Beiträge von honigdachs

    Moin,


    also meine Plastikfütterer haben den Aufstiegsdom in der Mitte. Um die Restlachen möglichst klein zu halten kann ich den Fütterer mittels Holzstückchen austarieren. Geht ganz gut.

    Den letzten Futterrest nehme ich dann mit dem Fütterer ab und spüle ihn aus. In dem Dom sind mir noch keine Bienen ertrunken.

    Im Fütterer auch nicht, denn ich gebe ihn nicht zum ausschlecken frei.


    Gruß

    Holger

    Guten Morgen,


    die Frage zielt ja auf die Verbreitung des 5,1 Zellmaßes.

    Ich kenne bei uns genau einen Imker der vehement für die Zellmaßverkleinerung eintritt.

    Das wären dann etwas über 2% in unserem Verein.

    Sieht auch nicht so aus als könnte er Nachahmer gewinnen. 5,4 ist bei uns das Maß alle Dinge...


    Gruß

    Holger

    Guten Morgen,


    meint Ihr nicht, dass sich das Problem von selbst erledigen wird? Die Vereinsvorstände welche noch erbittert am "Carnicaland" festhalten müssen schließlich über kurz oder lang auch abtreten.
    Und dann gilt überall freie Bienenwahl, außer rund um Belegstellen.
    Bei uns ist das schon länger so. Im Imkerkurs wurde zwar darauf hingewiesen, dass die Carnica die lokale Biene sei aber beim Eintritt in den Verein hat keiner gezuckt als ich mich beim Eintritt als Buckfasthalter geoutet habe.
    Hier ist jedem klar, dass er Belegstellen nutzen muss um Fremdbegattung möglichst auszuschließen.


    Über den Antrag die Buckfast in Hessen zu verbieten wurde, vermutlich wegen der Lächerlichkeit des Ansinnens, ja gar nicht abgestimmt. Die Spinner werden nie aussterben. Aber die Spinner unter den Bienenrassenideologen haben immer weniger Macht.


    Gruß
    Holger

    Da hätte ich zunächst zu einem Brutraum geraten. Reicht völlig und es gibt keinen mit Honig vollgeknallten zweiten Brutraum, sondern einen sehr gut angenommenen ersten Honigraum


    Jau, dafür hat man dann einen ersten Honigraum den man nicht schleudern sollte weil die Bienen sonst in einer Trachtlücke verhungern.
    Doller Vorteil.



    Zander und DNM haben u.a. deswegen keinen so guten Ruf, weil sie unsinnigerweise mit zwei Bruträumen geführt werden. Profis, die damit arbeiten, nehmen oft nur noch einen Brutraum. Dann sind die Vorteile von Dadant & Co nicht mehr so riesig.


    Also ich weiss ja nicht. Der Profi Ansgar Westerhoff hat im Bienenjournal sinngemäß geschrieben, dass er mit einem Brutraum Zander imkert, weil man damit noch mehr Honig aus den Bienen rausquetschen kann und er außerdem auch noch Material spart.
    Ist das nicht auch ein wesentlicher Vorteil von Dadant, insbesondere wenn man schiedet?


    Wenn man Imkern nicht als Wettbewerb um die höchste Honigernte versteht kann man auch mit 2 Bruträumen DN oder Zander ganz entspannt arbeiten indem man einfach rechtzeitig Raum gibt. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Meine Bienen haben auch immer den Honigraum angenommen. Die Kippkontrolle hat auch immer gereicht. (Nur letztes Jahr habe ich zu spät damit angefangen, da waren schon die ersten weg. Aber die Dadantler hatten bei den Schwärmen 2016 auch sehr oft das Nachsehen. Es ist also wirklich so: Das Problem ist eigentlich nie das Beutensystem sondern immer der Imker.


    Also imkert doch alle worin Ihr wollt und lasst Euch nicht bange machen. DN und Zander gehen auch. Ich habe beides werde aber nur noch Zander nachkaufen, allein deshalb weil die modifizierten Rähmchen einfach besser zu greifen sind und nicht überbaut werden.


    ALLEN viel Spaß beim imkern :p_flower01:


    Gruß
    Holger

    Ich gebe es auf, einem Paragrafenreiter kann ich nicht erklären worin ich eine Hilfestellung bei meinem Ratschlag sehe, obwohl es nirgendwo geschrieben steht. Für einen Hammer besteht die Welt auch nur aus Nägeln und es ist sinnlos, ihm einen erweiterten Horizont begreiflich machen zu wollen.


