Beiträge von Valen

    Bei mir sind sie heute auch geflogen... 7,2°C, erst immer nur so 3 Stück, die sofort wieder rein sind. Dann plötzlich auf einen Schlag ein ganzer Haufen (ca. 50 Bienen), haben kurze Kreise gezogen, abgekotet und nach 5 Min war das ganze Spiel wieder vorbei. :-D

    Laut dem King of Bees, Dr. Liebig gibt es keinerlei Auswirkungen auf die Volksentwicklung durch PSM, es wird sogar von "Volksverdummung" geredet. Ausserdem sei die moderne intensive Landwirtschaft mit ihrem Dünger und Spritzmitteln so toll das die Pflanzen so schön wachsen und dadurch ganz leckeren Pollen produzieren. :daumen:


    Bessert da jemand seine Rente auf?


    http://www.youtube.com/watch?v=nOOjFgJtYVE

    Wieso muss man sich eigentlich für stink normale Produkte Sondertitel wie Bio einfallen lassen? Jahrtausende hat der Mensch diese Produkte so angebaut, gejagt oder geerntet. Eigentlich sollte es genau andersrum sein, konventionelle Produkte gehören extra deklariert, so dass es für jeden nachvollziehbar ist, was er für diesen Preis bekommt...

    Wie kommst du denn überhaupt darauf?


    Informiere dich doch erstmal darüber, dann kannst du über Vor-und Nachteile sprechen. Das bringt nichts wenn man ein Wort in den Raum stellt und nichts darüber weiß.


    Kurz und Knapp kann man sagen das die Demeter-Imkerei eine wesensgemäße Bienenhaltung will und voraussetzt. Aber das möchten wir Hobbyimker glaub ich alle.
    Hier kannst du mal verschiedene Seite lesen und dann für dich entscheiden ob es genau diese Einstellung ist die du teilst... https://www.google.de/#q=demeter+imkerei
    Danach wirst du hier bestimmt Leute finden die dir helfen können, wenn du konkret weißt nach was für Antworten du suchst.

    Gerade WEIL der Durchblick fehlt, müssten doch mehr Verbraucher ihr Ess- und Kaufverhalten ändern. Was muß denn noch alles passieren?!


    und genau das ist der Punkt, es tun viele... bis sich ein neuer "Skandal" auf ihr Ausweichprodukt auftut.
    Die meisten Menschen möchten sowas nicht, leider hört man von vielen nur "eigentlich darf ich garnichts mehr essen" und das wars dann auch...
    Genau deswegen ist diese Art von Berichterstattung gut und sinnvoll, wir brauchen noch viel mehr davon um den einseitig betriebenen Lobbyismus paroli zu bieten.

    Natürlich sollte man mit offenen Augen durchs Leben gehen... aber das alles zu durchblicken wird immer schwieriger. Als normaler Verbraucher gehe ich davon aus, das ich im Supermarkt nur einwandfreie Ware angeboten bekomme. Wem der Bezug fehlt zur Natur, oder nicht so ganz ausgeprägt wie jetzt bei uns Imkern, der nimmt diese ganzen Umstände auch nicht so war - man sieht es nicht! Man sieht es nur wenn man viel Draussen ist, wenn einem die Themen beschäftigen oder wenn es einem die breite Öffentlichkeit vorträgt. Letzteres ist bei diesem Thema jetzt der Fall. Wie Florian vorher schon gesagt hat, er wusste bis vor kurzem nicht mal das es Glyphosat überhaupt gibt. Man kann ihm daraus keinen Vorwurf machen - 90% der Bevölkerung werden das nicht kennen.
    Die letzten Jahre prasseln ununterbrochen Lebensmittel und Umweltskandale auf die Menschen ein, der Durchblick fehlt. Anfangs wird versucht auszuweichen, irgendwann fehlen die Alternativen und man resigniert bevor man verhungert - hört sich jetzt krass an aber so ist meine Empfindung.

