Beiträge von Dido

    Hallo liebe Leser,


    seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines "Marburger Feglingskasten". Ein sehr praktisches Teil, wie ich finde. Offen ist für mich nur die - vielleicht blöde - Frage: Wofür ist das auf der Rückseite befindliche Loch mit der Abdeckung? Habt Ihr eine Idee?

    Danke für die Antworten. Ich bin gespannt.



    Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich habe zum ersten Mal den Versuch unternommen, über einen Sammelbrutableger, Königinnen zu züchten. Dabei sind mir aber wohl ein paar Anfängerfehler unterlaufen.

    1. Ich konnte zu Bildung des SBA nur 8 Brutwaben schröpfen. Dazu habe ich noch Bienen von 3 Waben gegeben. 6 Tage später stellte ich fest, dass ich dabei eine Königin "eingeschleppt" habe. Die habe ich entfernt und damit weitere 6 Tage gewartet, bis die von ihr gelegten Eier auch verdeckelt waren. Nach dem ich dann gewissenhaft alle Nachschaffungszellen entfernt hatte, habe ich dann umgelarvt.

    2. Dabei habe ich wiederum Anfängerfehler gemacht und festgestellt, dass das Umlarven gar nicht so einfach ist, wenn man untrainiert ist. Fazit: Ich habe gestern mal reingeschaut und festgestellt, dass von den 20 Näpfen ganze 2 (!!!) angenommen wurden. Das war natürlich enttäuschend und nun würde ich gern einen zweiten Durchgang machen, ohne meine "Umlarvfehler" zu wiederholen.


    Nun zu meiner Frage:


    Kann ich den SBA dazu noch einmal nutzen, oder stehen nach der ganzen Zeit wohl nicht mehr genügend Ammenbienen zur Verfügung, sodass ich wieder ein paar neue Brutwaben dazu geben müsste. Hätte aber wohl den Nachteil, dass ich wiederum 9 Tage warten müsste. Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich besser einen ganz neuen SBA machen sollte. Wozu ratet Ihr?

    Hallo liebe Leser!

    Wenn ich meinen Honig schleudere lasse ich ihn durch ein Grob- und Feinsieb laufen und anschließend noch einmal durch ein Nylon-Spitzsieb mit 0,2 qmm Maschen, damit ich sicher bin auch die letzten feinen Wachsreste und anderen Verunreinigungen beseitigt zu haben. Das hat in der Vergangenheit auch wunderbar geklappt. Nur in diesem Jahr, ist was schief gelaufen.

    Ich habe das direkte Sieben nach dem Schleudern vergangenes Wochenende versäumt und nun ist der Honig schon dabei zu kristallisieren.

    Ich taue ihn gerade im Wasserbad auf, stelle aber fest, dass er nicht durch das Sieb läuft, weil feine, noch vorhandene Zuckerkristalle sofort die Maschen zusetzen. Nun zu meiner Frage: Wie lange muss ich den Honig autauen, damit bis sich auch die feinen Zuckerkristalle auflösen und ich den Honig nochmal sieben kann? Wie lange kann das dauern? Hat jemand Erfahrungen damit?





    0,2 qmm Maschen

    Ich habe Golems Tipp mit dem Chlorreiniger noch nicht probiert und damit keine Erfahrung.

    Was eigentlich nur verläßlich Wachsreste entfernt ist erhitztes Waschbenzin. Um "Risiken" auszuschließen stelle ich das natürlich nich auf den Herd, sondern gebe es in ein Glas mit Deckel und stelle dieses in ein heißes Wasserbad. Grobe Reste entferne ich dann mechanisch und reibe dann den Rest rückstandsfrei und mühelos mit einem im Benzin getränkten Lappen weg.

