Beiträge von Maxikaner

    Hallo Rugunza,


    na klar hast du recht, das viele Antworten nicht exakt die Antwort auf deine Frage waren.
    Wenn du nur gefragt hättest, "Gibt es empfehlenswerte AGT Züchter in Bayern" hättest du weniger Antworten, mit dem selben Ergebniss.
    Ich seh das Forum immer als virtuelles Wirtshaus, wo man sich austauscht, diskutiert und auch mal streitet. Wichtig ist das man sich danach immer die Handgeben kann. Und wie an jedem Stammtisch gibt es viele Meinungen. Also such dir das beste raus.
    Und meine Meinung zu deinem Vorhaben, ist das es so wie du das schreibst einfach keinen Sinn macht und noch Geldverschwendung ist.
    Warum? Ganz einfach, du willst nächstes Jahr Königinnen kaufen von denen du nachziehen willst. Wenn du tatsächlich einen Züchter findest, der dir im April, Mai Königinnen verkauft, dann werden diese überwinterten bestimmt keine brüller gewesen sein, sonst hätte er sie behalten.
    Manche Züchter verkaufen ihre 3-4 Jahre alten Zuchtköniginnen, da biste dann gleich mal 200-300€ los.
    Diese Kö's kriegst du aber normal nicht, da diese unter den Züchtern den Besitzer wechseln.
    Königinnen kaufen und dann blind im selben Jahr nachziehen, weil es Belegstellen Kö's sind, macht keinen Sinn.
    Wenn dann würde ich bei den Prüfhofen umlarven. Schau mal auf die Seite der LWG Bayern.
    Oder du rufst hier mal die Zuchtobleute an https://www.lwg.bayern.de/mam/…uchtobleute_in_bayern.pdf
    Die können dir dann auch helfen.
    Dann hast du dir 300€ gespart, auf Belegstelle fährst du ja so oder so.
    Und dann hast du deinen eigenen Königinnen, die du Beurteilst und nicht Geld ins Nirvana schickst.


    Das ist meine Meinung zu deinem Vorhaben.
    Viele Grüße,


    Max

    Es gibt auch andere "darwinistische" Ansätze, wonach man diese Völker sich selbst überlässt, so wie Maxikaner es schreibt. Das ist dann ggf. eine teure Auslese....
    Beste Grüße


    Rainer


    Hi Rainer,


    ich schrieb das doch nirgends. Und Bond Tests finde ich eher fraglich.
    Ich schrieb genau das Gegenteil, das wenn man sich über Behandlungsfreie Völkerführung Gedanken macht, seine Betriebsweise durchdenken muss. Wenn man alles so laufen lässt wie bisher, die toleranz Königinen am gleichen Stand wie die normalen hat, wird man keine Effekte erkennen. Ich schrieb nirgendwo das wenn der Milbendruck zu hoch wird, man die Völker nicht aus der behandlungsfreien Völkerführung herausnehmen darf, denn das wäre der Gesunde Menschenverstand sich um die ihm anvertrauten Lebewesen zu kümmern.
    Toleranzzucht ist ein interessantes Feld und vielleicht kann Sie uns in ein paar Jahren die Geisel Varroa abnehmen.
    Aber um wirklich Behandlungsfreie zu Imkern, braucht es mehr als 2 AGT Königinnen, mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.


    Grüße,


    Max

    Ja? Ist das so? Aber nicht selber, weil... (bitte beliebige Begründung einfügen) Das ist zugegeben Polemik, aber die Passivkonstruktion fordert das gradezu ein. 'Einfach nur so' wird es nie Ergebnisse geben


    Hi Ralf,


    weil ich ein Feigling bin und Völkerverluste scheue. Ebenfalls ist der Zeitaufwand den man in die Zucht steckt enorm.
    Daher hab ich keine einzige Königin aus irgendeinem Toleranzzucht Programm am Stand.
    Ich glaub du hast mich falsch verstanden, oder ich dich auf dem falsche Fuß erwischt :wink:
    Mit ganz oder gar nicht, meinte ich das es einen eigenen Stand braucht, eine geänderte Betriebsweise.
    Ich hab nirgends geschrieben "einfach nur so" ich schrieb nur so!
    Einfach Toleranzköniginnen kaufen, die am Stand neben andere Völker stellen und einfach so weiter zu Imkern, ist wenig Zielführend. Bzw. schade um die Königin, die evtl. Sogar wirklich Potential hatte.
    Alle mir bekannten nichtbehandler, haben weniger Ertrag als vorher. Allerdings haben sie mehr Zeit als früher, weil die Behandlerei wegfällt. Daher ist es m.E. Wenig Zielführend bei Toleranzzuchten über Honigertrag zu reden solange man noch normal behandelt.


    Liebe Grüße,


    Max


    PS: Entschuldigt bitte wenn es wirklich so polemisch rüberkam.

    Habe das hier auch schon geschreiben,
    ein Bekannter hat ein paar Jahre beim AGT Ringtausch mitgemacht.
    Die Unterschiede sind dabei teils gewaltig gewesen,
    insb. im Bezug auf Honigertrag, Sanftmut, Wabenstetigkeit ....


    Hallo Bienenknecht,


    was mich irritiert, in der Toleranzzucht geht es um Varroatoleranz. Da ist der Honigertrag oder sonstwas erstmal zweitrangig.
    Wie lange überleben denn die AGT Königinnen bei dir ohne Behandlung, wie ist deine Betriebsweise?
    Das sind die Fragen die mich bei Toleranzzuchten interessieren.
    Ich les immer wieder AGTlern die Ihre Völker dann behandeln, da stell ich mir die Frage, warum man so einen Aufwand überhaupt betreibt?
    Toleranzzucht geht nur ganz oder gar nicht. Eigene Toleranzsstände und diese ohne Behandlung, nur so wird es irgendwann Ergebnisse geben.


