Beiträge von honigbanane

    Das ist im Moment auch mein Erklärungsansatz. ( Irgendeinen Grund MUSS es ja haben:)). Ich hatte nämlich auch schon am 18.6 mit der TBE begonnen, weil manche ja sagen , dass die Bienen besser bauen, so lange noch Tracht herrscht. Hier hört das recht früh auf.

    Daher werde ich es nächstes Jahr später machen. Die TUB hatte ich die 2 Jahre vorher immer erst Mitte Juli gemacht und bin besser damit gefahren.

    Ich werde auf keinen Fall mehr ein AS Freund werden, zumal zwei meiner Freunde stärker befallene Völker im Sommer mit AS behandelt jetzt im Winter verloren haben trotz korrekter Therapie. Und ich ja auch 2015...

    Meine Völker sind (trotz wirklich starkem Varroabefall im Herbst mit Blockbehandlung bis Ende Oktober ) noch stark ( ich hatte sehr bewusst auf starke Völker bei Einwinterung geachtet) und ich hoffe!, sie kommen gut in die neue Saison.

    Liebig/Aumeier halten Reinvasion für unwahrscheinlich.

    Fangwabe ist sicher auch ein wichtiges Kriterium, da auch ich keine reine Wabe mit ausschließlich Stiften gefunden hatte und erst jetzt durch Kleingartendrohn wieder daran erinnert wurde , eine LW /oder schon einmal bebrütete Wabe zwischen die MW zu hängen.

    Allerdings habe ich die Spender auch noch mit OXS nachbehandelt 3 Tage nach TBE.

    rase : aber ist es nicht so, dass wir eine brutfreie Zeit im Winter anstreben sollten? Dass das witterungs -oder sonst wie bedingt längst nicht immer der Fall ist, ist schon klar.

    Aber wäre das denn nicht ein Selektionskriterium? Oder sehe ich das falsch?

    Hamburger-Jung :

    Das Füttern der TBE Völker war auch meine größte Herausforderung letzten Sommer. Es war meine erste TBE und ich habe mal gelernt, dass man solche Völker, die ja ähnlich JungVölkern länger /stärker brüten, nicht zu früh auffüttern darf. Dünn und in kleinen Mengen hatten sie ja nach der TBE die ganze Zeit. Nun ist es hier immer sehr mild im September /Oktober, aber ich war doch sehr unsicher,wann ich jetzt mit großen Mengen Sirup anfange.

    Wie hast du das gehandhabt?

    rall0r :

    Johannes Peter legt ja ein Kissen in den entstehenden Leerraum der aufgesetzten Zarge, um den "Kopf warm zu machen"




    Die Futterteigmethode hat auch hier wunderbar funktioniert letzten Februar und ich habe ausreichend Vorrat im Keller, falls es notwendig sein sollte.

    Ich bin mittlerweile hinsichtlich Varroa ebenso fatalistisch- ich hab echt alles gegeben - (lerne aber gerne noch dazu)

    wenn es nicht klappt, hat es wohl nicht gereicht...

    Aber eigentlich bin ich ganz zuversichtlich.

    Hatte auch schon 3 Waben-Völker, die gut durchgestartet sind im Frühjahr.

    Notfalls sanierst du im Frühjahr für 3 Wochen. Damit habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.

    Guten Morgen.

    Einfach aufsetzen das Apidea Kästle. Dazu Boden aufmachen und diese in eine Leerzarge auf Folie (mit Loch) oder Spuntloch aufsetzen. Die Königin wird runter gehen weil es dort viel wärmer sein wird. Ob nun eine 2. Kö unten ist die nicht gezeichnet ist kann man nicht beurteilen aus der Ferne. Natürlich besteht die Gefahr eine Königin zu verlieren wenn nun zwei vorhanden sind.

    Grüße

    Hab ich jetzt genauso gemacht. Im Frühjahr sag ich Euch , wie es ausgegangen ist.

    Danke Euch allen!

    ribes : stimmt.

    Dann habe ich aber zumindest mit der Durchsicht diese Gewissheit erhalten. Meine Schlussfolgerung war dann aber übereilt und unlogisch. Danke.


    toobeekeeping :

    Ich hätte es aufnehmen sollen. Abends im Dunkeln hab ich die bis auf die Straße 5 mtr weg gehört. Specht und Co schließe ich aus.

    Ich hatte den Gitterboden 2 Wochen vorher noch sauber gemacht. Da hatte die Kö noch nicht da gelegen.

    Ich hatte letzten Winter ein Volk, bei dem ich es auch nur sehr vage vermutete. Da habe ich auch nichts unternommen .

    Hier mit toter Kö auf Gitterboden schien es mir erstmal sonnenklar....

    Du hast ja so recht <X.

