Beiträge von Leberkas

    Leberkas Wieso verwendest Du nicht gleich bloss Anfangsstreifen? Was ich so gelesen habe, ist eine Mischung aus Mittelwänden und Naturbau die denkbar schlechteste Wahl. Entweder Mittelwände oder Naturbau, nicht halbe-halbe. Du kannst doch im Brutraum gleich aufs Ganze gehen. :)

    Danke, genau das wollte ich (nicht) hören :)

    Wieso ist das die denkbar schlechteste Wahl?


    Wir geschrieben, möchte ich im Frühjahr einengen und dann schrittweise erweitern. So mache ich das bisher immer. Wenn ich mit zwei Anfangsstreifen erweitere, habe ich danach sicher zwei Drohnenwaben. Das bringt mich in der Unstellung aber nicjt weiter, weil das konventionelle Wachs später rausfliegt und die Brutsammler dann auf Drohnenwaben sitzen...

    und werde dieses Jahr auf Biowachs (wg. ökologischer Erzeugung) umstellen.

    Und das ist so machbar? Schrittweise Umstellung, wo nachher kein Mensch nachvollziehen, was ist neu und was alt?

    Dachte bisher immer, dass bei Umstellung ein Komplett-Austausch des Wachses notwendig sei.

    Ja das muss komplett ausgetauscht werden. Die Umstellungsdauer ist immer min. 12 Monate. Der Honig aus der Umstellung ist auch kein Biohonig.

    Nä. Jahr muss vor dem ersten Nektareintrag dann alles komplett umgestellt sein!

    ...durch die Bank sehr viel Drohnen-Kuddelmuddel geben wird...

    Und sowas kommt von nur halbherzigen Imkeraktionen.


    Gruß Jörg

    inwiefern?


    Wie bereits geschrieben, möchte ich beim Erweitern die ersten BioMW reinhängen. Der Brutraum würde sowieso erweitert werden. Setze ich im Mai nur einen Anfangsstreifen, wird das sicher Drohnenbrut werden, setze ich im Juni den nächsten, wird das wohl auch Drohnenbrut werden. usw.


    -TBE ist eine gute Idee, ich will sowieso nochmal Völker vermehren. Daher mache ich im Juni/Juli Kunstschwärme und Sammelbrutableger, vornehmlich mit den zuvor ausgebauten BioMW. Die konventionellen Brutrahmen lasse ich dabei auslaufen und schmelze sie ein. Das Vernichten von Brut steht der Umstellung zum Bioimker entgegen. Trotzdem werden die Sammelbrutableger vorübergehend Brutfrei und können gut behandelt werden.


    -Die Baubienen habe ich auch dann im Brutraum, wenn ich wie bisher eine konventionelle MW gebe, oder einen Drohnenrahmen...



    Zurück zu meiner eigentlichen Frage:


    Ist es ein Problem, wenn ausgerechnet das untere Drittel Naturbau wird? Könnte es mit Pollen zugekleistert werden? Bauen sie es nicht gut aus? Oder wäre es z.B. besser, das obere Drittel in Naturbau zu machen? Oder einen seitlichen Streifen? Ich will verhindern, dass die Sammelbrutableger dann aus 10 Drohnenrahmen bestehen ;)


    Biowachs ist mit 40-50€/kg ziemlich teuer. Es soll daran zwar nicht scheitern, aber wenn ich einerseits (auf Kosten von Honig) 1/3 beim Wachs spare und auf der anderen Seite mehr Naturbau zulasse (was gefordert ist), kommt das dem doch entgegen?!


    Drobi: Ich habe Deine Antwort erst nach dem Erstellen dieser Antwort gelesen.

    Hallo zusammen,


    ich imkere seit einiger Zeit bereits auf ZA1,5 und werde dieses Jahr auf Biowachs (wg. ökologischer Erzeugung) umstellen.

