Beiträge von honigdachs

    Naja, und wenn sie dann zu dem Ergebnis kommt, dass alles in Ordnung ist?

    Der Kunde (Pate) hat ja vorher nicht reingesehen und hat keine Vergleichstmöglichkeit.

    Wenn er jetzt schon meckert wird ihn das nicht überzeugen....

    Eins anderer Nachweis, dass keine Bienen abhanden gekommen sind kann nicht geführt werden, wie auch?

    Ich würde anbietetn die Völker gegen Rückerstattung des Preises zurückzunehmen (aber nur wenn ich ihn persönlich kenne und eigentlich schätze und auf ein gutes Verhältnis wert lege.) und dem Nörgler künftig nie wieder Bienen verkaufen.


    Dieses Käuferverhalten mach mich wirklich wütend. Es zwingt mich doch keiner etwas zu kaufen.

    Ich kann mir die Völker vorher angucken und vorher entscheiden odb die Entfernung in Ordnung ist. Stimme ich dem Kauf zu obwohl ich vorher Bedenken hatte und/oder auf die Inaugenscheinnahme verzichtet habe werde ich hinterher nicht meckern.


    Das mache ich bei Autos so, bei Bienenvölkern und auch bei Müsliriegeln....

    Also ich möchte keine aggressiven Bienen haben.

    Ich möchte Leute für die Imkerei begeistern und das geht einfach nicht wenn man wenn am Stand die Stukas unterwegs sind und potentielle Neuimker in die Flucht schlagen.

    Zu Hause in meinem Garten ist es noch wichtiger. Die Nachbarn und auch ich selbst wollen in Ruhe ihren Rasen mähen.

    Die Drohnen der Stechervölker sollen dieses Verhalten nicht auch noch verbreiten.

    Ich weisele solcheVölker um. So schnell wie möglich.


    Gruß

    Holger

    Z.Bsp. Wie verkaufe ich in Zukunft Ableger o. Völker in einer zu 90% DNM regierten Region, da ist Dadant eher die seltene Ausnahme. Nicht falsch verstehen das Hauptaugenmerk liegt nicht auf dem Verkauf von Bienen, kann und wird aber auch mal vorkommen.

    Ich glaube nicht, dass das wirklich ein Problem sein wird.


    Die Imkerei ist in Mode und Dadant ist derzeit am meisten im im Trend. Wenn Du Deine überzähligen Ableger z.B. hier im Imkermarkt zum Verkauf stellst wirst Du auch Abnehmer finden. Egal in welchem Rähmchenmaß.


    Viel Spaß beim Imkern!

    Nehmt euch mal eine schöne dunkle und leere Zanderbrutwabe, etwa 3 bis 4 Brutsätze.

    Stellt die mal in einen Eimer Wasser.

    Und sehet welche Brühe da rauskommt.

    Ich stelle mir nun Honig in so einer hochgehängten dunklen Brutwabe vor (kann man zb. besser schleudern).....

    Aber das macht ja keiner....

    Auweia die Beutenrassisten sind wieder an der Missionierungsarbeit,


    spielt ja keine Rolle, dass es jeder 2 BR-Imker selbst in der Hand hat ob er Honig aus bebrüteten Wagen erntet oder nicht.

    Dadant ist also schon deshalb besser, weil der Imker noch nicht mal BR-Waben schleudern könnte, selbst wenn er wollte. Der muss dann dafür auf Press- und Tropfhonig zurückgreifen.

    Wohl bekomms....


    Ich finde solche Attacken genauso lächerlich wie diejenigen 2BR-Imker die behaupten, dass die Dadantler die Wabenhygiene im BR nicht im Griff haben.

    Für alle gilt, der Imker muss sowohl die Sachkenntnis als auch den Willen haben vernünftig zu arbeiten.

    Dann ist die Kiste in der die Bienen wohnen völlig egal.


    Gruß

    Holger

    Du musst erstmal nachweisen, dass Dir von meinem Produkt ein Schaden entstanden ist wenn Du Schmerzensgeld oder Schadenersatz oder sonstwas von mir kassieren willst. Oder?


    Bleibt doch bitte auf dem Teppich. Niemand macht für ein paar Tiegel Lippenbalsam ein Fass auf. Es sei denn es schadet wirklich....

    Wer beachtliche Mengen umsetzt muss natürlich anders arbeiten. Aber hier wird doch schon davor gewarnt auch nur 25 Lippenstifte aus einfachsten Bestandteilen herzustellen und anzubieten.

