Beiträge von honigbanane

    hornet :

    Hier mal ein kurzes Video

    Wenn die Folie mal eine Weile mit Deckel auf der Zarge liegt, hat sie sich richtiggehend angeschmiegt und fliegt auch bei starkem Wind nicht weg, wenn man die Beute das erste Mal öffnet.

    Hoffe das hilft, sonst gerne melden. Ich kann auch noch ein Video mit der Folie auf der bewohnten Beute machen, aber erst, wenn ich die Kisten ohnehin zur Winterbehandlung aufmache.

    Gruß Bettina

    Den Tipp finde ich erstmal am besten. Damit macht man nichts falsch. Sicher ist sie bereits schon beim Überwintern.

    Ich lese gerade das Buch von Dave Goulson, der schreibt, dass die Königinnen nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche überwintern, oft auch in alten Komposthaufen oder in Blumentöpfen mit lockerem Kompost. Sie haben kein Talent zum Graben.

    Bei der Wahl des Winterquartiers sind sie wohl weniger wählerisch als bei der Wahl des Nestes im Frühjahr, da wäre ein verlassenes Mäusenest wohl ideal.

    Ich weiß, glaube ich, auch genau, was hornet meint und habe auch lange gesucht. Nun habe ich die für mich perfekte Folie gefunden, die gibt es aber tatsächlich nur in dem Imker Zubehör laden hier bei mir. Online habe ich bereits bei 5 Shops Pleiten erlitten, bei Geller wurde ich auch nicht fündig, und auf dem Apisticustag habe ich auch nichts gesehen, was vergleichbar wäre.

    Falls jemand Interesse hat, kann ich ein Video einstellen, aber noch weile ich fern der Heimat und bin erst in 10 Tagen wieder zuhause.

    Kleingartendrohn :

    Im diesem thread hattest Du über den Einsatz von Scalvini bei all deinen Völkern in diesem Jahr gesprochen.

    Ich habe dazu noch 2 Fragen, dazu passt die eine aber besser hierhin, daher stelle ich sie hier:

    1.Wieviele Deiner Königinnen haben das unbeschadet überstanden, bzw wieviele wurden umgeweiselt / oder wolltest Du eh umweiseln?

    2. In welchem Monat hast Du mit der Käfigung begonnen?

    Vielen Dank.

    Ich bin mit dem Oxamat sehr zufrieden und bedampfe auch erst am Abend, wenn es dunkel ist und kein Flugverkehr mehr herrscht. (Das kann ich aber auch gut machen, weil die Völker zuhause stehen.)

    Beim Fliegen können sie sich ja auch die Oxalsaurekristalle wieder aus den Haftlappen putzen.

    Auf jeden Fall interessant, Deine Beobachtung, Kleingartendrohn .

    Hab jetzt nochmal die Milben Zählungen der letzten 3 Jahre angesehen. Und stelle auch hier fest-habe ich mit der Blockbedampfung zu große Abstände zwischen den Behandlungen gehalten, steigt bzw stagniert auch hier der Milbenfall trotz weiterer Bedampfungen. Meine beste Erfahrung mache ich immer mit 7x alle 3 Tage. Ich würde es aber niemals wagen, Varromed so häufig einzusetzen.

    Das hat er ja getan.


    Ich schreibe mal was zu meinen Erfahrungen.

    Ich habe 2 Völker 30 km von hier stehen, die ich Mitte Juli mit Scalvini brutfrei machen wollte.

    Leider kam mir eine ungeplante Fortbildungsreise in die Quere, und so musste ich die Königinnen früher entlassen als geplant, es waren auf allen Waben noch Reste verdeckelter Brut vorhanden.

    Behandelt habe ich mit OXS Sprühverfahren.

    Im August hatten die beiden Völker 20-25 Milben / Tag auf der Windel, Brut und Königin war vorhanden. Um meinen Oxamaten mit Batterie nicht dauernd durch die Gegend schleppen zu müssen, habe ich mich für Varromed entschieden.

    Und mache die gleiche Erfahrung wie @ RallOr. Die Milbenzahl steigt eher noch an im Laufe der Behandlung. Ich kontrolliere allerdings erst nach 1 Woche, weil ich vorher nicht hin komme. So dass ich nicht sehen kann, wann der peak erfolgt.

    ich führe den Anstieg wie Ralf auch auf die langen Abstände zurück.

    Die wenigen Völker, die ich hier zuhause zeitgleich noch mit Oxamat blockbehandeln musste,( Ableger, die bei Erstellung im Mai brutfrei mit OXS besprüht wurden) zeigen fast alle eine abnehmende Milbenzahl im Laufe der Behandlung.

    (Fast, weil ein Volk auch mit Oxamatbehandlung ansteigende Milbenzahl zeigte.)



    Ich habe den Eindruck, dass die Bienen Varromed gut vertragen. Ich bin wie @RallOr unter der empfohlenen Menge Varromed geblieben, i.d R waren es 28-30 ml.

    Und es waren auch keine mittelmäßig, sondern hochgradig befallene Völker.


    Transporttechnisch ist Varromed sicher unschlagbar. Dennoch kristallisiert sich für mich heraus, dass ich es nächstes Jahr nicht mehr anwenden werde.

    Oxalsäure sublimiert ist einfach besser.

    Zudem ist Varromed nach Anbruch nur 30 Tage haltbar. Sicher kippt es nicht nach 31 Tagen um, und wahrscheinlich kann man es auch nach 37 Tagen noch geben, aber wer eine kleine Völkerzahl hat, schmeißt nachher viel weg.