Beiträge von Leberkas

    Ich klinke mich hier einfach mal mit ein, da ich ein ähnliches Problem habe:


    Am 11.06 habe ich morgens aus vier Ca Völkern drei KS zu 1,5kg erstellt. Diese wurden in leeren Beuten mit offenem Gitterboden, Flüssigfutter und gekäftigter Buckfastkönigin bei absoluter Dunkelheit und ca. 13 Grad bis zum Abend des 13.06. im Keller gehalten. Nach dem Aufstellen am neuen Standort und Gabe von vier MW ZA 1,5 (und Flüssigfütterung), wurde der Käfigclip ausgebrochen und mit Futterteig verschlossen. Gestern habe ich nun nachgesehen und festgestellt, dass in zwei der KS bereits Stifte zu sehen sind, das andere jedoch heult auf, ist unruhig, krabbelt unkoordiniert die Beutenwände hoch, bringt keinen Pollen, hat keine Eier und es findet sich keine Spur von der Königin. Der Käfig ist leer, ich habe also nicht den Clip vergessen ;)


    Die Annahme einer Buckfast-Kö durch Carnica Bienen ist nicht immer einfach, so viel habe ich schon mitbekommen. Ich bin auch zufrieden, dass es immerhin mit den beiden anderen geklappt hat.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob ich nochmal versuchen soll, schnellstmöglich eine begattete Buckfastkönigin zu organisieren und zuzuhängen, oder ob das vergeblich sein wird. Wie stehen meine Chancen? Wie beurteilen dies die alten Hasen? :)


    Vielen Dank schon mal!


    Leberkas

    Es konnte noch niemand einen wirklichen Stichtag nennen, der gesetzlich so festgelegt wäre (Watscht mich ab, wenn ich falsch liege - aber bitte mit Quellenangabe).
    Irgendwer hatte wohl mal den 31.12. genannt und das hat sich so eingebürgert.
    Wenn ab dem 21.12 die Tage langsam wieder länger werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bienen wieder in Brut gehen. Völker die bis dahin noch brüten, werden auch im Januar noch brüten. Daher sehe ich keinen Grund, die Bienen erst im Januar zu behandeln (Das ist aber nur meine bescheidene Sichtweise als Anfänger, der noch nicht mal sein erstes Jahr voll hat).

    Hi Bernd,


    Die Schleuder ist vollkommen in Ordnung. Ich selber benutze sie jetzt ein paar jahre ohne Probleme. Die Verabeitung ist erstaunlich gut. Es gibt hier einige die mit der Schleuder arbeiten und ebenfalls keine Probleme haben.


    dito.


    Gruß
    Leberkas

    Ich sehe das genauso. Dunkel lagern sollte man z.B. Leinöl, kühl lagern Milch und trocken Nudeln in der Pappschachtel. Was soll mit einem Honig im Glas schon großartig passieren? Allenfalls sind das kosmetische Veränderungen. Den EU Grenzwert für HMF im Honig erreicht man bei Zimmertemperatur nach 3-5 Jahren...

    Super, vielen Dank für die Antwort!
    Bei Inanspruchnahme dieser vereinfachten USt-Regelung muss ich nichts weiter tun, als sie in Anspruch zu nehmen? Kein Antrag, kein Formular, keine Fristen? Das is ja fast nicht zu glauben :)


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    Betreffend der Einkommenssteuer: Muss ich hierzu dem FA der Form halber irgendetwas melden (Auch wenn es klar ist, dass man mit 3 Völkern keinen Gewinn macht)?

    Bienen und Hummeln(!) sind bei der BTSK nicht melde- oder beitragspflichtig.
    Die Meldung der Völker gem der Bienenseuchenverordnung wird ans Veterinäramt geleistet.


    Ich denke damit habe ich alles notwendige erfüllt?!

    Wem muss ich die Gründung einer Imkerei überhaupt mitteilen?