    Hallo liebe Leser,


    von meinen 12 Völkern hat es 1 nicht über den Winter geschafft. Ich gebe zu, es war auch schon recht schwach in den Winter gegangen und da es nicht mehr als 3 Waben besetzte, habe ich auch auf die Oxalsäurebehandlung im Dezember verzichtet, um es nicht zusätzlich zu stressen. Bei der Durchsicht dann stellte ich fest, dass nur noch ein paar "verschimmelte" Bienen an zwei Waben hingen und auf dem Boden entsprechender Totenfall war. Das ist mein erster Völkerverlust und ich habe daraus gelernt.

    Nun aber zu meiner Frage: Die zwei Rähmchen mit den toten Bienen waren auf den Oberträgern stark verkostet, so daß ich wohl auch eine Nosemose nicht ausschließen kann? Ich werde wohl alle Waben einschmelzen. Aber was mache ich mit den 10 noch vollen Futterwaben, die nicht angerührt wurden. Kann ich die noch für die Ablegerfütterung verwenden oder sollte ich die wegen der - möglichen - Nosemose besser auch nicht mehr verwenden. Wozu ratet Ihr mir?

    Hallo zusammen!
    Ich habe den Fehler gemacht, dass ich mit der Ersteinfütterung bei zweien meiner Ableger eine "Überversorgung" vorgenommen und so der Kö Platz geklaut habe. Um das zu korrigieren, habe ich um eine 2. Zarge erweitert (mit Leerwaben) und die vollen Futterwaben nach oben gehängt. Unten habe ich stattdessen Leerwaben gegeben, um der Kö Platz zu geben. Außerdem will ich die Ableger damit auch zweizargig überwintern. Ob diese Maßnahme so richtig war, weiß ich nicht, auf jeden Fall wird mir das im nächsten Jahr nicht noch einmal passieren.
    Aber nun zu meiner Frage an die Erfahrenen: Muss ich bei der weiteren Einfütterung die Futtermenge auf einen "klassischen" Zweizarger beziehen, oder füttere ich die wie einen Einzarger mit entsprechend weniger Futter?


    Bin gespannt auf Eure Antworten.

    Hallo Markus,


    dieses (besagte) Volk war immer schon mal "griffig". Es ist auch das stärkste von den Vieren und hängt unten kräftig durch. Da kann ich Deinem Hinweis mit der Inbeschlagnahme der Zarge gut nachvollziehen. Dennoch habe ich aber auch mal reingeguckt, um zu sehen, ob sich da was in Buckelbrütigkeit tut. Aber alles war o.k., wunderbare Brutbretter, aber nur wenig offene Brut. Jüngste Brut konnte ich allerdings nicht ausmachen und die Kö habe ich auch nicht gesehen. Ich muss also mal sehen, ob die möglicherweise weisellos sind? Das würde ja auch die "Nervosität" erklären können, oder?

    Hallo Michael,


    also Räuberei war es dann wohl doch nicht. Zumindest sind die nachgeprüften Gewichte nach der Fütterung in allen Völkern im Soll und alle gleich. Dar war auch nichts klebriges.

    Hallo zusammen!


    Heute morgen bin ich an meine 4 Völker im Garten gegangen und habe mal kurz oben in die Futterzargen (Leerzarge/Schüssel) geschaut, um zu sehen, wie weit die Mädels mit der Futtergabe vom vergangenen Sonntag sind. Erwartungsgemäß sind die Schüsseln leer, aber es saßen natürlich noch eine Menge Bienen drin, die sich über die Reste her machten. Bei drei Völkern verlief die kurze Schau ganz normal. Sie fühlten sich nicht besonders gestört. Aber bei einem der 4 Völker, bei denen ich den Deckel angelüpft habe, schossen mir "explosionsartig" Tausende von aufgeregten Bienen entgegen und innerhalb von nur einer Sekunde stand ich in einer aufgebrachten Bienenwolke und war froh, einen Schleier getragen zu haben.
    Nun meine Frage an die, die etwas mehr Ahnung als ich haben: Läuft hier eine Räuberei ab? Wenn ja, was sollte ich sinnvollerweise tun, oder ist dieses außergewöhnliche Verhalten auf etwas Anderes zurück zu führen?


    Bin gespannt auf Eure Erfahrungen/Antworten.