Beiträge von aloisius

    Ich imkere auch mit einer ERB, in der ein sehr starkes Volk sitzt (s. Bild), ursprünglich ein großer Schwarm. Alles Naturbau. Bis Ende Februar stand das Volk auf dem Balkon im 5. Stock, relativ geschützt. Im Sommer habe ich zwei Mal mit AS 60% (Nassenheider) behandelt und im Winter mit Oxalsäure (in nicht ganz legaler Form...)

    Inzwischen ist das Volk mit mir umgezogen und ich hatte die letzten beiden Wochen die Windel drin. Gestern mal Windelkontrolle gemacht, was soll ich sagen... Ich habe mind. 60 Milben gezählt, wahrscheinlich sind es noch mehr, denn der Wind hat mir zwischendurch ein paar verweht und da, wo die Windel schimmlig ist, lagen mit Sicherheit auch noch ein paar. > 60 Milben in 2 Wochen!!! das sind, grob und großzügig gerechnet 5/Tag! Viel zu viel!

    Wie kann das sein? Es war ein Schwarm, wurde behandelt... Was kann ich tun?

    Ich wollte eigentlich komplett auf Drohnenschneiden verzichten, aber in dem Fall? Soll ich einen Baurahmen geben? Puderzucker?

    aloisius : Wozu benötigst Du einen hohen Boden (noch dazu bei 1,5 zander)? Willst Du wandern?

    Hier imkern die meisten Kollegen mit Zander 1,0 bzr. DN 1,0 (einräumiger BR) und dem flachen Boden ohne Beanstandung.

    Vielleicht nur Gewohnheit.

    Ich habe inzwischen 7er Abstandsnägel bestellt, so dass ich letztlich bei den 35 mm rauskomme, den Rest werden die Mädels schon machen. Wie vielen Dank für eure rege Beteiligung.

    also ich habe 25 mm Rähmchen plus 7 mm Abstandshalter gepaart mit 5,1 bzw 4,9 mm Zellen, sobald die Völker umgestellt sind gibts wieder Naturbau

    und das ist ja genau die Frage. Ob das reicht.


    also wenn man jetzt mal rechnet...


    Lese gerade Tautz "Phänomen Honigbiene" und er schreibt auch, dass der Abstand zwischen parallel hängenden Waben typischerweise 8-10mm beträgt (beespace eben). Damit kommt man, bei einer Zelltiefe (Arbeiterin) von 10-12 mm auf ca. 28 - 35mm Wabenabstand... es würden also theoretisch, besonders wenn man dem Modell der kleinen Zellen folgt, 7 mm Pilznägel reichen (bei nem Oberträger von 25mm)


    @ Florian, eigentlich wollte ich bei Holtermann bestellen, da bei Bienenweber der hohe Boden eine Varroagitter aus Plastik hat :cry: und ich hätte gerne Edelstahl.


    Andererseits gefallen mir bei Bienenweber die Holzdeckel viel besser und - die Rähmchen. Denn es gibt sie da zum Selberzusammenbauen in Teilen - und mit - wie du sagst - 28,5 mm, während sie bei Holtermann 25 mm sind.

    Allerdings bin ich mir jetzt nach meiner oben aufgestellten Rechnung nicht mehr sicher, ob schmälere Rähmchen nicht vielleicht sogar besser sind? Bei den breiteren haben andererseits auch Drohnenzellen genug Platz...

    Bitte berichte doch nochmal ...

    Hallo miteinander,


    ich hab gerade meine Bestellung für eine 1,5 Zander Beute fast zu Ende zusammengestellt - und scheitere jetzt an der Frage, ob ich 7er oder 10 er Abstandsnägel brauche, wenn im Brutraum Naturwabenbau gemacht werden soll. Ich war also schon kurz davor, 7er Nägel zu bestellen, dann habe ich habe hier im Forum irgendwo gelesen, dass bei Naturwabenbau der Abstand größer sein soll, dann bräuchte ich 10 er Nägel. Ich bin verwirrt. Bitte Hilfe!



    Grüße, Alois

    Aber Fred, eine Frage habe ich noch. Da du dich ja offensichtlich mit Naturwabenbau auskennst. Warum rührt ein Schwarm eine untergestellte Zarge mit Rähmchen mit Anfangsstreifen nicht an??

    Hatten Brut in einer Zarge und ich habe dem einen Schwarm Anfangsstreifen untergestellt, dem anderen Rahmen mit Wachslinie. Bei beiden herrschte nach 1 Woche unten gähnende Leere. Ein Schwarm will doch bauen und Brut anlegen... Dachte ich.

    Daß Naturwabenbau prinzipiell funktioniert, weiß ich. Liegts am geteilten Brutraum, daß es hier nicht geklappt hat? Hätte ich von Anfang an 2 Zargen geben müssen? Nee, oder?


    Grüße Alois

    Was wühlst du bei den Jungköniginnen in dem Beuten rum? ,..... bis sie Pollen verstärkt eintragen.

