Beiträge von rekmi

    rekmi . Und im Juni schmeiß ich das Gesunheiszeugnis in die Mülltonne weil es nur 9 Monate gültig ist. Und ich keine Ableger mehr verkaufen darf.


    Du sprachst von Beerenobstwanderern. Ich wollte nur verdeutlichen, dass es dafür nicht zwingend notwendig ist, die Völker im Februar zu beproben. Für den Völkerverkauf usw. reicht's dann im Frühjahr.

    Wann glaubst du ziehen Berufsimker mit mehreren hundert Völkern ihre Proben wenn es zur Besteubung in die Beerenobstplantagen geht ?


    Hallo Josef,


    die Vorausschauenden tun das im September. Für die Kirsche reicht's auch Anfang April noch.

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    Die Betreiberin bewegt sich insgesamt auf ziemlich dünnem Eis


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    für diese Schweinerei!


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    sollte man nicht gegen diesen "Imker" Vorgehen



    Hallo Radix, Maxikaner und Dueppi,


    Ich finde Ihr reagiert da etwas über. Wird Zeit daß der Winter rum ist. Ruft doch mal netter Weise in Husum an und weißt auf den Bezeichnungsfehler und die anderen Dinge, die ihr falsch findet hin. So ein Rat unter Kollegen finde ich ist immer hilfreich.


    Und wenn es Dir zu teuer ist Radix, dann nimm lieber das 500g Glas. Da bist Du mit 15,-/kg bei einem angemessenen Preis für diese Art Honige.


    Aber ich denke, dass es keinerlei konkrete Auswirkungen auf Entscheidungsträger haben wird.


    Hallo KME,


    da bin ich anderer Ansicht. Diese Demos sind keine "hübschen" Demokratieverbildlichungen. Ich meine wenn irgendein Verbandsvertreter in Gesprächen mit Entscheidungsträgern ernst genommen werden will, hilft es ihm nicht nur auf seine Mitgliederzahlen sondern auch auf solche Veranstaltungen verweisen zu können. Er steht weit weniger auf einsamen Posten, wenn es da jährlich einige zehntausend Leute gibt, die laut kundtun, dass sie seiner Meinung sind.
    Schon um unseren Interessenvertretern den Rücken zu stärken, sollten wir nächstes Mal wieder und zahlreicher dabei sein.

    Hallo,


    ich fand's gut, dass die Imker als Block liefen. Der Rauch machte auch richtig was her. Nur viel zu wenige waren wir! Mehr ein Blöckchen. Vielleicht kommen nächstes Jahr wieder mehr Imker? Und unbedingt mit Anzug und viel Rauch kommen! In Zivil demonstriert man wenig!


    (Warum hat der DIB diesmal nicht mit zur Teilnahme aufgerufen?)

    Nicht wenn der HR drauf ist


    Hallo edlBeeFit,


    nicht immer kann man einen ganzen HR drauflassen. Oft sind es dann doch nur angetragene mit einigen Kilo Honig. Besonders die hartwerdende Frühtracht will man nicht unbedingt in die Folgetracht mitnehmen.
    Ich erinnere mich noch mit Unbehagen an den Sommer 2012. Nachdem Abschleudern der ohnehin zu Kandieren beginnenden Frühtracht, gab es eine unerwartet lange und ausprägte Schlechtwetterphase und Trachtlücke. Erst nach drei Wochen setze endlich wieder Tracht ein. Zu den leergertragenen HR brauchte es noch die dicken Randwaben mit Futter. Wer diese nicht hatte, fütterte frühzeitig oder hatte halbverhungerte Völker. Nur bei den stärksten Völkern war es im 12er Dadant nötig eine Futterwabe zuzuhängen.

    Hallo Clas,


    mit den meist üblichen Holzrechen ist das kein Problem. Ich wollte Ihm nur andeuten, dass ein leichterer Honigraum als einziger Vorteil mir für eine Umstellung eines ganzen Systems zu wenig wäre.


    the czar :


    Die legestärksten benötigen schon mal 8-9 Waben, die sie bis auf kleine Ecken vollflächig belegen. Wenn Du noch einen Baurahmen hast, bleibt nur eine oder keine Futterwabe. Das wäre für mich bei Schlechtwetterperioden manchmal ein Problem.

    Hallo vic,


    habe mir auch während der ganzen letzten Saison über die Umstellung Deines Profis Gedanken gemacht. Und bei allen möglichen Gelegenheiten darüber nachgedacht: "Was wäre wenn ich jetzt 10er statt 12er hätte?" Es müssen gute Gründe sein, eine so große Imkerei nochmal umzustellen. Mal abgesehen von dem netten Effekt, dass dann alles neu und einheitlich ist.