    Ich habe mir eine Landwirtschaftl. Betriebsnummer zuteilen lassen und meinen Stand ans Veterinäramt gemeldet.
    Hab ich irgendwas vergessen? :lol:
    Das FA hat von mir noch nie etwas gehört (In Bezug auf die Imkerei), Stadt/Gemeinde auch nicht. Ist das ok? :confused:


    Danke und Grüße


    Leberkas

    Ich verstehe das so:


    Die Gewinnerziehlungsabsicht führt zur Steuerpflicht bei der Einkommenssteuer. Um die geht es mir aber nicht, weil ich in hundert Jahren keinen Gewinn erziehlen werde. = Liebhaberei


    Die Einnahmeerziehlungsabsicht führt zur Steuerpflicht bei der Umsatzsteuer. Ausnahmen: Kleinunternehmer. Auch Landwirte werden nach dem §24 UStG Steuerpflichtig, müssen diese Steuer aber nicht abführen.
    Wo ich mir nun nicht sicher bin ist: Muss ich dem FA mitteilen, dass ich Steuern ausweise, aber (rechtmäßig) nicht an das FA weitergebe?

    Das ganze ist natürlich nur relevant bei mehr als 30 Völkern


    Wieso?


    Danke für den Link!
    Aber es geht auch hier nicht hervor, ob ich zunächst ein Formblatt XY in fünffacher Ausfertigung -oder so ähnlich- ans FA schicken muss, oder ob ich das einfach so machen kann. Hast Du dazu Infos?


    Grüße
    Leberkas

    Hallo,


    ich stelle mir die Frage, ob ein Imker beim FA zuvor irgendwas melden muss, bevor er Kleinbetragsrechnungen mit 10,7% MWSt an seine Kunden ausstellt?


    Ich habe schon ausgiebig die Suche bemüht, aber keine Infos dazu gefunden. Weder im Forum, noch auf Google. Das lässt den Schluss zu, dass es hier keine Meldungspflichten gibt. Allerdings ist es nur eine Vermutung.
    Wer weiß mehr dazu? Ich möchte im FA keine schlafenden Hunde wecken.


    Danke
    Leberkas :Biene:


    (Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussionen anfachen, in denen es darum geht, ob es eine 10,7%ige Steuer gibt, ob Honig zugekauft wird, Nebenprodukte verkauft werden usw :) Das ist schon geklärt)

    ... an den unvergleichbaren Duft wie im Zwischenbau zwischen kleiner und großer Festzelthalle in Neumarkt während des Volksfestes in der zweiten Augustwoche. ...


    Ach die Jurahallen :) Nächstes Jahr vllt in meinem Flugkreis.


    Um auf das Thema zurückzukommen:
    Ein Ottonormalverbraucher würde das Produkt "heile Welt" gerne kaufen. Aber von PSM und Bienensterben möchte er nichts wissen.
    Ebenso wie er sich beim Milchkauf nicht für BSE, MKS, Rauschbrand oder Blauzungenkrankheit interessiert.
    Eier kauft er von vermeintlich glücklichen Hühnern. Kannibalismus, Antibiotika und Massenkeulungen - who cares?


    Ich würde das Thema nicht zu übermäßig aufgreifen! Bring den Käufer nicht auf negative Gedanken!


    just my 2 cents. Gleich werde ich hier wieder abgewatscht.

    Wir brauchen nicht anrufen, denn wir haben das neue Merkblatt gelesen. Und da steht klar drin, dass es für Beuten keinen Zuschuss mehr gibt. Auch wenn ich "Anfänger in zweifacher Hinsicht" bin, lesen kann ich schon seit einem viertel Jahrhundert.
    Du anscheinend nicht.


    Ich finde Deinen Umgangston und wie Du austeilst nicht ganz in Ordnung. Aber im Allgäu gehts es etwas rauer zu. Ich habe dort einige Zeit gelebt, von daher kann ich es nachvollziehen und bin Dir nicht böse :liebe002: