Beiträge von schritte

    noch etwas zur Aussagekraft der Windelkontrolle: Man kann diese jederzeit "eichen", indem bei einzelnen Völkern mit der Auswaschmethode (70% Alkohol oder gefrorene Kühlakkus und Einfrieren) nachmisst.

    Bei Windelkontrolle an evtl. vorhandene Bausperren und ähnliche Bauteile denken, die einen Teil der abfallenden Milben auffangen.

    Einmal wieder erwärmter ("aufgetauter") Honig bleibt weicher als direkt abgefüllter. Wenn ich sehr trockenen Honig (<16%) habe, lasse ich ihn erst einmal im Eimer fest werden und erwärme dann bis zur Abfüllkonsistenz. So vermeide ich "Betonhonig".

    Zur Varroabekämpfung ist das Schneiden der ersten ein bis zwei Drohenrahmen im Jahr sinnvoll wg. der exponentielen Vermehrung. Aber, da stimme ich WFLP zu, nicht zwingend notwendig, eher ergänzend, außer es gab keine korrekte Winterbehandlung. Ab Mai sind die Völker zumindest in niederen und mittleren Lagen so stark in der Aufwärtsentwicklung, dass es dafür nichts bringt. Wohl aber für die Völkerführung, siehe #4 oben.

    Bei uns blühen die Apfelbäume. Ich habe mal zu Birnen gelesen, dass die Blüte für's kommende Jahr im Juni des Vorjahres angelegt wird. Wird wohl bei Äpfeln ähnlich sein mit etwas anderem Zeitpunkt. Somit könnte die Trockenheit des letzten Sommers die Erklärung sein. Wir haben hier richtig gute, tiefgründige Böden, da wirkte sich das vielleicht nicht so stark aus.

    Wenn deine Vermutung zur Zusammensetzung stimmt, wirst Du relativ grobe Kristalle im Honig bekommen wenn Du nicht rührst. das knirscht dann beim essen. Hättest Du Raps wäre das anders, der kristalliesiert zwar sehr schnell, aber sehr fein.

    Mal ein Einwand zum häufig kritisierten Bohren in "Stirnholz": Man kann durchaus auch in Stirnholz bohren, bei meinen mache ich das immer, weil es einfach schöner aussieht. Ich verwende aus optischen Gründen Obstbaumholz. Die Bohrungen werden zu 100% besiedelt, auch über Jahre.

    Voraussetzung ist: Hartholz und trocken. Hartholz damit es nicht quillt. Trocken: Das Holz muss bereits gerissen sein. Dann kann ich bequem an den Rissen vorbei bohren. Bohrungen, durch die ein Riss geht, werden nicht angenommen.

    Zwei weitere Möglichkeiten, sich das Leben hebetechnisch leichter zu machen:

    Wenn Griffleisten keine Option sind, sind es möglicherweise angeschraubte Klappgriffe wie für Seekisten. Und ein Klapptisch neben den Beuten hilft, Honigräume in Greifhöhe abstellen zu können.

    Grüße

    schritte

    Hallo Maximilian,

    es gibt bei diesen Kursen sehr große Qualitätsunterschiede. Wobei dies nicht heißen muss, dass die günstigen die schlechteren wären. Wenn Du ernsthaft Umsiedeln willst lass Dir vorher vom Kreisveterinäramt versichern, dass der Kurs, der Dich interessiert, dafür anerkannt wird. Jedes Amt handhabt das unterschiedlich,

    viele Grüße

    schritte