Beiträge von Methap

    Die Milbe V. destructor (ehemals V. jacobsonii) infiziert in ihrem Ursprung in Malaysia etc. nur die Drohnenbrut von Apis cerana. Daher u.a. die Aussage, dass es mit der Apis mellifera ... ähnlich sei. Ob es eine bevorzugte Infektion der Drohnenbrut tatsächlich gibt ?

    Das frage ich mich auch manchmal, da man es immer wieder hört.

    Klar - die Varroa kann sich in der Drohnenbrut besser vermehren, durch die längere Verdeckelungsdauer.

    Aber kennt jemand Werte oder Forschungen dazu, wie viel stärker die Varroen eine Parasitierung der Drohnenbrut wirklich bevorzugen?

    Vielleicht ist der eigentliche "Varroamagnet"-Effekt gar nicht so groß (wenn man die höhere Vermehrungsrate mal weg lässt)...


    LG

    Methap

    Ich kenne die goldene Regel...

    Genau, so habe ich es auch gelernt!

    Und so halte ich es auch! Da ich nicht wandere funktioniert es bei mir daher nur in der Frühtracht. Im Sommer ist der Nektarstrom bei mir zu schwach und unregelmäßig. Volksstärke und Wabenmaß spielen natürlich auch eine Rolle.


    Gruß

    Methap

    wasgau immen

    Mindestens F3? Das hieße F4 & 5 wären theoretisch auch noch möglich.

    Oder braucht man dazu fast Belegstellenbedingungen?

    Wie viele Völker braucht es denn für eine überwiegende Luftherrschaft?

    Ich weiß, das hängt natürlich von der Völkerdichte bzw. Drohnendichte im Umkreis ab -

    aber kann man das prozentual ungefähr beziffern?

    Kann ein "Kleinimker" (bis 10 Völker), vorausgesetzt er schneidet die Drohnen nicht, sondern fördert sie aktiv, eine wirkliche Lufthoheit erreichen? Innerhalb weniger Jahre?

    Du kannst Carnicabienen aus allen möglichen Kästen schwärmen lassen. Null problemo.

    Ich bin überzeugt, das kriegt man auch mit Buckfastbienen locker hin. Selbst in Dadant ;)

    Immer eine Frage des Handlings...

    Bei der Frage, sie nicht schwärmen zu lassen, sind Kasten & entsprechende Biene hingegen schon von Bedeutung... Und da scheinen Buckis und Dadant mit die beste Wahl zu sein.. Und das sage ich als "Basiszucht"-Landrassen-Imker mit dem von dir so geliebten Zandermaß ^^


    Liebe Grüße

    Methap

    Wenn die Mittelwände schon eingelötet sind, nicht allzu große Gebläse- & Heizstufe nutzen. Wenn das Wachs zu warm wird, können sich die Mittelwände im Rähmchebn leicht verbiegen.

    Sind sie wellig, dann kann man die Rähmchen kaum noch verwenden.


    Ich setze den Föhn nur beim Einlöten von MW ein, damit die MW sich im Volk nicht mehr verziehen (im Sommer oder wenn die MW bei einer Heizung gewärmt wurden, verzichte ich darauf).


    Wenn du jetzt viele Rähmchen mit älteren MW hättest, würde ich nicht föhnen -

    aber bei drei bis fünf Rähmchen kannst du es ja mal probieren...


    Beste Grüße

    Methap

    Hallo Blümchenblume,


    einen großen Unterschied merke ich da auch nicht. Allerdings habe ich noch nicht so viele alte MW den Bienen gegeben, um daraus sichere Schlüsse ziehen zu können. Vielleicht gibt es leichte Verzögerungen bei der Annahme, aber ausgebaut werden die alten MW auch.

    Meist löte ich die MW bzw. MW-Streifen erst kurz vor der Saison ein und da ich das Wachs vorher sowieso ein wenig erwärme, sind die dann wie neu gegossen. ;)


    Schimmel? Das braucht man nicht kontrollieren - zumindest nicht bei Mittelwänden. Alte Waben evtl. (Wachsmottenbefall, Pollen, honigfeucht, falsche Lagerung)

    Aber sowas gehört auch nicht ins Lager...


    Gruß

    Methap

    Das macht nichts.

    Wenn du willst, kannst du die Mittelwände zur besseren Annahme kurz erwärmen, beispielsweise mit einem Föhn auf niedriger Stufe - dann wird das Wachs wieder schön gelb.


    Liebe Grüße

    Methap

    Hallo Oliver,


    um einen ersten Einblick in die Bienenhaltung zu erhalten, ist es eine gute Idee, erstmal bei einem Imker über die Schulter zu schauen. Theorie ist natürlich auch wichtig - aber nichts geht über die Arbeit am echten Volk und die Ratschläge eines erfahrenen Imkers.

    Bestimmt gibt es ja in deiner Gegend einen Imkerverein, an den du dich wenden kannst. Manchmal bieten Vereine auch "Probe-Imkern" an -

    einen Imker, der dich öfters mal zu seinen Bienen mitnimmt, findest du dort auch am ehesten.

    So kannst du erstmal schauen, ob die Imkerei auch wirklich etwas für dich ist.

    Ich habe auch so angefangen, und irgendwann gab es dann den ersten Schwarm für mich. :)


    Da du momentan ja eher wenig Zeit hast, scheint dies die beste Option zu sein. Wenn du wirklich Gefallen am Imkern findest, würde ich dann aber einen Kurs beginnen.

    Evtl. kannst du auch noch später im Jahr mit einem Ableger beginnen - bei dir selbst oder bei einem anderen Imker zur Probe.

    Gut ist es auch, wenn man bei mehreren Imkern mal über die Schultern schaut, damit man verschiedene Betriebsweisen kennenlernt.


    Und wichtig: Lasse dir nichts "aufschwatzen". Da selbst schon so gesehen: manche Imker geben gerne ihre alten Sachen, die sie selbst nicht mehr wollen, an Jungimker ab. Viele Dinge kann man in der Tat weiter verwenden, aber gerade am Anfang weiß man ja noch nicht so ganz, in welche Richtung man gehen will und ärgert sich evtl. dann später, dass man nicht gleich mit neuer Ausrüstung gestartet ist.


    Aber du wolltest ja sowieso erstmal nur schnuppern - also, nichts überstürzen ;)


    Liebe Grüße

    Methap