    Bei reinem Naturbau auf allen BR Rähmchen würde ich vermuten, dass es (je nach Jahreszeit) durch die Bank sehr viel Drohnen-Kuddelmuddel geben wird. Nun ist die Frage, ob es einfacher ist, komplette 1,5er MW + DW (wie bisher) zu nehmen, oder 1,0er, die dann im unteren Bereich gebaut werden dürfen, wie die Damen es für nötig halten.

    Die Umstellung an sich mache ich über Erweiterung. D.h. im Frühling die unbesetzten Waben raus, mit BioMW erweitern. Im nächsten Frühjahr fliegt dann spätestens der Rest raus.

    Was denkt ihr, irgendjemand Erfahrung damit? Bedenke ich irgendein Problem nicht?


    Danke und Grüße


    Der Leberkas

    Honig gefriert nicht. Wenn ich Wabenhonig aus dem Gefrierschrank nehme, kann man die kleinen ausgelaufenen Honigmengen am Beutelboden leicht verformen. Es ist dazu nicht viel Kraft notwendig und er bricht auch nicht. Somit zähle ich es als nicht gefroren.


    ...Wobei Speiseeis auch nicht bricht und leicht verformt werden kann?! Vielleicht ist es doch nicht so einfach. :/

    Also der Netzbetreiber sagt, dass Bayern (das habe ich angefragt) derzeit noch ausgebaut wird.

    Wenn man Sigfox einen geeigneten hohen Standort zur Verfügung stellt, wird dort sogar kostenlos eine Antenne installiert!


    Witzigerweise wusste man bei Sigfox sofort, dass ich Imker bin und man hat mir noch folgende Links mitgeschickt:

    https://partner.sigfox.com/products/optibee

    https://partner.sigfox.com/products/optibee-device

    https://partner.sigfox.com/pro…abeille-connected-beehive

    https://partner.sigfox.com/products/bee-in-contact


    Alles IoT Waagen, ich habe es aber noch nicht durchgeguckt.

    die Netzabdeckung lässt sich auf der Webseite von sigfox überprüfen. Zumindest theoretisch...

    Gerade bei mir ist sie sehr durchwachsen.

    Es gibt allerdings auch ein System des Herstellers, bei dem der Sender 1km entfernt von der Beute sitzen kann. Also auch auf einem Baum, Hochsitz o.ä. (Die Gestattung vorausgesetzt).

    Ich bin mit dem Hersteller in Kontakt, es gibt in den nächsten Tagen ein deutsches Pdf.

    Hallo zusammen,


    ich melde mich aus der Versenkung zurück.

    Gestern bin ich über das Stockwaagensystem von Connected Beekeeping gestolpert.

    Mit einem Sender kann man vier Völker wiegen und mittels dem "internet of things" die Daten übermitteln.

    Die Übertragung erfolgt dabei nicht über das Handynetz sondern über ein autarkes Netz von "sigfox", die erst in diesem Jahr in Deutschland mit dem Netzausbau angefangen haben und damit schon fertig sind, oder es bald werden. So wie ich verstehe, hat man damit keine der üblichen Empfangsprobleme und der Akku soll ein Jahr halten, da nur ein Bruchteil der Sendeleistung notwendig ist.


    Hat schon jmd davon gehört, oder sogar Erfahrungen damit gesammelt?


    darum geht es:

    https://www.connectedbeekeeping.fr/de/

    Mal ne doofe Frage: Warum honigt die Robinie nur bis zum ersten Gewitter?
    Sind danach keine Blüten mehr am Baum, oder fließt aus einem anderen Grund kein Nektar mehr?


    Vielen Dank!

    Welches Gesundheitszeugnis wird an den bay. Belegstellen verlangt?
    Reicht das Kleine? Eines mit Brutuntersuchung, oder eines mit FKP?


    (Ja, ich weiß, dass es "das Kleine" offiziell nicht gibt, trotzdem wird es von den meisten Veterinären anerkannt, also vllt auch von der Belegstelle?!)


    Sakrischen Dank, Leberkas.