Beiträge von schritte

    Hallo Srileika,

    eine schöne Idee und die meisten deiner Bedenken können sicher ausgeräumt werden.

    Wenn das Nahrungsangebot groß ist reicht es für Wildbienen und Honigbienen, kein Problem. Mit Wespen und Hornissen kommen gesunde Bienenvölker klar. Ebenso Katzen mit den Bienen.

    Insektenschutzgitter brauchst Du wegen Bienen nicht, Bienen verirren sich selten ins Haus und interessieren sich auch nicht für deinen Kuchen auf der Terrasse.

    Barfuss über die Wiese geht auch, etwas riskanter wäre kurzer Rasen mit viel blühendem Weissklee, da kann man schon mal in eine blütenbesuchende Biene treten.

    Wäscheverunreinigung kann im Winter bei Reinigungsflügen passieren, wenn die Bienen nach längerer Zeit im Stock an einem warmen Tag auf Toilette müssen. Betrifft ein oder zwei Tage im Jahr zwischen Januar und März.

    Sollte alles klappen, die Details müsstest Du mit einer/m ImkerIn vor Ort klären. Größtes Risiko ist dass Du Dich mit dem Bienenvirus infizierst und selbst welche haben willst,

    viele Grüße

    schritte

    Da ich die letzten Beiträge nicht verstehe und bevor das hier abgleitet die Frage an ritterjohannes etwas anders formuliert: Kannst du einen Varroaschaden ausschließen weil Du den Varroafall in den Monaten nach der Sommerbehandlung überwacht hast? Alleine die Tatsache doch behandelt zu haben reicht dafür nach meiner Erfahrung leider nicht.

    Ich bin letztes Jahr über den Winterschneeball gestolpert, der blüht auch schon seid 2-3 Wochen. In wie weit er von Bienen genutzt werden kann, weiß ich nicht.

    Wir haben Winterschneeball seit Jahren im Garten. Duftet schön, aber die Bienen interessieren sich nicht dafür, habe auch noch keine Wildbienen daran gesehen.

    Kornelkirschen bekommt man gut und günstig wurzelnackt in Forstbaumschulen. Dort allerdings meist in größeren Bündeln, nicht unbedingt einzeln. Auch der bekannte Zwiebelblumenlieferant plantenkontor hatte sie in der Vergangenheit günstig im Angebot.

    Bei uns haben auch die Feld- und Wühlmäuse auf der Streuobstwiese 3000 Krokusse vernichtet. Das lasse ich jetzt auch wenn es schwer fällt. Winterling im Garten daneben hält sich etwas besser, hilft wohl, dass die Knolle giftig ist. Ist aber nichts für Wiesen (auch oberirdische Teile sind für Weidetiere schwach giftig) und sollte als nicht heimische Pflanze auch nicht in die freie Landschaft ausgebracht werden. Aber super unter Gebüsch und Bäumen im Garten wo sonst wenig wächst. Nur nicht hacken dort, das mag er nicht..

    Armin Spürgin antwortete mir einmal: "Feiner (kleine Kristalle) wird Honig durch Rühren, weicher durch Erwärmen". Wie rase sagt, es sind zwei paar Stiefel, die außer dass man Beides oft in zeitlich enger Abfolge tut, nicht zusammen hängen.

    Was nicht die Frage zum Effekt langer oder dauerhafter Kühlung beantwortet. Hier würde ich davon ausgehen, dass dies keinen Unterschied macht,

    viele Grüße

    schritte

    Hinterher ist man schlauer, was wie eine Fliege aussieht ist wohl auch eine Fliege. hornet und Bune haben recht und hornet hat genau richtig vermutet, es handelt sich um ein ganz gewöhnliches Wespennest. Und dass die Hornissenschwebfliege diese Nester gezielt anfliegt wusste ich bislang nicht, wieder etwas dazu gelernt. Vielen Dank.

    Einige Vereinsmitglieder, darunter auch ich, beraten zum Thema Wespen und Hornissen. Umsiedeln oder wegmachen tun wir nicht (Totschlagargument: "Keine Konkurrenz zu Personen, die das professionell machen und davon leben"), leider kenne ich auch keine Personen die dies tun in der Umgebung. In vielen Fällen lassen sich nach meiner Erfahrung Menschen überzeugen, dass man mit den Wespen leben kann bis das Nest im Herbst verlassen wird. Wo Menschen darauf bestehen, dass das Wespennest weg muss, verweise ich schon auf die Schädlingsbekämpfer und die damit verbundenen Kosten. Das überzeugt dann wieder einen gut Teil der Kundschaft. Der Rest ruft eben die Schädlingsbekämpfer und da haben die Wespen dann Pech.

    Nicht optimal aber pragmatisch und funktioniert soweit.