Beiträge von honigdachs

    Na klar, 2 Stände gleich doppelte Standgebühren plus Personalkosten für den anderen Stand.

    Die Verkaufsstände sind normiert (jedenfalls bei mir). Natürlich ist das Sortiment geteilt in Heissgetränke (rechts) und sonstige Imkereiprodukte (links). Die Honigliebhaber haben ihre Chance und nutzen sie auch!

    Ich hab ja auch nicht behauptet keinen Honigumsatz zu haben aber sowohl die Umsätze als auch die Margen bei den Heissgetränken sind einfach erheblich höher. Und darum gings ja wohl auch in der Ausgangsfrage.

    "Mein" Weihnachtsmarkt ist auf einer Burg. Die Leute müssen Eintritt bezahlen um überhaupt reinzukommen. in drei Jahren habe ich da nur eine einzige Besoffene gesehen.


    Bernhards Bilder in seinem Kopf gehen also an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbei.

    Danke für die (extrem Kostenintensiven) Verbesserungsvorschläge. Die Erlöse der letzten Jahre bieten allerdings keinen Anlass mein Konzept grundsätzlich über den Haufen zu werden.

    Nur für den Kerzenverkauf könnte ich wirklich noch inspiration gebrauchen....


    Wie machst Du das denn, Bernhard?

    - habt ihr da vielleicht auch Ideen was ich für die Kinder machen könnte??

    Kerzendrehen kommt gut an.

    Gewalzte Mittelwände halbieren. Können für den Zweck ja die Billigsten sein. Außerdem brauch man natürlich Dochte.

    Strom wäre dann natürlich gut, denn es geht halt viel besser wenn man die Mittelwände mit dem Fön warm macht.

    1,50 € zahlen die Eltern hier gerne. Vielleicht geht auch mehr :o)

    Hallo,


    wir sind seit mehreren Jahren auf Weihnatsmärkten hier in NRW, Hagen und Umgebung.


    Heiße Getränke sind (bei uns) der Umsatzbringer. Wikingerblut und am besten noch etwas alkoholfreies mit Honig gesüsstes für Kinder und Fahrer.

    Der heiße Met geht zum gleichen Preis wie der Glühwein vom Stand nebenan übern Tisch.


    Ausschankerlaubnis (fürs Wikingerblut) müsste mit wenig Bürokratie für 25,- € zu haben sein.

    Wer Alkohol ausschenkt muss auch über 18 sein.


    Honig geht bei uns auch, aber nicht soooo viel.

    Besonders hohen Absatz bestimmter Sorten zu Weihnachtebn hab ich nicht bemerkt.

    Probieren lassen und dann entscheiden die sich schon.

    Lindesa-Creme und Lippenpflegestifte gehen gut. Honigseife und Bonbons so lala.

    Für nur eine Veranstaltung bekommt man aber beim Großhandel keinen guten Preis....


    Propolistinktur muss ich immer dabeihaben. Rohpropolis wird vielleicht 1-2mal im jahr nachgefragt.


    Kerzen verkaufen wir kaum. Keine Ahnung wieso. Ein Vereinsmitglied verkauft für 50kg Kerzen im Winter. Vielleicht deckt der die ganze Nachfrage alleine :o)

    Für Kinder kann man Kerzendrehen aus Mittelwänden anbieten. Kommt immer ganz gut an.


    Honigliköre gehen auch ganz gut. Werden gerne als Weihnachtsgeschenke mitgenommen. Und den Met aus dem Ausschank muss man auch in Flaschen dabeihaben.


    Viel Spaß und viel Erfolg!


    Gruß

    Holger

    Aber die Sonne alleine macht es auch nicht aus. Ich lege viel Wert drauf, dass sie Völker windstill stehen und in keinem Kältesee.

    Das scheint mir persönlich auch das Wichtigste.

    Meine Bienen stehen mittags in der vollen Sonne (DN Holzbeuten mit offenem Gitterboden, 130m Über NN)

    An einigen wenigen Tagen (unter 5) im Jahr wird es drinnen zu warm und die Bienen lagern an der Vorderfront der Beuten. Die Fluglöcher weisen nach Osten.

    Ich habe keine Probleme mit dem Wabenwerk. Volle Sonne ist bei mir kein Problem.

    Was ist hier denn jetzt das Fazit?


    Für alle für die der Weisswurstäquator der Tellerrand ist ist alles nördlich davon gleichmäßig kalt und nass?

    Und ein starkes Selbstbewusstsein ist immer noch ausreichend für starke Behauptungen über die Wettersituation an einem ansonsten unbekannten Ort? Der Zwinkersmiley machts übrigens auch nicht besser.


    Gruß

    Holger

    Auf kaltem Stein verklammen schwerbeladene Pollenträgerinnen.


    Oder ist gar dies eine Auslesemethode um die Staaten von den schwachen zu trennen?

    Diese Meinung habe ich auch schon gehört.

    Dr. Wolfgang Ritter hat 2015 auf dem Apisticus Tag in Münster genau so argumentiert.

    Er lgte dar, dass die ursprüngliche Bienenbehausung in hohen Bäumen dafür gesorgt hat, dass kranke Bienen es nicht zurück in den Stock schaffen.

    Von Anflugbrettern bis zum Boden hat er deshalb explizit abgeraten.


