Beiträge von Manuel91

    Die Bienenflucht zum Vereinigen würde ich allerdings nur dann wählen, wenn ich sicherstellen kann, dass keine Drohnen in den Brutscheunen sind.

    Gilt für die Rückgabe in die HR ebenfalls, wenn mit ASG geimkert wird.

    Berggeist: ich habe in der Garage noch irgendwo 2 Wabenzangen herumliegen, kannst du beide gerne kostenlos haben. ;) ^^


    Die stammten noch aus meiner Anfangszeit, als ich mit Lederhandschuhen am Volk stand und die Waben nicht ohne Bienen zu quetschen greifen konnte. Die Lederhandschuhe gibt es schon lange nicht mehr und daher brauche ich auch die Wabenzange nicht, zumal die bei den modifizierten Oberträgern eh nicht mehr passt.

    Sehr interessanter Faden :thumbup:

    Ich habe, wie manch andere auch, keine Lust mehr auf das Ausschneiden und Entsorgen/Einschmelzen der Drohnenwabe. Eingeschmolzen habe ich diese eh schon länger nicht mehr, weil Aufwand und Ergebnis für mich in keinem zufriedenstellenden Verhältnis stehen.

    Ich habe auch dieses Jahr schon deutlich weniger Drohnenrahmen geschnitten als die Jahre davor und werde nächstes Jahr komplett Abstand davon nehmen.


    Als Ersatz für´s Milbenentfernen aus den Völkern, werde ich jedem Volk im April/Mai je 1 komplette Brutwabe entnehmen und mit je 3 solcher Waben einen Ableger bilden und mit OS behandeln. Der stark gebildete Ableger kann dann Waben ausbauen und in der Sommertracht schon mal ein paar Futterwaben produzieren. Vielleicht wiederhole ich das ein paar Wochen später nochmal, mal sehen.

    Finde ich irgendwie sinnvoller als Milben über Drohnenzellen zu entfernen.

    Ist bei mir dieses Jahr auch der Fall bei der Sommertracht. Ist im Eimer cremig gerührt, bleibt aber zähfließend. Ich führe das dieses Jahr auf den etwas höheren Robiniennektaranteil im Honig zurück. Die Bedingungen während der Robinienblüte waren dieses Jahr hier echt gut.

    Danke für den nett gemeinten Hinweis, aber ich möchte nichts mehr streichen. :D

    Ich habe noch eine Aussage von Pia Aumeier im Kopf. Ich meine sie hatte mal gesagt, dass sie ihre Kästen auch nicht streicht, sie dadurch nach einer Saison ergrauen, aber weit über 10 Jahre halten.

    Ich probiere es einfach so mal aus und hoffe, dass ich diese Strategie langfristig beibehalten kann, weil sie aufgeht und mir das Holz nicht weggammelt. ;)

    Du hast prinzipiell vollkommen Recht Byl. Vor allem bei der Unzahl der Hersteller und Onlineshops kann man schnell etwas übersehen.


    Ich habe auch recherchiert, aber genau diesen Boden wollte ich nicht haben, da ich Sorge hatte, dass die sehr schmalen Holzfalze schnell brechen würden. Vielleicht ist diese Sorge auch ungerechtfertigt?

    Und auch diese Kunststoffvarroawanne finde ich ungeeignet, da ich sie nicht gut mit meinem Kunststoffschaber reinigen kann (der unter dem Deckel eines Volks lagert).


    Alles gut und richtig, aber man hat ja selbst seine Ansprüche. ^^ Man könnte sagen, ich stehe mir selbst im Weg, aber ich bin ja derjenige, der zufriedenstellend damit arbeiten möchte und von daher stelle ich diese Ansprüche, weil der Markt ja eben auch viel Verschiedenes hergibt :)

    Nach langem Mitlesen möchte ich auch über mein aktuelles Thema schreiben:


    Ich habe 17 Jahre lang überzeugt mit Segbergern gearbeitet und mit 14 Jahren wegen fehlender Muskeln aus Gewichtsgründen damit angefangen. Vor 5 Jahren und damit viel zu spät bin ich auf einen Brutraum umgestiegen (1,0) und dann ziemlich schnell auf DNM 1,5. Letzten Winter habe ich mir just for fun eine 10er Liebig Beute (Weymouth-Kiefer) gekauft und war die komplette Saison über so begeistert, dass ich nun alle Völker in diese Beuten umlogiert habe und all mein Segeberger Zubehör verkaufen werde.