    Ein paar Vorteile, die mir spontan einfielen waren:


    • geringere Außenmaße fürs Verladen von mehr Völkern
    • leichtere Honigräume
    • kleine Honigräume gut für frühe und kleine Sortentrachten/Wassergehalt



    Die Nachteile, die mir zu überwiegen scheinen:


    • bei legestarken Königinnen zu wenig Futterrandwaben/reserven (wenn man einen Baurahmen benutzt und nicht einfach in hohen Unterboden bauen läßt)
    • ungünstigeres Holz/Honig-Verhältnis (mehr Honigräume auf einem Volk, insgesamt mehr zu heben/transportieren)
    • weniger Platz zum Schieben der Rähmchen im Brutraum
    • Hoher Boden beim Wandern fast nötig um fehlendes Volumen auszugleichen
    • mehr Honigräume müssen angeschafft werden für die gleiche Erntemenge


    das waren so Dinge, die mir bei der Arbeit durch den Kopf geisterten. Ohne es nun ganz akribisch durchgegangen zu sein.
    Als ich mir einen leeren Brutraum unterstellen mußte, um in einer ungewöhnlich guten Sommertracht an den 7. Honigraum zu kommen und mir klar wurde, dass es bei 10er Dadant vermutlich 8 oder 9 gewesen wären. Freilich ein Luxusproblem.

    Ich möchte noch einmal kurz erwidern, das Thema aber nicht unnötig in die Länge ziehen, da es sich ja vom eigentlichen Mittelpunkt schon sehr entfernt hat und ja die meisten Standpunkte klar dargelegt worden.
    Offensichtlich bin ich interessiert daran, nicht immer wohlmeinende Ansichten zur ökologischen Imkerei zu verbessern oder wenigstens nicht unerwidert stehen zu lassen.
    Warum? Mir liegt an fairem Umgang, der ohne weiteres möglich ist, da wir in Deutschland die vorteilhafte Lage haben, dass unser einheimischer Honig jeglicher Art den Bedarf nicht decken kann. Es gibt also wenige Gründe die paar Mitimker madig zu machen.


    Deshalb nur kurz:


    Henry der Ursprungsgedanke der Verbandssymbole war doch nicht das Marketing. Sicher kennst Du die pionierhaften und historischen Anfänge von Bioland, Demeter und Gäa. Diesen Gründern in diesem Zeitkontext kannst Du das nicht ernsthaft unterstellen? Dass Bioverbände heute Marketingabteilungen haben, ist ein Zeichen der heutigen Zeit. Aber in den Anfängen? Die wurden noch als Müslifresser und Hippies beschimpft. Da machte man sich ein Label eher aus Trotz drauf. Da war damit noch kein Staat zu machen.
    Würdest Du zum Beispiel mal die Bioland-Imker auf Ihrer jährlichen Tagung und auch bei anderen Treffen leidenschaftlich um die Änderungen in Ihren Richtlinien, tierethische Aspekte und CO2-Bilanzen der Wanderungen streiten sehen, würdest Du solche Behauptungen nicht aufstellen.


    Wolfgang. Ich hatte niemanden als naiv beschimpft, wie Du schreibst. Im Gegenteil hatte ich versucht für Bio-Imker und Kunden eine Lanze zu brechen.
    Ich halte mich für einen ausgesprochenen Realisten, der ich von einer zertifizierten Imkerei lebe und das obwohl ich "nur" 5 Euro pro Glas Sortenhonig nehme. Denn ich will, dass auch Studenten und Familien mit kleinem Einkommen meinen Honig kaufen können und er nicht in SUV-Kofferräumen davonschaukelt. Meinen Idealismus bezahle ich alleine.

    Hallo Marion,


    entschuldige aber ich finde es schon pauschalisierend. Für mich liest es sich so:
    Bioimker reiten auf der Biowelle nur um damit möglichst viel Geld zu verdienen. Es ist ihnen zuzutrauen, auch mal konventionellen Honig umzudeklarieren. Sie machen sich dabei zu Nutze, dass der naive Verbraucher noch an glückseelig freifliegende Bienen im Kornblumenfeld glaubt. Schreibe ich dann von Idealismus und ernsthaften Absichten, nennst Du das ein "herausragendes Gegenbeispiel". Wovon?


    Ein Biolabel bewirkt doch nicht, dass sie Dir alle mit Schubkarren voller Geld die Türe einrennen. Wie jeder andere muss sich der Bio-Imker um seine Vermarktung und Honigqualität intensiv bemühen. Und da arbeitet dann jeder mit dem, was er zu bieten hat.