Beiträge von Tom B.

    Den Bienen ist das herzlich egal. Ich verwende die Fluchten von Bienenweber und komme gut damit klar.

    Du wirst bei jeder Bienenflucht einige Bienen haben, die schlicht und einfach nicht flüchten wollen, sondern in den Honigräumen sitzen bleiben. Um abfegen oder ausblasen kommst du also in keinem Fall herum.

    Die stärkste Waffe gegen Inflation ist der Igel in der Hosentasche. Also kein Geld ausgeben.

    Dann wird das Geld in der Hosentasche weniger wert. Und vom Igel bekommt man Flöhe, an Stellen, wo man sie nicht haben will.

    Ich halte es für sinnvoller, Artikel, die man regelmäßig braucht, ausreichend zu bevorraten. Es ist abzusehen, dass der Preis für Gläser deutlich ansteigen wird. Deshalb habe ich mir für die nächsten drei Jahre meinen Bedarf in den Keller gestellt. Das gleiche gilt für Futter und Zucker. Der Bedarf für 2023 ist eingelagert.

    Es fehlt halt die Wabenhygiene in der Großraumbeute....deswegen alle 2 Jahre TBE.

    Wenn im Frühjahr das Schied gesetzt wird und im Laufe des Jahres mit Mittelwänden oder Naturbau erweitert wird, stimmt die Wabenhygiene.

    Ich kann nur für Zadant sprechen, aber Dadant dürfte analog sein. Bei der Frühjahrsdurchsicht werden leere Waben entfernt und Futterwaben hinter das Schied gehängt. Damit sind i.d.R 5-6 Waben aus dem Brutzyklus raus. Nach 2 Jahren sind also alle Waben erneuert.

    TBE ist ein sinnvolles Konzept zur Varroabekämpfung. Allein zur Wabenhygiene ist es nicht erforderlich.

    Wieso sollte sich Wasser aus der Luft in der Schale sammeln, es in der Beute regnen ? Oder andersherum, warum verdunstet nur AS und Wasser bleibt zurück ??

    Zitat (https://www.bienen-becker.de/21501.html)

    "Ameisensäure- und Wasseranteil der Lösung verhalten sich besonders im unteren Temperatur- und oberen Luftfeuchtenbereich völlig unterschiedlich.

    Der Ameisensäureanteil der Lösung verdunstet unabhängig von der Luftfeuchte auch noch bei 0°C, aber bei 100% Luftfeuchte verdunstet kein Tropfen Wasser."


    Ich bin kein Naturwissenschaftler, kann es also weder wissenschaftlich erklären, noch habe ich obige Aussage wissenschaftlich untersucht. Für mich ist nur wichtig, dass ich meine Völker gut über den Winter bekomme. Warum es funktioniert, ist mir dabei ziemlich egal.

    Das Problem beim Nassenheider ist, wenn es ein paar Tage kälter ist tropft die AS in die Auffangschale und dann wirds wieder warm und es verdunstet auf einmal viel mehr AS als vorgesehen.

    Dann stellen viele den Nassenheider direkt über die Brut. Das ist oft das Todesurteil für die Königin. Der große Docht (3) steht auch nicht mehr in der Anleitung, nur noch 1 und 2.

    Beim LD läuft nix nach und man sieht, wenn es nicht wirkt, weil die AS in der Flasche stehen bleibt.


    BTW: Die Institute testen aktuell die Wirksamkeit von 2 Nasenheidern mit ~450ml AS

    Das stimmt einfach nicht. Ich stelle den Nassenheider immer mittig, also direkt über die Brut. Trotzdem habe ich dadurch noch nie eine Königin verloren. Auch bei stark schwankenden Temperaturen. Die Flüssigkeit, die sich im Fließ der Schale sammelt ist in erster Linie Wasser. AS verdunstet auch bei niedrigen Temperaturen über die Fläche des Wannendochtes zuverlässig. Siehe dazu auch die Ausführungen vom Entwickler des Verdunsters. Wenn man sich an die Anleitung hält, passiert gar nichts.

    Ich habe vorgestern die Behandlung abgebrochen.Die Verdunstungsrate beim Nassenheider prof. lag zwar innerhalb der Toleranz, aber die Mädels waren wegen der Hitze nur am fächeln. Da brauchen sie nicht auch noch einen geschlossenen Boden.

    Schleudern kannst du immer, wenn der Honig trocken genug ist. Ob Aufwand und Nutzen in Relation stehen, musst du selbst entscheiden.

    Den wichtigsten Hinweis hast du von wasgau-immen bekommen: Genug Futter im Volk lassen!

    Ich glaube, die experimentieren auch mit Sublimation von Oxalsäure, können das aber nicht zugeben, weil es halt nicht zugelassen ist....

    Es gab vor ein paar Jahren einen Feldversuch von Dr. Liebig zu diesem Thema. Interessierte Imker konnten sich daran beteiligen. Die Ergebnisse hat er auch veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere, wurde der Sublimation eine gute Wirkung bescheinigt, wenn bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden.

    In seinem aktuellen "Einfach Imkern" geht er ebenfalls auf die Sublimation ein.