    Witzig, dass das von Dir kommt. Du hakst doch selbst immer bis ins kleinste Detail nach :liebe002:
    Der Paragraphenreiter hat aber die Erfahrung gemacht, dass alles was die Leute aufregt auch vor Gericht endet. Lärmbelästigung durch Bienen war in der Rechtssprechung aber eben noch kein Thema, oder wurde schnell abgebügelt weil der Richter beim Ortstermin nichts gehört hat.
    Ich lese hier oft was einem alles drohen kann, wenn man z.B. auf die Idee kommt rechtswidrig Oxalsäure zu verdampfen, Propolis zu verkaufen oder "Hessischer Honig" auf seine Etiketten zu schreiben.
    Ich bitte dann immer um Angabe der Quelle, bzw. darum den Bescheid einzuscannen und hier zu veröffentlichen, gerne anonymisiert. Passiert ist das aber nie.


    Es hilft ja nichts auf Bienen zu verzichten weil sich vielleicht unter Umständen eventuell jemand durch Bienensummen gestört fühlen könnte wenn es keine Präzedenzfälle dafür gibt.
    Man stellt sie auf und guckt was passiert. Oft genug merken die Nachbarn gar nicht das Bienen aufgestellt wurden. Manche haben einfach Angst vor allem was klein ist und fliegt und führen dann allerlei absurde Argumente an warum keine Beuten in der Nachbarschaft stehen dürfen. Wer solche Nachbarn schon im Vorfeld zufriedenstellen will darf sich auch keine Kinder anschaffen. Die machen deutlich mehr Lärm, deutlich mehr Dreck und deutlich mehr kaputt.


    Nicht falsch verstehen, ich bin sehr für gegenseitige Rücksichtnahme. Alles was ich tun kann um die Nachbarn zu beruhigen und möglichst wenig zu belasten tue ich auch. Aber Bienenlärm bei 2 VBolkern auf der Dachterrasse halte ich persönlich eben für selbst ausgedacht.
    Angst frisst die Seele auf!


    Glückauf
    Holger

    Man weiss ja nicht wie viele von diesen Bienenboxen tatsächlich schon an den Balkonbrüstungen von Mehrfamilienhäusern der Republik angebracht wurden.
    Bienenlärm hat es aber jedenfalls noch nicht in die Presse geschafft. Vielleicht nur eine Frage der Zeit....

    was wollt ihr nur immer mit euren Urteilen?.


    Urteile liefern liefern Erkenntnisse über tatsächliche Probleme. Sie helfen in diesem Fall tatsächliche Belästigungen von selbstausgedachten zu unterscheiden.



    Wenn du natürlich generell meinst, dass Anfängerfragen überflüssig sind...


    Meine Antwort bezog sich auf das was ich zitiert habe und nicht auf die Ausgangsfrage sonst hätte ich diese zitiert.


    Gruß
    Holger

    Guten Tag,


    Guten Morgen.
    @holger
    Sogleich ich es akzeptiere, dass Jeder selbst entscheidet wo er seine Weiseln kauft. Würde ich doch auch einfach bitten, dass Du, Ihr Jedem Anbieter den Preis selber überlasst, den er für sich richtig empfindet.


    Also ich mache mir wirklich keine Sorgen Deinetwegen, Marco. Du sagst, dass alles durchkalkuliert ist. Nur weil wir diese Rechnungen nicht nachvollziehen können müssen die ja nicht falsch sein.


    Dieser Thread hier richtet sich, nach meinem Verständnis, gegen eine "Geiz ist geil-Mentalität" in der Imkerei. Qualität hat (nicht immer aber oft) ihren Preis. Deshalb rege ich an Bienen und Königinnen bei einem Züchter zu kaufen den man kennt. Es schadet sicher auch nicht diese dort persönlich abzuholen, jedenfalls beim ersten Mal. Tierkauf ist Vertrauenssache. Schleuderpreise dienen erstmal nicht der Vertrauensbildung.


    Gruß
    Holger

    Und ganz wichtig wäre noch zu wissen, ob in dem Wohngebiet "Kleintierhaltung" erlaubt ist.
    Dazu gibt dir die Kommune Auskunft (Bebauungsplan o.ä.)


    Da schlägts ja mal wieder 13, Bienenhaltung auf eigenem Grund ist erstmal erlaubnisfrei!
    Sie kann im Einzelfall aus einem gewichtigen Grund eingeschränkt oder verboten werden.


    Ich komme gerade von einem Vortrag, gehalten von einem Mitarbeiter vom Fachzentrum Bienen Veitshöchsheim (Gerhard Müller-Engler)
    Da war genau das Problem mit Nachbarn ein Thema... und der Hinweis auf die Kleintierhaltung.


    Was denn für ein Hinweis? Und in welchem Zusammenhang? Bestimmt nicht wegen 2-3- Völkern auf der Dachterrasse.
    So lange meine Bienen nicht die Nachbarn terrorisieren gibts auch keine Konflikte mit dem Gesetz.
    Ich muss die Nachbarn auch nicht fragen.


    Gruß
    Holger