Beiträge von honigdachs

    Einwabenableger sind grundsätzlich ausreichend.

    Definiere doch mal 'grundsätzlich ausreichend', bitte. Und warum macht das kein Profi? Weil die alle nicht rechnen können?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Das sind doch endlosspielchen Ralf.

    Ich zitiere einen aus Kirchhain, Du nimmst für Dich in Anspruch für alle Profis sprechen zu können. Das ist doch quatsch wenn ich nur sage, dass es AUCH geht.

    Ich bin ja auch kein Profi und komme mit ein wenig weniger Honig aus als Du.


    Grundsätzlich heisst, dass es Ausnahmen gibt. Ich komme aus Hagen. Liebig wirkt inm Kreis Ennepetal und Pia Aumeiser sitzt in Bochum. Alles um die Ecke. Die Bedingungen (Vegetation, Höhe) sind vergleichbar.Seit ich in der Imkerzeitung das erste mal davon gelesen habe mache ich AUCH Einwabenableger von den Völkern, die ich als Nachzuchtwürdig erachte.

    Diese sind in Punkto Sanftmut und Ertrag im Durchschnitt nicht schlechter als die Völker aus denen ich sie gebildet habe. Ich mache auch Königinnenableger (wenn ich sie finde) und Schwarmzellenableger (gerne auch nur mit einer Wabe wenn genug Brut drauf ist).

    Und ich mache auch stärkere Ableger, wenn ich mehr schröpfen will als Beuten oder Material zur Verfügung steht. Ich dokumentiere für mich, welches Volk wie gebildte worden ist und stelle fest, dass es BEI MIR keinen signifikanten Unterschied macht wie der Ableger im Vorjahr gebildet wurde.

    Wie es an der Nordsee oder am Vogeslberg ist weiß ich nicht. Auch nicht ob Freudensteinmaß ausreicht. Aber Zander geht!


    Gruß

    Holger

    Hallo, eine Wabe ergibt ein Volk, das wird als Dokma gepredigt. Nun schreit aus der gleichen Ecke Dr. l: Man muss mindestens Zander nehmen. Ein schmaler Grat.......

    Zitat


    Wer die Fortbildungen von Pia Aumeier besucht kann sich die Entwicklung ja auch an den mitbgebrachten Beispielen (Völkern) ansehen

    Na toll, wenn dann mal was nichts gibt, dann zeige ich es einfach nicht. Von da her ist jeder Imker der Überbienenvater.....man braucht nur Auswahl.

    Bis bald

    Marcus

    Sie arbeitet nur mit Zander, zeigt es nur an Zander und empfiehlt auch nichts anderes als Zander. Und nur 2 BR.

    Sie hat auch immer junge Königinnen, denn sie drückt alle Weiseln am Ende der Saison ab. Deshalb kann sie auch alle Königinnen blau zeichnen. Sie sagt sie sieht blau am besten.

    Sie gibt also Parameter vor die man schon einhalten muss wenn es so funktionieren soll wie bei ihr.

    Ich sag ja gar nicht, dass es nicht auch anders funktioniert, aber ihre Methode funktioniert eben AUCH.

    Pias Haltung zu Pflanzenschutzmitteln ist unter aller Kanone, aber "einfach" imkern nach Ihrer (und des Dr.) Methode funktioniert.

    Es sollte vielleicht mal geklärt werden, was ein starkes Volk ist.

    Ein starkes Volk ist jetzt bei dieser Tracht im 3. Honigraum.


    Gruss

    Ulrich

    Aha,


    dann sollte mal geklärt werden was ein Honigraum ist.

    Dadant, Zander ganz, DN-Halb, Langstroth 2/3????


    dann sollte man auch mal klären wo man imkert.

    An der Nordsee, auf dem Vogelsberg oder ist das egal?


    Verwirrte Grüße....

    Hallo Ralf,


    das funktioniert gut. Ich kann das empfehlen.

    Es gibt Imker die werden sagen: "Bloss nicht mit Schwarmzellen vermehren, das ergibt (wieder) schwarmtriebige Völker. Auf Dauer selektiert man so in die falsche Richtung.

    Ich persönlich finde, wenn das neue Volk dann wirklich zu schnell wieder schwärmen will kann man immer noch umweiseln....

    Hängt natürlich alles davon ab wie wieviel Zeit man sich fürs Hobby nehmen kann und ob man den häufigeren Leitereinsatz riskieren will.