    Was hat mich an den Segebergern mit der Zeit genervt?

    • jeden Winter musste ich Beutenteile nachstreichen (ganz zu schweigen von neuen Teilen)
    • die Kisten sind durch die Wanddicke zwar leicht, aber recht sperrig und nehmen im Lager entsprechenden Platz weg
    • passt man mit dem Stockmeißel nicht auf oder braucht ein Gegenlager zum Schieben der Brutraum-Rähmchen mit dem Stockmeißel, hat man schnell "Macken" im Styropor
    • irgendwie passen mir persönlich die Styroporkisten nicht zu meinem naturnahen Garten, den ich letztes Jahr angelegt habe


    Welche Vorteile bietet mir das 10er System nach Liebig?

    • ich streiche keine Kästen
    • das Material ist nicht so sperrig
    • Holz ist zwar schwerer als Styropor, allerdings habe ich ja das 10er-System und so trage ich auch den Schwerpunkt näher am Körper (gilt bei den Honigräumen mit 9 Waben auch)
    • ich bekomme keine Druckstellen im Styropor (z.B. durch Pilzköpfe oder Stockmeißel), weil Holz formstabiler ist
    • kein "Mikromüll" mehr im Garten durch sich abnutzendes Styropor oder abblätternde Farbe (benutze für die Fluglöcher auch keine Schaumstoffstreifen mehr, die von den Bienen immer benagt werden)
    • die Varroawanne wird im Innendeckel gelagert (weniger hin und her von Material)
    • auf den Innendeckel habe ich 2 schmale Leisten genagelt, damit eine Unterbelüftung unter dem Blechdeckel stattfindet und sich kein Schimmel bildet (Varroawannelagerung)
    • ich wintere immer auf 8 Waben DNM1,5 ein, hänge im Spätsommer die Kunststoff-Futtertasche (schmale Version) dazu und kann das Schied drin lassen, sodass kein freier Platz für Wildbau beim Einfüttern gegeben ist. Brauche ich dann etwas Platz, ziehe ich nur das Schied und habe eine Wabenbreite Platz zum hin- und herschieben.


    Warum doch kein Dadant?

    Ich habe wirklich lange mit 10er-Dadant geliebäugelt, aber ein paar Punkte passten mir nicht, weshalb ich mich für 10er nach Liebig (Hohenheimer Einfachbeute) entschieden habe

    • die Böden haben eine Querleiste, sodass die, für mein Varroakonzept wichtige, Windeldiagnose etwas verzerrt werden würde (abgefallene Milben landen auf dieser Querleiste und werden nicht erfasst)
    • ich habe jahrelang mit Falz geimkert, jetzt mit Rutschleisten, bei Dadant fehlte mir (aus theoretischer Überlegung) irgendeine Art des Ineinandergreifens von Zargen, auch wenn ich jetzt gelesen habe, dass das wohl nicht nötig sei
    • keine helle Varroawanne mit Rand verfügbar, die ich haben möchte
    • keine Kunststofffuttertasche verfügbar


    Wie schon von einigen geschrieben: es geht darum, dass der Imker das für sich passende Werkzeug (Beute) findet und Spaß am Arbeiten damit hat. Und ich habe total Spaß an den neuen Holzkisten und kann gar nicht oft genug aus dem Fenster schauen oder in den Garten zu den Bienen gehen ^^

    Hier war es wirklich gut und das Lager ist gefüllt. Ich durfte 60kg pro Volk ernten und habe die Völker einige kg der Linde in den Brutraum durch Mittelwandgabe eintragen lassen.

    Da würde ich drauf wetten, dass noch keine 5% der Imker eine solche dichtgeschweißte Fuge an der Schleuder haben.

    Da kann ich mich ja wirklich glücklich schätzen zu den 5% zu gehören. Meine 4 Waben-Selbstwendeschleuder von Giordan hat keine Fuge, sondern die Behälterwand wurde mit dem Boden zusammengeschweißt, sodass dort ein geschlossener Übergang ist. Das hat mich damals beim Kauf zusammen mit dem schräg nach unten geneigten Ablaufhahn auch echt überzeugt. Also Augen auf beim Schleuderkauf für diejenigen, die noch vor der Kaufentscheidung einer Schleuder stehen. :)