    Hier noch weitere Beiträge die ich mal zusammengetragen habe...
    ZDF - ZOOM (Das tägliche Gift) vom 13.11.2013 http://www.youtube.com/watch?v=6VZUOJ4VQao
    ARD - FAKT vom 12.11.2013 http://www.youtube.com/watch?v=ckrp0JBf9OY
    3Sat - Glyphosat tötet gesundheitsfördernde Bakterien ab http://www.youtube.com/watch?v=rpZmev9z-Gk
    3Sat - Gift auf dem Acker http://www.youtube.com/watch?v=WN7-T7qTh38


    Es gibt zahlreiche weitere Beiträge... ob das wirklich alles nur Panikmache der Umweltorganisationen ist?

    Seit doch froh, wir sparen uns die Zuzahlung bei Medikamenten... einfach an den Feldrand stellen und eine Dusche nehmen und gut is.
    Was diese Lobby alles auf den Tisch wirft ist echt unfassbar. http://www.agrarheute.com/glyphosat-gegen-krebs
    Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, Krebsmedikamente traditionell nicht zu unterschätzende. Missbildungen bei Ferkeln? Womöglich durch Glyphosat ausgelöst? Eine hinnehmbare Nebenwirkung? Davon in diesem Artikel keine Rede.
    Lediglich wird darauf hingewiesen das Kritiker bisher keinen ausreichenden wissenschaftlichen Nachweis erbringen konnten, dass eine Gefährdung vorliegt. Wie denn auch? Kostet viel Geld.
    Wieso muss ich nachweisen das ein Gift mich schädigt und nicht der Anwender? Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, seien es auch nur Indizien, muss endlich der Anwender und Hersteller solcher Produkte in die Pflicht genommen werden und erneut Nachweisen das sein Produkt unbedenklich ist! (Wissenschaftlich belegt).


    Viele Landwirte nehmen solche Erkenntnisse leider als Argumentation für ihr Handeln, anstatt mal nüchtern und mit normalen Menschenverstand auf die Sache zu schauen.

    Selbst wenn du als Forscher sowas entwickelst brauchst du erst jemanden der dies dann produziert, den wirst du nur finden wenn der Aufwand sich ausbezahlt. Sprich das einzelne Teil muss nach Abzug der Kosten für Entwicklung/Forschung etc. einen Preis aufweisen der nicht signifikant über den jetzigen Mitteln liegt oder einen derart hohen nutzen haben, dass es damit möglich wäre die Varroa komplett auszulöschen.
    Ansonsten könnte man hoffen das die Chemieindustrie sich dieser Sache annimmt, um ihre Produkte weiter verkaufen zu können. Diese nennt fast ausschließlich die Varroa als Grund von Völkerverlusten. Das Problem ist hier nur das meiner Meinung die selbst nicht daran glauben dass dies das alleinige Problem und eine wirksame Bekämpfung der Varroa daher nicht unbedingt in ihrem Interesse liegen wird (Auch wenn sie so tun). Was tun wenn die Varroa weg ist und die Völker weiterhin sterben? Ich glaube diese Frage haben sich die ein oder anderen Pestizidhersteller selbst schon gestellt.

    Ich habe auch schon mehrere Berichte über aktuell laufende Forschungsarbeiten gesehen die dieses Thema (Pheromonfalle) betreffen. Ich glaube das funktioniert im Labor auch ganz gut, allerdings ist das wohl noch nicht so ganz Massentauglich. Ausserdem glaub ich gehört zu haben, dass sich die Milben auch an der Stocktemperatur orientieren und so ans Brutnest gezogen zu werden - wenn das stimmt bräuchte die Falle wohl zusätzlich noch eine Heizung, was für den flächendeckenden Einsatz wohl das aus wäre.

    Ich hab erst dieses Jahr angefangen, am Anfang hatte ich Angst, diese hat sich aber schnell gelegt. Bisher wurde ich auch noch nicht von den Bienen gestochen. Wenn ich Rähmchen ziehe setz ich aber den Schleier auf, eigentlich nur zum Schutz der Bienen. Hab einfach Angst ein Rähmchen fallen zu lassen bei einem Stich (aus Schreck). Wir arbeiten aber immer zu zweit, nur der, der zieht und hält nimmt den Schleier, der andere guckt und filmt ;)