Beiträge von honigdachs

    Spritzprobe mache ich nicht, verteile doch nicht den Nektar über der offenen Beute, wie ich es schon gesehen habe. Ich habe einen ganz besonders raffinierten Trick. Ich warte, und wenn die Rähmchen vollständig verdeckelt sind, dann ist der Honig in der Regel auch trocken genug. Trockener wird er nicht.

    Ihr habt gefragt und nun habe ich dieses Geheimnis gelüftet.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Ja Wolfgang,


    ich imkere seit 2012 und jedes Jahr hätte ich gesagt :"mit Wolfgangs Methode kann mir nichts passieren". Aber 2021 habe ich Sommerhonig aus vollverdeckelten Waben geholt mit 17,9999 % Wasser. Und das ist mir zu viel, denn ich möchte auch 2023 noch Honigkunden haben und am liebsten auch all diejenigen von 2021.

    Ich kannte also auch schon Deinen besonders raffinierten Trick und habe ihn angewandt. Trotzdem habe ich ziemlich feuchten Honig, in diesem Jahr. Ich weiß das aber nur weil ich gemessen habe. Du weisst nur, dass Du es "wie immer" gemacht hast. Ich glaube manchmal reicht das nicht....vor allem wenn man vorsichtig bleiben will.


    Gruß

    Holger

    Keine Ahnung ob ich noch ein Jungimker bin, aber ein Volk, dass nicht buckelbrütig ist möchte ich nicht einfach irgendwo abschlagen. Ein nicht unerheblicher Teil der Bienen sitzt dann nämlich im Gras und wartet auf den Tod. Bei Buckelbrut unvermeidbar, ansonsten für mich nicht akzeptabel.


    Stattdessen würde ich (ebenfalls dick eingepackt) einen Flugling mit den stichwütigen Flugbienen bilden und beim (hoffentlich harmloseren) Brutling mein Königinnensuchglück versuchen.

    Wenn nötig kann man den dann nochmal trennen, indem man die Brutwaben in eine Leerzarge abschlägt und die Brutwaben über Absperrgitter draufsetzt. Am nächsten Morgen hängt die Kö unter dem Absperrgitter. Brutling wieder mit Flugling vereinigen, leicht zu findende Kö abservieren und weiter gehts mit neuer Kö.

    Dann hat man evtl. auch Bienen abgeschlagen aber trotzdem fast alle gerettet.

    Bei einem Volk kann man das mal mache finde ich. Bei großer Völkerzahl muss man seine Arbeitszeit vielleicht anders einplanen.

    bring doch jetzt einfach Deinen Ableger MIT den schwarzen Waben durch den Winter.

    Und NÄCHSTES JAHR entnimmst Du sie dann, z.B. im Rahmen der empfohlenen totalen Brutentnahme.

    wenn man, um "Arbeit" zu sparen, den Pollen aus allen Rähmchen rauspuhlt und dann jeden Honigraum ameisendicht mit Frischhaltefolie einwickelt und dafür dann auch ein Gammelrisiko eingeht, anstatt diese wirklich sehr leichten Honigräume mal eben ausschlecken zu lassen bevor man sie irgendwo sauber lagert, hat man jedenfalls einen andere Definition für "Arbeit" als ich.

    Aber wenn es funktioniert ist es ja gut.....

    Außer nach dem Wortlaut kann man u.a. ja auch nach dem Sinn einer gesetzlichen Regelung auslegen.....

    Der magische Satz: "Von Bienen nicht mehr besetzte Bienenwohnungen sind vom Besitzer der Bienen stets bienendicht verschlossen zu halten." steht in dem Kapitel "Schutzmaßregeln gegen die Amerikanische Faulbrut"

    Nun frage ich mich welche Übertragungsgefahr der amerikanischen Faulbrut geht von einer leeren vollständig gereinigten Beute aus? Aus meiner persönlichen Sicht gar keine.....

    Gegen wen richtet sich also die Regelung? Doch vermutlich gegen diejenigen Dussel, deren Völker leider kaputt gegangen sind und deren Futterreste den umliegenden Völkern als Nahrungsquelle und gleichzeitig als potentielle Ansteckungsquelle dienen weil niemand sich berufen fühlt diese potenziellen Virenhotspots abzuräumen.


    Das ist nur meine sehr persönliche Einschätzung. Genau wie alle anderen hier habe ich dazu keine klärende Rechtsprechung. Sonst wären diese ja sicherlich auch schon genannt worden.....

    Grüße
    Holger

    Mensch hornet,


    Du verlangst Höflichkeit und Verständnis für Deine Beiträge, egal wie realitätsfern sie im Einzelfall auch sein mögen.

    Gleichzeitig maßt Du Dir an den Stab zu brechen über diejenigen die nicht so "sportlich" veranlagt sind auch nur auf die "sehr seltsame Idee" zu kommen 100 Völker mit der Entdeckelungsgabel zu´entdeckeln. Insbesondere dann auch noch vor dem Hintergrund der weiteren Details die Melanie genannt hat.

    Du kannst Dir halt viele Dinge nicht vorstellen, die die meisten anderen als sogenannte Realität betrachten.


    Man kann doch trotzdem einfach auch mal auf dem Teppich bleiben.....


    Gruß

    Holger

    Also ich nehme an, dass kein Imker wegen der tastächlich auftretenden Probleme/Kosten mit dem Imkern aufhören wird.


    Wenn jemand aufhört dann wegen der völlig unbegründeten Panikmache im Vorfeld....

    Meine Meinung


    Gruß

    Holger

    Hallo,


    keinen Ableger bilden sondern einfach abwarten. Wenn Stifte da sind werden sie sich eine neue Königin nachziehen.

    Evtl. von den drei Weiselzellen nur eine stehen lassen damit nicht trotzdem noch ein Schwarm abgeht. Aber sicher sein, dass die übriggebliebene auch belegt ist!

    Wenn man Hilfe benötigt macht es meiner Meinung nach Sinn zu sagen wo man sich mit dem Volk befindet.

    Vielleicht findet sich dann ja jemand in unmittelbarer Nähe der helfen möchte.


    gruß


    Holger

    Klingt doch gut,


    wir Imker, als Vertreiber von mit Ware gefüllten Serviceverpackungen können von den Herstellern, Vertreibern und Vorvertreibern der Serviceverpackungen verlangen, dass die sich um den ganzen administrativen Kram kümmern und sich an mindestens einem dualen System beteiligen.

    Mit Bezahlung des Glaspreises ist man dann als Imker aus der Nummer raus. Jedenfalls lese ich es so, dass es so in dem Gesetzentwurf steht.

    Wenn man seine Gläser selber bei Icko in Frankreich abholt oder sonstwo im Ausland gilt das natürlich nicht.


    Gruß

    Holger