    Grüße,


    Max

    Hallo Marcus,


    um Gottes Willen ich hab nicht vor das zu probieren.
    Mich interessiert es nur, da Paraffin schon 100 Jahre in das Wachs gepanscht wird. Früher gab es nur keine Mittelwände. Erst mit den Mittelwänden kam das Parrafin wieder in die Völker.
    Paraffin ist eigentlich überall enthalten, im Labelo oder auch Lebensmittel Verpackungen.
    Der Osteuropäische Imker, argumentierte, das die Beimischung in Russland wegen der Kälte so groß sei.
    Daher interessiert es mich ob evtl. Jemand hier ist, der im Osteuropäischen Raum damit mal Kontakt hatte, bzw. ob jemand mal was vom Liebig Versuch hörte?


    Das sagt Wikipedia zu Paraffin.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Paraffin

    Hallo zusammen,


    die erste bitte vorneweg, bitte zerschießt das Thema nicht, mit den derzeitigen Aktivitäten auf dem Wachsmarkt.
    Mir geht es rein um Parrafin als Stoff in der Imkerei.
    Umsomehr man sich in das Thema reinliest oder Gespräche führt, umso Kurioser wird es.
    Ein Osteuropäischer Imker hat mir erzählt das in Russland die Mittelwände einen Paraffinanteil von 75% haben. Leider kann ich das nicht verifizieren.
    Der Liebig soll angeblich in den 90ern versuchsaufbauten gemacht haben, die mit 100% Parafinmittelwände gemacht wurden.
    Hat davon vielleicht schon jemand was gehört? Ich such mir im Internet schon einen Wolf und finde nichts darüber.


    Hier er nochmal ein Link auf Wikipedia zum Thema Paraffin:


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Paraffin


    Grüsse,


    Max

    Guten Morgen Heike,


    wenn du das Jährlich an diesen Standorten hast, wäre vielleicht die Methode vom Eugen Neuhauser evtl. was für dich.
    Er überwintert alle seine Völker mit HR, weil lt. Seiner Aussage 12er Dadant zu knapp ist für seine Region.
    Einen Standort von Ihm haben wir besichtigt, wo er die Bienen auf Honig überwintert.
    Also jedes dieser Völker hat seinen eigenen HR, im Winter ohne ASG darüber, im frühen Februar wird getauscht, das der HR unten ist. Sobald die Weide blüht kommt der HR über das ASG wieder oben drauf und dann geht es ganz normal weiter.
    Vielleicht hilft es dir ja irgendwie als Anregung?
    Ich drück dir die Daumen das du alle gut über den Winter bringst!


    Liebe Grüße
    Max

    Hallo


    zu diesem Thema hätte ich auch noch einen Gedanken. Zum Beispiel, wer kleine Begattungseinheiten auflöst, durch Entnahme der Königin, kann das leicht verhindern das solche Minischwärme unterwegs sind.


    Ich arbeite mit zusammensteckbaren Miniplus Rähmchen, die in einen Zander 2/3 passen.
    Wenn ich die Kö rausfischen muss, stecke ich die Rähmchen zusammen und hänge sie in einen HR. (überwintert wird bei mir mit 2/3 Zander unten und ganz Zarge oben drüber).
    Oder wenn man umweiselt oder ein Weiselloses hat steckt man Mehrzargige Minis einfach zusammen und vereinigt über Zeitungspapier.
    Ich hab das vom Luffi übernommen und finde die Einfachheit immer noch mehr als überzeugend.


    Nur als Anregugn was noch so geht.


    Viele Grüße,


    Max

    Naja ein gutes hat das, ich hab einen kleineren Stand in einer Streuobstwiese bei einem bekannten stehen.
    Ich werd da echt mal Naturbau im Stabilbau probieren. Und dann schau ich mal ob das evtl. auch was für den rest ist.

    Unabhängig von irgendwelche Spekulationen, finde ich es interessant, das Biowachs im Umlauf ist, welches mit Pestiziden verunreinigt ist.
    Somit ist der Spruch "Nimm Bio Mittelwände" auch nicht mehr universell gültig.

    Hallo zusammen,


    ich weiss nicht ob hier noch wer den Newsletter vom Seip abonniert hat.
    Darin ist zu lesen, das es dieses Jahr beim Seip keine Biomittelwände mehr gibt, da alles Biowachs was im Moment zum Kauf angeboten wird, mit Pestiziden verunreinigt ist.
    Echt interessant was da alles im Umlauf ist.


    Grüsse,

    Bestäuben ja, aber dann rennen.


    Viel Glück & beste Grüße,
    Ralf


    Na hoffentlich lernen es die Imker dann endlich mal, das Bestäubung Geld kosten muss.
    Bei uns wird jeder Kirschgarten mit mehr als 20 Bäume von irgendwelchen 4 Volk Imkern angewandert.
    Und dann fährt bei besten Flugwetter der Nebenserwerb Landwirt durch und Spritzt so das der Nebenl auf die Beuten fliegt.
    Wer Bestäubung will muss zahlen, das sollte sich etablieren und nicht das man auf der Suche nach dem letzten Gramm Honig seine Bienen vergiften lässt und sich dann freut, das man nächstes Jahr wieder kommen darf....