    Gruß

    Holger

    Hallo Andreas,


    manche Themen lösen hier von einigen sofort Abwehrreflexe aus. Das ist ganz normal hier.


    Einwabenableger sind grundsätzlich ausreichend. Der Erfolg gibt demjenigen Recht, der ihn hat und für meine Standorte kann ich Erfolge vermelden.

    Im aktuellen Infobrief Bienen und Imkerei der Bieneninstitute wird der Einwabenableger auch empfohlen. Der Autor ist diesmal Herr Dreher vom Bieneninstitut Kirchhain.

    Wer die Fortbildungen von Pia Aumeier besucht kann sich die Entwicklung ja auch an den mitbgebrachten Beispielen (Völkern) ansehen. Aber wer lässt sich schon gerne durch Fakten verwirren, wenn er den "gesunden Menschenverstand" hat. In der Regel gilt aber immer nur der eigene Verstand als gesund, naja....


    Interessanter ist für mich die Frage ob Dein Standort wirklich für Bienen geeignet ist.

    Wenn schon Vollvölker da erfolgreich stehen, können auch die Ableger dahin. Wenn da noch keine Bienen stehen und Du bist unsicher wegen des regelmäßig starken Windes such Dir lieber eine andere Stelle oder überleg Dir einen Windschutz.

    Eine weitere Nacht im Keller dürfte kein Problem sein, wenn Du die Aufstellung bei schlechtem Wetter für Dich vermeiden willst. Für die Bienen ist das Wetter bei Aufstellung egal.


    Ich nehme an, Du hast den Ableger spät abends gebildet und wolltest ihn nicht im dunkeln am neuen Standort aufstellen?! Denn die Kellerhaft für Einwabenableger wird ja wirklich nicht empfohlen....


    Gruß

    Holger

    Naja, und wenn sie dann zu dem Ergebnis kommt, dass alles in Ordnung ist?

    Der Kunde (Pate) hat ja vorher nicht reingesehen und hat keine Vergleichstmöglichkeit.

    Wenn er jetzt schon meckert wird ihn das nicht überzeugen....

    Eins anderer Nachweis, dass keine Bienen abhanden gekommen sind kann nicht geführt werden, wie auch?

    Ich würde anbietetn die Völker gegen Rückerstattung des Preises zurückzunehmen (aber nur wenn ich ihn persönlich kenne und eigentlich schätze und auf ein gutes Verhältnis wert lege.) und dem Nörgler künftig nie wieder Bienen verkaufen.


    Dieses Käuferverhalten mach mich wirklich wütend. Es zwingt mich doch keiner etwas zu kaufen.

    Ich kann mir die Völker vorher angucken und vorher entscheiden odb die Entfernung in Ordnung ist. Stimme ich dem Kauf zu obwohl ich vorher Bedenken hatte und/oder auf die Inaugenscheinnahme verzichtet habe werde ich hinterher nicht meckern.


    Das mache ich bei Autos so, bei Bienenvölkern und auch bei Müsliriegeln....

    Also ich möchte keine aggressiven Bienen haben.

    Ich möchte Leute für die Imkerei begeistern und das geht einfach nicht wenn man wenn am Stand die Stukas unterwegs sind und potentielle Neuimker in die Flucht schlagen.

    Zu Hause in meinem Garten ist es noch wichtiger. Die Nachbarn und auch ich selbst wollen in Ruhe ihren Rasen mähen.

    Die Drohnen der Stechervölker sollen dieses Verhalten nicht auch noch verbreiten.

    Ich weisele solcheVölker um. So schnell wie möglich.


    Gruß

    Holger

    Z.Bsp. Wie verkaufe ich in Zukunft Ableger o. Völker in einer zu 90% DNM regierten Region, da ist Dadant eher die seltene Ausnahme. Nicht falsch verstehen das Hauptaugenmerk liegt nicht auf dem Verkauf von Bienen, kann und wird aber auch mal vorkommen.

    Ich glaube nicht, dass das wirklich ein Problem sein wird.


    Die Imkerei ist in Mode und Dadant ist derzeit am meisten im im Trend. Wenn Du Deine überzähligen Ableger z.B. hier im Imkermarkt zum Verkauf stellst wirst Du auch Abnehmer finden. Egal in welchem Rähmchenmaß.


    Viel Spaß beim Imkern!