    Ich halte das für Unsinn, weil mir bis jetzt noch keiner ein Beispiel nennen konnte wo es wirklich schiefgegangen ist.


    Wesentlicher Punkt der zugehörigen EU-Richtlinie dürfte sein :

    Jeder Hersteller hat die Verpflichtung, nur kosmetische Mittel auf dem Markt bereitzustellen, die bei normaler oder vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung für die menschliche Gesundheit sicher sind.

    Mein Rezeptbeispiel von oben (Bienenwachs, Sheabutter, Kokosöl, Vanille) birgt doch keinerlei gesundheitliche Risiken für den Verbraucher und deshalb auch keine rechtlichen Risiken für den Kleinsthersteller.


    Zuletzt ging die Angst um man könne wegen einer Eu-Richtlinie keine Kuchen mehr für den Verkauf beim Sportverein oder den Kirchenbasar spenden, weil keine Hausfrau die Inhaltsstoffe gem. der gesetzlichen Regelungen auflisten könne. Alles heiße Luft....

    ob scharf oder nicht, es muss sich nur einer beschweren.

    Das reicht um dich vor Gericht zu bringen.

    Ich bitte bei solchen Gelegenheiten ja immer doch mal ein Urteil oder einen Bußgeldbescheid einzustellen oder mir sonstwie zukommen zu lassen. Gerne auch mit geschwärzten Namen.

    Habe aber noch nie sowas gesehen. Ich vermute ja weil es sowas nicht gibt.....


    Es mag ja sein, dass irgendwo in Deutschland ein Ordnungsamtsmitarbeiter rumläuft, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Lippenbalsam aus Bienenwachs;Sheabutter, Kokosöl und Vanille aus dem Verkehr zu ziehen. Und dieser Eine bringt Euch mit Sicherheit auch nicht vor Gericht, es sei denn Ihr habt dämlicherweise noch Quecksilber druntergemischt....

    Auf den Märkten auf denen ich bin haben die aber genug damit zu tun die Hygienebedingungen der Nahrungsmittelstände zu checken.


    Und wenn man sich für den Verkauf an seinen Honigstand noch 50 Lippenstifte beim Imkerbedarfshändler seines Vertrauens bestellt braucht man auch keinen Gewerbeschein.

    Ehrlich nicht!


    Manche scheinen in ständiger Angst zu leben mit der Ordnungsmacht in Konflikt zu kommen.

    Das ist aber gar nicht so einfach.

    Lasst Euch also keine Angst machen.....


    Gruß

    Holger

    Na klar, 2 Stände gleich doppelte Standgebühren plus Personalkosten für den anderen Stand.

    Die Verkaufsstände sind normiert (jedenfalls bei mir). Natürlich ist das Sortiment geteilt in Heissgetränke (rechts) und sonstige Imkereiprodukte (links). Die Honigliebhaber haben ihre Chance und nutzen sie auch!

    Ich hab ja auch nicht behauptet keinen Honigumsatz zu haben aber sowohl die Umsätze als auch die Margen bei den Heissgetränken sind einfach erheblich höher. Und darum gings ja wohl auch in der Ausgangsfrage.

    "Mein" Weihnachtsmarkt ist auf einer Burg. Die Leute müssen Eintritt bezahlen um überhaupt reinzukommen. in drei Jahren habe ich da nur eine einzige Besoffene gesehen.


    Bernhards Bilder in seinem Kopf gehen also an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbei.

    Danke für die (extrem Kostenintensiven) Verbesserungsvorschläge. Die Erlöse der letzten Jahre bieten allerdings keinen Anlass mein Konzept grundsätzlich über den Haufen zu werden.

    Nur für den Kerzenverkauf könnte ich wirklich noch inspiration gebrauchen....


    Wie machst Du das denn, Bernhard?

    - habt ihr da vielleicht auch Ideen was ich für die Kinder machen könnte??

    Kerzendrehen kommt gut an.

    Gewalzte Mittelwände halbieren. Können für den Zweck ja die Billigsten sein. Außerdem brauch man natürlich Dochte.

    Strom wäre dann natürlich gut, denn es geht halt viel besser wenn man die Mittelwände mit dem Fön warm macht.

    1,50 € zahlen die Eltern hier gerne. Vielleicht geht auch mehr :o)

    Hallo,


    wir sind seit mehreren Jahren auf Weihnatsmärkten hier in NRW, Hagen und Umgebung.


