Beiträge von Manuel91

    Ich schmelze meine 1,5-Waben im Zargenturm (alte Segeberger) und Einschmelztrichter + Tapetenablöser. Funktioniert ganz gut.

    Der Vorteil ist: Der Zargenturm steht das ganze Jahr über (Flugloch natürlich bienendicht verschlossen) im Garten und ich kann während der Saison anfallende Altwaben dort einfach einhängen/zwischenlagern und sie einschmelzen, wenn ich Zeit habe. Zu lange sollten sie dort wegen der Wachsmotte allerdings nicht bleiben ;)

    Hallo, ich werfe den 3. Weg in den Raum. Der Honig laeuft durch den Melitherm und wird noch viel kürzer erhitzt wie in einem einzelnen Glas. Da kann man dann auch den Schaum entfernen.

    Bis bald Marcus

    Sehe ich genauso! Melitherm scheint da ja die schonendste Methode der Honigverflüssigung zu sein.

    Allerdings habe ich das Problem, dass bei mir immer winzige Kristalle übrig bleiben und der Honig relativ zügig wieder trüb und fest wird (ich spreche hier vom Sommerhonig). Habe auch schon Kontakt mit Herrn Spürgin aufgenommen, mir bereits neue Original-Seihtücher/-Seihsäcke bestellt, aber dennoch bleiben Restkristalle im verflüssigten Honig. Bin echt ratlos

    ich weiß jetzt nicht wie groß bei dir eine Charge ist, aber man kann kristallisierten Honig auch verkaufen.

    Wir haben sogar Kunden die gerne festen Honig wollen, da sie vor der Langnese Zeit aufgewachsen sind, und dies als Merkmal für unbehandelten Honig ansehen. Manche mögen es auch wenn sich im Mund die Kristalle auflösen.

    Ich würde ihn einfach anbieten.

    Meine Chargen sind entweder 12,5kg oder 25kg. Meine Sorge ist nur, dass der Kunde cremigen Honig kaufen möchte und dann einen grob kristallisierten Sommerhonig erwischt. Ich vermarkte über 3 Blumenläden und stehe leider nicht daneben, um den Kunden den Sachverhalt zu erklären. Aber vielleicht mache ich mir hier auch einfach zu viele Gedanken :/;)

    Ansonsten kann man den im Glas sanft erwärmen (Wärmeschrank, Wasserbad...) bis man ihn vernünftig rausbekommt und dann im Melitherm wieder verflüssigen.

    Das wäre natürlich auch eine Option. Ich sollte mir abgewöhnen, sofort alle abgefüllten Gläser zu etikettieren. Bzw. ich sollte wirklich nur so viele Gläser abfüllen, wie ich sicher loswerde und den Rest einfach im Abfüller belassen. Danke für den Tipp!

    Bei mir kauft der überwiegende Teil der Kundschaft bevorzugt flüssigen Honig.

    Wenn der Honig im Eimer kristallisiert, verflüssige ich ihn im Melitherm.

    Im Wärmeschrank ist es mir bisher noch nicht gelungen bereits (in Gläser) abgefüllten Honig wieder komplett flüssig zu bekommen. Ich hatte mal versuchsweise 2-3 Gläser bei 38°C für 24h im Wärmeschrank stehen und das hat leider nicht gereicht, sodass ich den Versuch abgebrochen habe.

    Wenn ihr eine Charge flüssigen Sommerhonigs (egal ob direkt nach der Ernte oder nach Verflüssigung mit entsprechenden Gerätschaften) nicht schnell genug verkauft, wird er im Glas trüb und grobkristallin. Was macht ihr mit diesen Gläsern?

    Klar sollte man immer nur so viel abfüllen, wie man auch los wird, aber dennoch fallen bei mir ab und an solche Gläser an. Die Frage ist, was ich am sinnvollsten mit denen mache.

