Beiträge von Bienenfrau

    Am ersten Tag waren einige Rundflüge zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nur Einfliegen meiner Ansicht nach. Beim letzten Ausflug an diesem Tag hing bei Rückkehr ein Begattungszeichen an ihr. Die Dauer war max. 10 Min. Am nächsten und übernächsten Tag war sie mehrmals jeweils ca. 20 Min. unterwegs und kam ebenfalls mit Begattungszeichen an, auch mal ohne.

    Dies habe ich bei einem EWK im Schutzhäuschen, auf einer Gartensäule stehend, sehr genau beobachten können. Bei den Vollvölkern ist es schwieriger, so genau hinsehen zu können.

    Ja, ich schaue auch nach frühestens 10 Tagen nach Schlupf, ob Stifte da sind. Bei vitalen Königinnen sind sie da, wenn das Wetter gepasst hat.

    VG
    Bienenfrau

    Ich komme gerade von einem Imker, dessen Bienen ich ansehen sollte:
    Letzte Woche hat er abgeschleudert.

    Kein Futter mehr drin!!!!!

    Bitte daher die Völker anschauen! Füttern muss man dort, wo keine ausreichenden Futterreserven mehr drin sind (mind. 5 Kilo, gern ein bisschen mehr), da brauche ich nicht zu diskutieren!!

    Wer das drin hat, kann gleich nach (!) der Hitzeperiode behandeln.

    Ich habe dieses Jahr so viele hungernde Völker gesehen, schon im Mai.

    Gebt ihnen doch genug Futter!! Sie schenken uns ihren wertvollen Honig!

    So meine Meinung.

    Imkerliche Grüße

    Bienenfrau

    Ausrangierte Gefriertruhe (aus Haushaltsauflösung), sofern man einen Stellplatz dafür hat, ist super. Ich lasse die Waben nur einmal richtig durchgefrieren - 2 bis 3 Tage - und schalte wieder aus. Wenn die Gummidichtung richtig schließt, bleiben sie mottenfrei und sind gleich gut aufbewahrt. Der Stromverbrauch hält sich also in Grenzen.

    Verdurstet?

    Wenn alle Flugbienen weg sind, wer sollte da Wasser holen?

    Und das haben sie an den vergangenen kalten Tagen bei mir auch bei 6 Grad gemacht! Ich musste die nahe (!) Tränke mehrfach nachfüllen.

    Schau mal, ob Du die Striche vom Kot der Maikrankheit finden kannst.

    Ich lasse während der Durchlenzung die Finger weg von den Völkern. Ausnahme: Weisellosigkeit.

    Gruß

    Bienenfrau

    Abgetropfte Quittenscheiben mit etwas Quitten-, ersatzweise Apfelsaft aufgießen. Mit Einmachzucker 2:1 - auf die Menge abgestimmt - zu beschwippster Quittenkonfitüre einkochen. Ev. etwas länger einkochen, je nach Gelierprobe!

    Wenn ein Nosemabefall vorliegt, behindern die Urtierchen die Eiweißverdauung im Mitteldarm, wenn die Sporen dort in den Darmzellen keimen. Befallene Bienchen fressen wegen des Eiweißmangels mehr Pollen, können diesen aber nicht mehr verdauen wegen der Schädigung der Darmwand. Das drückt dann auf die Luftsäcke, die Bienen verlieren ihre Flugfähigkeit. Das führt zu den krabbelnden, hüpfenden Bienen, die den Stock verlassen. Der Mitteldarm wird bei der Erkrankung milchig weiß. Sonst ist er braungelb, fleischfarben.

    Ein weiteres Zeichen der Erkrankung ist der typische Punktkettenkot.

    Noch ein Denkansatz:
    Ich hatte vor einigen Jahren im September auch plötzlich so ein Minischwärmchen mit Königin an einer Astgabel vor meinen Beuten sitzen. Ich hatte damals das Gefühl, dass es sich um ein Restvölkchen handeln könnte, das nach dem Abgang eines Schwarmes im Mai, den ich nicht pflücken durfte, wieder "heimgekehrt" ist, nachdem es in der Freiheit keine Chance auf Überwinterungsgröße mehr gab. Hunger, Königinnenproblem, wer weiß.