Beiträge von Leberkas

    Klar gibt das Stecher, jedoch normalerweise nicht in der Kreuzung BuckfastxCarnica sondern erst in der F2 und später. Aber bei weitem meist nicht so ausgeprägt wie bei der F2 die aus der F1 CarnicaxDunkle gezogen wird (und dakommt auch die Mär von der dunklen Stecherbienen her, das Problem mit ihr ist der sehr ausgeprägte Heterosieffekt mit der Carnica)

    Der aufmerksame Leser stellt fest, dass es zur Stecherbildung immer dann kommt, sobald die Carnica beteiligt ist. =O



    Ring frei - Die Spiele mögen beginnen... ;)

    Nichts wie weg hier 8)



    - und nehmt das nicht zu ernst!

    Zum Abfüllen von Hand darf man eine beliebige Waage verwenden. Das Abfüllergebnis muss stichprobenartig mit einer geeichten Waage kontrolliert werden. Die oben genannten Argumente beziehen sich auf diese Kontrollwaage, nicht auf die Waage, mit der abgefüllt wird.

    Gruß Ralph

    ok, aber zurück zur Eingangsfrage:


    Angenommen es kommt der Tag, an dem der Kontrolleur an meiner Haustür klingelt:


    -Für diese Stichproben muss ich während des Abfüllens ja trotzdem die geeichte Waage zur Hand haben

    - Welche Teilung braucht sie dann bei Dreier- oder Doppelpackungen? Kann ich sagen, ich wiege die Dreierpackung (3x 125g) komplett, damit ich über die 150g (ab dann gilt die Teilung 1g) komme, oder ist das nicht zulässig? Zur Erinnerung: Bei einem Dreierpack ist es zulässig, außen an der Verpackung nur das Nettogesamtgewicht anzugeben - also würde ich vermuten (!) es wäre dann auch zulässig, bei der Stichprobe nur ein (1) Nettogesamtgewicht zu kontrollieren, entsprechend mit der gröberen Teilung????

    Begriffsbestimmungen
    1.1 Selbsttätige Waage
    Ein Gerät, das dazu bestimmt ist, die Masse eines Körpers unter Nutzung der Wirkung
    der Schwerkraft auf diesen Körper ohne Eingreifen vom Bedienungspersonal zu
    bestimmen und dabei einem vorgegebenen automatischen, für das Gerät
    charakteristischen Programmablauf zu folgen.
    Als "Eingreifen vom Bedienungspersonal" gilt jede zielgerichtete Handlung, die das
    Ergebnis der Wägung beeinflusst, wie zum Beispiel
    - Überwachung des Nullpunkts auf einer laufend aktualisierten Anzeige der Waage und
    gegebenenfalls Nullstellung der Waage


    Setzen eure Waagen den Nullpunkt bei jedem Glas ohne euer Eingreifen auf Null? Also meine nicht... Damit ist sie wohl "nichtselbsttätig"?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eichwert


    Aus der FertigPackV:

    ...

    Der Passus aus der FertigPackV bezieht sich m.E. auf einen anderen Waagentyp. M.E. gilt, dass der Eichwert 0,2 x max. Abweichung betragen muss.

    Auszug:

    1.1.1 Werden nichtselbsttätige Waagen als Kontrollwaagen verwendet, darf der Eichwert nicht größer sein als


    Nennfüllmenge QN
    der Fertigpackungen in g oder ml
    größter zulässiger Eichwert
    in g
    weniger als 10 0,1
    von 10 bis weniger als 50 0,2
    von 50 bis weniger als 150 0,5
    von 150 bis weniger als 500 1,0
    von 500 bis weniger als 2 500 2,0
    von 2 500 und mehr 5,0

    Nach meiner Auffassung sind schnöde Handelswaagen, die als Kontrollwaagen verwendet werden "nichtselbsttätig". Selbsttätig ist eine Waage z.B. in einer Abfüllmaschine. Sehe ich das richtig? Kann das jmd bestätigen?

    ...aber die FertigPackV fordert diese maximalen Eichwerte (Tabelle oben) in der Anlage 7 1.1.1.


    Wenn nun eines Tages der Kontrolleur vor der Tür steht, hilft es mir nichts, wenn die Waage nur einen Eichwert von 1g hat. Natürlich funktioniert es. Ich kann auch mit meiner 15€ Küchenwaage auf das Gramm genau messen. Nur ist diese nicht geeicht und damit ungeeignet. Genauso ist eine geeichte Waage mit 1g Eichwert per FertigPackV kein geeignetes Messgerät, um ein 125g Glas abzufüllen.


