Beiträge von Manuel91

    Hallo Manuel,

    Das Rezept werde ich ausprobieren :) Der erste Teil ist ja fast schon so gelaufen wie er sein sollte. Nur das Rühren hat gefehlt...

    Hoffentlich passt meine Abfüllkanne in den Wärmeschrank.. Hab ich beim Bauen gar nicht dran gedacht... :/

    Welche Konsistenz hat dein Honig denn nach dem Erwärmen? Ich vermute er ist noch kristallin?

    Ja genau. Er ist immer noch kristallin, da er beim Erwärmen nicht verflüssigt, sondern in seinem Zustand nur fließfähig (=abfüllbar) gemacht wird.

    ich halte mich da sehr an Kruppi


    Er impft den Honig rührt durch und füllt direkt ab. Dann kommen die Gläser für 2 Wochen in den Kühlschrank. Klappt perfekt.

    Das habe ich auch schon so gemacht (nur ohne den Kühlschrank-Part), weil es ein einfaches Vorgehen ist. Ich bin davon allerdings wieder abgekommen, weil manchmal betonhonig im Glas herauskam und einem beim Frühstück fast das Messer abgebrochen ist.

    Wenn du freincremigen Honig mit schmalziger Konsistenz haben möchtest, kann ich dir gerne "mein Rezept" mitteilen ;)

    Geht natürlich am besten mit Frühjahrshonig.


    Der Honig wird im flüssigen Zustand mit feinkristallinem Honig geimpft und anschließend 1x täglich ein paar Tage lang gerührt, bis er sichtbar trüb ist (nicht nur Perlmuttschimmer). Dann lasse ich ihn im Eimer (ich nutze 12,5 und 25kg-Eimer) kühl stehen, damit er so richtig fest/hart werden kann. Zum Abfüllen kommt er über Nacht in meinen Wärmeschrank (bei 35-38 °C mache ich das). Je nach Honigzusammensetzung, Wassergehalt, Gebindegröße und "Härte" des Honigs dauert es ca. 12-20 Stunden, bis er durchgerührt werden kann.

    Die Länge des Rührvorgangs hat einen entscheidenden Einfluss darauf, welche Konsistenz er später im Glas hat (Cremig-fließfähig oder schmalzig). Ich bevorzuge eine schmalzige Konsistenz (der Honig läuft im Glas nicht zusammen, wenn man etwas Honig entnommen hat) und rühre daher bei kleiner Drehzahl nur so lange bzw. kurz durch, dass alles einmal durchmischt ist und ich keine größeren Brocken mehr habe. Danach kommt der Honig in meine Edelstahlabfüllkanne und kommt nochmal für ca. 4-6 Stunden in den Wärmeschrank, damit Luftblasen aufsteigen können. Jetzt kann man ihn in Gläser abfüllen und diese dann für einige Tage kühl stellen, bevor sie zum Kunden kommen. Der Honig wird im Glas sehr schön schmalzig fest, sodass er gut mit dem Messer entnehmbar und streichbar auf dem Brot ist und ohne, dass Kristalle auf der Zunge spürbar sind. Und das schöne ist: diese Konsistenz verändert er nun nicht mehr.


    Es gibt allerdings viele verschiedene Herangehensweisen, je nachdem was man auch anstrebt. So viel zu meinem Vorgehen und meiner Erfahrung :)

    Mein Frühjahrshonig bleibt nach dem Schleudern nicht lange flüssig. Somit muss ich davon ausgehen, dass es auch nach erneutem Verflüssigen wieder so wäre, weil sich die Zusammensetzung der Zucker ja beim Verflüssigen nicht ändert.

    Genau das war auch mein Gedanke. Schade :P


    Melitherm plus Trockener, ne feine Sache, durchaus!

    Kannst du das ausführen? Meinst du damit Honig durchs Melitherm jagen in einem Raum, in dem ein Luftentfeuchter steht?

    Guten Morgen liebe Melitherm-Nutzer,


    nutzt eigentlich jemand das Melitherm zum Verflüssigen von Frühjahrshonig, um auch diesen flüssig anzubieten? Wie lange dauert es ungefähr bis verflüssigter Frühjahrshonig wieder zu kristallisieren beginnt? Ich habe mir dieses Jahr auch ein Melitherm zugelegt und relativ dunklen Frühjahrshonig geerntet, der in cremig gerührter Form immer so unschön (weil dunkel) aussieht. Meine Erfahrung ist, dass cremiger Honig besser weggeht, je heller er ist. Dunkler wird nicht so gern gekauft (zumindest ist das bei meinen Kunden so).


    Wie sind eure Erfahrungen? Oder bietet ihr nur Sommerhonig in flüssiger Form an?


    Viele Grüße

    Manuel

    Hallo Wolfgang,

    durch Deinen Post inspiriert, habe ich heute morgen auch zum ersten Mal Halva gemacht. Ich habe es einfach in Eiswürfelformen aus Silikon gegeben und eingefroren. So kann man sich bei Bedarf ja immer etwas auftauen.

    Aber mich würde es auch interessieren, ob es bessere Möglichkeiten der Lagerung gibt.


    Es schmeckt übrigens wirklich seehr gut 😁

    Die Konsistenz ist allerdings auch eher weich. Ebenfalls ein Grund, warum ich es eingefroren habe.

    Kann mir jemand sagen, wie das ungefähre Verhältnis der Hauptzuckerarten im Himbeerhonig ist?

    Mir würde auch schon die Angabe reichen, ob er eher schnell kristallisiert oder länger flüssig bleibt. Meine Bienenvölker haben im Honigraum nämlich Frühtracht mit Himbeernektar gemischt.

    Die Völker tragen momentan auch echt schnell und viel Honigtau ein.

    Könnte aber auch Himbeere sein. Es schmeckt schon etwas nach Honigtau, ist aber dafür eigentlich zu hell. Mit Himbeere hatte ich vorher keine Erfahrungen, dieses Jahr das erste Mal.

    Ich hatte letztens auch mal sporadisch an Maitrieben geschaut und auf den ersten Trieben die rotbepuderte Fichtenblattlaus gesehen. Die Völker tragen momentan auch echt schnell und viel Honigtau ein.

    Die Betriebsweise DN 1.5 und Dadant sind sehr ähnlich.

    Die sechs Völker dich ich dazu bekomme sind mit kompletten Beuten,Fütterer und allem Zubehör. Aus diesem Grund bräuchte ich nur neue Zargen und Rähmchen kaufen.

    Alles andere bleibt gleich.

    LG Jürgen

    Das war bei mir letztes bzw. vorletztes Jahr die gleiche Überlegung. Habe vorher mehr als 10 Jahre mit DNM Segebergern geimkert und dementsprechendes Material gehabt. Da fiel die Entscheidung zwischen Dadant und DNM 1,5 sehr leicht, weil ich die „Dadant-Betriebsweise“ eh erstmal testen wollte und so nur ein paar Halbzargen und neue Rähmchen kaufen musste. Und über diese Entscheidung bin ich jeden Tag glücklich 😁