Beiträge von rekmi

    Auch wenn es nicht zum Thema passt:


    Ich finde es unverständlich, wie man "Kunstschwärme" von außerhalb unserer Region kaufen kann.

    Du gefährdest Deine Mitimker und bittest Sie dann um Rat.

    Honig, Pollen, Propolis, Wachs, (Bienen) - bei Bienen bin ich mir nicht sicher.


    Jede Weiterverarbeitung, für die du Zukaufprodukte benötigst, fällt nicht mehr unter Urerzeugnis.

    Also Cremes, Walnüsse in Honig, Propolis-Tinktur usw.

    Wie das mit Kerzendochten aussieht, weiß ich nicht.

    Alles was untrennbar verbunden ist mit Deinem Honig und bei dem der Anteil der zugekauften Zusatzstoffe oder des zugekauften Honigs 25% nicht übersteigt ist noch ein landwirtschaftliches Erzeugnis, das mit dem Durchschnittsteuersatz verkauft werden darf.


    Ansonsten ist alles noch 10,7% fähig, das vom Landwirt (Imker) mit landwirtschaftlichen (imkerlichen) Erzeugnissen zu Enderzeugnissen umgewandelt wird, die den landwirtschaftlichen (imkerlichen) Charakter dabei nicht verlieren. (erste Verarbeitungsstufe)

    Wir waren da und haben folgenden Kompromis/Klärung erzielt:


    Mit gültiger Seuchenfreiheitsbescheinigung auf Grundlage einer FKP wollen sie zur Abwanderung nur noch eine klinische Untersuchung um nach KBK oder Tropil.Milbe zu sehen. Das kann bis 10d vor Abwanderung geschehen.

    Mit gültiger Seuchenfreiheitsbescheinigung auf Grundlage einer FKP auf der schon eine negative klinische Untersuchung für KBK und Tropil. Milbe vermerkt ist, entfällt auch diese Untersuchung und es kann normal abgewandert werden.


    Sowohl mit Frau Dr. Möller als auch Dr. Ständer kann man vernünftig reden und merkt, dass keine "bösen" Absichten hinter dem ganzen stehen. Wenn überhaupt, dann ist da eine gewisse Ohnmacht gegenüber nichtangemeldeten Imkern und Wanderimkern (nur 18 bis 39 Wanderbescheinigungen eingereicht in den letzten Jahren...) vielen langwierigen AFB Fällen in den letzten vier Jahren im Landkreis und die Sorge vor dem KBK, für den es kein sachsenweites Monitoring gibt.

    Und hier nochmal die Paragraphen der Bienenseuchenverordnung, die uns das Argumentieren schwer machen werden:


    Also ich vermute, dass das Schreiben unglücklich formuliert ist:


    Das wäre toll und ich wünsche mir das.
    Leider war das Vorgehen des Amtes in 2016 schon so, dass sie ein Rückwanderzeugnis nur nach klinischer Untersuchung ausstellen wollten und noch bis in den Herbst die Imker und deren Ämter anriefen, die ohne diese weitergewandert waren.


    Ein Anruf nächste Woche muss da Klarheit bringen.
    Bin leider sehr pessimistisch...