim Kauf zusammen mit dem schräg nach unten geneigten Ablaufhahn auch echt überzeugt. Also Augen auf beim Schleuderkauf für diejenigen, die noch vor der Kaufentscheidung einer Schleuder stehen. :)

    Ich nehme auch nur den Seihsack. Das Tuch erweckt den Anschein, dass weniger Honig aufgrund der kleineren Tuchfläche hängen bleibt, bei mir war aber das Gegenteil der Fall. 1. viel nervige Fummelei und 2. blieb nicht wenig Honig zwischen Metallring und Dichtung hängen. Der Sack ist einfach und unkompliziert

    Bei mir ist von Drohnenschlacht nichts zu sehen, es sitzen auch noch mehr als genug Drohnen in den Völkern. Hier blühen gerade die Robinien und jeder Sonnenstrahl wird bei geeigneter Temperatur genutzt.

    Für mich ist nicht die Menge des flüssigen Honig nach Auftauen, sondern die Zeit/Intensität des Durchrührens vor dem Abfüllen entscheidend. Ich impfe jeden Eimer der Frühtracht, rühre ihn für ein paar Tage und stelle ihn dann ins kühle Lager (er wird im Eimer knüppelhart).


    Zum Abfüllen wird er für ca. 12 h in den Wärmeachrank bei knapp 40°C gestellt (2x 12,5 kg Eimer), dann einmal kurz durchgerührt und abgefüllt. Die Betonung liegt hier wirklich auf kurz. Der Honig soll nur einmal so durchmischt werden, dass er beim Abfüllen fließfähig wird und durch den Quetschhahn läuft. Rührt man länger, ist er überführt und wird im Glas nicht wieder fest und neigt zur Phasentrennung.


    Die abgefüllten Gläser stelle ich danach wieder für 1-2 Wochen in den kalten Keller und erst dabei wird der Honig wieder fest im Glas, behält aber seine streichfähige Konsistenz (so wie Nutella).

    Ich mache das seit Jahren nur noch so, weil ich hierbei keine Überraschungen mehr erlebe. Schlechte Erfahrungen habe ich mit "impfen-rühren-sofort abfüllen" gemacht. Passt man da den falschen Moment ab, bekommt man Betonhonig im Glas und den Kunden bricht das Messer ab ^^ Das war jedes Mal eine Überraschung, wenn man das Glas geöffnet hat, ob es funktioniert hat.


    Ich glaube beim Honigrühren läuft viel über try and error und man schustert sich selbst sein Patentrezept zusammen. :thumbup:

    Dann liegt´s vielleicht am Entdeckelungstempo oder an der Messertemperatur.

    Ich habe das Messer immer direkt vor dem Entdeckeln einer "Fuhre" angeschaltet, 4 Waben entdeckelt und dann wieder abgeschaltet.

    Ich habe gestern zum ersten Mal mein neues Pierce-Messer beim Entdeckeln verwendet und bin mehr als begeistert. Was ihr schreibt konnte ich bei mir nicht beobachten. Ich habe aber immer nur mit der seitlichen Schneite die Wabe geschnitten (Messer leicht schräg gehalten) und das Messer sozusagen nie plan über die Wabe gleiten lassen. Vielleicht liegt es daran?

    Wie habt ihr es denn gemacht?

    Ich würde es ganz ohne Wabe machen.

    Ich hatte mal den Fall, dass ein Schwarm sehr weit oben in einer großen Robinie hing, für mich unerreichbar. Ich habe einfach eine neue Beute neben die anderen Völker gestellt und mit Mittelwänden bestückt, Flugloch klein gemacht. Am nächsten Tag war der Schwarm in der Kiste.

    Dieses Prozedere hat bei mir in 2 von 2 Fällen funktioniert.


    Muss nicht funktionieren, kann aber. Kostet quasi keinen Aufwand, einen Versuch ist es daher wert ;)