    Heiße Getränke sind (bei uns) der Umsatzbringer. Wikingerblut und am besten noch etwas alkoholfreies mit Honig gesüsstes für Kinder und Fahrer.

    Der heiße Met geht zum gleichen Preis wie der Glühwein vom Stand nebenan übern Tisch.


    Ausschankerlaubnis (fürs Wikingerblut) müsste mit wenig Bürokratie für 25,- € zu haben sein.

    Wer Alkohol ausschenkt muss auch über 18 sein.


    Honig geht bei uns auch, aber nicht soooo viel.

    Besonders hohen Absatz bestimmter Sorten zu Weihnachtebn hab ich nicht bemerkt.

    Probieren lassen und dann entscheiden die sich schon.

    Lindesa-Creme und Lippenpflegestifte gehen gut. Honigseife und Bonbons so lala.

    Für nur eine Veranstaltung bekommt man aber beim Großhandel keinen guten Preis....


    Propolistinktur muss ich immer dabeihaben. Rohpropolis wird vielleicht 1-2mal im jahr nachgefragt.


    Kerzen verkaufen wir kaum. Keine Ahnung wieso. Ein Vereinsmitglied verkauft für 50kg Kerzen im Winter. Vielleicht deckt der die ganze Nachfrage alleine :o)

    Für Kinder kann man Kerzendrehen aus Mittelwänden anbieten. Kommt immer ganz gut an.


    Honigliköre gehen auch ganz gut. Werden gerne als Weihnachtsgeschenke mitgenommen. Und den Met aus dem Ausschank muss man auch in Flaschen dabeihaben.


    Viel Spaß und viel Erfolg!


    Gruß

    Holger

    Aber die Sonne alleine macht es auch nicht aus. Ich lege viel Wert drauf, dass sie Völker windstill stehen und in keinem Kältesee.

    Das scheint mir persönlich auch das Wichtigste.

    Meine Bienen stehen mittags in der vollen Sonne (DN Holzbeuten mit offenem Gitterboden, 130m Über NN)

    An einigen wenigen Tagen (unter 5) im Jahr wird es drinnen zu warm und die Bienen lagern an der Vorderfront der Beuten. Die Fluglöcher weisen nach Osten.

    Ich habe keine Probleme mit dem Wabenwerk. Volle Sonne ist bei mir kein Problem.

    Was ist hier denn jetzt das Fazit?


    Für alle für die der Weisswurstäquator der Tellerrand ist ist alles nördlich davon gleichmäßig kalt und nass?

    Und ein starkes Selbstbewusstsein ist immer noch ausreichend für starke Behauptungen über die Wettersituation an einem ansonsten unbekannten Ort? Der Zwinkersmiley machts übrigens auch nicht besser.


    Gruß

    Holger

    Auf kaltem Stein verklammen schwerbeladene Pollenträgerinnen.


    Oder ist gar dies eine Auslesemethode um die Staaten von den schwachen zu trennen?

    Diese Meinung habe ich auch schon gehört.

    Dr. Wolfgang Ritter hat 2015 auf dem Apisticus Tag in Münster genau so argumentiert.

    Er lgte dar, dass die ursprüngliche Bienenbehausung in hohen Bäumen dafür gesorgt hat, dass kranke Bienen es nicht zurück in den Stock schaffen.

    Von Anflugbrettern bis zum Boden hat er deshalb explizit abgeraten.


    Dr. Ritters Thema ist vor allem die Bienengesundheit.


    Persönlich weiß ich es nicht besser. Ich stelle nur eine andere Meinung vor.


    Gruß

    Holger

    Ich hatte tasächlich auch einen Mäuseschaden. Schuld bin ich natürlich selbst.

    Immer schraube ich die Gitter fest. Nur an dieser Stelle kam ich am Hang nicht gut ans Flugloch heran und wollte fertig werden.

    Wird schon gutgehen hab ich gedacht und das Gitter behelfsmäßig mit Reißzwecken befestigt.

    Nun ist ein schöner Ableger tot weil ich 10 Minuten Zeit sparen wollte. Tolle Leistung! Passiert mir nie weider, aber das hilft den Bienen auch nicht mehr...


    Am selben Standort hat ein anderer Imker 3 Völker an die Mäuse verloren. Der hatte zwar das Flugloch erastmal mäusesicher verkleinert mit einem Keil, aber die Knopfaugen haben das Loch durch annagen der Segeberger Beute wieder vergößert. Der nimmt dieses Jahr auch Metallgitter.


    Wir stehen da schon ein paar Jahre ohne das was passiert ist. Und nu isses passiert....