Beiträge von Tom B.

    Eigentlich war die Temperatur zu niedrig für eine 65% ASbehandlung mit dem Nassenheider Pro

    In der Bedienungsanleitung steht:

    "Achtung: Der Verdunster ist von +10°C bis +35°C einsetzbar!

    Den sogenannten „ Varroawetterbericht“ bitte nicht beachten, denn dieser gilt nur für veraltete Ameisensäure-Verdunstungsmethoden ohne automatische Anpassung der Verdunstung."


    Ich glaube nicht, dass in Luxemburg weniger als 10°C waren. :)

    Eine weiter Behandlung würde ich nicht sofort dranhängen. Wie war der Milbenfall während der Behandlung? Bis 14 Tage nach der Behandlung kann ein verstärkter Milbenfall erfolgen, weil mit schlüpfender Brut auch geschädigte Milben fallen. Wenn er nach 14 Tagen immer noch hoch ist, dann muss noch eine Behandlung erfolgen.


    Wenn ich mir ansehe, wer das Projekt betreibt, halte ich das für eine seriöse Sache.

    Ob es mit dem 3km Umkreis klappt, halte ich für fragwürdig. Dazu werden zu wenige Imker das System nutzen.

    bisher schlechtestes Jahr überhaupt. Kaum Honig, ca 5kg/Volk. Sonst immer das Vielfache. Grund: fast alle Völker geschwärmt, Vegetation viel schneller als Volksentwicklung

    Da stimme ich zu. Wobei ich die Völker sehr großzügig geschiedet habe und deshalb einige Reserven im Brutraum eingelagert wurden. Lieber eine kleine Ernte, als ständig Angst um die Futterversorgung oder gar verhungerte Völker.

    Bei mir waren es 9kg/Volk. Aber dafür sehr lecker!

    Fülle mit MW auf 12 Rahmen auf und füttere bis Mitte September auf ein Endgewicht von 20kg. Die Bienen haben dann genug Platz lagern so ein, wie sie es für richtig halten.

    Drohenrahmen drin lassen, der kann als Futterspeicher genutzt werden.

    Abgeerntete Honigräume kommen bei mir 24h über einen Adamfütterer drauf, bevor ich nochmal die Bienenflucht einlege.

    Der Nassenheider Pro ist nicht wetterempfindlich. Bis 35°C klappt es gut.

    Die Behandlungsvorschriften haben einfach den Sinn, dass der Verbraucher keinen Medikamentencocktail als Honig bekommt.

    Ich schließe mich rase an. Wenn der Honig schmeckt, dann rein in die eigene Futterluke.


    Hänge eine Wabe mit offener Brut (ohne ansitzende Bienen!) aus einem anderen Volk rein. Nach 24h nachschauen. Falls nichts passiert, ist eine Königin da. Vielleicht noch unbegattet, oder noch nicht in Eilage.

    Wenn Weiselzellen angezogen werden, ist keine Königin da. Dann einfach nachschaffen lassen, oder eine Königin kaufen.

    Zur Belastung der Pflanzen und es Honigs kann ich nichts sagen. Aber mit den Blühstreifen ist es eine zweischneidige Sache. Vor ein paar Tagen bin ich auf der Landstraße zwischen 2 Feldern mit Blühstreifen gefahren. Soviel Insekten hatte ich seit Jahren nicht auf der Windschutzscheibe. Wahrscheinlich richten die planlos angelegten Blühstreifen genauso viel Schaden in der Insektenwelt an, wie die Windräder.

    Wenn es nur ein einziges Volk mit einem vollen HR ist, würde ich warten. Das Volk bekommt einen zweiten HR. Der Aufwand beim Schleudern ist fast immer gleich. Egal ob du 1 HR oder 10 HR hast. Aufbau, Abbau, Reinigen...

    [...]

    Von meinen 5 Carnicas (von der Belegstelle!) sind drei geschwärmt. Von meinen 11 Buckfasts haben nur zwei umgeweiselt...nicht eine Schwarmzelle obwohl es teilweise bereits F3-Generationen sind.


    M.

    Macht du Standbegattung oder gehst du mit den Buckfast zur Belegstelle? Mich interessiert, wie sich die Buckfast bei Standbegattung entwickeln, weil dann auch Carnica-Drohnen zur Begattung kommen.

    Eine Frage an die Imker, die Buckfast und Carnica haben:

    Bei mir selbst und Vereinskollegen sind die Carnica in diesem Jahr wie verrrückt geschwärmt. Wie hat sich die Buckfast gemacht?

    @d2dum

    Mit dem Bauen ist mir auch aufgefallen. Die Kisten sind rappelvoll, aber in den Honigräumen gähnende Leere und nur lustloses Bauen. Wenigsten blüht jetzt die Linde. Mal sehen...