Beiträge von Tom B.

    Ich glaube, die experimentieren auch mit Sublimation von Oxalsäure, können das aber nicht zugeben, weil es halt nicht zugelassen ist....

    Es gab vor ein paar Jahren einen Feldversuch von Dr. Liebig zu diesem Thema. Interessierte Imker konnten sich daran beteiligen. Die Ergebnisse hat er auch veröffentlicht. Soweit ich mich erinnere, wurde der Sublimation eine gute Wirkung bescheinigt, wenn bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden.

    In seinem aktuellen "Einfach Imkern" geht er ebenfalls auf die Sublimation ein.

    Im Gegensatz zu Zander zweizargig sehe ich eher das Problem, dass zuviel Futter die Bienen zu stark einschränken könnte.

    Eine Zandant-Wabe fast 3 kg Futter. Bei 20kg Futter sind ca. 7 Waben mit Futter und Pollen belegt. Für das noch verbleibende Brutnest stehen ca. 3 Waben zur Verfügung, was vollkommen ausreicht. Bis es kalt wird, gehen nochmal 6-8 kg weg. Es gibt also genug Platz für eine kuschlige Überwinterung.

    Meine Völker werden so aufgefüttert, dass sie Ende September 20 kg Futtervorrat haben. Bisher habe ich noch nie nachfüttern müssen.

    Beim Einkauf gehe ich lieber großzügiger ran. Wenn Sirup übrig bleibt, habe ich den immer problemlos im Folgejahr verwendet.

    Wie rase und Markus geschrieben haben : Nicht mit Futter geizen und besser haben als brauchen.

    Hallo,


    ich verwende für meine Zanderbeuten die Absperrgitter mit Holzrahmen von Bienenweber. Leider gehen die Gitter ziemlich schnell kaputt, wenn die Völker Langeweile haben und die Gitter ankleben. Beim Ablösen verbiegt sich das Metall sehr schnell und die Gitter liegen nicht mehr richtig auf.

    Wo gibt es stabile Gitter, die sich beim Lösen nicht ständig verbiegen?


    Herzliche Grüße

    Tom

    Alofolie um die Krabbelzelle und mit einem Zahnstecher in die Wabe rein.

    Für einen Anfänger ist das erklärungsbedürftig:

    Die Zelle nicht komplett einwickeln, weil die Königin sonst nicht raus kann. Nur das obere Drittel umwickeln, wobei über der Zelle ein Zipfel Folie überstehen sollte. Dann senkrecht mit der Spitze nach unten an einer Wabe feststecken. Nicht die Zelle durchstechen, sondern nur den Zipfel der Folie.

    Wobei es angenehmere Lösungen gibt. Ein Züchter hat bestimmt einsprechende Zellenschützer und Halterungen, die er mit geben kann.

    Ich würde das Volk teilen, also je eine Zarge pro Volk. Wenn die Mädels zu dicht sitzen, noch eine Zarge mit Mittelwänden aufsetzen. Bei Futtersorgen Zuckerwasser 1:1 geben. Immer kleine Mengen und schauen, wie es abgenommen wird.

    Falls ich es richtig verstanden habe, ist die gekäfigte Königin begattet. Dann sollte sie nach ihrer Freilassung bald wieder anfangen zu legen. Damit wäre ein Volk versorgt. Bei dem Volk ohne Königin, entweder eine begattete Königin zukaufen, oder aus dem anderen Volk eine Wabe mit Stiften / jüngster Brut umhängen. Letzteres würde ich bevorzugen.

    Und lasst das Umhängen von Brutwaben in den Honigraum. Wenn die Mädels soweit sind, gehen sie von allein hoch.


    Viel Erfolg euch beiden!


    Tom

    Ein Insektenstich ist allgemeines Lebensrisiko. Die Schilderung, dass wegen einem Bienenstich eine Zehe amputiert werden musste, halte ich für fragwürdig. Meine Fellnase hat letztes Jahr mit der Pfote auf eine Biene geschlagen und sich den Stachel einfangen. Am anderen Tag war alles wieder ok.

    Ein Haftpflichtschaden ist es nur dann, wenn es auch deine Biene war. Wie soll das nachgewiesen werden? Ich würde aktuell nichts unternehmen. Nach der Ernte dann ein Glas Honig über den Gartenzaun reichen.

    Du kannst natürlich auch jetzt schon mehr Futter geben. Bei den Zweizargern ist genug Platz.

    Ich wiege meine Völker aktuell alle 2 Wochen. Wenn der Vorrat unter 10 kg geht, füttere ich 5kg nach. Ende September füttere ich auf 20 kg auf.

    Der Futterverbrauch sinkt ab Oktober deutlich. Meine Durchschnittswerte: Oktober 4kg, Nov. 2 Kg, Dez., Jan. je 1kg, Februar 3kg, März 4kg. Wenn du die Völker Ende September mit 20kg in die Winterpause schickst, hast du für den April noch 5kg Reserve.

    In seinem ersten Brief an den Verein schrieb er tatsächlich etwas von einer "Attacke" durch die Bienen. Hinterher stellte sich wie gesagt heraus, dass seine Kinder mit ihren nackten Füßen drauf

    Nur falls es hart auf hart kommt:

    § 187 StGB (Verleumdung) und § 186 StGB (üble Nachrede)

    Zur AS: Liebig empfiehlt in seinem neuen Buch nur noch 3 Tage AS-Behandlung. Ich verwende seit 2014 den Nassenheider prof. und fülle nicht nach. Bisher keine Probleme. Anfang Oktober den Milbenfall kontrollieren.


    Futter : Warte mit dem Futter bis Ende September und füttere dann ggf. nochmals auf 20kg nach. Eines meiner Völker hatte letztes Jahr im von Mitte August bis Ende September 8kg Futter verbraucht, weil die noch wie verrückt gebrütet haben.

    Hmmm... Mode... Trend... ohne wissenschaftlich untersucht zu sein....

    Muss alles wissenschaftlich untersucht sein?

    Meiner erster Vortrag, als ich überlegt habe, mit dem Imkern anzufangen, war ein Vortrag von Aumeier/Liebig. Also habe ich "wissenschaftlich" mit Zander angefangen und bin gut damit gefahren. Besonders das einheitliche Wabenmaß gefällt mir.

    Nach 4 Jahren hatte ich keine Lust mehr auf die schweren Honigzargen. Auch der meistens recht schwere 2.Brutraum war bei der Schwarmkontrolle nicht gerade ein Träumchen. Die Kippkontrolle habe ich schnell sein lassen. Meine Mädels haben mich immer wieder ausgetrickst.

    Deshalb bin ich ganz ohne wissenschaftliche Untersuchung zu ZaDant gewechselt. Mit DNM-Halbzargen habe ich leichte Honigräume und die Schwarkontrolle ist mit dem Ziehen von wenigen Rähmchen erledigt. Der Honigertrag ist seit Umstellung auch gestiegen.

    Meine Meinung: Wer mit seiner Methode gesunde und starke Völker halten kann, hat Recht.

    Ich habe die Fütterer mit der Zanderbeuten im genannten Maß im Einsatz. Passt bis auf wenige Millimeter gut. Keine Probleme beim Enfüttern.

    Meine Zargen sind ohne Pfalz und Rutschsicherung.