Beiträge von Bienenfrau

    Ausrangierte Gefriertruhe (aus Haushaltsauflösung), sofern man einen Stellplatz dafür hat, ist super. Ich lasse die Waben nur einmal richtig durchgefrieren - 2 bis 3 Tage - und schalte wieder aus. Wenn die Gummidichtung richtig schließt, bleiben sie mottenfrei und sind gleich gut aufbewahrt. Der Stromverbrauch hält sich also in Grenzen.

    Verdurstet?

    Wenn alle Flugbienen weg sind, wer sollte da Wasser holen?

    Und das haben sie an den vergangenen kalten Tagen bei mir auch bei 6 Grad gemacht! Ich musste die nahe (!) Tränke mehrfach nachfüllen.

    Schau mal, ob Du die Striche vom Kot der Maikrankheit finden kannst.

    Ich lasse während der Durchlenzung die Finger weg von den Völkern. Ausnahme: Weisellosigkeit.

    Gruß

    Bienenfrau

    Abgetropfte Quittenscheiben mit etwas Quitten-, ersatzweise Apfelsaft aufgießen. Mit Einmachzucker 2:1 - auf die Menge abgestimmt - zu beschwippster Quittenkonfitüre einkochen. Ev. etwas länger einkochen, je nach Gelierprobe!

    Wenn ein Nosemabefall vorliegt, behindern die Urtierchen die Eiweißverdauung im Mitteldarm, wenn die Sporen dort in den Darmzellen keimen. Befallene Bienchen fressen wegen des Eiweißmangels mehr Pollen, können diesen aber nicht mehr verdauen wegen der Schädigung der Darmwand. Das drückt dann auf die Luftsäcke, die Bienen verlieren ihre Flugfähigkeit. Das führt zu den krabbelnden, hüpfenden Bienen, die den Stock verlassen. Der Mitteldarm wird bei der Erkrankung milchig weiß. Sonst ist er braungelb, fleischfarben.

    Ein weiteres Zeichen der Erkrankung ist der typische Punktkettenkot.

    Noch ein Denkansatz:
    Ich hatte vor einigen Jahren im September auch plötzlich so ein Minischwärmchen mit Königin an einer Astgabel vor meinen Beuten sitzen. Ich hatte damals das Gefühl, dass es sich um ein Restvölkchen handeln könnte, das nach dem Abgang eines Schwarmes im Mai, den ich nicht pflücken durfte, wieder "heimgekehrt" ist, nachdem es in der Freiheit keine Chance auf Überwinterungsgröße mehr gab. Hunger, Königinnenproblem, wer weiß.

    Der Thread heißt ja "Hühner und mehr". Daher mal eine Geschichte zu Rauchschwalben, die meinen Pferdestall zahlreich bevölkern:
    Durch den Regen mit der geänderten Luftfeuchtigkeit ist in der Nacht auf Samstag ein Nestchen abgestürzt mit 2 einigen Tagen alten Nestlingen. Was tun? Ich habe sie in eines der leeren Nestchen gesetzt, allerdings war dieses ein ganzes Stück in einer anderen Richtung entfernt (1.5 Meter). Banges Warten, nix mehr gehört, die Alten saßen im Stall rum...Abends sah ich dann einen Altvogel im Nest hocken. Und große Freude: Heute piepst es energisch und die Schnäbelchen sind zu sehen beim Betteln!

    Die anderen ungefähr 100 in meinem Stall aufgezogenen Schwalben üben fleißig das gemeinsame Fliegen!

    PS: Die Bienen lassen sie in Ruhe!