Beiträge von Hobbit

    Bei zwei Hähnen geht es auch darum, dass der eine meist höher sitzt als der andere. Dieser Höhenunterschied führt dazu, dass in der Schleuder immer ein Rest Honig bleibt, der als zusätzliches Schleudergewicht dient. Die Schleuder wandert halt schlechter, wenn unten schon 50 Kilo Honig liegen. Bei der letzten Schleuderung öffnet man dann den unteren Hahn und alles kann abfließen.

    Mal so als Einwand. Der DIB verkauft doch gar keine Gläser. Einzige Ausnahme sind die 60 Gramm Gläser. Alle anderen Gläser werden in Lizenz von Weck oder anderen erstellt und dann direkt an den Großhandel verkauft. Warum sollte dann der DIB Gelder für das in Verkehr bringen abführen? Das macht er doch gar nicht. Wenn schon dann müsste das Weck oder der Großhandel. Oder sehe ich das Falsch und der DIB verkauft an Holtermann und co?

    Moin Vivajohn,


    ich habe letztes Jahr im März die Schiede gesetzt. Da hatten wir im Februar auch winterliche Temperaturen - ähnlich wie dieses Jahr. Nur war der März dann schön warm und ich habe nach einer Flugwoche die Schiede gesetzt. Ergebnis: Stifte auf zwei / drei Waben. Die waren grade erst ein paar Tage in Brut. Dann im April der Kälteeinbruch. Ergebnis: Alle Völker sind aus der Brut gegangen. Trotz Buckfast, trotz April! Die Bienen richten sich also nach Außentemperaturen.


    Rückstände: Es ist was anders, ob man 100 - 200 ml 65 oder gar 85%tige Ameisensäure ins Volk kippt und dann zwei Wochen später die HR aufsetzt oder 10 ml 3,5%tige Oxalsäure und dann einen Monat später die HR aufsetzt. Oder meinst du nicht?


    Gruß

    Frank

    Nur mal so als Denkansatz:


    Temperaturen im Dezember im schnitt: 5 - 10 Grad plus

    Temperaturen im Februar / März - Nachts Dauerfrost, seit über einer Woche tiefe Minusgrade.


    Was glaubt ihr, wann die Behandlung besser funktioniert bzgl. Restbrut? Man kann nicht nach dem Kalender behandeln.


    Außerdem glaube ich nicht, dass im Honig noch etwas zu finden ist, wenn ich Anfang / Mitte März 10 ml. OS drauf gebe und über einen Monat später die Honigräume. Im Übrigen wird bei Varromed in Summe ähnlich viel OS ins Volk gebracht wie mit der klassischen Methode - nur halt in mehreren Schritten.


    Übrigens ist Varroamed nichts anderes (also vom Effekt auf die Milbe) wie Drohnenschneiden. Es werden teilweise Milben entnommen, damit sich diese nicht mehr ex potential vermehren können. Bei dem Drohnenrahmen halt die in der Brut - aber nur die auf den Drohnen - und bei Varromed die auf ALLEN Bienen.


    Überlegt mal, wie viele gesunde Drohnen ihr dem Volk grundlos entnehmt bzw. tötet. Was das dem Volk gerade im Frühling an Kraft kostet, die Waben plus die Drohnen wieder neu zu erstellen. Daher der Ansatz von Varromed.


    Aber wie gesagt, ich mache das nicht, da ich schon Anfang Juli behandeln werden bzw. kann. Wer aber Spättracht nutzt, für den ist das eine Option.

    So war das ja auch nicht gemeint. Ich kann halt, da ich keine Spättrachten hab, ab Juli behandeln. Für mich ist daher eine Frühjahrsbehandlung (z. B. beim einengen im März) nicht so wichtig.


    Wenn ich jedoch erst Ende Juli / Anfang August abschleudern würde, würde das ggf. anders aussehen. Dann hätte die Milbe ja ein bis zwei Brutzyklen länger zeit zum vermehren.


    Man kann das halt nicht pauschalisieren.

    Gar nichts.


    Man braucht im Frühjahr keine Behandlung mit irgendetwas, wenn die Behandlung im Vorjahr richtig gemacht wurde. Und so groß können die Fehler nicht gewesen sein, wenn Deine Bienen jetzt noch existieren.

    Moinsen,

    das kann man so nicht sagen. Es soll Imker geben, die lassen ihren Völkern die Drohnen und schröpfen sogar auch nicht. Wenn diese Imker dann noch Spättrachten wie Waldhonig oder gar Heide nutzen möchten, kann es mit einer reinen Winterbehandlung schon eng werden - nicht bei allen Völkern, aber schon bei einem größeren Teil.


    Ich z. B. schneide auch keine Drohnen und schröpfe auch nicht. Ab Mitte Juni schaue ich mir aber genau die Völker bzw. den Milbenfall an. Von meinen 10 - 15 Völkern hab ich dann immer eines, welches aus der Reihe tanzt und vor Ende der Tracht frühzeitig behandelt werden muss. Da aber nach der Linde ab Anfang Juli bei mir Ende ist, geht das gut ohne Varromed. Wenn ich also noch auf Spättrachten setzen würde, würde ich Varromed in Betracht ziehen!


    Gruß

    Frank

    Das stimmt wohl. Die Frage ist, was passiert dann mit den restlichen Bienen? Werden die resistent gegen die Milbe, wie es viele Personen immer behaupten?


    Übrigens würden auch die meisten Hausschweine und Milchkühe ohne den Menschen sterben - aber das ist ein anderes Thema....

    Ich kenne aber auch genügend Imker, die immer wieder berichten, dass auf Honig überwinterte Völker besser durch den Winter kommen. Hätte bei mir dieses Jahr nicht funktioniert. Ich musste das doppelte von dem einfüttern, was ich von den Bienen genommen hatte. Dieser Ansatz fehlt leider auch in dem Beitrag der Peta. Aber man lügt ja nicht, wenn man wichtige Punkte einer Aussage wegfallen lässt...

    Hallo Master Tom,


    auch wenn wir Imker es nicht hören wollen, so steckt in dem Beitrag von Peta schon viel Wahrheit. Kein Einziger der acht Punkt ist komplett falsch oder aus der Luft gegriffen. Der erste Punkt klingt mit seiner Massentierhaltung recht reißerisch, ist aber vom Inhalt her korrekt - auch wenn nicht jeder Imker die Flügel schneidet, so kenne ich genügend, die dies machen .

    Also wenn der Honig schon gärt würde ich Likör draus machen. Bärenfang z. B.

    Das ist einfach und gibt auch nicht so viel Flüssigkeit wie beim Met. Maximal 120 Liter hat man später. Nur investiert man halt viel in den Alkohol.


    Oder als Backhonig im Imkermarkt anbieten. Aber immer mit dem Hinweis auf die Gärung!


    Gruß

    Frank