    Dr. Ritters Thema ist vor allem die Bienengesundheit.


    Persönlich weiß ich es nicht besser. Ich stelle nur eine andere Meinung vor.


    Gruß

    Holger

    Ich hatte tasächlich auch einen Mäuseschaden. Schuld bin ich natürlich selbst.

    Immer schraube ich die Gitter fest. Nur an dieser Stelle kam ich am Hang nicht gut ans Flugloch heran und wollte fertig werden.

    Wird schon gutgehen hab ich gedacht und das Gitter behelfsmäßig mit Reißzwecken befestigt.

    Nun ist ein schöner Ableger tot weil ich 10 Minuten Zeit sparen wollte. Tolle Leistung! Passiert mir nie weider, aber das hilft den Bienen auch nicht mehr...


    Am selben Standort hat ein anderer Imker 3 Völker an die Mäuse verloren. Der hatte zwar das Flugloch erastmal mäusesicher verkleinert mit einem Keil, aber die Knopfaugen haben das Loch durch annagen der Segeberger Beute wieder vergößert. Der nimmt dieses Jahr auch Metallgitter.


    Wir stehen da schon ein paar Jahre ohne das was passiert ist. Und nu isses passiert....

    Moin,


    also meine Plastikfütterer haben den Aufstiegsdom in der Mitte. Um die Restlachen möglichst klein zu halten kann ich den Fütterer mittels Holzstückchen austarieren. Geht ganz gut.

    Den letzten Futterrest nehme ich dann mit dem Fütterer ab und spüle ihn aus. In dem Dom sind mir noch keine Bienen ertrunken.

    Im Fütterer auch nicht, denn ich gebe ihn nicht zum ausschlecken frei.


    Gruß

    Holger

    Guten Morgen,


    die Frage zielt ja auf die Verbreitung des 5,1 Zellmaßes.

    Ich kenne bei uns genau einen Imker der vehement für die Zellmaßverkleinerung eintritt.

    Das wären dann etwas über 2% in unserem Verein.

    Sieht auch nicht so aus als könnte er Nachahmer gewinnen. 5,4 ist bei uns das Maß alle Dinge...


    Gruß

    Holger

    Guten Morgen,


    meint Ihr nicht, dass sich das Problem von selbst erledigen wird? Die Vereinsvorstände welche noch erbittert am "Carnicaland" festhalten müssen schließlich über kurz oder lang auch abtreten.
    Und dann gilt überall freie Bienenwahl, außer rund um Belegstellen.
    Bei uns ist das schon länger so. Im Imkerkurs wurde zwar darauf hingewiesen, dass die Carnica die lokale Biene sei aber beim Eintritt in den Verein hat keiner gezuckt als ich mich beim Eintritt als Buckfasthalter geoutet habe.
    Hier ist jedem klar, dass er Belegstellen nutzen muss um Fremdbegattung möglichst auszuschließen.


    Über den Antrag die Buckfast in Hessen zu verbieten wurde, vermutlich wegen der Lächerlichkeit des Ansinnens, ja gar nicht abgestimmt. Die Spinner werden nie aussterben. Aber die Spinner unter den Bienenrassenideologen haben immer weniger Macht.


    Gruß
    Holger

    Da hätte ich zunächst zu einem Brutraum geraten. Reicht völlig und es gibt keinen mit Honig vollgeknallten zweiten Brutraum, sondern einen sehr gut angenommenen ersten Honigraum


    Jau, dafür hat man dann einen ersten Honigraum den man nicht schleudern sollte weil die Bienen sonst in einer Trachtlücke verhungern.
    Doller Vorteil.



    Zander und DNM haben u.a. deswegen keinen so guten Ruf, weil sie unsinnigerweise mit zwei Bruträumen geführt werden. Profis, die damit arbeiten, nehmen oft nur noch einen Brutraum. Dann sind die Vorteile von Dadant & Co nicht mehr so riesig.


    Also ich weiss ja nicht. Der Profi Ansgar Westerhoff hat im Bienenjournal sinngemäß geschrieben, dass er mit einem Brutraum Zander imkert, weil man damit noch mehr Honig aus den Bienen rausquetschen kann und er außerdem auch noch Material spart.
    Ist das nicht auch ein wesentlicher Vorteil von Dadant, insbesondere wenn man schiedet?


    Wenn man Imkern nicht als Wettbewerb um die höchste Honigernte versteht kann man auch mit 2 Bruträumen DN oder Zander ganz entspannt arbeiten indem man einfach rechtzeitig Raum gibt. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Meine Bienen haben auch immer den Honigraum angenommen. Die Kippkontrolle hat auch immer gereicht. (Nur letztes Jahr habe ich zu spät damit angefangen, da waren schon die ersten weg. Aber die Dadantler hatten bei den Schwärmen 2016 auch sehr oft das Nachsehen. Es ist also wirklich so: Das Problem ist eigentlich nie das Beutensystem sondern immer der Imker.


    Also imkert doch alle worin Ihr wollt und lasst Euch nicht bange machen. DN und Zander gehen auch. Ich habe beides werde aber nur noch Zander nachkaufen, allein deshalb weil die modifizierten Rähmchen einfach besser zu greifen sind und nicht überbaut werden.


    ALLEN viel Spaß beim imkern :p_flower01:


    Gruß
    Holger