    Kurze Info am Rande: auf alkoholische Weiterverarbeitung habe ich keine Lust ^^


    Freue mich auf eure Tipps und Ideen

    Was machst du im Sommer, bei 36°C im Schatten mit den Beuten, die in der Sonne stehen? Notschleudern?

    Oder was ist mit dem Honig, der brutnestnah bei 35°C eingelagert war, bevor er hochgetragen wurde?

    Naja, das ist ja wie Äpfel und Birnen vergleichen ;) Honig im Bienenvolk hat die höchste Qualitätsstufe und verliert bei Entnahme durch den Imker. Dementsprechend wissen die Bienen am Besten wie sie mit solch hohen Temperaturen umgehen und regulieren ihr Stockklima dementsprechend.


    Es ist nicht so, dass ich mich 100%ig gegen einen beheizten Boden sträube. Allerdings habe ich keine Lust Heizmatten an der Schleuder anzubringen oder Lampen aufzustellen :D Ich versuche seit ein paar Jahren einfach ein paar Dinge/Prozesse zu optimieren und (für mich) unnötigen Schnickschnack einfach wegzulassen. Bitte nicht falsch verstehen! Ich kann mir schon vorstellen, dass eine Rotlichtlampe oder Heizmatte Abhilfe schaffen kann beim Schleudern :thumbup:


    Ich würde die Möglichkeit des beheizten Bodens nur nutzen, wenn meine Honigschleuder einen fest verbauten beheizbaren Boden hätte. Hat sie aber nicht, also hat sich das für mich erledigt :P

    Im übrigen geht er dann auch deutlich schneller durch die Siebe. 2/3 vom IF beneidet Dich jetzt übrigens um Deinen trockenen Honig

    Dass man sich eigentlich über trockenen Honig freuen sollte, vergisst man schnell, wenn das Zeug nicht die Schleuder verlassen oder die Siebe passieren will ^^


    Ich habe gerade noch viel im Netz zu Vor- und Nachteilen von Radialschleudern gelesen und komme zu dem Schluss, dass ich nächste Saison einfach erstmal weiter meine Selbstwendeschleuder nutzen werde.

    Ich befinde mich nämlich gerade noch mitten im Umstellprozess von Ganzzargenhonigräumen auf Flachzargenhonigräume und werde nächste Saison beide Wabenmaße zu schleudern haben. Nach der Saison kann ich dann immer noch Bilanz ziehen, ob es mir wert ist, die Schleuder auf Radialbetrieb umzurüsten oder gegen eine Radialschleuder auszutauschen.


    Falls noch andere Forenmitglieder Erfahrungen mit 2 Quetschhähnen an der Schleuder haben, wäre ich dennoch um weiteres Feedback dankbar ;)

    Danke erst einmal für eure Antworten!

    umrüsten geht nur wenn der Kesseldurchmesser deiner Schleuder ausreichend ist um bei deinem Honigwabenmaß auch die entsprechenden Fliehkräfte zu erzeugen.

    Der Kessel hat einen Durchmesser von ca. 63cm und die Flachrähmchen sind ca. 16cm hoch. Sollte doch reichen oder?


    Ich denke nicht, dass die Schleuder falsch konstruiert ist, da ich das Problem schon bei 3 verschiedenen Honigschleudern beobachtet habe. Sobald der Sommerhonig relativ trocken ist und einen entsprechenden Anteil Honigtau aufweist, fließt er sehr langsam aus der Schleuder.


    Meine Schleuder von Giordan ist (meiner Meinung nach) sehr hochwertig gearbeitet: Der Kessel ist zum Rand hin schräg abfallend und der Hahn hat einen ordentlich großen Durchmesser, ist sehr niedrig am Kesselboden angebracht und nicht waagerecht, sondern schräg nach unten montiert.


    Ich bin echt hin- und hergerissen, ob ich meine Schleuder (die auch erst 2 Jahre alt ist) umrüsten soll, oder mir direkt eine neue Radialschleuder kaufe.