    Nehmt euch mal eine schöne dunkle und leere Zanderbrutwabe, etwa 3 bis 4 Brutsätze.

    Stellt die mal in einen Eimer Wasser.

    Und sehet welche Brühe da rauskommt.

    Ich stelle mir nun Honig in so einer hochgehängten dunklen Brutwabe vor (kann man zb. besser schleudern).....

    Aber das macht ja keiner....

    Auweia die Beutenrassisten sind wieder an der Missionierungsarbeit,


    spielt ja keine Rolle, dass es jeder 2 BR-Imker selbst in der Hand hat ob er Honig aus bebrüteten Wagen erntet oder nicht.

    Dadant ist also schon deshalb besser, weil der Imker noch nicht mal BR-Waben schleudern könnte, selbst wenn er wollte. Der muss dann dafür auf Press- und Tropfhonig zurückgreifen.

    Wohl bekomms....


    Ich finde solche Attacken genauso lächerlich wie diejenigen 2BR-Imker die behaupten, dass die Dadantler die Wabenhygiene im BR nicht im Griff haben.

    Für alle gilt, der Imker muss sowohl die Sachkenntnis als auch den Willen haben vernünftig zu arbeiten.

    Dann ist die Kiste in der die Bienen wohnen völlig egal.


    Gruß

    Holger

    Du musst erstmal nachweisen, dass Dir von meinem Produkt ein Schaden entstanden ist wenn Du Schmerzensgeld oder Schadenersatz oder sonstwas von mir kassieren willst. Oder?


    Bleibt doch bitte auf dem Teppich. Niemand macht für ein paar Tiegel Lippenbalsam ein Fass auf. Es sei denn es schadet wirklich....

    Wer beachtliche Mengen umsetzt muss natürlich anders arbeiten. Aber hier wird doch schon davor gewarnt auch nur 25 Lippenstifte aus einfachsten Bestandteilen herzustellen und anzubieten.

    Ich halte das für Unsinn, weil mir bis jetzt noch keiner ein Beispiel nennen konnte wo es wirklich schiefgegangen ist.


    Wesentlicher Punkt der zugehörigen EU-Richtlinie dürfte sein :

    Jeder Hersteller hat die Verpflichtung, nur kosmetische Mittel auf dem Markt bereitzustellen, die bei normaler oder vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung für die menschliche Gesundheit sicher sind.

    Mein Rezeptbeispiel von oben (Bienenwachs, Sheabutter, Kokosöl, Vanille) birgt doch keinerlei gesundheitliche Risiken für den Verbraucher und deshalb auch keine rechtlichen Risiken für den Kleinsthersteller.


    Zuletzt ging die Angst um man könne wegen einer Eu-Richtlinie keine Kuchen mehr für den Verkauf beim Sportverein oder den Kirchenbasar spenden, weil keine Hausfrau die Inhaltsstoffe gem. der gesetzlichen Regelungen auflisten könne. Alles heiße Luft....

    ob scharf oder nicht, es muss sich nur einer beschweren.

    Das reicht um dich vor Gericht zu bringen.

    Ich bitte bei solchen Gelegenheiten ja immer doch mal ein Urteil oder einen Bußgeldbescheid einzustellen oder mir sonstwie zukommen zu lassen. Gerne auch mit geschwärzten Namen.

    Habe aber noch nie sowas gesehen. Ich vermute ja weil es sowas nicht gibt.....


    Es mag ja sein, dass irgendwo in Deutschland ein Ordnungsamtsmitarbeiter rumläuft, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Lippenbalsam aus Bienenwachs;Sheabutter, Kokosöl und Vanille aus dem Verkehr zu ziehen. Und dieser Eine bringt Euch mit Sicherheit auch nicht vor Gericht, es sei denn Ihr habt dämlicherweise noch Quecksilber druntergemischt....

    Auf den Märkten auf denen ich bin haben die aber genug damit zu tun die Hygienebedingungen der Nahrungsmittelstände zu checken.


    Und wenn man sich für den Verkauf an seinen Honigstand noch 50 Lippenstifte beim Imkerbedarfshändler seines Vertrauens bestellt braucht man auch keinen Gewerbeschein.

    Ehrlich nicht!


    Manche scheinen in ständiger Angst zu leben mit der Ordnungsmacht in Konflikt zu kommen.

    Das ist aber gar nicht so einfach.

    Lasst Euch also keine Angst machen.....


    Gruß

    Holger