    Ich weiß aber nicht , ob nicht vielleicht eine legende Kö in der Brutpause drin ist. Die wäre dann ja attraktiver .

    Ich war fest von Weisellosigkeit ausgegangen. Und nur durch die Ruhe im Volk und eine weitere Imkermeinung jetzt unsicher geworden.

    Ich habe auch noch kein weiselloses Volk im Winter gehabt.


    Ich muss einfach noch viel lernen.

    Die ist nicht im Käfig. Die ist im kleinen Apidea Volk und hat da ein kleines Brutnest. Im Apidea hätte er sie eh überwintert. Damit hat er gute Erfahrungen ( der Siegener)

    Wie gesagt, eigentlich wollte ich sie einweiseln, aber jetzt bin ich mir eben nicht mehr so sicher..

    So, jetzt kommt nochmal eine zugegebenermaßen ziemliche Anfängerfrage.




    Ich habe jetzt eine Königin vom Siegener.

    Der gab aber noch zu bedenken, dass es ja auch sein könne, dass das Volk still umgeweiselt habe und die beiden Kö relativ lange noch nebenher gelebt haben. Und jetzt die alte tot, aber trotzdem noch eine im Volk sein könne. Dies habe ich erstmal als unwahrscheinlich angesehen, da das Volk an diesem Abend so extrem laut war und an ein paar Tagen später auch lauter als die anderen, wenn man das Ohr dran hielt.


    Allerdings hat sich das in den letzten Tagen gegeben, ich dachte, sie haben sich vielleicht an ihre Weisellosigkeit gewöhnt. Können ja nicht den ganzen Winter so durchheulen, wie sie es anfangs taten.


    Jetzt war ich doch ziemlich verunsichert und wollte das Leben der Kö nicht aufs Spiel setzen. Der Siegener empfahl zur Sicherheit eine Durchsicht, dagegen sträubte sich in mir alles, aber heute knallte die Sonne vom Himmel , am Stand in der Sonne waren es gut 12° und es herrschte reger Flugverkehr bei allen Völkern , und so habe ich es doch gewagt. Ging gut, Volk war total friedlich und ruhig. Was mich auch irritierte, spätestens beim Öffnen heulen sie doch i.d.R wieder, wenn sie weisellos sind?

    Und ich fand keine Kö und keine Brut, aber das Volk ist sehr stark und ich bin nicht gut beim Finden einer nicht gezeichneten Kö, die zudem ggfs nicht mal begattet ist....

    Und dann habe ich in die obere Zarge gut erreichbar mitten in die Traube eine WP eingehängt mit einem kleinen Rähmchen mit jüngster Brut aus dem Apidea, aber sie werden sie im Winter wahrscheinlich gar keine Weisel ziehen?

    Jedenfalls wäre das logisch, das fiel mir dann auch ( zu spät )ein, aber logisch sind die Bienen ja in mancher Hinsicht auch nicht immer, wenn sie z.B Ende Oktober noch still umweiseln, obwohl es kaum noch/ keine Drohnen gibt ( hier schon passiert)


    Vielleicht hätte ich es einfach so lassen sollen, aber ich war unsicher, wollte das Volk auch nicht über Winter ohne Kö lassen, aber auch nichts riskieren....

    Entschuldigung, ich hatte beim letzten Mal versehentlich einen link gepostet.

    Ich wollte nur sagen, dass ein neues Imkerbuch erschienen ist bzw ab Ende Januar erhältlich ist. Es ist eine Zusammenarbeit dreier Autoren, die das Wissen von Generationen wie z.B Bruder Adam, Dadant, Beer etc zusammenfassen.

    Es heißt

    "Handbuch für die erfolgreiche Imkerei" von

    Loeper, Schieback, Lorz.

    Ob es gut ist, wird sich zeigen.

    Oft merkt man ja erst im Frühjahr, dass ein Volk weisellos ist.

    Durch die Kontrolle der Windeln bei einem meiner stärker varroabefallenen Völker habe ich aber vor ein paar Tagen sehr deutlich ein Heulen bis zu 4 mtr weg gehört.

    Sie waren sehr laut. Am nächsten Tag habe ich die Königin tot auf dem Gitterboden gefunden. Das Volk ist noch immer lauter als die anderen. Nicht annähernd so laut wie kurz nach Weiselverlust, aber hörbar lauter.


    Frage: Ich könnte es mit einem anderen Volk vereinen, ( aufsetzen) sobald die Restentmilbung abgeschlossen ist, aber alle meine Einzarger werden 2 zargig überwintert und sitzen zur Zeit auch alle auf 2 Zargen. Dann hätte ich einen 4 Zarger....macht das Sinn?


    Andererseits hätte das Volk den ganzen Winter Stress ohne Weisel, das möchte ich ihnen auch nicht antun...


    Was denkt Ihr?


    Danke, Bettina