Beiträge von honigbanane

    Kleingartendrohn :

    Im diesem thread hattest Du über den Einsatz von Scalvini bei all deinen Völkern in diesem Jahr gesprochen.

    Ich habe dazu noch 2 Fragen, dazu passt die eine aber besser hierhin, daher stelle ich sie hier:

    1.Wieviele Deiner Königinnen haben das unbeschadet überstanden, bzw wieviele wurden umgeweiselt / oder wolltest Du eh umweiseln?

    2. In welchem Monat hast Du mit der Käfigung begonnen?

    Vielen Dank.

    Ich bin mit dem Oxamat sehr zufrieden und bedampfe auch erst am Abend, wenn es dunkel ist und kein Flugverkehr mehr herrscht. (Das kann ich aber auch gut machen, weil die Völker zuhause stehen.)

    Beim Fliegen können sie sich ja auch die Oxalsaurekristalle wieder aus den Haftlappen putzen.

    Auf jeden Fall interessant, Deine Beobachtung, Kleingartendrohn .

    Hab jetzt nochmal die Milben Zählungen der letzten 3 Jahre angesehen. Und stelle auch hier fest-habe ich mit der Blockbedampfung zu große Abstände zwischen den Behandlungen gehalten, steigt bzw stagniert auch hier der Milbenfall trotz weiterer Bedampfungen. Meine beste Erfahrung mache ich immer mit 7x alle 3 Tage. Ich würde es aber niemals wagen, Varromed so häufig einzusetzen.

    Das hat er ja getan.


    Ich schreibe mal was zu meinen Erfahrungen.

    Ich habe 2 Völker 30 km von hier stehen, die ich Mitte Juli mit Scalvini brutfrei machen wollte.

    Leider kam mir eine ungeplante Fortbildungsreise in die Quere, und so musste ich die Königinnen früher entlassen als geplant, es waren auf allen Waben noch Reste verdeckelter Brut vorhanden.

    Behandelt habe ich mit OXS Sprühverfahren.

    Im August hatten die beiden Völker 20-25 Milben / Tag auf der Windel, Brut und Königin war vorhanden. Um meinen Oxamaten mit Batterie nicht dauernd durch die Gegend schleppen zu müssen, habe ich mich für Varromed entschieden.

    Und mache die gleiche Erfahrung wie @ RallOr. Die Milbenzahl steigt eher noch an im Laufe der Behandlung. Ich kontrolliere allerdings erst nach 1 Woche, weil ich vorher nicht hin komme. So dass ich nicht sehen kann, wann der peak erfolgt.

    ich führe den Anstieg wie Ralf auch auf die langen Abstände zurück.

    Die wenigen Völker, die ich hier zuhause zeitgleich noch mit Oxamat blockbehandeln musste,( Ableger, die bei Erstellung im Mai brutfrei mit OXS besprüht wurden) zeigen fast alle eine abnehmende Milbenzahl im Laufe der Behandlung.

    (Fast, weil ein Volk auch mit Oxamatbehandlung ansteigende Milbenzahl zeigte.)



    Ich habe den Eindruck, dass die Bienen Varromed gut vertragen. Ich bin wie @RallOr unter der empfohlenen Menge Varromed geblieben, i.d R waren es 28-30 ml.

    Und es waren auch keine mittelmäßig, sondern hochgradig befallene Völker.


    Transporttechnisch ist Varromed sicher unschlagbar. Dennoch kristallisiert sich für mich heraus, dass ich es nächstes Jahr nicht mehr anwenden werde.

    Oxalsäure sublimiert ist einfach besser.

    Zudem ist Varromed nach Anbruch nur 30 Tage haltbar. Sicher kippt es nicht nach 31 Tagen um, und wahrscheinlich kann man es auch nach 37 Tagen noch geben, aber wer eine kleine Völkerzahl hat, schmeißt nachher viel weg.

    Hatte ich diesen Spätsommer auch. Die Königin wurde entsorgt, obwohl sie ein völlig normales Brutnest angelegt hatte. Ich fand sie tot auf dem Gitterboden, als ich das Volk nach öffnete. Es waren noch Stifte da. Nicht eine einzige NSZelle. In den nächsten Tagen auch nicht. Weiselprobe wurde nicht angenommen.

    Dann, von jetzt auf gleich, 2 Mini NS Zellen da war die jüngste Brut sicher schon 7 - 8 Tage alt.

    Wie du schon sagst, beemax , mit Bienen kann man was erleben.

    Hühner machen total süchtig! Genau wie Bienen.

    Ganz ehrlich - vermutlich ist Stefanie eine Hybride. Also so eine "normale" Legehenne. Man weiß nie, wie alt die werden. Kann gut gehen, (bis zu 12 Jahre) kann aber auch nicht. Legedarm ist häufiger ein Problem.

    Für 1 Huhn eine Hütte bauen, kein weiteres dazunehmen wollen und ein Mann, der jetzt schon abgeneigt ist - - - - hmmmmmmm...


    Mein Rat:Hütte bauen, paar Hühner dazu holen, den Mann ignorieren und richtig! viel Freude mit denen haben 😉

    Die Milben sind im Stall, nicht auf dem Huhn. Jedenfalls nicht tags. Die verstecken sich tags in den Ritzen und befallen das Huhn nur nachts. Auf dem Huhn findet man eher Federlinge, die sind vergleichsweise harmlos und häufen sich meist nur bei kranken Hühnern. Selten ist die nordische Vogelmilbe (eher braun als rot) die ist auch tags auf dem Huhn zu finden.

    Wenn du Stefanie den Stall beibringen willst, nimmst du sie abends im Dunkeln von ihrem jetzigen Schlafplatz. Im Dunkeln haben Hühner i. dR keinen Fluchtreflex mehr. Dann setzt du sie in deine Hütte und lässt sie 2 Tage da drin, Futter und Wasser dabei.

    Dann weiß Huhn normalerweise, wo es hingehört. Kannst das Gleiche auch machen, indem du sie zu den anderen setzt nachts. Dann geht sie morgens natürlich mit den anderen raus. Dauert ggfs dann länger. Aber wenn das klappt, sparst du dir den Bau einer eigenen Hütte.

    Schon deshalb sind Stockwaagen manchmal echt hilfreich. Bin jetzt froh, dass ich eine habe.

    Hier haben sie nochmal richtig gut Springkraut eingetragen.

    rall0r :den Fall hatte ich ja letztes Jahr, komplettes BN zugekleistert, ich war in Sorge. Habe dann LW zugehängt, sogar MW haben sie noch ausgebaut. Nach 3 Wochen sah es deutlich besser aus.