Beiträge von schritte

    Armin Spürgin antwortete mir einmal: "Feiner (kleine Kristalle) wird Honig durch Rühren, weicher durch Erwärmen". Wie rase sagt, es sind zwei paar Stiefel, die außer dass man Beides oft in zeitlich enger Abfolge tut, nicht zusammen hängen.

    Was nicht die Frage zum Effekt langer oder dauerhafter Kühlung beantwortet. Hier würde ich davon ausgehen, dass dies keinen Unterschied macht,

    viele Grüße

    schritte

    Hinterher ist man schlauer, was wie eine Fliege aussieht ist wohl auch eine Fliege. hornet und Bune haben recht und hornet hat genau richtig vermutet, es handelt sich um ein ganz gewöhnliches Wespennest. Und dass die Hornissenschwebfliege diese Nester gezielt anfliegt wusste ich bislang nicht, wieder etwas dazu gelernt. Vielen Dank.

    Einige Vereinsmitglieder, darunter auch ich, beraten zum Thema Wespen und Hornissen. Umsiedeln oder wegmachen tun wir nicht (Totschlagargument: "Keine Konkurrenz zu Personen, die das professionell machen und davon leben"), leider kenne ich auch keine Personen die dies tun in der Umgebung. In vielen Fällen lassen sich nach meiner Erfahrung Menschen überzeugen, dass man mit den Wespen leben kann bis das Nest im Herbst verlassen wird. Wo Menschen darauf bestehen, dass das Wespennest weg muss, verweise ich schon auf die Schädlingsbekämpfer und die damit verbundenen Kosten. Das überzeugt dann wieder einen gut Teil der Kundschaft. Der Rest ruft eben die Schädlingsbekämpfer und da haben die Wespen dann Pech.

    Nicht optimal aber pragmatisch und funktioniert soweit.

    Eine solch junge Königin sollte jetzt eigentlich noch eifrig legen. Regelmäßig schwach füttern um einen kontinuierlichen Futterstrom zu erzeugen, dann kriegt der Ableger bis Ende September Überwinterungsstärke. Waben mit Platz zum Legen müssen natürlich da sein. Erst dann für den Winter auffüttern, bei einem gesunden Ableger geht das wenn Du nicht in einer kalten Ecke wohnst,

    viele Grüße

    schritte

    Wenn auf der Windel 100 zum Teil noch lebende Varroen waren und Du nicht gerade direkt davor gegen Varroa behandelt hast ist das Volk an Varroatose zusammengebrochen. Dafür sprechen auch die Bienen mit verkrüppelten Flügeln.

    Da sich die varroabelasteten Damen irgendwo anders einquartiert haben können würde ich Dir unbedingt eine Windelkontrolle der übrigen Völker empfehlen. Und vielleicht insgesamt mal über das Varroakonzept nachdenken. Wenn Du tatsächlich 100 Varroen natürlicher Fall als unbedenklich einstufst würde ich empfehlen den Kenntnisstand in der Hinsicht zu überprüfen. Oder hast Du behandelt und die 100 sind das Ergebnis daraus?

    vG

    schritte

    Ich bin kein Wabenhonighersteller. Aber ich erinnere mich an die zentrale Aussage Mike Palmers in "producing comb honey"

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    : Es muss richtig satt Tracht haben, sonst kannst Du machen was Du willst, Du kriegst kaum Wabenhonig.

    Bei satt Tracht: Mit einem Brutraum (Magazin) oder eingeschränktem Brutraum (Großwaben) sollte doch eigentlich nichts verhonigen, solange sie oben Platz haben. Wenn gar zu schnell zu viel reinkommt, so dass sie so schnell nicht bauen können, okay, da helfen dann wohl nur Mittelwände. Palmer nutzt übrigens auch für Wabenhonig Mittelwände :-)

    3. Die BW in Brutsammler. Dabei neue begattete Kö in Ausfresskäfig im unteren BR, darüber ASG, dann die gesammelten BW. Reichen 10-12 BW Zadant? Die Brut auslaufen lassen und dabei Oxalsäure sprühen als Blockbehandlung. Welches Intervall ist da empfehlenswert? Alternativ nach ca. 10 Tagen alle BW raus und einschmelzen und anschließende Oxalsäurebehandlung.

    Müsste gehen. Wobei ich Oxalsäure sprühen als Blockbehandlung (alle drei/vier Tage) als eine Qual für Bienen und Imker empfinde und lieber entweder Deine Alternative nehmen würde oder nach 8 Tagen Zellen brechen und erst dann die begattete zugeben.

    gab es schon