    Die Anlage 7 ist es übrigens übrigens auch, die festlegt, dass die Waage geeicht sein muss. So trivial ist dies Anlage also nicht.


    Grüße

    Leberkas

    Nein, ich meine nicht die Minusabweichung, sondern die Eichtoleranz. Um ein 150-500g Glas abzufüllen braucht es einen Eichwert von 1g. Unter 150g braucht es 0,5g. Meine (geeichte) Waage zeigt nur ganze Gramm an, damit kann ich keine 125g Gläser abfüllen.

    Ich frage mich nun, ob ich dann eine Fertigpackung bestehend aus 2 x 125, oder 3 x 125g damit abfüllen dürfte. Oder z.B. 5 x 30g. Den für letztere bräuchte man bereits eine Waage mit 0,2g "Auflösung" bzw. Teilung. Die dürfte wahrscheinlich im vierstelligen Bereich liegen. Um damit "Probiergläschen" abzufüllen, ist das etwas teuer... :)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Eichwert


    Aus der FertigPackV:

    Nennfüllmenge QN
    der Fertigpackungen in g oder ml
    größter zulässiger Eichwert
    in g
    weniger als 10 0,1
    von 10 bis weniger als 50 0,2
    von 50 bis weniger als 150 0,5
    von 150 bis weniger als 500 1,0
    von 500 bis weniger als 2 500 2,0
    von 2 500 und mehr 5,0

    Hallo,


    ich habe zu diesem Punkt noch nichts in der Suche gefunden.

    Wenn ich 3 Fertigpackungen mit einer weiteren Fertigpackung umhülle (z.B. Geschenkkarton), in der dann netto 3 x 125g = 375g stecken - muss ich dann eine Waage mit 0,5g Eichwert verwenden, oder reicht die Teilung 1,0g aus?

    (Die einzelnen Gläser sind dann evtl. gekennzeichnet mit "nicht zum Einzelverkauf bestimmt", falls das etwas hilft)


    Man könnte auch weitergehen und z.B. 5 x 30g als Probierset verkaufen. Gesamtfüllmenge netto: 150g, also 1,0g Eichwert, oder 0,2g? Bei 0,2g muss man ja schon sehr tief in die Tasche greifen, um dann damit "Centartikel" abzufüllen...

    Wie wird das in der Praxis gehandhabt?


    Die FertigPackV sagt in §6 (3) Besteht eine Fertigpackung aus mehreren, nicht zum Einzelverkauf bestimmten Packungen desselben Erzeugnisses, so ist die gesamte Füllmenge und die Anzahl der einzelnen Packungen anzugeben. Die Angabe der Anzahl der Packungen darf entfallen, wenn alle Packungen sichtbar und leicht zählbar sind.


    Ich unterstelle nun einfach, dass Honiggläser in einem Geschenkkarton für jedermann leicht zählbar sind. Damit wäre eine (1) Füllmengenangabe ausreichend und somit der entsprechend zugehörige Eichwert anzuwenden. Bei 3 x 125g = 375g also 1,0g?

    Hab nachgesehen, das Foto ist vom 27.05. Aber wie Du schon geschrieben hast, fliegt da so einiges.


    Denkst Du, es ist Zufall, dass sich Solitärbienen oft in der Nähe der Honigbienen zeigen? Liegt es einfach nur daran, dass man als Imker eher ein Auge für so etwas hat? Oder zieht sie irgendwas an? Niedrigerer Fraßdruck?

    Ooch, schade...Decke sie wieder vorsichtig mit dem Deckel ab, dann können Sie sich vielleicht noch fertig entwickeln.

    Dann kannst Du auch sehen was es denn wird - aktuell kann man nur auf eine Solitärbiene tippen; ev. Osmia - eine Mauerbiene - aber weiter würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen wollen.


    Melanie

    Das Foto war vom Mai/Juni. Ich hatte sie wieder zugedeckt und alles bis in den Herbst liegen lassen. Leider ist nichts mehr draus geworden, d.h. bei einer "Kontrolle" waren die Larven leider vertrocknet...

    Hallo, ich klinke mich hier mal ein, da dieses Thema nicht mehr weiterverfolgt wird und ich keine Notwendigkeit für einen neuen Faden sehe.

    Dieses Gelege war bei mir in nem losen Stapel zwischen Innendeckel und Varroaschublade. Eigentlich war alles in einer verschlossenen Beute gelagert, nur eine Rutschleiste war nicht ganz "versenkt".

    Leider habe ich es verpasst, von den Bienen ein Foto zu machen.

    Kann das jemand bestimmen?