    Gruß Fred

    Weil ich genau dachte, daß nach dem Schwarm (zwischen 12. - 14. Mai) und verstärktem Polleneintrag eine schon in Eiablage befindliche Jungkönigin drin ist!!! Drum hab ich ja auch nur reingeschaut um sichergehen zu wollen. Natürlich wühle ich da normalerweise nicht drin rum, wenn ne junge Königin gerade erst geschlüpft ist oder zu schlüpfen erwartet wird.

    Aber in der Regel kann man 14 Tage nach Schwarmabgang und bei Polleneintrag das erste Mal vorsichtig nachschauen.


    Warum die da gestern geschlüpft ist, wie das zeitlich sein kann, ist eine ganz andere Frage. Muß am 15. Mai bestiftet worden sein. Kann aber gar nicht, da war der Schwarm nämlich definitiv weg. Es ist auch keine andere Brut in vergleichbarem Stadium vorhanden, das ist echt merkwürdig. Jetzt komm also erst mal auf die Idee, daß da jetzt ne Königin schlüpft!!!!


    Es wäre nett, nächstes Mal einen weniger vorwurfsvollen Ton zu wählen, wenn man die Umstände nicht kennt.


    Ex-Brutwaben darf man schleudern? Das fände ich ja allerdings gut. Woher hast du das?



    Rubio, das Volk war schon in Schwarmstimmung :)

    Liebes Forum,


    ich weiß nicht genau, was meine Bienen gerade eintragen, es sieht eher dunkel aus, schätze, es ist irgendein Tauhonig von Blattläusen, die gibt es bei uns hier in großer Zahl, man sieht den klebrigen Belag auf vielen Laubbäumen, Rosen, Tomaten,.... und auch die Läuse selbst.


    Das Problem ist, daß sie das Zeug in die oberen Brutraumzargen lagern und damit den Jungköniginnen, die mit der Eiablage begonnen haben den Platz für ein Brutnest nehmen, während die Honigräume nur spärlich gefüllt werden. Klar, man klatscht erst mal den darunter liegenden Raum voll und da will man nicht so wirklich mehr drüber.

    Eine Jungkönigin ist heute geschlüpft - ich hatte die Wabe gerade in der Hand und konnte zusehen!!!! - wenn die in einer Woche hoffentlich in Eiablage geht, hat sie nur noch unten Platz!


    Mein Problem ist auch, daß mir das Material ausgeht. Habe keine Mittelwände mehr, der Imkerladen auch nicht. Außerdem, wo soll ich mit dem ganzen Eintrag hin???? Und Brutwaben ausschleudern muß ja auch nicht unbedingt sein... Aber es wäre ja wirklich schade drum. Ich könnte es als Winterfutter aufheben , aber wie gesagt, habe auch kein Material mehr und brauche den Platz und die leeren Waben!


    Jetzt habe ich mir überlegt, wenn ich die Bruträume tausche, (besonders bei dem Volk mit der frisch geschlüpften Königin), so daß der honiggefüllte ganz unten ist und der mit Restbrut obendrüber und damit unter dem Honigraum... Tragen sie den Honig von ganz unten dann in den Honigraum (was ich hoffen würde) oder klatschen sie wieder den oberen Brutraum zu und die Königin hat dann nächste Woche überhaupt keinen Platz mehr????


    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe

    Alois

    Möchte mich hier mal kurz einklinken und meine Beobachtungen schildern, die die schlechte Wirkung bestätigen - und ich habe keine persönliche Abneigung...


    Ein Imkerkollege verwendet 85% AS und hat sich an die Tabelle unter www.bienenkunde.rlp.de gehalten und seine Behandlung entsprechend durchgeführt. Als wir die Windeln zogen, haben wir darauf Varroen gefunden, die noch krabbelten! Haben wir noch nie gesehen.
    Ich habe meine Behandlung mit 60% AS ca. 1 Woche später gestartet, als das Wetter dafür angeblich geeignet war - und hatte beim Ziehen der Windeln dasselbe Bild. Die verdunstete Menge hat aber gepaßt. Heute habe ich Futter-Kontrollen gemacht und auf den Bienen sitzen immer noch Varroa Milben!!! Und zwar einige! In einem Volk habe ich deutliche Varroaschäden in Form verkrüppelter Flügel.


    Seine Völker haben wir zwar noch nicht kontrolliert, insofern kann ich nicht sagen, wie es da drinnen aussieht, aber ich weiß, daß ich in Zukunft auch mit 85% AS behandle, denn das Warten auf geeignetes Wetter hat viel zu lange gedauert.


    Hat noch jemand die Beobachtung herumkrabbelnder Milben gemacht?


    Der Alois


    Die Anwendungsempfehlung für MS sieht vor, das Besprühen jeder besetzten Wabe nach 7 Tagen zu wiederholen, selbst bei Brutfreiheit. Es wäre also 2 x jede besetzte Wabe zu ziehen + einzusprühen = 2 recht massive Eingriffe. Ob dafür jetzt ausreichende Zeitfenster bestehen?


    Viel Erfolg auf der Milbenjagd wünscht - Gottfried


    Nee nee, ich will sie ja gar nicht mit MS behandeln. Kapiro hatte das nur als Möglichkeit erwähnt.